Beiträge von Karotte

    Ne Du, Gotti, ich bin nicht bös. Ich fühl mich nur sehr unverstanden momentan hier....teilweise hat das ganze ja auch mehr Tagebuchcharakter...aber da schreib ich lieber ganz intim...und nicht im Netz. Ich verstehe auch was Du meinst. Und ja, oft sieht es später anders aus. Mein Punkt ist halt das ich mich noch so gut einarbeiten kann etc. ... nach nem Jahr isses vorbei...und ich bin kein Büromensch (Kauffrau) und will es auch nicht sein. Mein Chef hat das jetzt auch verstanden und Wir haben nochmal miteinander geredet. Di eletzten beiden Tagen war es schon besser...vielleicht wollte ich einfach nur "gesehen" werden...
    Wir wollen den Bürokram jetzt ein bisschen aufteilen. Mal schauen.

    Auf der anderen Seite finde ich es sehr wichtig die COstrukturen auch in jeglichen Beziehungen zu sehen/wahrzunehmen. Und eben die Dinge die mir nicht gut tun auch nicht auszuhalten. Sondern etwas dagegen zu tun, wie auch immer das am Ende aussieht.
    Gelassenheit ist auch ein gutes STichwort, davon wünsch ich mir mehr, auch oder gerade in solchen Umbruch/Aufbruch Phasen.

    Viele Grüße
    Dank Dir
    Karotte

    Hallo, auch mein Freund hat nur alte Freunde...Saufkumpane...wo nicht viel anderes ging. Er hatte auch einen besten Freund mit dem er bissle mehr reden konnte, aber die haben sich zusammen auch immer die Kante gegeben. Und einen Freund hat er die trinken nicht so viel zusammen, aber da bleibt das Beisammensein doch auf einer gewissen Oberfläche....
    Schade... sehr schade. Ich glaube außer mir hat er jetzt keinem mit dem er offen reden kann und mag...

    Tja, Lütze, die lieben Feiertage. So isses halt... Geht mir ähnlich diese Tage mit den Inhalten und drumherum... wünsch Dir was! Und das mit dem Cosein ist leider so verbreitet in unserer Gesellschaft, genauso wie das zuviel zu oft Alk trinken, das viele es einfach normal finden....leider.

    Liebe Grüße
    Karotte :wink:

    Ja, sag mal Fuego...wieso hast Du da was heraufbeschwört? Und was hat er gemacht...is er vorbeigekommen?...Manchmal ist es komisch an den Feiertagen...bei mir ist ja das ganze Gegenteil, auch merkwürdig...ich glaub so allein war ich an noch keinem Ostern...

    Schreib Doch mal mehr... dann kann ich Dir was dazu sagen, wenn Du möchtest.
    Bleib Bei Dir und DENK an DICH...MACHS Dir schööönnnnn

    LG die Karotte :wink:

    Ja, Dagmar, mir ist es auch lieber wenn ich unabhängig vom Arbeitsamt bin. Lieber weniger Geld als Amt.
    Weißt Du ich glaube auch an so unbewußte Geschichten. Und ich habe lange Zeit eine sehr negative Einstellung zum Geld gehabt. Und ich glaueb das Geld hat das gespürt und wollte deshalb auch nicht so recht zu mir kommen. Seitdem ich Geld mehr schätze kommt auch mehr...zumindest habe ich den Eindruck.

    Ich möchte nicht nur funktionieren. Auch möchte ich nicht bei einer Gesellschaft mitmachen in der der Mensch nur über Leistung und der sogenannten Arbeit gemessen wird. Vorallendingen mit Aussagen wie "Hauptsache Arbeit" gehe ich absolut nicht konform. Ich habe da andere Werte. Vorallem auch was eigentlich als Arbeit im herkömmlichen Sinne gewertet wird. Das was ich so drumherum tue wird vom Amt sicher nicht als Arbeit gewertet und auch nicht von konservativen Menschen. Und doch ist es vielen Menschen wichtig das ich da war... Zeit für Sie hatte z.B. So wie es auch im Ehrenamtlichen Bereichen ist. Da gibt es viel wertvolle Arbeit die getan wird... oft Arbeit für die es auch Anerkennung im Sinne von Geld, was nun mal zum Leben gebraucht wird, geben sollte.

