Beiträge von Oiseau

    Hallo, Backmaus, Käferchen, Gotti und Kaltblut,

    toll, schon viele Strategien! Ich notiere mir alles als Liste in einer Worddatei. Vieles davon kenne ich auch und habe auch schon darauf zurückgegriffen! Besonders das Laufen und Schokolade essen...!

    Wie sieht es denn aber aus mit etwas, das man praktisch (wie man eine Zigarette aus der Tasche zieht, anzündet und genüsslich den Rauch inhaliert) sofort und ohne viel Vorbereitung anwenden bzw. tun kann? (Abgesehen von der Schokolade...) Ohne Rauchern zu nahe treten zu wollen: Manchmal muss ich schon schmunzeln, wenn z.B. mein Mann, wenn er Stressbewältigung betreibt, am Glimmstengel zieht... So einfach ist das, aber es zeugt doch von einer gewissen Schwäche. Dann denke ich: Mann, bin ich doof, dass ich das nicht auch mache, oder aber ich denke: Warum hat er es so leicht und ich so schwer? Zuweilen bin ich auch stolz, dass ich standhaft bin.

    Ach, ich bin neugierig auf weitere Ideen.

    Liebe Grüße,

    Oiseau :wink:

    Liebe Mitleserinnen und Mitleser,

    welche Möglichkeiten kennt ihr bzw. was tut ihr, wenn ihr gestresst seid oder Dampf ablassen möchtet?

    Ein Alk- oder Zigarettenkonsument greift einfach zur Droge, er macht es sich leicht. Mein Mann hat immer noch seine Zigaretten, wenn es ihm mal schlecht geht. Oft beschwert er sich bei mir, wenn ich Stress habe, dass ich schlechte Laune habe oder in mich gekehrt bin. Aber ich rauche nicht, also muss die Anspannung ja irgend wie anders raus! Wisst ihr, was ich meine? Natürlich will ich nicht mit dem Rauchen beginnen! :shock: Aber was kann man alles machen? Ich ziehe mich zurück, schnaufe durch. Manchmal fege ich auch den Garten oder putze Fenster. Oder rufe eine Freundin an.

    Aber ich bin neugierig, welche Strategien ihr entwickelt habt. Schließlich seid ihr alle Fachmänner und -frauen.

    Auf eure Vorschläge bin ich gespannt und freue mich schon darauf, sie an mir auszuprobieren. Vielleicht muss sich dann mein Mann, sich gerade eine Zigarette anzündend, nicht mehr so ärgern, wenn ich mal schlecht drauf bin! :twisted:

    Liebe Grüße,

    Oiseau.

    Liebe Gotti,

    du tust wirklich viel für dich, alle Achtung!! :o Wie finden das eigentlich deine Kinder? Merken sie was davon? Ermutigen sie dich?

    Mir ist beim Lesen eingefallen, dass ich eigentlich auch mal wieder dringend was für mich und meine Gesundheit tun müsste... :? Demnächst werde ich es dir nachtun und mal wieder beim Hausarzt vorbeischauen. Massagen wären auch nicht schlecht...

    Ansonsten... das Wetter heute ist gemein! Gerade hatte ich mich an die Wärme und die Sonne gewöhnt... Shoppen war ich auch schon in der letzten Woche, also bleibt nur Hausaktivität und evtl. Kino.

    Dir wünsche ich ein sonniges Gartenwochenende und weiterhin viel Zeit und Lust zur Selbstverwirklichung! :)

    Oiseau.

    Liebe Krista,

    schön, dass du auch hierher gefunden hast!

    So, wie es dir jetzt ergeht, ist es schon vielen von uns ergangen. Daher verstehen wir auch gut, wovon du sprichst.

    Es scheint so, als seist du jetzt an dem Punkt angekommen, an dem es für dich so wie bisher nicht mehr weitergehen kann, weil du es einfach nicht mehr erträgst. Du für dich!!! Genauso, wie du das nun herausgefunden hast, solltest du dir so nach und nach darüber klar werden, wie du dir für dich die Zukunft vorstellst! Da du nur für dich selbst sprechen kannst, frag dich ehrlich: Wie möchte ich, dass es sein soll? Wie wäre ich glücklich? Mach eine Liste! Entwirf ein Traumbild deiner Zukunft! Und mit der immer vor Augen wird es dir leichter fallen, die notwendigen Schritte zu gehen!

    Ich weiß nicht, ob du mit deinem Mann schon über deine Gedanken gesprochen hast. Bei uns hat es funktioniert, als ich meinem Mann sozusagen die Pistole auf die Brust setzte: Der Alkohol oder ich! Er hat sich in Therapie begeben und ist seit 15 Monaten trocken und es geht uns gut. Das Warten auf die Kur hat zwar sehr lange gedauert und an den Kräften gezehrt, aber irgendwie ging es.

    Wenn du dir sicher bist, dass du nicht mehr mit ihm leben kannst, dann leite für dich die notwendigen Schritte ein. Dabei solltest du dir bewusst sein, dass am Anfang alles wie ein unüberwindlicher Berg aussieht, aber die Schritte ja nach und nach gegangen werden, sodass ich aus früherer Erfahrung weiß: Eins nach dem anderen.

    Hast du denn niemanden bisher in eure Probleme eingeweiht? Keine Freundin? Ich finde es wichtig, jemanden zu haben, der einem den Rücken stärkt, dem man sich anvertrauen kann. Was die Nachbarn denken, sollte dir egal werden, denn schließlich geht es um DICH und DEIN Leben! Und: Glaub nicht, dass niemand was gemerkt hat!! Man riecht und sieht, wenn jemand säuft!!!

    Ich wünsche dir ganz viel Mut und Entscheidungskraft für deinen weiteren Weg!!

    Oiseau.

    Hallo, Caro,

    das ist ein interessantes Thema, finde ich.

    Bei mir war das so: Je mehr mein Partner trank, umso weniger zog es mich zum Alkohol. (Ich selbst habe schon immer selten und ganz wenig getrunken.) Ich hatte regelrecht einen Ekel davor, und ich wollte nichts von dem Stoff zu mir nehmen, der unsere Beziehung so sehr belastet hat.

    Jetzt, wo mein Mann trocken ist, fällt es mir immer noch sehr leicht, ganz auf Alkohol zu verzichten. Die wenigen Male, die ich doch noch mal ein Gläschen trinke, vertrage ich so wenig davon, dass ich mir sage: Selbst, wenn ich mal wieder Appetit auf Wein oder Sekt oder was immer haben sollte, es lohnt sich einfach nicht! Hinterher habe ich Kopfschmerzen, kann nicht schlafen und kriege Durst (nach Wasser :) )

    Allerdings kam mir vorhin der Gedanke zu einem neuen Thread: Was tut man, ohne Alkohol und Zigaretten, wenn es einem schlecht geht? Was meinst du, soll ich diesen Thread mal eröffnen? Wäre doch eine interessante Erweiterung deines Themas.

    Jedenfalls kam für mich ein "Imitieren" des Trinkverhaltens meines Mannes nie in Frage, eher im Gegenteil.

    Einen schönen, zufriedenen Abend!

    Oiseau.

    Hallo, Trauerkloß,

    du hast ja nun schon etliche Threads hier begonnen, aber ich will mal versuchen, dir hier zu antworten.
    Ja, ich habe mich nicht getrennt. Mein Mann hat die Kurve gekriegt und war zu einer Therapie bereit. Seit 14 Monaten ist er trocken und wir genießen das Leben ganz neu und anders als vorher. Allerdings hätte ich mich getrennt, wenn er nicht zu dieser Therapie selbst bereit gewesen wäre. Ich habe ihm mehrmals die "Pistole auf die Brust gesetzt" (Der Alk oder ich!) und als ich dachte, ich kann nicht mehr länger mit einem Alkoholiker leben, da merkte er wohl, dass es endgültig mein letztes Ultimatum war an ihn. Es hat geklappt, in unserem Fall. Und ich bin dankbar dafür.

    Letztlich musst du selbst abwägen, was du aushalten willst und kannst. Wenn du allerdings mit Trennung drohst, solltest du auch dazu bereit sein, wenn sich an seinem Verhalten nichts ändert. Falls er sich zu einem Entzug enschließen sollte, weißt du natürlich nicht, ob er es schafft. Denk daran, dass du erst mal für dich sorgen musst. Das kann dir niemand abnehmen. Und dann sei ehrlich zu dir: Bleibst du nur wegen finanzieller Dinge bei ihm oder liebst du ihn und liebt er dich? Ist kein Gefühl mehr da, dann trenn dich! Das Leben kann auch ohne Reichtümer lebenswerter sein als du es dir jetzt vorstellen kannst.

    Ich wünsche dir den richtigen Weg.

    Und - bitte - bleibe doch mal bei diesem Thread, sonst findet sich niemand mehr in deiner Geschichte zurecht.

    LG,
    Oiseau.

    Hallo Julchen,

    nachdem du mir in Gottis Thread so liebe Wünsche geschickt hast, will ich das in deinem Thread auch mal für dich tun. Ich bin beeindruckt zu lesen, dass du auf deinem Weg weiterkommst.

    Weiterhin viel Glück dabei! Es muss für dich eine große Erleichterung sein, nun kein Grummeln im Bauch mehr zu spüren, wenn dein Mann dich anruft. Da bist du schon sehr weit! Aber deine Wut kann ich nachvollziehen. Denk in solchen Augenblicken wirklich ans Wohl deiner Kinder, dann vergeht auch bestimmt dein schlechtes Gewissen ganz schnell.

    Alles Liebe!

    Oiseau

    Hallo an alle,

    ich will hier nur ganz kurz mal meinen persönlichen Eindruck schildern:

    Als ich das Forum vor über einem Jahr fand und mich irgend wann traute, hier auch meine eigene Geschichte niederzuschreiben, da war ich unglaublich froh und dankbar für jede Antwort, für jeden Ratschlag, egal aus welchen Beweggründen er gegeben wurde. Ich habe mir alles durchgelesen, was mir die Teilnehmer in meinen Thread schrieben, um dann für mich zu überlegen, wo ich in Bezug auf die Ratschläge stand und was ich davon beherzigen und verwirklichen könnte - also, was sich auf meine Situation übertragen ließ und was nicht - ! Vieles hat mir geholfen, einges auch nicht, aber deshalb waren mir alle Zuschriften wichtig, weil ich den Eindruck hatte, dass sie von Herzen kamen und ehrlich gemeint waren, von Leidensgenossen sozusagen. Ich fühlte mich verstanden, auch, wenn manches Mal kontrovers diskutiert wurde. Ohne das Forum hätte ich es nicht geschafft - hätten WIR es nicht geschafft!!! Wenn es Menschen gibt, die lieber anderen raten als selbst etwas an sich zu ändern, dann ist das zwar schade für sie, aber letztendlich haben wenigstens ein paar andere von dem Rat profitiert und vielleicht kommen ja auch die Ratenden noch dahin, ihre eigenen Tipps an sich selbst zu probieren!! :wink:

    In diesem Sinne euch allen einen schönen Abend,

    Oiseau.

    Ach, liebe Gotti, es ist herrlich, wie gut es dir geht! :D

    Ich dachte mir eben: Heute muss ich mal ins Forum und ein paar Sätze da lassen. Das geht am besten bei dir, weil mein Thread nicht mehr präsent ist.

    Aaaalso, mein Mann ist heute seit 14 Monaten trocken, ohne Rückfall und ohne Komplikationen, und ich glaube, er selbst denkt nicht mal daran. Er fühlt sich so wohl, dass er wohl kaum noch einen Gedanken an die nasse Zeit verschwendet. Aber ich werde ihn nachher erinnern. Vielleicht können wir das ja mal wieder feiern. Ich sage ihm dann auch, wie stolz ich auf ihn bin und wie glücklich, dass er es geschafft hat.

    Mir ergeht es ähnlich wie dir: Ich gehe viel bewusster mit meinem Leben um als vorher, aber ich genieße es genau so, dass ich einen Mann habe, der Aufgaben in unserem gemeinsamen Leben übernimmt, sodass ich entlastet bin und mich auch mal "hängen" lassen kann. Das Leben ist kräfteschonender geworden. :!:

    Dennoch vergesse ich nicht, wie es einmal war, ich lese hier im Forum und finde es gut, mich ab und zu zu erinnern. Nur leider kann ich den anderen so wenig raten, denn mein Fall war vielleicht weniger dramatisch und ich habe ja auch nicht so lange in einer nassen Beziehung "durchgehalten" wie manch andere. Also fühle ich mich nicht kompetent. Wenn aber jemand eine Frage hat, wie wir es geschafft haben zusammen zu bleiben ... Bitte, fragt.

    Dir, liebe Gotti, weiterhin viel Spaß bei der Selbstfindung und beim Glücklichsein!

    Herzliche Grüße,

    Oiseau. :D

    Hallo, Trauerkloß,

    in einem anderen Thread schreibst du, das Leben mit Hartz IV könne noch ganz schön lange dauern... :roll:

    Wie sieht es mit dem Leben aus an der Seite eines Alkoholikers???? Dauert das weniger lange? Falls er sich nicht totsäuft (pardon!), müsstest du ebenso lange in einer unangenehmen Situation leben... Und was willst du eigentlich? Wenn du weißt, dass eh alles beim Alten bleiben wird/bleiben soll, dann ist mir nicht klar, welche Hilfe du hier im Forum erwartest. Wunder geschehen nicht, da muss man schon selbst aktiv werden.

    Ich wünsche dir, dass du deine Wünsche ans Leben erkennst, das Wichtige vom Unwichtigen unterscheiden kannst und dann den Mut und die Energie - denn die brauchst du in jedem Fall - finden wirst, den für dich richtigen Weg zu gehen - so oder so. Alles an finanziellen Bequemlichkeiten festzumachen, halte ich für einen Irrweg, aber das ist meine Meinung. Lieber eine kleine, bescheidene Behausung in Frieden als ein Palast mit Horrorszenario. Oder?????

    LG
    Oiseau

    Frauentag??? Ist das heute?
    Ich lese/höre sowas auch nie und mein Mann erst recht nicht.
    Habe stattdessen furchtbar Rückenschmerzen heute und könnte diesen Tag sowieso nicht genießen.
    Also, macht nix. :lol:
    Liebe Grüße und - freue dich über den Strauß, egal, weshalb oder wofür du ihn bekommen hast.
    :D Oiseau

    Ach ja, Gotti, noch so eine Nachteule! :shock:

    Ich kenne diese nächtlichen Grübeleien. Seit einiger Zeit gelingt es mir oft nicht mal mehr, abends einzuschlafen, und ich liege dann bis in die Morgenstunden wach. Manchmal lese ich dann auch was, aber besser wird mein Befinden dadurch nicht. Hast du es schon mal mit der zusätzlichen Einnahme von B-Vitaminen und Folsäure probiert?? Mir scheint es, als würde das helfen.

    Ein wunderschönes Wochenende wünscht dir

    Oiseau.

    Hallo, Gotti,

    obwohl ich eigentlich kaum noch an die nasse Zeit meines Mannes denke, bin ich immer noch - meist nur lesenderweise - regelmäßig hier im Forum. Ich denke, dass man auch unbewusst immer noch Ängste in sich trägt vor einer Wiederholung. Ist schon sehr lebensverändernd gewesen, das alles....

    Du bist in der Abnabelungsphase, die ich schon länger hinter mir habe mit meinen beiden Kindern. Ich genieße die Zeit mit ihnen, bin aber auch froh, wenn ich wieder allein oder mit meinem Mann zusammen meinem "Trott" nachgehen kann. Heute bin ich sogar froh, dass ich mal ein paar Stündchen für mich ganz allein haben kann. Das habe ich früher nie so empfunden, und noch vor einem Jahr war ich während der Kur meines Mannes auch nicht immer so glücklich über das Alleinsein. Aber mittlerweile sind wir fast zu häufig und regelmäßig zusammen. Das zu spüren ist auch eine neue Erfahrung und ich will sehen, dass ich, wenn mir danach ist, mir auch mal Zeiten nur für mich nehme. Anscheinend brauche ich diese Ruhe und Rückzugsmöglichkeit.

    Die Entspannungstechniken sind da ein guter Anfang, aber ich will auch noch andere Dinge beginnen - eben Schritt für Schritt. Nicht, dass mein Mann und ich uns dann eines Tages ansehen und feststellen, dass wir uns zu OFT sehen! :twisted:

    Jedenfalls wünsche ich dir, dass du die Abnabelung auch "genießen" kannst. Ohne Kopfschmerzen und einfach so. :wink:

    Liebe Frühlingsgrüße von
    Oiseau

    Hallo, Gotti,

    na, wie läuft deine männerlose Woche bisher? Findest du Zeit für dich, die du richtig genießen kannst?

    Ich habe gestern wieder mit der Muskelentspannung begonnen, und zwar vorm Einschlafen. Das war wirkungsvoll und angenehm. Es ist gut, dass wir, auch, wenn wir momentan - Gott sei Dank - keine schlimmen Sorgen haben, uns auf uns selbst besinnen und uns stärken, damit wir in jeder Lebenslage etwas haben, worauf wir zurück greifen können.

    Wie geht es eigentlich deiner Schwester inzwischen? Schlägt die Behandlung an?

    Ich hoffe, dass du heute ein bisschen Sonnenschein hattest. Hier schien sie sehr ausgiebig, und ich habe die ersten Schneeglöckchen gesehen! Das tut gut!!

    Einen geruhsamen und entspannten Abend wünscht dir die "alte" :? Oiseau.

    Liebe Gotti,

    schön, wieder von dir zu lesen. Heute also musst du dich wieder auf eine "mannlose" Zeit einstellen. Das Hin und Her ist auch für dich alles andere als einfach. Stimmt's? Schichtarbeit ist es auch nicht, ich kenne es aus langer, leidvoller Erfahrung bei meinem Mann. Seit er nicht mehr Schicht arbeiten muss, ist er völlig verändert, stabil, unternehmungslustig, aktiv, fröhlich. Schichtarbeit macht viele Menschen kaputt, und wenn man dann noch weit weg von zu Haus ist.... Dein Mann braucht viel Kraft und muss sich auf sich besinnen, und da machst du das einzig Richtige, was DU tun kannst: Dich auch auf DICH besinnen! Mach es dir schön, so schön wie möglich, und sei es auch nur, dass du in deinem Zimmer neue Bilder aufhängst oder die Möbel umstellst oder dich an einem Topf Primeln freust. Irgend was, das dich froh macht.

    Progressive Muskelentspannung mache ich auch oft und finde sie toll! Habe allerdings einige Zeit nicht mehr geübt und nehme mir für heute vor, wieder anzufangen. :!:
    Ich merke, dass ich gerade bei vermeintlichen beruflichen Hürden morgens mit voll geballten Fäusten aufwache und Mühe habe, sie zu lösen!!!! :evil: Das ist eklig! Aber es sagt viel aus!

    Einen schönen, gemütlichen und nicht zu traurigen Sonntag, hoffentlich kommt noch die versprochene Sonne heraus!! :D

    Oiseau.

    Liebe Gotti,

    grüß dich! ich lese immer noch fleißig bei dir mit. Erst mal freue ich mich natürlich, dass du so viel für dich tust und es dir wieder besser geht. Klasse!

    Was deine Zweifel angeht: Ich kann dich gut verstehen! So lange Zeit war bei euch alles anders und da fällt dir freilich das Vertrauen schwer. Immer wieder kommen bittere Erinnerungen hoch, alles ist eben noch frisch, du bist noch immer ein bisschen mitten drin, wie du selbst schreibst. Das hat doch mit Co-Abhängigkeit nichts zu tun. Du bist mit dem Mann verheiratet und sorgst dich um ihn - ich finde das "normal". Dass er viel auswärts arbeitet, macht es für dich nicht leichter. Wie kommt er denn damit zurecht, dass er unter der Woche allein ist? Manche Männer tun sich damit schwer. Wenn du das spürst, kann das vielleicht auch deine Zweifel schüren. Ich kann mich den Vorschreibern nur anschließen: Sprecht immer wieder darüber und vereinbart, was ihr machen könnt, damit es euch beiden mit der Situation besser geht.

