Beiträge von tini8

    Hi liebe Simba, tja, da gehts dir wie mir. Ich habe mich überhaupt nie jemandem anvertraut - aber das ist echt schlecht, weil man dann irgendwann dran erstickt. So ging es mir nämlich.... Zu deinem Bruder: Meinst du wirklich, er spannt nichts?? Bei mir war das auch so: Meine Schwester hats eigentlich erst mitbekommen, als ich ausgezogen war - da war sie um die 20. Doch wir haben gerade gestern darüber gesprochen: Sie hat halt bewusst die Augen zugemacht, unterbewusst hat sies natürlich schon viel viel länger "gewusst"!! Und dass das so ist, merke ich z.B. daran, dass sie exakt die selben Probleme hat wie ich. Und das wäre ich, glaube ich, nicht so, wenn sie es wirklich erst als Erwachsene erfahren hätte. Und genau so wird es bei deinem Bruder sein - ich glaube, du würdest ihm helfen, wenn er davon wüsste. Warum lässt du ihn überhaupt außen vor und willst zuerst mit deinen Eltern sprechen??? Die dann eh alles abstreiten? Und wenn du Angst vor seiner Reaktion hast, warum sprichst du dann nicht mit seinen Therapeuten? LG tini

    Hi! Mein Abend gestern war echt toll - aber jetzt stresst mich meine Mum mal wieder total. Sie ist ja scheinbar seit mittlerweile 5 Wochen trocken.... und macht meiner Schwester ein schlechtes Gewissen, weil die es ihren Schwiegereltern erzählt hat. Und das zieht mich wieder voll runter, weil ich das Gefühl habe: "Na prima, sind wir wieder im alten Einerlei, sind wir wieder schuld?" Mann Oh Mann, sie verdreht halt irgendwie völlig Täter und Opfer.

    Wie schafft sie es nur immer wieder, dass WIR und schlecht fühlen? Das kann doch gar nicht wahr sein???? Und zu mir ist sie total kurz angebunden. Ich versuche mich zu lösen, habe 2 wundervolle Weihnachtswochen verbracht... viel mit Freunden unternommen... mich auf MEINE Familie konzentriert .... shoppen gewesen....

    Tja, und sie ist so kühl wie noch nie in meinem Leben. Hat sie Angst, dass sie die "Kontrolle" über mich verliert? Ist es das? Jedenfalls käst mich das total an... Über ihre Therapie verliert sie kein Wort... und den Führerschein will sie auch gar nicht mehr machen. "Ist doch viel bequemer so, der Papa kann mich ja überallhin fahren." Ich könnte ausflippen, wenn ich das höre. Ja, wer ist denn nun der Egoist in meiner Familie? Ich oder sie? Ich hab so eine Wut!!!! :twisted: tini

    Hi Simba! ist bei mir auch so... Bin noch nicht lange dabei und habe echten Nachholbedarf beim Lesen. Hatte jetzt Ferien und mein Mann hat sich ganz lieb um die Kinder gekümmert, die ich voll vernachlässigt habe vor lauter Lesen.... Aber ich finde, wir müssen auch mal was für uns tun!!! Das musst du deinem Freund einfach erklären!! Wenn er das nicht versteht, musst du ihm erklären, wie es in dir drinnen ausschaut. Ich ahbe mir aber auch vorgenommen, ab Montag wieder mehr für meine Kinder da zu sein, geht ja auch nicht anders, da arbeitet mein Mann ja wieder... Aber ich kann nur sagen, dass es mir soooooo gut getan hat, hier viel zu lesen und zu schreiben, dass es im Endeffekt meinen Kindern wieder zugute kommen wird.... und deinem Freund auch. LG tini