    Vielleicht stecke ich ja in dieser Situation damit ich zeigen kann das ich das mir gegebene Versprechen halte... nämlich nie wieder Augen zu und durch wenn ich merke das ist nicht mein Leben und das bin nicht ich.
    Ich bin ein quirliges, energetisches Menschlein. Hinter dem Schreibtisch gehe ich ein....
    So Schluß jetzt hier, ...habe heute genug über das Thema geredet.

    Grüße
    an Dich
    von dem Möhrchen

    Liebe Dagmar...klar ist es eine Möglichkeit die Dinge laufen zu lassen... Abgesehen davon habe ich mir die ABM ja sozusagen selber und mit Eigeninitiative besorgt...so vonwegen Kulturarbeit und so...deswegen bin ich da auch ganz offen und recht fröhlich hin...dann kam der erste Schlag mit dem Geld und Streihung...6 Wochen keine Kohlen...Anträgen, von denen ich nicht weiß ob Sie bewilligt werden...und natürlich der Unterbezahlung.
    Und dann eben der lezte "Schlag" das ich nicht wirklich was mit den ganzen Projekten zu tun habe, sondern nur im Bereich Abrechnung und Ablauf.... Ich bin kein Büromensch und habe es auch nicht vor zu werden... habe auch gar nicht die Qualifizierung. Und ich möchte nie wieder in so einer Situation landen... wo es nur ums durchhalten geht... das habe ich lange genug praktiziert.

    Was ich auch noch schreiben wollte: Ich habe mal mit meiner Therapeutin über Geld gesprochen. Und es ist ganz interessant was es so für Zusammenhängen geben kann zwischen Geld und Selbstwert. ich habe Geld auch immer hintenan gestellt. Weil ich es nicht so wichtig fand, ich Bescheidenhaeit als Tugend sah, keine Tussi sein wollte etc. etc.
    DOch die Menschen die sich selbst viel Wert sind und auch von sich überzeugt verdienen meistens auch entsprechend Geld... ist mir so aufgefallen... Geld ist wichtig! Ja, ich komme auch mit wenig aus. Doch ich wäre mir es wert merh zu verdienen z.B. um gut für mich zu Sorgen und nicht nur gerade zu überleben...
    Trotzdem, ich kann das mit dem Häusl sehr gut nachvollziehen... doch eigentlich dürfte das die Arge auch nichts angehn. Die steht dein Mietzuschlag zu und den Rest müsstest Du halt selber bezahlen!!! Wohngeld könntest Du aber wirklich noch beantrage. Das ist erhöht wurden, und so wie es klingt würdest Du da doch noch einiges bekommen. Das heißt auch für sich gut Sorgen.

    Ich möchte so für mich sorgen, das mir mein Leben wert ist darin zu leben und mich wohlzufühlen. Ich möchte nicht mehr aushalten sondern Leben!

    Karotte

    Zitat von dagmar007

    Liebe Karotte,
    ich mache mir gerade ein bischen Gedanken um Dich, weil ich an meine Vergangenheit denke.

    Dank Dir Dagmar...es tut gut wenn jemand an mich denkt, fühl mich ja grad doch sehr alleine. War froh das ich heute mit einer Bekannten mal drüber reden konnte... die mich auch bestärkt hat mich nicht unterkriegen zu lassen.

    Zitat

    Weißt du, was den Weg in meine Alk-Beziehung geöffnet hat? Unzufriedenheit im Job - das Gefühl dort nicht gut aufgehoben zu sein - da wäre es doch so schön gewesen, wäre ich bei einem Partner gut behütet....

    Ich kann mir vorstellen das es bei mir ähnliche Zusammenhänge gibt... als ich Ihn kennenlernte habe ich 3 Monate später den letzten Job angefangen. Und ab da war damals leider eine VH Therapie gerade zuende gegangen. Ich hatte mir ein gutes Leben aufgebaut. Doch dann ging es wieder steil bergab. Und beides Zusammen hat mich krank gemacht.

    Zitat

    Setzt Du Dich im Job vielleicht selber unter Druck und stehst so unter Strom? Würde es Dir gelingen, einfach nur Dir selber zu vertrauen und "einfach" mal abchecken was wird?


    Das habe ich mir vorgenommen. So ca. 2 Wochen noch will ich es mir noch anschauen. Habe auch schon das Gespräch mit dem Chaf gesucht. Aber ich glaube bei Ihm ist es nicht so richtig angekommen. Muß es ja auch nicht. Er kriegt sicher ne neue ABM wenn ich nicht mehr will ....
    Auch im Kulturbereich wird ausgenutzt was man bekommt... Und die ABMler, so wie alle anderen auch sollen ja schließlich funktionieren...darum geht es ja schlußendlich.

