Beiträge von Blueeye

    Hi Andreas!

    argh deine Vorwürfe sind hart!
    Aber irgendwo hast du ja recht...
    Es wird mal langsam Zeit mal Nägel mit Köpfen zu machen.

    Ich weiß auch nicht was ich Wochenlang so herumjammer und nichts unternehme.
    Wahrscheinlich rede ich mir nur selber ein aktiv etwas gegen meine Alkoholsucht zu tun indem ich hier im Forum poste und dabei schön weitersaufe.

    ES REICHT! Ich gehe sofort morgen was Aktiv dagegen unternehmen und höre auf euch hier zu nerven.
    (Ich habe eure Ratschläge sehr genau gelesen möchte ich nur mal anmerken)

    Wenn ihr das nächste mal etwas von mir hört, dann weil ich was getan habe und ob es vielleicht etwas gebracht hat.
    Vielleicht melde ich mich auch nie wieder weil es mir peinlich ist ein alter Schwätzer zu sein.

    So ehrlicher kann ich nicht sein.

    lg Blueeye

    Hi Schnuckelchen !

    Ich würde gerne mal ein paar gedanken loswerden die mir beim Lesen deines Beitrages gekommen sind

    Zitat

    Die Mutter von meiner Nichte ist wie gesagt Alkoholikerin und zu dem Zeitpunkt wo mein Nichte den Kontakt zu ihrem Vater gesucht hat war die Mutter sehr bemüht den größten Wunsch ihrer Tochter zu erfüllen - nämlich einen Therapieplatz zu bekommen!

    Das ist in meinen Augen auch der Grund warum die Therapie nichts gebracht hat.
    Anscheinend ist die Mutter nur zur Therapie gegangen auf drängen der Tochter und nicht weil sie es selber wollte.
    Wenn man nicht von alleine zu der Einsicht gelangt ein Problem zu haben mit dem Alkohol dann kann einem das auch niemand klar machen.
    Auch denke ich nicht das man jemanden nicht helfen kann, wenn er nicht um Hilfe bittet.


    Zitat

    (Wegen den Angstzuständen trinkt sie wohl - sagt sie zumindest).

    Es gibt Tausend Gründe warum wir mit dem Trinken anfangen, aber wenn diese Gründe dann verschwinden, heisst das nicht das wir dann auch wieder mit dem Trinken aufhören.
    Dieser Satz ist jetzt nicht von mir, sondern aus einem Buch das ich vor ein paar Tagen gelesen habe und irgendwie ist er hängengeblieben.
    Natürlich müssen die Angstzustände auch Therapiert werden , aber ich will darauf hinaus, das es für die Mutter nur eine ausrede ist um weitertrinken zu können.
    Genauso wie es eine Ausrede ist :

    Zitat

    Meine Nichte ist alles schuld in der Augen der Mama !!
    Neuester Vorwurf: Meine nichte ist Schuld dass die Mama wieder trinkt !

    Ich denke es ist wichtig deiner Nichte immer wieder zu sagen, das sie nichts für die Alkoholabhängigkeit ihrer Mutter kann.

    Als Scheidungskind weiß ich das so eine Trennung am schwersten ist für die Kinder.
    Und sich dann auch noch Vorwürfe machen zu müssen , das die Mutter Alkoholabhängig ist halte ich für grausam!!!

    Na ja das waren halt so meine Gedanken dazu

    lg, vom alten druffi (gerade stocknüchtern) der sich erdreistet hier Ratschläge zu erteilen, Blueeye ^^

    btw gebe ich mir hier wirklich mühe ehrlich zu sein.
    Wenn ich allerdings mal die Stacheln aufstelle weil ich mich angegriffen fühle tut mir so etwas hinterher immer Leid.
    Ich bitte schon einmal im Vorraus dafür um Entschuldigung falls das mal vorkommt.

    Guten Morgen !

    Hey als Alkoholsüchtiger habe ich schon oft gelogen und bitte misstraut mir bei allem was ich hier poste , aber warum sollte ich das Buch nicht gelesen haben ?