    Liebe Sternenhexe! Puh, das hört sich ganz schön heftig an bei dir!! Aber dir wird sicherlich auch der Erfahrungsaustausch hier helfen! Das mit den Gefühlen kennt wohl jeder von uns mehr oder weniger. Eine Strategie von mir ist so ähnlich wie die von Phönix: Ich gönne mir immer wieder totale Auszeiten in Form von schweißtreibendem Sport. Da kann ich total abschalten und bin danach wie neugeboren. Spaziergänge oder so was helfen bei mir zwar auch, aber nicht so wie das totale Versenken... Yoga würde mir glaube ich auch gefallen... Danach kann ich wieder klarer denken - und auch fühlen. Manches sehe ich dann klarer. Ich war z.B. immer total verschlossen, habe mich nur begrenzt geöffent und wenn es zu eng wurde - schwupp - Freundschaft beendet. Auf die Art und Weise habe ich mindestens 10 gute Freunde einfach sausen lassen. An einigen knabbere ich heute noch, obwohl ich es ja war, die alles beendet hat! Das heißt jetzt nicht, dass ich jetzt extrem offen bin... Aber seitdem ich mir auch die Ursache meiner Gefühlslagen eingestanden habe, geht es deutlich aufwärts. Ich habe mich jetzt auch zum ersten Mal einer Freundin anvertraut. Das war und ist für mich wie eine Offenbarung gewesen. Und ich ahbe bei ihr nicht mehr das Gefühl, irgendwas "verschweigen" zu müssen. Ich könnte mir ihr jederzeit über meine Mutter reden, und weißt du was - das brauche ich gar nicht mehr immer. Es hilft mir schon allein, zu wissen, dass ich es könnte. Das macht mich freier und lockerer. Der Krampf im Kopf ist besser!!! Veile Grüße, tini

    Vielen Dank erstmal an alle für eure Antworten! Mmh, wenn ich eure Antworten so lese, geht es mir richtig gut, denn eure Tipps die beherzige ich zum Teil soage schon, nur ist es mir noch gar nicht aufgefallen!!! Zumindest in der aktuellen Tagesplanung kann ich mittlerweile sogar spontan sein - wobei ein 5jähriger und eine 2jährige einen dazu ja sogar zwingen. Ich hatte das auch eher bezogen auf so konkrete Lebensplanungen, alos beruflich oder was mit den Kidnern. Da kann ich stundenlang darüber nachdenken, was in einem hlaben Jahr oder im sommer oder sonst wann ist. Das kann ich noch nicht: Dem Leben als solchem gelassen entgegenblicken!!! Aber ich schreibe bald mehr, muss jetzt aber weg - bin verabredet mit 4 Freundinnen - Weiberabend. Freue mich schon sehr drauf!!! Viele Grüße, tini

    Hallo Nelly! Ich hatte leider vorher keine Zeit, dir zu antworten. Erst Mal vielen Dank füpr deine liebe Antwort in meinem Thread. Das allein zeigt doch schon, dass du weder boshaft noch sonst irgendwas Negatives bist!!! Aber ich denke auch, dass der Vorschlag von lavendel einiges für sich hat. Gut, der eine ist halt selbstbewusster als der andere, so ganz allgemein. Aber bei dir nimmt das schon krasse Züge an.

    In allen deinen Beiträgen kommt so ein massiver Selbstzweifel raus, der mich richtig traurig macht. Und ich weiß nciht, ob du da alleine rauskommst. Ob es die Schwester deiens Freundes gut mit dir meint, kann ich aber immer ncoh nciht so richitg einschätzen, da gehts mir wie summerdream. Ich habe nämlich auch schon Leute kennengelernt, die ein massives Helferproblem hatten, und sich jedem aufgedrängt haben, und wehe, derjenige hat die Hilfe nicht angenommen...! Oder hatte eine gar so was wie eine eigene Meinung!! Aber ich kenn weder dich noch die Schwester persönlich.... Und ich wollte dich auch fragen, warum dir eigetnlich die Meinugn seiner Schwester so wichtig ist??? Ist es dieses "Heile-Welt"-Bild, das du selber so gerne bei dir daheim hättest???