    Schrein gleich weiter...muß erst mal was Essen.
    LG Karotte

    Hallo Lütze, schön mal wieder hier von Dir zu lesen. Und danke fürs Lieblingsgemüse nennen...fühlt sich gut an. Mich würde ja sehr interessieren was das für ein Film ist..vielleicht wäre der auch was für mich.
    Stichwort Klinik: Das ist eine Entgiftungsstation...da kommen so weit ich weiß keine SHG´s zu besuch. Er ist aber aufgefordert worden sich 2? zu suchen. Bei einer war er mal zum vorstellen, da will er wieder hin. Und bei der 2. habe ich einen Tip gegeben, da will er nun mal anrufen...

    Danke für dein freuen... is allerdings nicht viel zum freuen...eigentlich so gut wie gar nix. Es sind jetzt 1,5 Wochen vorbei... und es sieht nicht nach dem aus was ich mir so dachte nach dem was der Chef erzählt hat beim Vorstellungsgespräch und woraufhin ich auch zugesagt habe...moemntan leider. Klar, Anfänge finde ich generell nicht besonders prickelnd... schon klar... sicher kann manches daran liegen.
    Und JA es gibt einen riesen Unterschied zwischen Bürozeug und Prpjektmanagment...und das hat absolut nix damit zu tun wie ich das sehen möchte bzw. nicht sehen möchte...hat nix zu tun mit der Perspektive und der Darstellung, sondern ganz einfach mit den Inhalten der Arbeit. Irgendwie macht mich das bissle stinkig das mich hier da keiner so richtig verstehen möchte/kann...:shock:
    Ich mag eigentlich das Wort Management gar nicht und möchte mich selber auch weder so bezeichnen noch nur so tätig werden. Ich sehe es als Projektbetreuung. Das ist mir wichtig. Management ist mir zu Englisch und hat ja nun viel mit den Finanzen zu tun... und in der Richtung habe ich keine Ausbildung, höchstens Erfahrungen.
    Bürokram heißt aber vorallem Aufgaben wie eine Sekretärin. Projektbetreuung heißtvorallem auch Inhaltliche Arbeit und Kontakt mit vielen Menschen; Künstlern und Besuchern etc.
    Ich bin ein Mensch der ganz stark über den Geist lebt. Ich brauche inhaltliches damit es mich zufriedenstellt. Reines Bürozeugs dagegen kostet mich meine ganzen Nerven, da ich so Bürokratiekram nicht wirklich abkann... Ja, so ist das.
    Ich habs versucht loszulassen...doch es geht nicht. Ich habs jetzt 2 Tage verdrängt um wenigstens den Versuch des Genußes zu wagen...Freie Zeit, Selbstbestimmun etc. ...
    Heute kam das aber wieder so hoch alles.
    Ich fühl mich ausgeliefert, hilflos...
    Eigentlich bleibt das was ich mir aufgebaut habe und das was ich Genesung nenne auf der Strecke.
    Und da ist halt die Frage...funktioniere ich und ziehe es durch...oder gibt es andere Wege...
    Vielleicht ändert sich noch was...ich weiß es nicht. Ich schaue mir das noch ne Weile an. Werde aber meine Möglichkeiten voll ausschöpfen wenn ich merke das es nichts bringt. Für mich, die Zukunft...etc.

    Auch ich versuche etwas postives rauszuziehen und mir zu überlegen für was es gut ist.... irgendwas in mir sträubt sich aber total. Vielleicht erinnert es mich auch zu sehr an meinen letzten Job wo ich mich auch nicht einbringen durfte..vielleicht ist hier die Möglichkeit eben nicht mehr durchzuziehen und auszuhalten, sondern etwas dagegen zu tun... mich nicht kaputt machen zu lassen. Der letzte Job zusammen mit meiner Beziehung hat mich ja nun schließlich insgesamt 3 mal ins Krankenhaus gebracht.

    Therapeutin hat nun gerade jetzt leider 3 Wochen Urlaub. Ein Mist.

    Wenn H. zurückkommt wird er hoffentlich therapeutisch betreut und geht zur SHG. Bis dahin will ich in seiner Wohnung alle alten Alkflaschen entfernt haben ... ich glaube es wird sehr schwer für Ihn mit seiner Wohnung. Schließlich hat er hauptsächlich, meistens, fast immer dort getrunken...?????