    Gestern der Tag war irgendwie komisch. Irgendwie war ich erleichtert gewesen , das ich endlich nicht mehr gegen die Versuchung zu Trinken ankämpfen musste.
    Ich war ja wieder am Trinken und versuchte gar nicht dagegen Willenskraft oder so aufzubringen.
    Ich dachte so bei mir : du kannst ja jederzeit wieder für 6 Monate aufhören du hast es dir ja schon einmal bewiesen.
    Dann dachte ich mir , dann höre doch jetzt damit auf wenn du es kannst und jetzt sitze ich hier wieder mit einem Bier.
    Da sieht man mal was der freie Wille so wert ist :(


    Anscheinend gibt es hier im raum Bonn so etwas das nennt sich Sekis . Da sind alle Selbsthilfegruppen zusammengefasst zu finden. Leider leiten die mich direkt weiter an die Anonymen Alkoholiker.
    Also habe ich die Website der Anonymen Alkoholiker aufgerufen und mich dort mal ein wenig umgesehen.
    Dann wollte ich mir deren "Blaues Buch herunteraden um mich mal ein wenig reinzulesen leider funktioniert deren Downloadlink nicht :(
    Wenn das Buch noch jemand zufällig als PDF datei irgendwo herumgammeln hat, ich wäre daran gerade sehr interessiert ^^
    Allen Carr hat zwar ein gutes Buch geschrieben bietet aber nur Kurse für Nichtraucher an.

    Ah morgen Leute !

    Das Buch habe ich schon durchgelesen
    Wenn ich ein Buch lese,dann schaffe immer so zweihundert Seiten am Tag und das hatte nur knapp hundertneunzig oder so *proll*

    Ich habe mich mal ein wenig durchgelesen durch das Forum und was mir auffällt das oft differenziert wird zwischen Alkohol und Drogen .
    Für mich sind die beiden ein und dasselbe, liege ich damit falsch ?
    Oder hat es etwas damit zu tun das man durch Alkohol, Alkoholkrank werden kann, oder es schon immer war, oder so ...
    Ich habe da schwierigkeiten bei den Wortbedeutungen.
    Wieso ist der Alkohol da so etwas anderes als die anderen Drogen?

    Fragen über Fragen


    Andreas :

    Zitat

    , der Arzt hat sowieso keine Ahnung!!!

    Sarkasmus oder nicht ?

    hmm ich bin bestimmt nicht der richtige um euch da wirklich kompetente Ratschläge geben zu können.

    Ich würde da zuallererst an mich selbst denken.
    Schmeisst den Kerl raus!
    Der macht dich, deine Mutter und deine Schwestern doch nur fertig und bringt euch beim Autofahren z.b auch in Körperlicher Gefahr.
    Wenn er nicht selber einsieht ein Alkoholproblem zu haben , könnt ihr ihn auch nicht davon überzeugen, jedenfalls denke ich nicht das das schon einmal funktioniert hat.

    ah ich bin es nochmal sry für den Doppelpost ,aber ich finde den editierbutton irgendwie nicht *such*

    Danke für eure vielen Antworten ^^


    Ich war gestern wieder beim Dienst der Freiwilligen Feuerwehr.
    Hatte ich schon erwähnt das ich dort Mitglied bin ? :)
    Viele sind nach dem Dienst sind viele noch geblieben und haben noch etwas getrunken , ich aber nicht, obwohl ich ja jederzeit dazu die Möglichkeit gehabt hätte.
    Soll aber nicht heissen das ich nicht zuhause dann nachgelegt hätte.
    Komisch ich trinke nicht mehr in der öffentlichkeit aber still und heimlich bei mir zuhause :?

    Moin Leutz !

    Ich habe mich heute mal nach einer Selbsthilfegruppe im Inet umgesehen und mir das Buch "Endlich ohne Alkohol" von Allen Carr gekauft. Das werde ich gleich mal lesen.
    Ohne euch wäre ich niemals auf die Idee gekommen das überhaupt zu machen :D und ich denke das ist das richtige, was habe ich schon zu verlieren.
    Trotzdem bin ich immer noch nicht überzeugt davon das ein Arztbesuch helfen könnte.
    Ich meine zu einem Arzt geht man doch nur wenn man z.B. ein gebrochenes Bein hat , aber ich traue denen nicht wirklich zu die Kompetenz zu besitzen mir bei meinem Alkoholproblem helfen zu können.

    Mal schauen was die Recherche im Internet so bringt ^^

    Hi Leute !
    Erst einmal danke für die vielen Antworten ^^

    Tja zu einem Arzt gehen, sich eine Selbsthilfegruppe suchen....
    Ich weiß ehrlich gesagt nicht ob ich dazu den nötigen Mut aufbringen kann.

