Hallo Lola ! Also unter deinem Post könnte original mein Name stehen. Genauso habe ich es erlebt von 1983-2007. Dann konnte ich nicht mehr. eine Freundin hat mir eine Broschüre über CO-Abhängigkeit gegeben. Da wußte ich, ich bin in Phase 3: Zitat :"Co-Abhängige sind am Ende ihrer körperlichen Kraft und seelischen Belastbarkeit. Sie fühlen sich ausgelaugt, sind bisweilen selbst krank"- Zitat-Ende. Ich habe seit ca. 9 Jahren schwere Magen-Darm-Probleme.Wußte das nicht einzuordnen. Dann nahm mich die Freundin mit zur Kreuzbund - SHG. Ich bin heute so froh über den Schritt. Im September 2007 folgte die Trennung nach langem hin und her. Ich kann auch Dank meiner Eltern und vielen Freunden und Bekannten zu denen ich offen war, mein Leben heute genießen. Der Schritt lohnt sich so sehr. Jetzt habe ich meinen Mann in der Hand und nicht mehr er mich. Wir haben uns damals wegen unseren 9-järigen Tochter in "Guten" getrennt. Er sieht bis heute nicht ein, irgendwas gegen sein Saufen zu machen. Heult mir ständig vor, er sei so allein und trinkt vor lauter Einsamkeit. Gott und allen, die mir geholfen haben und noch helfen, sei Dank, weiß ich es besser und falle auf keine traurigen Augen und falschen Beteuerungen mehr rein. Ich muß echt jeden Monat rechnen, aber die Ruhe und Zufriedenheit lasse ich mir um nichts in der Welt mehr nehmen. Ich glaube, auch mein Darm kapiert das langsam. Alles braucht eben seine Zeit. Ich bin noch in psychologischer Beratung und das tut so gut. Und nicht zuletzt bestätigt mir auch dieses Forum, daß ich alles richtig gemacht habe (Trennung usw.). Also Mut für alle, die ihn brauchen wünscht euch Katrine
Beiträge von katrine
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Hallo Lenjana !
Ich kann dir nur wünschen, mach weiter so. Die Kinder begreifen es mit der Zeit. Meine Tochter ( fast 9 ), auch unsterblich in ihren Papa verliebt und seit 6 Monaten getrennt (wohnt aber nur 10 min von uns), hat mir vor 4 Wochen das 1. Mal gesagt, wie schön es jetzt bei uns ist. Diese Ruhe und Ausgeglichenheit meinerseits tut ihr so gut. Das war der schönste Dank für 8 Jahre Leben voller Ärger und Streß und das Kind immer raushalten zu wollen aus Allem. Nur Mut für alles wünsche ich dir !
Liebe Grüße Katrine
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Hallo Poldi ! Such dir mal eine Selbsthilfegruppe z. B. den
Kreuzbund. Ich bin dort als einzige CO ohne Anhang, wußte nicht, was man da lernen kann. Dort sitzen Abh. und Co`s und man bekommt praktisch die Augen geöffnet und lernt zu glauben, was man nicht glauben will. Die ganzen Facetten dieser schrecklichen Krankheit kommen dort auf den Tisch. Ich bin so dankbar, daß ich dort hingefunden habe. Mein Mann ist auch der "kontrollierte Trinker", dem I C H nichts gönne. Jetzt bin ich schlauer und mein schlechtes Gewissen beruhigt sich langsam. Vielleicht eine Idee ... LG Katrine -
Das ist genau die Krankheit, die das macht. Er kann nichts dafür, der Alkohol hat ihn voll im Griff. Es ist das Abbild meines Mannes, von dem ich jetzt 5 Monate getrennt lebe. Es ist alles so traurig, man kann es nicht begreifen. LG Katrine
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Ganz lieben Dank für deine Zeilen, Angelina. Du hast es genau getroffen. So scheint es zu sein. Ich höre auch immer nur von meiner Schwiegermutter : "der arme Junge " . Ich bin wahrscheinlich austauschbar. Sie trauern auch nicht, daß sie m i c h verloren haben, sondern das ihr Sohn alleine ist. Ich muß es nur noch verstehen. Ich bin in einer SHG vom Kreuzbund, die tut mir unendlich gut. Da sind Betroffene, die mich wirklich verstehen. Danke für deine Wünsche und auch für dich alles Gute. Liebe Grüße Katrine
