Beiträge von Karotte

    Ach Dagmar, es ist so schön Dich zu lesen. Du blühst immer mehr auf und strahlst wie eine wunderschöne Blume...wenn ich da an die Anfänge von Dir hier denke, ist das kein vergleich.

    Ich persönlich frage mich auch oft was Liebe eigentlich ist. Ich kann das für mich noch nicht so richtig beantworten denke aber auch, wie Du, das es etwas mit sein lassen und abwarten zu tun hat....den anderen lassen wie er ist... und wenn ich dann merke das ich nur kämpfen oder nur warten muß...dann ist es wohl an der Zeit Abschied zu nehmen. Wenn dann aber auch was zurückkommt dann könnte es etwas werden....
    Liebe hat viel mit Zeit und Zeit lassen zu tun, für mich. Mit Freiheit und Respekt. Auch alles irgendwie erst zu lernen von mir. Denn in meinem Lebensumfeld gab es da keine Vorbilder. Und das was ich dann später schön fand, vielleicht aus dem Kino oder dem Tv mitgenommen waren doch eher die ungesunde symbiotische, verklärte Liebe, die in der die Frau die 2. Geige spielt und immer der Mann der stärkere ist.

    Zur Emanzipation kann ich nur sagen das ich denke das es da verschiedene Wege gibt. Die die ich bevorzuge ist die, die Männer Männer sein läßt und Frauen wieder Frauen sein läßt. Die die beides Wertschätzt und nichts über das andere stellt.

    Es kann sein das vieles Gesellschaftlich geprägt ist, das nehme ich im täglichen Leben immer wieder war. Doch das sich Frauen dann in die Ihnen zugewiesene Rolle flüchten ist Ihre Entscheidung.
    Sie haben sich einen Halt aufgebaut, eine Mauer.. die hauptsächlich aus dem Funktionieren besteht. Und das ist Ihre eigene Entscheidung.
    Jeder einzelne ist ja ein Teil unserer Gesellschaft und kann es anders machen und anders auf seine/ihre Umwelt zugehen.

    Es kann nicht das Ziel sein als Frau beides zu sein... klar, ich bin auch stolz drauf das ich Handwerkern kann und liebe das auch...doch denke ich das ich da auch anders rangehe als ein Mann und deswegn nicht gleich männlich bin.
    Leider ziehen sich viele Männer aus dem Familienleben zurück und soviele alleinstehende und alleinerziehende Frauen gab es bestimmt noch nie. Doch eine Frau kann nicht Vater und Mutter sein. Das ist echt ein Dilemma. Da bin ich auch noch nicht dahinter gestiegen was da vor sich geht. Manchmal stelle ich mir vor das die Männer in Ihrer Rolle stark verunsichert sind und Angst haben. Denn für viele heißt Emanzipation auch das diese Frauen Männerhasser sind... das ärgert mich z.B. immer sehr da eingeordnet zu werden.
    Wir sind bestimmt so unterschiedlich gemacht, damit Wir uns gut ergänzen können. Und klar, es gibt immer wieder typische Mann/Frau Geschichten... die Klischees kommen ja auch irgendwo her. Ja und?

    Es ist auch an uns Frauen den Männern zu zeigen das Wir das männliche so annehmen wie es ist und trotzdem unsere Frau stehen. Das wir nicht abhängig sind und auch alleine klar kommen. Das heißt ja nicht das doch manches im Team einfach leichter geht und mehr Spaß macht.

    Kommt Zeit kommt Rat. Eine richtige Frau, eine die Ihre Weiblichkeit lebt und kennt kann den Mann in seiner Männlichkeit annehmen. Und kann auch Ihren Kindern den Untschied bei bringen.
    Frauenpower ist immer noch aktuell und genauso brauchen auch die Männer ihre Kraft.

    Ich bin kein Opfer mehr und möchte auch keines sein!

    Grüße Karotte
    auf das Leben und das Wir es annehmen können wie es uns begegnet

    Dagmar, das kenne ich auch...mit dem Laufen lassen und darauf vertrauen das es kommt wie es kommen soll...Vertrauen. Fällt mir manchmal immer noch schwer. Und doch macht es mein Leben jetzt oft viel leichter...wenn ich nicht klage oder sichergehen will, sondern höchstens forsche für was ist es gut und schau mer mal was kommt...gute Sache..tolles Gefühl. Ich hoffe bald automatisch...immer wieder und öfter...