    Eines allerdings glaube ich der Schwester schon: Du wirkst in deiner Verschlossenheit vielleicht wirklich arrogant - naja, du durftest halt auch niemanden an dich rankommen lassen. Aber das könntest du ja vielleicht wirklich ändern. Zumindest in der Hinischt habe ich mich schon vor Jahren geändert: Ich kann Small-Talk praktisch in jeder Lebenslange, mit fast jedem und habe auch vor größeren Gesellschaften keine Angst mehr. ABER: Ich bin deshalb trotzdem keine Partynudel, und MAG es auch nicht und viele FREUNDE habe ich deswegen auch nicht!!! Denn sobald es mir zu eng wir/wurde, blocke ich ja immer ab und breche die Freundschaften ab. Aber das ist ein anderes Thema. Aber es gibt bestimmt Leute, die denken, dass ich so richtig aufblühe bei Partys usw. Da kann ich nämlich eine "Ach, sind wir alle nett-Zueinader und gut drauf-Maske anlegen. Aber glaub mir, bedeutsam ist das bei Gott nicht!!! Im Gegenteil: Das ist anstrendgend!!! Für mich zählt halt vor allem MEINE Familie (also mein Mann und meine Kinder). Und bei meinen Freundschaften (nicht viele9 lasse ich es mittlerweile "laufen", und plane nichts. Zumidnest hier bin ich schon weg von meiner Planungssucht, merke ich gerade!!!

    Ich drück dich ganz doll, du bist eine ganz Liebe, das musst du endlich selber merken!!!! Hdgdl, tini

    Hallo Simba! Deine Geschichte ähnelt meiner ganz stark - oje!! Auch ich habe mich einerseits immer sehr behütet empfunden, anderersetis wusste ich um das Saufprobelm meiner Mutter. Bei mir hat das dazu geführt, dass ich meine Mutter überbehütet habe und mich nie so recht lösen konnte. Auch nciht, als ich dann selber Familie und Kinder hatte... Und das war natürlich ganz schlecht! Erst jetzt beginne ich damit - und es tut mir so gut!! Das Forum ist mir dabei eine ganz große Hilfe! Allein zu lesen, dass es anderen auch so geht, tut gut. Toll finde ich auch, dass du zu einer Suchtberatung gehen willst. Tu das! Ich habe das viel zu lange vor mir hergeschoben und jetzt bin ich 38...

    Zu deiner Mutter: Ich dachte auch immer, "Naja, soooviel trinkt sie nicht, sie verträgt nur nichts. Und sie fährt ja auch noch Auto und macht viel Sport!" Tja, und dann wurde sie vor 5 Wochen mit 2 Promille erwischt. Du musst mal nachlesen, was das heißt: Ein "normaler" Mensch findet in so einem Zustand sein Auto gar nicht mehr, kann nicht mehr laufen oder einen Zündschlüssel umdrehen. Deshalb kann ich dir nur raten: Verlass dich nicht darauf, wie deine Mutter wirkt! Und schau, dass du irgendwie anders zum Bahnhof kommst!!! Bei mir war es so, dass meine Mutter öfter mal meine Kleinen im Auto hatte. :!: Ich darf gar nicht daran denken...

    Ob ich dir raten soll, mit deinen Eltern zu reden, weiß ich nicht. Damit habe ich null Erfahrung, weil meine Mutter nur abgeblockt hat und mein Vater gemauert hat. Mir hat es jetzt unendlich gut getan, mal mit anderen Leuten darüber zu reden!!! Denn ich habe mein Leben lang nur geschwiegen....

    Und noch was: Wenn man stillt und säuft, ist es fast so, wie wenn man während der Schwangerschaft säuft. Extrem!!! Das Bild zeigt aber wohl, dass Alk in deiner Familie schon lange eine gewichtige Rolle spielt. Meine Frage wäre jetzt: Wie ist denn das mit deinem Bruder: Weiß er davon bzw. wissen seine Therapeuten davon bzw. ist das sein Weg damit "fertig" zu werden? Und wenn du sagst, dass er so extrem abhängig von seienn Eltern ist: Vielleicht hängt da alles miteinander zusammen? Und er bzw. du habt euch das noch nicht klar gemacht? Ich ahbe neulich im forum bei den Co-Abhängigen gelesen, was mich echt extrem erschreckt hat. In manchen Familien sind rund um den Alöki alle krank: Das geht von Bandscheiben über Herzprobleme bis hin zu Depressionen!
    Bei mir hats da dann echt "Klick" gemacht, weil das bei mir auch so ist! Mein Vater hats im Kreuz (er hat sich wohl im wahrsten Sinne "zu viel aufgeladen", ich konnte zwei jahre alng nciht mehr richitg schlafen, und meine Schwester wird und wird nicht schwanger...)

