Beiträge von Jane 39

    Hallöchen,
    danke für eure Ermunterungen.
    Chris, ich erzähle nur wenn ich gefragt werde, aber dann alles ! :lol:
    Und wenn die anderen erzählen, sage ich nur was wenn ich mir sicher bin das es auch Hand und Fuss hat.
    Also, hier das Forum und die SHG sind schon eine enorme Hilfe.
    Als ich mich hier vorstellte am 01.01. habe ich noch alle 2-3 Tage getrunken, auch wieder Wodka. Dann brauchte es noch 3 Wochen bis zum Ende und nun sind schon fast 3 Wochen geschafft ohne Alk.
    Also, let's go on!!!
    Liebe Grüsse, Jane

    Hallo zusammen,
    habe heute meinen 20. Tag. Ich weiss , das ist noch nicht viel, aber ich denke schon bedeutend anders als am Anfang.
    Meinolf, du hast gefragt, ob ich früher getrunken habe wenn ich im Internet war.
    Ich wäre gar nicht auf den Gedanken gekommen in meiner nassen Zeit mir Hilfe zu suchen im Internet. Wollte ich gar nicht.
    Erst jetzt, nach dem Rückfall im Dezember habe ich mich mit dem Thema auseinandergesetzt weil ich nicht wieder so enden wollte.
    Aber ich bin mir jeden Tag bewusst das es morgen wieder anders aussehen kann.
    Deshalb muss ich unbedingt am Ball bleiben.
    LG, Jane

    Hallo Andy,
    ich habe mir deinen Faden hier heute mal durchgelesen weil ich heute auch meinen 20. Tag habe.
    Ich habe am Anfang auch solche antworten bekommen wie du, und war schliesslich soweit das ich mich wieder löschen lassen wollte. Meinen Kampf findest du unter dem Thema " Bin verzweifelt "
    Wenn du möchtest kannst du dir das ja mal durchlesen.
    Ich habe auch am Anfang gedacht die wollen mich runterziehen, aber je mehr ich darüber nachdenke desto mehr wird mir bewusst wie recht sie haben.
    Alle kennen sich damit aus, nur wir nicht.
    Der Wille ist zwar da, aber der Rückfall kann schneller kommen als einem lieb ist.
    Ich habe genauso stolz von meinen Bewährungsproben geschrieben und war stolz was ich geschafft habe schon nach ein paar Tagen.
    Und dann kamen nur niedermachende antworten die ich gar nicht verstand.
    Bis ich anfing zu denken.
    Alle haben schon hier ihre Erfahrungen, und 20 Tage sind nicht viel.
    Habe auch gedacht ich könnte überall hingehen und mir passiert nichts.
    Ist zum Glück auch nicht, aber plötzlich, vor ein paar Tagen kam ein unheimlicher Suchtdruck auf.
    Was meinst du, wie mir hier geholfen wurde!
    Ich wollte nicht trinken trotz des Drucks und habe alle Beiträge nochmal gelesen, auch die " bösen ".
    Und mir wurde klar das mir keiner was böses will, das sie vielleicht nur manchmal nicht so einfühlsam schreiben wie wir es gerne hätten.
    Habe dann vom Suchtdruck geschrieben und es wird mir hier sehr geholfen, auch wenn sie es sehr schwer mit mir hatten Anfang.
    Also, bleib am Ball, du bist schon ein paar Tage weiter wie ich.
    Ich wünsche dir eine weitere trockene Zeit,
    Liebe Grüsse, Jane

    Übrigens erzähle ich sehr viel.
    Früher war ich die schüchterne, aber das ist ein so ernstes Thema, mir ist egal wer davon weiss, je mehr, desto besser.
    Es wird einige geben die den Kopf schütteln werden, aber die wissen nicht wie hart der Kampf ist.
    Wenn ich aber nichts sage kann es passieren das man mir plötzlich ein Glas Wein vorsetzt und ich es leermache.
    Wer meine Krankheit ernst nimmt, wird das nicht tun.
    Denke an meinen Leitspruch:
    Man muss die Dinge nehmen wie sie kommen,
    man muss aber auch dafür sorgen das die Dinge so kommen wie man sie nehmen möchte.
    Nochmals LG, Jane