    Karotte

    Ps.: Was ich mich allerdings frage was ist mit den Dingen denen ich früher hinterher ging...dran blieb...kämpfte...und die noch da sind...gehören die da jetzt hin und zu mir oder sollte ich mich davon auch lösen weil sie wenn ich aufs Leben vertraut hätte vielleicht gar nicht da wären?

    Hallo Shirley, bei einer Therapie mußt Du über nichts reden über das Du nicht reden möchtest. Das ist ja kein Zwang. Sondern in der Therapie geht es ja um Deine Bereitschaft..und Dein Ziel.
    Verhaltenstherapie kann ein Anfang sein. Auch Ergo- oder Kunsttherapie kann sehr sehr hilfreich sein. Bei Kunsttherapie redet man auch nicht viel.
    Es kommt halt auch immer auf den Therapeuten an. Da gibt es viele Unterschiede. Ich glaube ganz ohne Begleitung wird es sehr sehr schwer. Je nach dem halt wie tief Du drinnensteckst. Ich an deiner Stelle würde jede Möglichkeit nutzen mir Hilfe zu holen.
    Wichtig ist auch das Du positive Ausgleichssachen machst...etwas was DIR Spaß macht und gut tun. Dich verwöhnen...am besten Täglich.
    Am Ende kann Mensch keinem anderen wirklich zu etwas raten. Es ist deine Entscheidung was Du machen möchtest und ob Du überhaupt etwas machen möchtest.
    Mir haben auch einige Bücher sehr sehr geholfen.
    LG Karotte

    Hallo Shirley...im ersten Augenblick denkst Du vielleicht Schade... doch bleib da nicht stehen. Indem Du was für Dich tust und Dich änderst wird sich auch deine Umgebung und die Menschen um Dich herum ändern.
    Das ist wie mit dem leuchtenden Beispiel...Wenn Du leuchtest gibst Du den Menschen um Dich rum di Gelegenheit auch zu leuchten. Es wird ein wenig dauern...und doch ist es meiner Meinung nach der einzige Weg für alles und zu allem: Das Ich, die Eigenliebe und vorallem auch das Wissen darum das alles nur von deiner Mitte ausgehen kann. Das ist das was Du ändern kannst, wahrnehmen kannst, leuchten lassen kannst, geben kannst, sein kannst... alles außerhalb dessen liegt nicht in deiner Macht. Jeder, JEDER geht seinen eigenen Weg.

    LG Karotte
    Viel Spaß bei deiner Entdeckungsreise

    Liebe Elocin, ich krieg das nicht mehr hin mit den Links...ich komme nicht mehr zu meinen Büchertips, da konnte ich ja selber was ändern und mir immer abschauen und kopieren wie das ging...sorry. Aber danke das Du das immer so ordentlich machst.
    Bücher sind nicht für jeden was...glaube ich gerne. Mir haben schon viele Bücher sehr geholfen...in meinem Leben.

    Liebe Grüße
    Karotte

    Aus der Opferrolle rausgehen, das ist ein ganz großes Ziel der Coabhängigkeit. Ich entscheide mich nicht mehr Opfer zu sein. Übernehme für mich selber die Verantwortung und somit auch für mein Leben.
    Die Dinge nicht mehr von anderen abhängig zu machen das ist unser Weg. Nicht zu fragen Warum (schließt eine Selbstschuld mit ein) sonder WOZU ist es gut, was will das Leben/Schicksal/Gott mir damit zeigen... das ist meiner Meinung nach die Frage.
    Ich sage dazu: Machen wir uns auf um ein gutes und schönes und sinnvolles Leben zu leben...in einem Buch hieß es so ähnlich wie: machen Wir uns auf gute Erinnerungen zu schaffen.

    Buchtips.: Da kommt der Satz vor:

    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…elbsthilfeun-21


    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…elbsthilfeun-21

    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…elbsthilfeun-21


    LG von Karotte Weibsbild

    Noch ein anderes Thema:
    Ist Euch schonmal aufgefallen das die "Gesellschaft" Coabhängigkeit fördert? Ich finde in ganz vielen TV Filmen/Serien und auch in Liedern wird eine kranke Art der Liebe propagiert.
    Und eigentlich sind Frauen ganz oft noch Menschen 2. Klasse.

    Echt krass...für unser aufgeklärtes Zeitalter.

    Was ich auch erschreckend finde ist das Mädchen sich cool finden wenn Sie männliche Attitüden an den Tag legen.
    Unsere Welt ist eine männliche Welt. Der Weiblichkeit wird zuwenig Achtung entgegengebracht. Also liebe Frauen seid Frauen, lebt Eure Weiblichkeit...in allen Phasen.