    Entschuldige, dass ich so viel schreibe, aber vielleicht hilft es dir ja ein bisschen? Viele Grüße, tini

    Liebe Lioni, liebe Skye! Ich wünsche euch beiden ein ganz schönes neues Jahr! Es tut mir furchtbar leid, Lioni, dass du vergebens gehofft hast. Aber das, was Skye da geschrieben hat, kann ich nur unterstreichen, ich müsste selber eigentlich gar ncihts mehr schreiben, so genau trifft es das, was ich auch denke und wie ich es auch erlebt habe.

    Es ist so furchtbar traurig, was der Alkohol aus geliebten Menschen macht. Aber es nutzt leider nichts, gar nichts, wenn wir uns deswegen aufarbeiten oder soar noch die Schuld dafür bei uns suchen.

    Lass dich ganz fest drücken und versuche deinen Weg zu finden!! Liebe Grüße, tini

    Hi Dani! Erst Mal ein gutes neues Jahr! Ich bin noch nicht so lange hier dabei, kann dir aber schon mal sagen: Gut, dass du hergefunden hast!! Wenn du hier mal ein bisschen durchliest, wirst du sehen, dass deine Geschichte ganz vielen ähnelt. Und allein das hilft schon!!

    Wenn ich so lese, was du schreibst, habe ich das Gefühl, du schreibst von mir... Auch bei mir war es so, dass mein Vater einfach nicht ansprechbar war in der Hinsicht Alkoholsucht und Mutter. Er hat einfach total dicht gemacht. Und sie ja sowieso. "Ich trinke keinen Tropfen mehr, seitdem du das letzte Mal was gesagt hast..." und dieser ganze Stuss. Du machst das ganz richtig, dass du dich abgrenzt. Bleib dabei!! Sonst geht es dir wie mir: Ich bin jetzt Ende 30 und fange jetzt an mich zu lösen. Viel zu viel Zeit verplempert. Was du leider auch begreifen musst, ist: Nur wenn deine Mum das SELBER will, kann man ihr helfen. Ihr könnt nicht viel tun!!

    Meine Mutter macht uns z.B. momentna den Vorwurf "Ihr hättet über meinen Kopf was tun müssen". Das ist blanker Unsinn. Denn die Sucht kann man nur überwinden (wenn überhaupt?), wenn man selber dazu steht und was tun will.

    Soviel fürs Erste von mir!! Bleib gelassen! Viele Grüße, tini

    Hallo Nelly! Ich hoffe auch, dass du gut gerutscht bist?! Mir ist noch was anderes eingefallen, zu deinem Schwester-Freund-Problem: Ich stimme skye völlig zu, dass du Beweise brauchst für Zuneigung, Liebe usw.

    Und jetzt mal umgekehrt: Wie wäre es denn, wenn du auf einer Party mit 36 (!) Leuten (mir persönlich wäre das viel zu groß...) alle oder die meisten kennen würdest? Das würde dann heißen: Du weißt schon genau, was der X sagt, und der Y, den magst du eigentlich nicht, und die Z spricht wieder stundenlang über dies und das... Wäre das nicht GÄHNEND langweilig???? Du kanntest auf der Party nur 4 Leute, davon die Schwester dieses Freundes, die - sgen wir mal so - nicht supernett ist. So, und das nimm mal 4 oder 5. Wäre das nicht eine grauenhafte Vorstellung?

    Du klannst dagegen von einem sicheren Nebengleis aus die Leute beobachten, dich - wenn du willst - zu irgendjemandem dazustellen und zuhören und keiner erwartet irgendwas von dir, weil dich keiner kennt. Gut, ich gebe zu, auch das kann extreme Längen haben und sehr langweilig sein. Es gibt aber Leute, die setzen sich mutterseelenallein in Straßencafes, stundenlang, nur, um "Leute zu beobachten". Oder in einer Disco, in der man viele nur vom Sehen kennt: Was ist denn das anderes als den ganzen Abend beobachten (und zwischendurch mal tanzen). Zum Plaudern geht doch kein Mensch dahin!