    Ja, ich bin sehr zufrieden mit der Gruppe.
    Gestern wurden wir als erstes wie immer gefragt wie es uns geht und als ich dran kam habe ich von dem Suchtdruck erzählt.
    Dann sind wir nacheinander auf die einzelnen Probleme der anderen eingegangen und auch auf meins.
    Jetzt habe ich ganz viele Telefonnummern wo ich in solch einem Fall anrufen kann.
    Notfalls kommt sogar jemand vorbei um mich aufzufangen, oder ich darf dorthin gehen.
    Und sie haben mir auch alle vom Suchtgedächtnis erzählt und das das jederzeit wieder passieren kann. So wie ihr.
    Hoffen wir das Beste.
    Tag 18 geschafft.
    LG, Jane

    Hallo Chris,
    ja ich habe heute den 17. Tag. Und heute abend ist Blaues Kreuz.
    Ich habe Glück mit der Gruppe, sind mir alle symphatisch.
    Der Suchtdruck ist im moment weg, aber ich weiss, das er jerderzeit wiederkommen kann.
    Aber deswegen bin ich ja hier, wir werden das schon zusammen schaukeln, alle zusammen.
    Ich habe damals auch nicht sofort eine Lehrstelle bekommen, bin aber auf die Hauswirtschaftsschule solange gegangen.
    geschadet hat es nicht :)
    Liebe Grüsse, Jane

    Hi, habe einfach nochmal das Bedürfnis zu schreiben. Ihr braucht auch nur lesen wenn ihr wollt.
    Ich bin so froh das ich gestern diesem Druck widerstehen konnte, sonst würde ich es heute mächtig bereuen. Danke Doro nochmal für die PN, wo ich so kurz vorm aufgeben war am Sonntag.
    So konnte ich heute froh und glücklich zur Thearapie gehen.
    Die Therapeutin ist sehr zufrieden mit mir, ich habe ihr von dem Suchtdruck erzählt und das ich hier geschrieben habe und auch mit meinem Mann über meine Angst gesprochen habe.
    Und das ihr mich ermuntert habt und ich so dadurch unbeschadet nachause kam und heute den 16. nüchternen Tag erleben darf.
    Auf Dauer wollen wir nun eine ambulante Therapie anstreben weil sie sieht das ich jetzt die nötigen Schritte unternehme. Ich komme immer pünktlich, habe 2 Wochen nicht getrunken, mache mich schlau über Alkohol indem ich hier lese und Broschüren lese. Und natürlich das Buch was ich vom BK bekommen habe zum ausleihen. Sehr hilfreich mehr über die Sucht zu erfahren war auch der Bericht im Stern. Und habe mir gestern das Video angesehen über den Alkoholiker dem eigentlich nicht mehr zu helfen ist. Ich weiss nicht mehr wer es hier reingestellt hat. Das Video ging eine halbe Stunde und ich war echt geschockt.
    Wenn ich einige Wochen so weitermache wird die Therapeutin die ambulante Therapie in die Wege leiten. Heute bekam ich einen Fragebogen mit wo ich meine Kreuzchen machen muss was mir wichtig oder eher unwichtig ist.
    Und dann soll ich für die nächste Zeit einen sozialen Lebenslauf über mich schreiben.
    Ich bleibe am Ball und bin im moment das ganze Gegenteil von Sonntag, weil es mir gelungen ist gestern zu widerstehen obwohl in meinem Gehirn eigentlich schon feststand das ich Montag, also gestern, in den Plus Laden gehe.
    Ich wollte aufgeben.
    Und dann kam deine PN Doro. Und ich sah nochmal meine Chance, dachte plötzlich um, und dachte, was kann schon schlimmer werden?
    Schreib es dir von der Seele. Und dank eurer Hilfe ist es gutgegangen. Auf die Idee einen anderen Weg zu fahren wäre ich nicht gekommen, weil es keinen anderen gab, aber der Gedanke reichte um mir zu überlegen wie ich mich austricksen kann. Und so kam ich dann auf die Idee ganz woanders hinzugucken und lauthals im Radio ein Lied mitzusingen, wenn auch total schief, :) aber egal. Das wichtigste ist das Endergebnis.
    Ich bleibe am Ball und weiss jetzt das ihr für mich da seid und mir helft, auch wenn ich anfangs ein wenig uneinsichtig und bockig war.
    Bis dahin ganz liebe Grüsse, Jane