    LG Karotte

    Hallo Dagmar danke für deine Wünsche, ich hoffe auch nur das beste. Ich muß mich auf der Arbeitsstelle um 4 Männer kümmern und bei denen muß ich mich dann schon durchsetzen was gewisse Dinge angeht... mal schauen..

    So, gestern war der große Abend des Treffens von Mr.Alki und Mr.Mail. Bis Nahcts um 23 Uhr hab ich nix gehört...bin dann schlafen. Der Abend war nicht schlimm. Ich weiß das ich meinen Weg gehe. Auch wenn manchmal noch so traurige Stiummungen hochkommen kann ich inzwischen ganz gut damit umgehen. Mr. Mail will sich nicht ändern. Er möchte da bleiben wo er ist. Seine Entscheidung. Sein Leben.

    Habe ja in nächster Zeit genug zu tun und freu mich lieber über die neuen Leute und das was ich dort erleben kann.

    Am Monatg geht die Entgiftung von Mr. Alki, den ich jetzt H. nennen möchte, los. Bin schon leicht aufgeregt deswegen... bin gespannt was da passiert und wann da Besuch kommen darf und ob ich vielleicht mit einbezogen werden. Mal schauen. Wird schon nicht so schlimm werden wie Krankenhaus.

    Freue mich über die vielen Statement in letzter Zeit sehr. Vielen Dank dafür das Ihr mir geschrieben habt.

    Karotte

    Danke Charmenida und Danke Dagmar. Das fühlt sich gut an... Ja, vielleicht kam er mit meinem offenen doch recht fröhlichen Wesen nicht ganz klar... das ist für mich ein tröstender Gedanke....

    War heute Nachmittag noch mal meinen Schreibtisch anschauen und habe ein bisschen geholfen und mit den Jungs da geredet... war ganz gut. Doch ich habe auch wieder gemerkt das ich wenig Autorität ausstrahle und gute Erklärungen finden muß für die Sachen die ich möchte und organisatorisch gerne hätte... und dann auch dei Frage Baisidemokratie oder einfach Durchsetzen... oder über Argumente überzeugen... aiaiai... ich mcöhte da gern fester werden und weniger Diskussionen haben...
    Mal schauen wie es am Montag läuft. Sonst habe ich mich heute schon sehr wohl gefühlt dort. Ist ein Arbeitsbereich der mir gefällt.

    LG Karotte

    Lieber Lütze, mir klingen diese Träume sehr danach das Du einen oder zwei Gänge runter schalten solltest. Mir mich klingt es nach Überlastung. Flucht in die Arbeit und Tätigsein. Flucht vorm alleine mal ruhig machen und vielleicht mit anderen Gefühlen konfrontiert zu werden.
    Vielleicht ist es auch mit das Thema Eltern... dieses schlechte Gewissen? Hattest Du beim trinken auch ein schlechtes Gewissen.
    Außerdem bist Du selber ja gegen Dich wenn Du Dich nicht akzeptierst wie Du bist. Wie wäre es mit ein bisschen Selbstempathie...bzw. nem großen Brocken davon. Selbstliebe und mal ab in die Ruhe und das Nichtstun. Ne Stunde pro Tag oder so....
    Wünsch Dir noch alles alles Liebe für das neue Lebensjahr. AUf das auch Du die richtige Spannung findest zwischen Tun und Nichtstun. Gemeinschaft und Alleine sein. Zwischen Familie und Lütze...und das es Dir gut geht. Das Du bei Dir bleibst... und weiterhin so ein lieber Kerl...

    Tschüssi, dat müde Karottsche

    Ja, das war auch so meine erste Reaktion...doch mich trifft das ganz schön... und ich frage mich ob das eine einigermaßen gleichberechtigte Arbeit funktionieren kann oder dieser Mensch immer raushängen lässt das er am längeren Hebel sitzt... dem würde ich gerne vorbeugen.