    Lütze, Dir och noch ne schöne Zeit
    LG Karotte

    Hallo Fuego, Besuch war eigentlich ganz schön. Ich bin enttäuscht das dort so wenig passiert. Beratung, Bewegung, Beschäftigung etc. und das nicht nur über die Feiertage..auch so. Sonst denke ich ist es schon gut für Ihn diesen Abstand von Zuhause zu haben...doch was ist danach.
    Ich mache immer wieder negative Erfahrungen mit Karnkenhäusern. Er auch. Nun ja mal schauen für was er sich entscheidet. ich denke eine ambulante Geschichte wäre für Ihn besser. Erst mal weil er dann selber verantworlich ist für eine neue Struktur, zweitens wiel er nicht in so ein Loch fällt nach 2 bis 3 Monaten von zu Hause weg ... und dann würde es wenn Klinik schon sehr auf die Klinik ankommen. Und da das passende zu finden...naja. Mehr als schwierig. Die Bewilligungen der Rentenversicherungen sind inzwischen auch noch weiter eingegrenzt wurden... Na wie gesagt mal schauen.
    Was mich allerdings sehr interessieren würde... was Du denn für Gedanken bei mir liest?

    Mit ausruhen... da scheint die Zeit kaum zu reichen. So richtig genießen kann ich die freien Tagen gerade nicht. Aber ich versuchs. Die Zeit rennt mal wieder.

    Die Karotte :wink:

    Hallo Nele, was Du beschreibst ist eigentlich Typisch Co. Ich für meine Person denke das da mindestens 50% abhängig zu deinem Freund sind und nicht Liebe. Wirkliche Liebe beinhaltet Respekt und Freiheit... das ist von beiden Seiten scheinbar nicht gegeben, so wie ich es herraus höre.... Sicher ist vieles Suchtbedingt... Deine Coabhängigkeit und seine Alkabhängigkeit.
    Das wirst Du aber zu diesem Zeitpunkt nicht auseinanderklamüsern können.
    Das allerwichtigste ist NUN Dich um DICH SELBER zu kümmern. Ihn sein lassen. Auch für Dich und deinen Sohn.
    Wenn Du merkst es kommen alte Muster hoch oder Du willst anrufen oder mails schreiben o.ä. ... dann atme erst mal tief durch und stell Dir vor wie Du diesen Gedanken ins Welltall schickst, wo er sich auflöst.
    Wenn der Drang etwas zu tun zu stark ist dann schreibe vielleicht für Dich etwas auf, aber schicke es nicht ab ... später kannst Du es löschen oder verbrennen... Nimm Abstand. Nutze jedes quentchen Kraft was Du hast dazu diesen Abstand einzunehmen. Du wirst mit jedem mal wo Du es schaffst stärker werden!
    Auch den Gedanken an Ihn un gemeinsame Zeiten oder Einsamkeit kannst Du einhalt gebieten. Du hast die Macht deine Gedanken zu ändern und auch sie zu stoppen. Sagen den Gedanken Stopp und lenke Dich mit einer Tätigkeit ab. Und wenn Du Dir erst mal nur einen Tee kochst. Treffe diese Entscheidung bewußt...
    Mir haben diese Sachen sehr geholfen. Abstand zu finden und zu mir selbst zu finden. Geh am besten auch zur Therapie... mach was kreatives um Ausdruck zu finden... Stricken, allg. Handarbeiten, Malen, Pflanzen anschauen...etc.
    DU kannst das und Du schaffst das !!!!! Schick die alten Muster weg!

    Grüße Karotte :wink:

    Klasse Pandora...klar Fuego hatte hier ja auch mal angefangen.
    Also Fuego, Du Herzblatt, auch von mir liebe Grüße...
    Vielleicht schreibst Du uns hier draußen auch mal über deinen Stand der Dinge...
    Laß es Dir gut gehhhhnnnn! :wink:

    Liebe Doro,
    Du hast das sogut auf den Punkt gebracht. Neben dem Stark sein fehlt nur noch die Definition über die Leistung/Arbeit die erbracht wird... viele Arbeitslose haben anch einiger Zeit auch Psychische Probleme...weil eben der Mensch hier so sehr über die ARbeit definiert wird.
    Ich habe mich da inzwischen rausgenommen und rede realtiv offen über meine Therapien. Ich habe soviel Lebensqualität darüber gewonnen das ich das gerne weitergeben möchte.