    Hallo zusammen.
    Ich bin einfach nur glücklich. Es ist alles sehr gut gelaufen. Ich habe mich selber etwas ausgetrickst weil ich ja keinen anderen Weg fahren konnte.
    Ich wusste genau wann der Plus Laden kommt und habe mir bewusst auf der anderen Strassenseite die "schönen " gelben Häuser angesehen, bis ich dran vorbei war. Habe im Auto immer wieder an eure Worte gedacht und wie Chris schrieb das ich dankbar für jeden neuen trockenen Tag sein darf.
    Und wie ich das bin!!!
    Ich musste lange warten weil heute vormittag viel los war. Heute nachmittag war ja wegen Karneval geschlossen.
    Auch im Wartezimmer habe ich ständig an eure Worte gedacht.
    Ich habe ja zum Glück schon vorher analysiert was der Auslöser für den Suchtdruck war.
    Das hätte ich früher in meiner alten Saufphase nie gemacht weil ich das nicht wollte, und in meiner trockenen Phase habe ich den Fehler begangen nicht weiterzuforschen, sondern mir zu sagen: Super, du hast es geschafft.
    Aber jetzt will ich ja wirklich Hilfe und weiss das ich Alkoholikerin bin.
    Also, mir war schon recht schnell klar was der Auslöser war, eben dieser Laden.
    Hätte das nicht für möglich gehalten.
    Also habe ich mich damit auseinandergesetzt, auch mit meinem Mann gesprochen das ich Angst habe dort vorbeizufahren und er sagte sofort das er mitkommt. Auch das hätte ich sonst nie getan. Aber er musste ja bis 14 Uhr arbeiten.
    Dann habe ich hier geschrieben. Das alleine, obwohl ich noch keine Antworten hatte ( habe erst heute morgen gelesen ) war schon eine Erleichterung weil ich wusste, das lesen und verstehen Menschen die dasselbe erlebt haben.
    Ja, und dann noch eure lieben ermunternden Antworten heute morgen, und mir war schon viel wohler als ich losfuhr.
    Ja, und dann habe ich mir eben die andere Strassenseite angeschaut. War ja nur ein kurzer moment.
    Auf dem Rückweg dasselbe, schön auf die Strasse konzentriert und im gefährlichen moment wieder die gelben Häuser fixiert ( Boah, die sind eigentlich potthässlich ).
    Dann durch die Stadt, über die Autobahn und nachause. Kater rausgelassen, und nochmal einkaufen. An der Kasse bei Edeka lachten mich die Flachmänner an, da habe ich eben zum Kaugummi geguckt.
    Und dann habe ich beim Bäcker gegenüber als Belohnung für meinen Mann und mich Quarkbällchen gekauft.
    Jetzt bin ich zwar nicht mehr nüchtern :)
    aber nicht weil ich getrunken habe, sondern zuviele Quarkbällchen gegessen habe.
    Ich danke euch nochmals für eure Ermunterungen und werde es jetzt so machen das ich schreibe bevor ich etwas vorhabe, so wie gestern, und nicht hinterher.
    Das hat den Vorteil das ich mir eure Meinungen einholen kann und besser überlegen kann bevor ich den nächsten Fehler begehe.
    Ganz liebe nüchterne Grüsse, der 15. Tag ist fast geschafft, Jane

    Vielen Dank für eure lieben Worte.
    Ich steuere zum Glück gegen an indem ich ja hier um Hilfe gebeten habe die ich auch bekomme. Sonst hätte ich erst gar nicht gefragt was ich machen kann. Leider wohnt dieser TA in einer Gegend wo man von der anderen Seite von uns aus nicht hinkommt. Und mein Mann ist zur Arbeit, kann nicht mit, meine Eltern sind in Kurzurlaub um den Zoch in Kölle zu gucken und heute nachmittag ist die Praxis zu.
    Aber ich denke an eure Worte und es ist ehrlich gesagt jetzt schon besser, weil ich mich gedanklich den ganzen Tag gestern damit auseinandergesetzt habe was ich tun kann.
    Mit dem Arzt ist das so, das ich erst eine kurze Strecke über die Autobahn fahren muss und dann ein ganz langes Stück durch die Stadt und dann in eine einsame Gegend wo er seine Praxis hat. Ich kenne keinen anderen Weg. Er hat von 10-11 Uhr heute nur Sprechstunde, muss also gleich los. Aber eure Worte werden mich bestimmt davon abhalten bei Plus den Blinker zu setzen.
    Und ich dachte schon ich sei verrückt, weil mich dieser Laden plötzlich an Wodka erinnerte und der Saufdruck einsetzte. Danke das ihr mir klargemacht habt das das normal ist und auch das der Suchtdruck plötzlich wiederkommen kann.
    Ich muss jetzt los, und ich werde alles tun, genauso nüchtern zurückzukommen wie ich losgefahren bin. Ich denke an eure Worte.
    Melde mich wieder, wenn ich wieder da bin.
    Ganz liebe Grüsse, Jane