    Karotte

    Hallo Ihr Lieben,

    im Wald hab ich dann doch normale Schueh angezogen..., es war einfach herrlich draußen.
    Ja, Fuego genug auf verschlossene Türen geschaut, genug alte Muster gelebt.
    Es ist für mich immer wieder erschreckend wie tief ich plötzlich sinken kann, Stimmungstechnisch und Zweifelstechnisch und so.
    Aber gut habe den Liebeskummer ausgekostet und es war auch gut sich eine Zeit diesem Gefühl hinzugeben.
    Jetzt schaue ich wieder nach vorne. Trotzdem trifft es mich schon erstmal das es dieses Treffen gibt.
    Doch ich kann mich nicht kleiner machen als ich bin und möchte es auch nicht mehr. Schon gar nicht um mich jemandem anzupassen, damit der besser mit allem klarkommt. Ich möchte lieber ein leuchtendes Beispiel sein... wenn ich strahle ermögliche ich auch den Menschen um mich herrum zu strahlen und Ihre Kraft zu leben.
    Es gibt immer wieder Menschen die möchten nicht, vielleicht auch noch nicht, in Ihre Kraft kommen. Doch das is dann Ihr Ding und nicht meins.

    Heute habe ich meinen Vertrag unterschrieben. Das erste blöde: ich muß doch überbrückungsggeld beantragen, weil der erste Lohn erst Ende Mai ausgezahlt wird. Das ist sehr ätzend. Also noch 2 Monate knapp bei Kasse... Scheiße.

    Was mich heute wieder sehr getroffen hat war der eine Mitarbeiter der Vermittlungsfirma. Es war sehr unangenehm mit Ihm. Er war irgendwie richtig feindselig. Ich treff anscheinend öfter auf Männer die ein Frauenproblem haben...
    Das trifft mich sehr. Da habe ich große Probleme mich abzugrenzen, das nicht so an mich ranzulassen.
    Am liebsten würde ich noch mal nachfragen ob es ein problem gab/gibt? Da ich das Treffen sehr merkwürdig fand und auch schon wieder so ein Gefühl hatte von wenig Respekt seinerseits...
    Mein Ziel ist aber eine gute und friedliche Zusammenarbeit...
    Bin mir unsicher was ich jetzt machen soll und ob überhaupt. Ich werde nur wenig mit Ihm zu tun haben???
    Und ich finds echt blöd das mich das jetzt so runterzieht...

    Karolin

    Ja, wahrscheinlich...es gibt ja viele Strategien um den Schmerz nicht zu sehen. Ich hatte 2 überglückliche Tage und dann hat er seine Mauer runtergefahren und will seitdem mich nicht sehen und auch nicht mit mir reden.
    Ich beschäftige mich zur Zeit wieder ausführlicher mit dem Inneren Kind und habe ein spannendes Arbeitsbuch gekauft.
    Die Autoren fassen die Coabhängig ganz kurz zusammen. Und sagen: Coabhängig ist wer sich von anderen abhängig macht...im Gefühl, wie es geht...etc. Kurz und knapp und so wahr.
    Es ist wahrscheinlich auch nicht der Schmerz der Ihn betrifft, sondern der Schmerz aus der Kindheit. Schmerz des verlassen sein, allein sein, nicht gehört werden, keine Liebe zu bekommen etc.
    Und der wiederholt sich...und dann wirds Drama, auch Liebeskummer genannt um sich am echten Schmerz vorbei zu lavieren...eieiei...
    is schon echt kompliziert.
    Wobei es sowieso nur ein altes Muster wäre wenn es zu mehr gekommen wäre. Wieder ein Mann um den ich mich hätte kümmern müssen... der das was ich lebe und bin noch nicht ist.... ich wäre sehr wahrscheinlich in alten Mustern gelandet.
    Eins habe ich auf jeden Fall darus gelernt. Pass auf wem Du Dich öffnest und wie weit. Auch hier heißt es Grenzen ziehn.
    Vertrauen ist gut , aber nicht zuviel aufeinmal. Abwarten ist besser, grndlich prüfen...etc. Zeit.

    LG Karotte

    Hallo Himmelstern, ich finde ganz interessant zu lesen das Dein Mann keine Entgiftung "brauchte". Bei uns hier ist es nähmlich so das er erst zu einer Beratungsstelle mußte diese die Entgiftung beantragen und er erst danach psychologisch betreut wird. Und außerhalb von Kliniken, also Psychologen die Ihre eigene Praxis haben wird auch keiner behandelt der ein Alkproblem hat. Wobei da die Grenzen wirklich fließend sind. Mein Freund(EX) wird auch nicht als süchtig eingestuft obwohl er mindestens 1 Flasche Wein pro Abend getrunken hat. Ich denk auch das seine Depressionen und Burn Out das eigentliche Thema sind. Trotzdem muß er vorher in die Entgiftung.
    Schon komisch das das so unterschiedlich ist...

    Alles Gute Dir
    Machs Dir schön
    Karotte