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Hallo ins Forum ! Ich habe ein Problem, das mich seit meiner Trennung vor 5 Monaten beschäftigt und weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Also nach 22 Jahren Ehe und 8 Jahren mehr oder minder starkem Alkoholmißbrauches durch meinen Mann können wir jetzt ( seit der Trennung) besser miteinander umgehen als je zuvor. Als wir noch zusammen waren und sich die Auseinandersetzungen häuften und ich oft traurig und hilflos war, haben das meine Schwiegereltern natürlich auch mit bekommen. Sie, so hatte ich den Eindruck hatten immer Verständnis für mich. Haben versucht, mit meinem Mann zu reden und uns irgendwie zu helfen. Als es dann doch nicht mehr ging und es zur Trennung kam, sind sie wie ausgewechselt. Ich habe ihnen versichert, daß ich das Verhältnis so beibehalten möchte, schon wegen unserer Tochter und ihrem einzigen Enkelkind. Aber seit Wochen kein Gespräch oder Telefonat, nichts. Ich finde das so traurig. Auch wenn Blut dicker wie Wasser ist, wo ist die Gerechtigkeit. Wenn ich vom Trinkverhalten meines Mannes krank geworden bin, mußte ich doch für mich handeln. Er meinte immer, er hätte kein Problem mit Alkohol. Ich muß noch sagen, daß mein Schwiegervater seit 20 Jahren trocken ist. Meine Schwiegermutter hat auch die Hölle erlebt. Warum reagieren sie so. Ich bin so enttäuscht, will aber keinem nachlaufen. Hat jemand auch so Erfahrungen gemacht und kann mir vielleicht einen Tipp geben. Würde mich sehr freuen. Liebe Grüße Katrine
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Hallo Frankko, genau das meine ich, was Elocin schreibt. Ich habe mich nach 22,5 Jahren Ehe vor 4 Monaten getrennt. Mein Mann hat angebl. "kein" Alkproblem. Ich sehe das seit Jahren anders. Nun konnte ich nicht mehr und denke, es war richtig. Durch das ständige Bitten manchmal bis zum Anflehen, weniger zu trinken, vertuschen, gute Mine machen, rechtfertigen vor der Verwandschaft (die bis heute der Meinung sind : die paar Bier gönnt sie ihm nicht !)bin ich sehr krank geworden, was bis heute anhält. Deshalb der Egoismus. Ich habe in meiner SHG gelernt, daß das der einzige Weg ist zu helfen. Wurde aber schon so oft hier erwähnt. Ich wäre glaube ich auch bereit für einen Neubeginn mit gegenseitigem Nehmen und Geben. Wir haben eine 8 jährige Tochter, die sehr an ihrem Vater hängt. Aber das Alles nur ohne Alkohol. Ansonsten habe ich mich entschieden und ich glaube, richtig. LG Katrine
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Absolut richtig, jeder lebt so wie er will und keiner für den anderen.
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Hallo blondie, ich habe mich heute angemeldet, um Dir Mut zu machen. Ich bin jetzt 4 Monate getrennt lebend. Deine Geschichte könnte meine sein. Mein Mann hat auch "mein Gemecker" nicht mehr ertragen, ist ausgezogen und hat mir und unserer Tochter die Wohnung gelassen. Nach all den Vorfällen, wie du sie beschrieben hast, war auch bei uns kein Zusammenleben mehr möglich. Leider ... Bis jetzt habe aber nur ich erkannt, daß er ein Alkoholproblem hat. Er kann damit umgehen, was auch seine Eltern meinen. Wie blauäugig. Ich bin sehr krank geworden und hoffe nun, daß ich mich selber aus der Hölle CO-Abhängigkeit befreien kann. Mit prof. Hilfe natürlich. Das wünsche ich auch Dir. Wir haben es verdient. Alles Gute für 2008 wünscht mit LG Katrine.