    Sorry, habe mir alle Beiträge nochmal durchgelesen und nichts von dem Tierarztbesuch mit den fatalen Folgen geschrieben. Das war wohl noch vor meiner Registrierung. Oder ich habe es im Vorstellungsbereich geschrieben. Egal, das wichtigste ist das ich durchhalte!
    Nochmals LG, Jane

    Hallo, leider muss ich sagen das es mir heute nicht so gut geht. Habe heute den 14. Tag geschafft, aber unheimlichen Suchtdruck. Versuche den ganzen Tag dagegen anzukämpfen.
    Habe Angst das ich morgen nicht widerstehen kann. Es fing ganz plötzlich an am Freitag als ich mit der Katze zum Tierarzt gefahren bin. Der wohnt in einer anderen Stadt und da kam ich an genau dem Plus Laden vorbei, wo ich beim letzten Tierarztbesuch nicht widerstehen konnte und mir 2 Flachmänner gekauft habe . Damals habe ich ja im Wartezimmer die ganze Zeit überlegt ob ich dort anhalten soll, und kurz vorher den Blinker gesetzt und nachgegeben.
    Freitag kam ich wieder an dem Laden vorbei und auf einmal war da der Druck, mir da gleich was zu holen auf dem Rückweg.
    Diesemal habe ich es nicht getan.
    Ob es sowas wie ein Suchtgedächtnis gibt, wenn man bestimmte Dinge sieht oder riecht die man mit etwas in Verbindung bringt?
    Dieser Plus Laden erinnerte mich sofort an damals als ich nachgab und wie schön damals der erste Schluck war.
    Morgen muss ich wieder zum TA wegen der Nachimpfung, Freitag hab ich nur eine Salbe geholt.
    Habe jetzt schon Angst das es morgen nicht gelingt und ich wieder den Blinker setze.
    Ich weiss, es liegt in meiner Hand, ich muss alles tun um unbeschadet nachause zu kommen.
    Gehe auch nicht zum Rosenmontagszug, denn da wird nur getrunken überall. Obwohl ich das immer gerne mache wegen der Kamelle.
    Aber die Gefahr ist im moment schon gross genug, das muss ich mir nicht antun, aber der Tierarztbesuch muss sein.
    Wollte mir das nur von der Seele schreiben.
    Bitte drückt mir die Daumen das ich es schaffe. Bin doch eigentlich auf einem guten Weg und will nicht wieder alles kaputt machen.
    LG, Jane

    Hi,
    wollte mich eigentlich nur kurz melden.
    Es geht jetzt jeden Tag besser, heute ist der 11. Tag meiner Trockenheit. War Mittwoch beim Blauen Kreuz und muss sagen, ich bin in einer sehr netten Gruppe gelandet. Dazu noch die Therapie und die Aussicht auf eine ambulante Therapie.
    So langsam wächst die Zuversicht.
    LG, Jane

    Hallo liebehexe,
    ich habe es auch geschafft 15 Monate durchzuhalten, ohne Probleme. Dann im Dezember 2007 kam der Rückfall. Einige hier, vor allem Rose und Karsten kennen mich und wissen was für ein harter Brocken ich bin, weil ich zuerst ihre Ratschläge nicht anehmen wollte.
    @ Karsten und Rose:
    Ihr habt mir nicht gesagt das ihr es ohne Therapie geschafft habt.
    Das finde ich klasse das ihr es so geschafft habt, dann habe ich noch Hoffnung weil ich ja jetzt zur Suchtberatung gehe und eine ambulante Therapie anstrebe.
    Ausserdem höre ich ja jetzt brav auf euch und eure Ratschläge.
    Bin jetzt 10 Tage trocken. Immerhin.
    Und liebehexe, herzlichen Glückwunsch, und rose, du machst es richtig, du hörst auf dich und ich habe den Fehler gemacht wie ich jetzt von Karsten weiss, das ich die Ankündigungen des Rückfalls ignoriert habe.
    Er hat recht. Man fängt nicht einfach nur so wieder an zu trinken, ganz plötzlich. Das beginnt schon lange vorher, wenn man nicht aufpasst.
    Jetzt habe ich drüber nachgedacht und werde auf jedes Anzeichen achten.
    LG Jane