    Viele Grüße
    Karotte

    Paula, da drücke ich Dir ganz fest die Daumen. Wichtig ist vor allem auch das sein lassen... Ihn, seine Angelegenheiten und seine Aufgaben und Sachen. Und dafür Sich um sich selber kümmern und Sorgen. es sich gut gehen lassen, sich mal richtig verwöhnen..
    Alles Gute für Dich
    Karotte :wink:

    Hallo Melinak,
    danke für deine Wünsche. Irgendwie geht Ostern voll an mir vorbei. Ich weiß nur ich habe 4 Tage frei. Bin immer noch groggi von der Woche und mir graust es leicht vor der nächsten.
    Gestern habe ich H. das erste mal in der Entgiftung besucht. Die machen da fast nix. An Ostern sitzt er nur rum. Außer einer Abendrunde. Medikamente kriegt er auch nicht... also so richtig eröffnet sich mir der Sinn nicht ...
    Ich dachte das erheblich mehr Angebot ist. Psychologische Sitzungen, Bewegung, Therapieangebote...
    Noch fällt Ihm der Verzicht auch nicht so schwer. 1 bis 2 Wochen hat er ja zuhause auch geschafft.
    Ich hoffe noch sehr auf mehr Infos und Gespräche. Er weiß nicht mal so richtig was von den Grundbausteinen. Die brauch er doch aber um raus zu gehen... er hat da echt komische Vorstellungen, für mich die ich die Grundbausteine kenne. Z.B. was trinkende Menschen in seiner Gegenwart angeht..etc.
    Ich werde heute mal ne neue Freundin besuchen... ab Morgen is auch der Hund wieder da....
    Es grüßt Karotte :wink:

    Hallo Butterweich,

    auch ich habe mich oft gefragt warum...und wiso...wie konnte ich mir so vieles so lange gefallen lassen.
    Die Krux an der Frage ist erstens das Warum: denn Warum ist keine gute Frage, denn Sie enthält immer den Hintergedanken Schuld... um die es nicht geht. Sondern eher für was war es gut...eine Frage die wesentlich positiver bzw. liebevoller auf sich und die Situation blickt.
    Dann ist es natürlich so das Du an der Vergangenheit nichts ändern kannst. Es gab Gründe... sei es das Co sein, die Angst alleine zu sein, das kennen nur dieser Strukturen, die fehlenden Ideen/Glauben an etwas anderes, unsere Geschichte und Vergangenheit.. egal.
    Es war so wie es war. Es ist nicht zu ändern. DOCH JETZT fängt eine neue Zeit an und Du kannst JETZT anders mit Dir umgehen und für DICH Sorgen.
    Jetzt kannst Du schönere Erinnerungen bauen.
    Diese Angst vor der Veränderung und der Stille ist so... Unsicherheit was kommen wird, ungewohntes Terrain. Doch Du wirst Dich schnel dran gewöhnen...das is so die erste Phase...ähnlich wie Heimweh nach dem was Du sonst so kennst. Das wichtige ist sich damit auseinanderzusetzen was jetzt und in den jeweiligen Momenten deine Bedürfnisse sind. Was brauchste Du für Dich und wie kannst Du selber es Dir erfüllen... z.B. wenn Du einsam bist.... hilft es vielleicht die Wohnung zu gestalten...mal ganz anders, so wie Du es möchtest. Oder hilft ein gutes Buch oder schönes Radioprogramm? Ein Spaziergang...etc. es gibt ja viele Möglichkeiten. Das Leben ist kurz. Nutze es und finde den Sinn...genieße dein Leben. Lebe.

    LG Karotte :wink:

    Das ist doch schon mal super Shirley... ich habe die Gedanken dann begrüßt und Sie weiter geschickt und mich mit Sachen abgelenkt... irgendwas schönes machen...Aktiv werden...künstlerisch oder Spazieren oder oder...
    Weiter so...machs Dir schön!!
    LG Karotte :wink:

    Na das is ja cool...beide früh wach und am machen...
    Ich bin total verpennt. Habe seit einer Woche mal wieder richtig ausgeschlafen und fühl mich noch nicht ganz wach. Das was Ihr da macht klingt allerdings echt motivierend. Grade wollte ich mich anfangen einsam und allein zu fühlen... jetzt habe ich die Idee es Euch nachzutun... leider nicht früh und fit, dafür später und trotzdem.
    DANKESCHÖN
    die Karotte :wink: