Hi Gudi und gleich sage ich mal Stop! In Selbstmitleid zu baden bringt niemandem etwas, also hör auf damit, von wegen...
Zitataber ich war ja nur die partnerin, die man seelisch fertig mchen kann ohne rücksicht auf verluste.
Egal, was vorfällt zwischen zwei Menschen - es sind immer zwei beteiligt. Ein Täter und ein Opfer anscheinend hier. Solange Du Dir in der Opferrolle gefällst, solange wird sich wohl auch nichts ändern.
Klasse ist, dass Du den Schritt raus aus der Situation gemacht hast. Jetzt ja nicht zurückgehen. Weder eine Auseinandersetzung mit ihm, noch Dein Wunsch, dass er trocken wird, helfen Dir im Moment weiter. Egal, was ist: Jetzt hast Du für Dich absolute Priorität. Eine eigene Wohnung zu suchen ist klasse, das schaffst Du. Deine Sachen danach von dort rauszuholen, das schaffst Du auch - da braucht es nicht grossartige Klärungsgespräche vorher.
Sich im Kopf von einer möglichen Kehrtwende des Partners um 180 Grad zu verabschieden, das ist weitaus schwieriger. Auch das ist jedoch zu schaffen. Mein Partner war damals der beste Mensch und Partner für mich auf der ganzen Welt. Nichts und niemand konnte ihm das Wasser reichen - nur der Alkohol. Bevor ich mich gegen ihn entschieden habe, hat er sich längstens von mir ab- und dem Alkohol zugewendet.
Nur bemerkt habe ich das lange nicht...
Du kannst es, wenn Du willst. Komm raus aus der Opferrolle und sei mal Täter. Jeder von uns hat diese Dualität in sich und es geht um ein sinnvolles hin- und herpendeln zwischen den Welten...
Liebe Grüsse, tu Dir heut was Gutes!
Skybird