    Hallo, bin wieder da.
    Also, die Therapeutin ist sehr nett und ich musste die ganze Zeit erzählen. Sie hat mir viele Fragen gestellt zwischendurch. Es war mehr psychologisch, aber sie muss sich ja ein Bild von mir machen können. Letztens hat sie sich auch viele Notizen gemacht. Sie sagte das ich auf einem guten Weg bin weil ich zur SHG gehe, sieht aber auf Dauer für mich ausser der SHG eine ambulante Therapie als angebracht an, wo in einer Gruppe intensiv das Problem Alkohol und Psychologie zusammen angegangen wird. Das wird sich aber noch zeigen.
    Sie fand es auch gut das ich jetzt 9 Tage nichts getrunken habe und hat mich gefragt warum nicht. Ich habe ihr geantwortet das ich es einfach nicht will so zu enden wie früher und das ich endlich angefangen habe zu denken, so wie gestern die Situation mit dem Sekt. Welche Kettenreaktion das ausgelöst hätte wenn ich die halbe Flasche leergemacht hätte und das ich dann heute bestimmt nicht bei ihr sässe sondern mit einem dicken Kater auf der Couch liegen würde.
    Sie sagte aber nicht das ich hätte gehen sollen, sondern das ich, wie ich es getan habe sagen sollen das ich Probleme mit Alk habe und deshalb nichts trinken darf. Sie meinte, ich hätte direkt sagen müssen: Ich bin Alkoholikerin, und trinke deshalb nicht. Das ich in der Küche mit der Flasche allein war sah sie auch als Gefahr.
    Sie sagte, ich müsste meinen ganz eigenen Weg finden und wird mir dabei helfen. Aber bei einer ambulanten Therapie wäre alles noch viel intensiver. Da wird dann richtig gearbeitet.
    Im moment ist das ja nur eine Suchtberatung der Caritas.
    Nächste Woche ist der nächste Termin und wenn ich es schaffe mindestens 4 Wochen abstinent zu sein darf ich mich für die ambulante Therapie anmelden. Das ist aber ein langer Weg über Krankenkasse, Gutachten vom Arzt usw.
    Aber dem würde ich auf jeden Fall zustimmen.
    Und morgen ist wieder Blaues Kreuz .
    Bin gespannt.
    LG, Jane

    Danke Karsten.
    So langsam verstehe ich euch. Ihr habt schon eine Therapie mitgemacht und habt viele schlimme Dinge erlebt.
    Ich konnte das alles noch nicht verstehen weil ich überhaupt keine Ahnung habe und für mich sind die Erkärungen: WARUM so wichtig.
    Jetzt verstehe ich auch warum ihr alle so auf Therapie und Klinik pocht. Weil man das da alles lernt.
    Ich hoffe, so langsam können wir uns alle annähern und ich hoffe, ihr schreibt mir weiterhin. Denn ich will definitiv nicht mehr trinken und werde jetzt offen sagen was los ist wenn jemand Alkohol anbietet und werde dann sagen das ich Alkoholikerin bin und nicht möchte das in meiner Gegenwart getrunken wird.
    Wenn das nicht akzeptiert wird, werde ich gehen.
    Das alles wusste ich doch vorher nicht und sah deshalb alles als Kritik an. Ich schreibe meine Erlebnisse auf, wenn ich darf und ihr sagt mir bitte was richtig oder falsch war und bitte auch aus welchem Grund. Das ist sehr wichtig für mich. Nicht einfach: wie kannst du nur...DU DU DU.
    Sondern warum, so wie ihr jetzt Eric und Karsten.
    Und schliesslich gehe ich ja ab morgen zur Therapie und da wird mir wohl auch einiges klargemacht werden.
    Danke für eure Antworten
    LG, Jane

    Hallo Karsten,
    ich habe doch schon geschrieben das ich jetzt weiss das ich Alkoholikerin bin. Deshalb war mir ja auch heute bewusst das ich nichts trinken darf. Und man soll den anderen doch auch die Wahrheit sagen, oder nicht? Sonst wissen sie beim nächsten mal nicht Bescheid. Diesesmal habe ich mich nicht absichtlich in Gefahr begeben, es kam einfach so und ich habe widerstanden. Was war jetzt verkehrt? Das ich noch Verlangen habe ist doch klar nach 1 Woche, aber wichtig ist doch das ich die Flasche in die Ecke gestellt habe. Oder sehe ich das falsch?
    Dann dürfte ich auch in kein Restaurant gehen wo nebenan einer Schnaps trinkt.
    Oder mit Freunden in ein Bistro gehen wo einer sich ein Bier bestellt.
    Die Situationen kann man doch nicht meiden. Soll ich dann sofort abhauen, oder was? Ausserdem wusste ich nichts von dem Sekt heute. Und ich bin eisern geblieben. Morgen ist Therapie, diesesmal bin ich nüchtern, die Blutwerte sind alle in Ordnung, war gerade beim Arzt.
    Jane