    Lies doch mal, was ich in meinem Thread über meine Planungssucht geschrieben habe - kann es sein, dass du genau dasselbe Problem hast wie ich nur auf einer anderen Ebene? Weil du die Situation und die Leute dort nicht im Vornhinein "planen" kannst, du deshalb so eine Angst davor hast?! Oh Gott, wenn ich das lese, meine ich, ich schreib das gar nicht für dich, sondern für mich... Also bleibt meine Frage für dich genauso aktuell: wie schaffen wir es, dem Leben gegenüber gelassener zu werden?

    Hllo ihr alle, die ihr mir so nett schreibt! Vielen Dank lavendel! Ja, ich bin sehr gut gerutscht, es war sehr nett - und (grins) wie fast immer, wenn ich dabei bin (und nicht nur am Rande) waren am Schluss alle nüchtern. Und das waren Leute, die ich noch nicht so lange kenne...

    Zu deinen Einwänden, lavendel: Ja, ich bin auch sehr sekptisch, was meine Mum angeht. Deshalb bin ich eigentlich auch in dieses Forum gekommen. Aus diesem Gefühl der Traurigkeit heraus (nach der ersten großen Erleichterung, dass "es" jetzt raus ist.) Und erst seitdem ich mir bewusst gemacht habe, dass sie wahrscheinlich nie mehr trocken wird, denke ich auch über mich so richtig nach.

    Und deshalb habe ich jetzt eine Frage an alle, die das lesen: Wie ist denn das bei euch mit der Planungssucht? Ich habe nämlich nicht nur, wie wir Alki-Kinder scheinbar alle, eine Kontrollsucht und einen Hang zum Perfektionismus. Bei mir ist es so, dass ich nicht "in den Tag hineinleben" kann.

    Ich muss immer schon vorher wissen, was morgen, übermorgen, in 2 Jahren passiert. Bin ständig am Planen, Umplanen, Überlegen, usw. Ich weiß natürlich, woher das kommt: Ich musste ja immer genau wissen, was wann passiert: Wann hat Papa Nachstschicht? Wann geht er? Wann kommt er? Muss meine Schwester irgendwohin gefahren/gebracht werden usw. Nur so konnte ich, ohne völlig nervös zu werden, überleben.

    Grundsätzlich finde ich eine solche Eigenschaft ganz akzeptabel, aber... bei mir ist das so übertrieben!!! Mein Mann sagt oft zu mir: "Lass doch mal gut sein, das weiß ich doch heute noch nicht, was im April/Mai/Juni ist". Kurzum: Ich gehe meiner Umgebung wahnisnnig auf den Geist damit - und mir eigentlich auch. Ich versuche auch, das unter Kontrolle zu halten - könnt ihr mir sagen, wie ihr das macht? Oder habt ihr ein solches Problem nicht?? Ich mache mir z.B. jetzt schon Gedanken um die Einschulung meines Sohnes in 1,5 Jahren....

    Wie kann ich zu mehr Gelassenheit im Umgang mit dem Leben finden???

    Denn das nächste Problem schließt sich gleich an: Wenn im Privatleben was nicht so läuft, wie ich mir das vorgestellt/geplant habe, werde ich regelrecht panisch bzw. unausstehlich und versuche, im Nachhinein dann meine Umgebung dazu zu bewegen, dass das Geplkabnte doch noch irgendwie stattfindet. (Im wahresten Sinne, mein Mann ist wahnsinnig gutmütig und nett und wird von mir manchmal richtiggehend rumschikaniert...). Das Komische ist: Im Berufsleben muss ich auch viel planen, und da macht es mir gar ncihts aus, wenn was nciht so läfut, da bin ich ein Meister im Improvisieren und ein -aus der aktuellen Situation das Beste-Machen-Meister. komisch, oder? :roll:

    Liebe summerdream, vielen Dank!! Du hast mir jetzt echt aus der Seele geschrieben. Ja, auch ich habe große Skepsis. Allerdings: Die letzten 5,6 Jahre war sie nie mehr so lange trocken. Zumindest das sollte mir vielleicht Hoffnung machen. Ansonsten bin ich tatsächlich auf Abstand zu ihr - und zu mehr Nähe zu Freunden gegangen. Ich habe doch tatsächlich meiner Freundin davon erzählt!! Und ich bemühe mich jetzt auch, mehr mit Bekannten zu unternehmen und nicht immer nur um meine Mutter zu glucken. Das meine ich nicht nur tatsächlich, sondern auch geistig. Viel zu oft bin ich wie gelähnt zu Hause gehockt oder ganz schnell nach Hause gefahren.... Und ich stelle fest, dass es sowhl mir als auch meinen Kindern sehr gut tut!!! Wir feiern heute das erste Mal seit 6 Jahren wieder Silvester.... Mit insgesamt 5 kleinen Kindern....

    Mal sehen, ob es klappt! Da habe ich ganz spoantan zugesagt. Wäre mir vor einem Jahr noch nciht eingefallen! Jeztz kreige ich zwar langsam Bammel, aber jetztz ist es zu spät! Muss jetzt duschen gehen!! Euch allen einen guten Rutsch und viel Hoffnung im Jahr 2008! Morgen mehr!

    Hallo Nelly! Wie oft sehen sich denn dein Freund und seine Schwester normalerweise? Haben sie ein sehr inniges Verhältnis? Wie viele Freundinnen hatte er denn vor dir schon? Könnte es denn nicht auch sein, dass das alles nur wenig mit dir zu tun hat? Sondern mit IHR? Mit Verlustängsten ihrerseits? Denn wenn sie schon sagt "Ich weiß nicht, was er an dir findet" hört sich das für mich arg nach mütterlichem Besitzanspruch an... Ich finde, du machst das ganz typisch für uns Alki-Kinder: Da wir imemr für alles verantwortlich waren, sind wir es jtzt auch...? Aber die Welt dreht sich auch ohne uns! Und nicht nur wir haben Probleme, sondern auch andere! Und wenn seine Schwester wirklich so viele Freunde hätte und beliebt wäre wie es dir SCHEINT, dann hätte sie es gar nicht nötig, sich um die Freundin ihres Bruders Gedanken zu machen. Dann könnte sie dich so akzeptieren, wie du bist. Es könnte aber auch sein, dass sie wirklich so nett ist und dir mit diesem Spruch sagen wollte: "Öffne dich mir gegenüber! Ich bin für dich da!" Tja, und sowohl das eine wie das andere kannst nur du allein entscheiden. Und noch was: Ich hatte vor Silvesterpartys immer den absoluten Horror, weil ich spätestens um 1.00 nachts todmüde bin. Das war immer schon so und ist immer noch so. Und dieses elende Gesaufe und Angestoße konnte ich schon gar nicht abhaben. Und dann dieser schreckliche Small-Talk. Mich hats immer nur angenervt. Und ich kenne mittlerweile viele Leute, denen es ähnlich geht. auch in dieser Hinsicht bist du nciht allein!! Man schaut aber halt immer nur neidisch auf die, die anders sind als man selber, weil man manchmal gern anders wäre. Aber andererseits: Du bist insgesamt auf so einem guten Weg, geh ihn weiter - und nciht irgendwelche anderen spaß-Clown-Nebenwege. Und dein Freund liebt dich, weil du so bist, wie du bist. Wenn er eine Partynudel gewollt hätte, hätte er sich eine gesucht!!! Stell dich nicht selber in Frage!! Machs gut, tini

    Hi Kristin! Du bist nicht Florence Nightingale! Du bist doch nicht verantwortlich dafür, wie jemand anderer irgendwohin kommt! Er ist dein Freund, nicht dein Kind! Lass ihn los! Nur dann hast du - aber auch er - eine Chance! Ich würde ihm auch kein Ultimatum stellen, sodnern so schnell wie es geht, davonlaufen. Je länger du in dieser Beziehung bleibst, desto schwieriger wird es nämlich!!! Und Liebe besteht nicht darin, jemand anderen zu kontrollieren, zu überwachen oder sein Leben zu leben. Ich wünschte, ich hätte das für mich schon früher begriffen. ABer wenn man da Kind einer trinkenden Mutter ist, kann man eben nciht so einfach gehen. Lies doch mal unsere Geschichten!! Wir konnten nicht gehen, wohin auch? Aber du kannst es! Du bsit ihm nicht zwanghaft verbunden, mach dir das klar. Ich hofffe, du schaffst alels, was Du willst!!! Liebe Grüße, Tini

    Hallo Traurige! Ja, meine Antwort wird vielleicht ein bisschen länger? Mal sehen: Also mein erstes Kind war am Anfang total problemlos. Hat schnell druchgeschlafen. Gut getrunken. Alles toll. Liebes Kind! Sehr föhlich. Als er 4 Monate alt war, haben MEINE Schlafstörungen angefangen. Extrem. Ich war nachts teilweise 3-4 Stunden wach. Für mich ohne ersichtlichen Grund. (Tja, gleichzeitig, hat miene Mum begonnen, heftiger zu trinken. Der Zusammenhang ging mir jetzt erst auf, ich Depp) Monateweise ging das so. Ich hatte solche Ängste! War bei zig Ärzten. Habe mich selber verrückt gemacht. Und das Kind wohl dazu. Obwohl ich zu ihm immer genauso war wie zuvor. Dachte ich. Aber eine innerlich unausgeglichene und anderweitig beschäftigte Mutter überträgt das auf ihr Kind. Als mein Sohn 1 Jahr alt war, ging es los, zuerst harmlos. Das Syndrom des Kopfschlagens. D.h.: Das Kind wippt rhythmisch hin und her, um sich selber in den Schlaf zu wiegen. Am Anfang wie gesagt kein großes Problem. Dann dauerte es 1 Stunde, dann 2, dann 3 bis er geschlafen hat. Dann wachte er nachts um 1,2,3,4 Uhr auf und wippte - stundenlang!!! Wir waren am Ende. Körperlich, seelisch. Wir wussten uns keinen Rat mehr. Gleichzeitig veränderte er sich auch anderweitig: Die Fröhlichkeit, die Kontaktfreude, der Spaß am Entdecken, war weg. Das ging so, bis er in den Kindergarten kam UND ich mich innerlich von meiner Mum und ihren Erziehungsratschlägen distanzierte und mein 2. Kind auf die Welt kam. Denn jetzt waren er und ich so beschäftigt, dass wir keine Kraft mehr hatten, nachts wach zu sein. Außerdem habe ich mein Verhalten ihm gegenüber verändert. Wahrscheinlich spielen da natürlich viele Komponenten eine Rolle, aber mittelrweile bin ich mir sicher, dass alles zusammenhängt. Meine Mum dagt heute: Es hat mich so fertig gemacht, zu sehen, wie toll du das mit den Kindern machst. Also hatte sie einen Grund mehr, zu trinken. Ich einen Grund mehr, schlecht zu schlafen (Wenn man kleine Kinder hat, schläft man einfach nicht mehr so wie früher, man schläft viiiieeeel leichter, ist bei jeder Kleinigekit wach). Und das hat natürlich nicht in meinen Perfektionismus-Wahn gepasst (Erst hier im Forum ist mir aufgegagnen, dass dieser Perfektionismus und Kontrollwahn ja ganz typisch für Cos ist)! Also habe ich noch schlechter geschlafen, usw. So, und wie soll ein kleines unschuldiges Diong das aushalten????? Ich glaube, wir haben die Kurve für meine kleine Familie gerade noch gekratzt. Unser Sohn ist jetzt wieder so, wie er bsi zu einem Jarh war. Aber es war eine schwere Zeit dazwischen. Für ALLE. Unterschätz bitte nicht, wie viel die Babys schon mitkriegen - auch deines schon!!! Du und deine Stimmungen - das ist es, was dein Baby jetzt erlebt. Deshalb musst du dich so gut es geht distanzieren, tus deinem Zwerg zuliebe!! ich galube, das war jetzt schon eine Riesenlatte - ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen mehr Infos geben. Ach so, noch was: Ich war übrigens nicht unerfahren mit Kindern. Ich arbeite in meinem Beruf mit Kindern - und trotzdem waren mir die Zusammenhänge nicht bewusst!! Sei stark für euch! Liebe Grüße, tini