    Zu seinem Problem stehen.... sehr gut !
    Wenn ich das meinen Freunden erzähle , die denken wahrscheinlich ich mache da einen verspäteten Aprilscherz.
    Obwohl wenn ich ehrlich bin, wird der ein oder andere von denen das wahrscheinlich auch schon geahnt haben.
    Mitleid von Bekannten und Verwandten wäre mir irgendwie auch sehr unangenehm.


    BTW: das erste Glas nach 6 Monaten war mittlerweile nicht mehr das einzige.
    Ich versteh es nicht...

    Hi Leute !
    Ah mein zweiter Beitrag in diesem Forum .

    Eigentlich sagt der Threadtitel ja schon alles ^^
    Ich habe jetzt vor ca anderthalb Jahren gemerkt das ich mit dem Alkohol so ein Problem habe.
    Schon komisch, bevor ich zur Uni gegangen bin hatte mich mein Leben bei meinen Eltern davon abgehalten mich so oft zu besaufen wie ich es eigentlich wollte.
    Familie , Freunde, Schule und mein Nebenjob ließen mir nur Zeit mich am Wochenende vollaufen zu lassen.
    Das ging so seit ich 15 gewesen bin und ich hatte auch nie ein Problem mit dem Alkohol.
    Dann kam die Uni . Eine neue Stadt , wenig Verantwortung und Feiern ohne Ende.
    Ein halbes Jahr später versuchte ich zum ersten mal meinen Konsum einzuschränken , weil Kommilitonen meinten ich würde zuviel Trinken (Natürlich ahnte ich das schon längst selber , denn ich hatte ja schon angefangen ab und zu mir alleine zu Hause was zu genehmigen).
    Also begann ich mehrere Versuche zu unternehmen den Alkoholkonsum einzuschränken und alle Endeten meist damit das ich an dem Abend doppelt so viel getrunken hatte wie ich es eigentlich geplant hatte.
    Wenn ich mal einen Abend nichts getrunken hatte , gab es am nächsten Tag halt die doppelte Dosis, man musste ja etwas nachholen.
    Zu diesem Zeitpunkt merkte ich , das ich mit dem Alk anscheinend so meine Probleme hatte
    Das zog sich so ein paar Monate hin und zu dem Zeitpunkt stieß ich im Internet auch zum ersten mal auf dieses Forum.
    Ich konnte nicht verstehen warum ich , obwohl ich sonst in meinem Leben alles im Griff hatte , bei dem Alkohol nicht die Kontrolle behalten konnte.
    Ich kam also zu dem Schluss, das wenn ein einschränken des Konsums nicht möglich ist , ganz aufzuhören wohl die einzige Alternative sei.
    Einen großen Teil meines ersten Semesters und das ganze zweite Semester konnte ich zu dem Zeitpunkt schon vergessen, da lief nichts mehr.
    Nach mehreren Versuchen und Rückfällen schaffte ich es die restlichen 6 Monate nichts mehr zu trinken.
    Ich hatte schon gar nicht mehr daran gedacht aber dann überkam mich dieses "Hungergefühl" nach Alkohol gestern wieder.
    Ich wusste der Alkohol tut nichts für mich und schadet mir nur, aber gleichzeitig war da diese Stimme die sagte "Trinke doch was".
    Das habe ich auch getan :(

    Also eine Frage an diejenigen die schon seit einer Weile "Trocken" sind.
    Überkommt euch auch ab und zu noch einmal so ein Verlangen und was tut ihr dagegen ?

    H Tom!
    Ich eigentlich melde ich mich in diesem Forum hier nur selten zu Wort.
    Was einem die Ärtzte so alles mal eben verschreiben O_o
    Du solltest deinen Hausartzt vielleicht mal wechseln.
    Was war denn jetzt deine Frage ? Ob du suchtgefährdet bist ?
    Wahrscheinlich nur wenn du denkst Alkohol würde deine Trauer um deine Verlobte verringern (Was er nicht tut).

    Nicht jeder Körper verträgt es sich jeden Abend zu besaufen, kann gut möglich sein, das du mehr getrunken hast als du denkst, oder das dein Körper nicht so viel von dem Gift verträgt wie andere Leute und das du daher solche auffälligen Leberwerte hast.