Hallo Sarah! Das hört sich ja sehr bitter an. Aber wie meine Vorschreiberinnen (und die sind alle sehr kompetent) schon gesagt haben: LASS DIR HELFEN. Mensch, deine Prüfung ist erst in 3 (!!!!!) Monaten! Das ist doch viel zu spät, um dier helfen zu lassen!!! Und dann findest du wieder etwasd anderes, was wichitger ist. Deine Prüfung kann nicht wichtiger sein als du, als dein Leben!! Denn du weißt ja sicher, dass Bulimie lebensgefährlich sein kann....
Der Alkoholismus deiner Mutter ist das natürlich auch. Aber wieso willst du ihr zuerst helfen und da nicht bis nach der Prüfung warten??? Weil du denkst, sie ist schlimmer dran? Du siehst sie halt nciht jeden Tag - und dich siehst du jeden Tag, du hast dich an deine Krankheit so gewöhnt, dass sie dir harmloser vorkommt. Nein!
Du bist schlimmer dran. Denn deine Mutter trinkt seit vielen vielen Jahren. Sie WILL es so, Sarah. Daran kannst du nichts ändern. Gar nichts. Und wenn du dich auf den Kopf stellst, sie wird nichts tun, was sie nicht selber will. Lass sie! Schau erst mal, dass DU gesund wirst. Und dann, vielleicht dann, kannst du nochmal nach ihr schauen. Aber wenn du dich hier im Forum mal ein bisschen eingelesen hast, wirst du von diesem Vorsatz vielleicht abkommen. Ich wünsche es dir.
Und du hast ja selber schon angedeutet, dass du diese Krankheit hast, weil du von ihr Hilfe wolltest. Das war vielleicht dein Weg, ihre Trockenheit zu ERZWINGEN. Und? Hats was genutzt? Eben nicht! Jetzt bist du erwachsen und musst schauen, dass du aus dieser Sache wieder rauskommst. Du hast einen lieben Freund, scheibst du. Das ist doch schon ein Anfang. Ein Mensch, der dich liebt. Genieß das. Lass dich auf ihn ein. Vergiss erstmal deine Mutter.
Such dir einen Therapeuten, Sarah, ganz schnell, vielleicht einen, der sich mit Alkoholismus UND Essstörungen auskennt.
Machs gleich am Montag!!
Ich wünsch dir Glück. Denk mal über all das nach, was wir dir geschrieben haben. LG tini
P.S. Es gibt einen Spruch, der mir ganz viel geholfen hat:
Du bist nciht schuld am Alkoholismus deiner Mutter. Du hast ihr nicht die Flasche an den Mund gehalten. Das hat sie selber gemacht.