    Vielen Dank, sunmmerdream!! Deine Antwort hat mir sehr geholfen! Das Buch werde ich mir auf jeden Fall besorgen. Ja, ich weiß auch nicht, ob sies schon so richtig begriffen hat... Sie war halt jahrzehntelnag das, was man eine typische "Quartalssäuferin" nennt: Tage-, ja sogar wochen- manchmal sogar monateweise trocken, und dann wieder extreme Phasen. Aber die Angst war halt immer da. Gleichzeitig hat sie mich/uns mit ihrer Liebe und extremen Verwöhnung überschüttet. Da bin ich, glaube ich, eine Ausnahme. Ich hatte eigetnlich alles, was ich wollte, sowohl materiell als auch von den "Freieheiten" her. Ich hab sie halt nciht so ganz genutzt... Sie hat keine Entgiftung oder Langzeit gemacht, und hat scheinbar auch keinerlei (körperliche) Entzugserscheinungen (?!). Könnte ich mir sogar vorstellen, weil sie ja nie permanent getrunken hat. Ihre Entzugserscheinugnen sind eher psychisch, denke ich mir. Und sie sagt auch: Der Alkohol ist bei mir kein Problem, das Problem ist, dass es jetzt jeder weiß. also ihre Scham. :? Sie geht jezt in eine SHG, weil sie ja den Führerschein wieder haben will. So ist das auch alles rausgekommen: Besoffen Auto gefahren. Und erst seitdem gesteht sie sichs ein - oder auch nicht? Jedenfalls ist sie momentan, also seit 4 Wochen, trocken. Nur mit mir darüber reden will sie nicht. Also immer noch dasselbe Schweigen wie immer schon. Nicht zufälligerweise hat sie auch meine Schwester gefragt, ob sie mal zur SHG mitgehen würde - und nicht mich. Oja, und gestern abend hatten wir ein Gespräch (am Telefon), in dem ich mal versucht habe, ihr zu erklären, wie es mir geht und dass ich denke, eine therapie wäre ganz gut für mich. Das Ende vom Lied: Ich mache mir wieder mal Vorwürfe, sie nicht geschont zu haben bzw. meine Schwester macht mir diesen Vorwurf. Mich k... das richtig an! Mich hat ja auch keiner geschont. Aber man soll nicht in der Vergangenheit leben - oder? Viele liebe Grüße, tini

    Hallo Traurige Tochter! ich kann dich gut verstehen. Ich finde mich auch in einigem von dir wieder! Bei mir war es auch so: Immer wenn ich gedacht habe: Super, es geht aufwärts, sie hat schon so und so viele Tage nix getrunken, alles paletti, großes innerliches Aufatmen, und rumms! Absturz! Du schreibst: "KANN DENN SOWAS SEIN? Will er provozieren?
    Kann er nicht mal ein bisschen Familienfrieden genießen?" Ich galube, darum gehts nicht, sondern du musst begreifen, dass es gar nicht um EUCH geht, oder den Familienfrieden oder sonstwas. Er dreht sich nur um sich, und ihr seid ihm wurscht. Denn die Sucht ist er und er ist die Sucht!! Ich glaube auch, dass wir Cos uns endlich frei machen müssen, den sonst tragen wir usnere Angst weiter: Im Hinblick auf dein Baby: Löse dich, das ist ganz wichtig!! Obwwhl ich keinen Tropfen trinke und NIE getrunken habe, habe ich meinem ersten Kind meine Ängste weitergegeben - unbewusst - er war ganz schön gestört!!! Erst jetzt habe ich begriffen, was die Ursache war: Die Alkoholsucht seiner Oma!!! Denn innerlich war ich nie frei - und mein Sohn hat regelrechte Zwnagsneurosen entwicklet, als er 12 Monate alt war.... Ich habe nicht alles von dir gelesen, aber wohnst du immer noch daheim? Wenn ja: Schau, dass du da weg kommst! Tus deinem Baby zuliebe! Für uns war schon die übergroße seelische Nähe ein Fluch!!! Viele liebe Grüße, tini