    Vielleicht schafft ihr es auch, bestimmte praktische Vorgehensweisen (Plan A für Fall A oder so :wink: ) zu besprechen. Das gelingt in ruhigen Zeiten, während es meistens schwierig wird, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Dann weißt du, was du im Notfall tun könntest.

    Ja, und deine Kinder werden flügge, ich kenne das auch. Da musst du dich einfach neu orientieren, dir ein anderes "Programm" zusammenstellen für dein Leben und das ist für dich eine Umbruchphase. Sei geduldig mit dir und entwickele dich so weiter wie du es schon tust.
    Dabei wünsche ich dir ganz viel Erfolg und eine große Portion Glück!!!

    Herzliche Grüße,

    die alte Oiseau.

    :D

    Liebe Gotti,

    da ich immer noch ab und zu hier reinschaue, las ich gerade deine lieben Wünsche an mich! :shock: Wie nett! Vielen Dank! Ich habe mich lange nicht gemeldet, ja, aber ich denke auch an die vielen lieben Menschen hier im forum, die mir und meinem Mann (wir sind inzwischen verheiratet :D ) so sehr geholfen haben in den kritischen Monaten! Dir vor allem, liebe Gotti, danke! Es war oft so vertraut, was du geschrieben hast. Für uns beide bin ich froh, dass wir es geschafft haben und dass unsere Männer es geschafft haben!!!
    Für deine anstehende Kur wünsche ich dir vor allem eins: dass du gestärkt und gesund wiederkommst!
    Dir und deiner Familie ein fröhliches und schönes Weihnachtsfest und ganz viel Glück und Gesundheit im neuen Jahr.

    Liebe Grüße,

    Oiseau. :)

    Liebe Gotti,

    ich muss Caro Recht geben: es ist die Aufgabe deines Mannes, es seiner Familie zu erzählen. Wenn er das nicht will oder kann, hast du höchstens die Möglichkeit, ihm zu sagen, wie du darüber denkst und evtl. mit ihm zu besprechen, dass du es gern hättest, wenn er sich "outet". Aber wenn er es nicht tut, dann akzeptiere es. Hauptsache ist doch, er ist trocken. Bei uns ist es ähnlich. Er erzählt es auch nicht jedem. Ich verstehe es manchmal nicht, aber es ist seine Sache. Meine Freunde und mir wichtige Menschen, mit denen ich mehr zu tun habe als er, haben es von mir erfahren. Damit ich nicht mehr Versteck spielen musste.

    Wenn du sowieso nicht so gern zu seinen Eltern gehst, ist es doch egal - oder?

    Du machst es dir schön, auch wenn dein Mann weg ist. Das ist herrlich! So langsam komme ich auch dahin es richtig zu genießen, wenn ich auch mal allein bin. Aber genauso genießen wir die Zeit , die wir zusammen verbringen. Mein Mann ist jetzt fast 10 Monate trocken. Das Vertrauen wächst, obwohl es - wie du neulich ja gelesen hast - auch bei mir ab und zu mal "Rückfälle" ins Zweifeln gibt. Aber das ist normal, denke ich.
    Ich vermisse keine Minute seiner nassen Zeit, es war nur schrecklich.

    Wie geht es deiner Schwester? Alles Gute euch allen weiterhin.
    Hast du denn schon Neues wegen deiner Kur erfahren?

    Für heute grüßt dich herzlich

    die immer noch mitlesende

    Oiseau. :D

    Liebe Gotti,

    dieses Wohlgefühl kenne ich seit einiger Zeit nach einem strammen Spaziergang, und ich habe jetzt immerzu den Drang, rauszugehen und mich zu bewegen. Aber wie schafft man es, so ein Gefühl zu haben, wenn es um Gymnastik geht??? Ich bräuchte dringend ein Muskeltraining, kann mich aber überhaupt nicht dazu aufraffen! :roll: Ich hasse es!!!! Wie lange hat es bei dir gedauert, bis du es genossen hast?

    Weiterhin viel Spaß beim Turnen!!!

    Liebe Grüße,

    Osieau :D

    Zitat

    du besprichst die "Strategien" mit deinem Partner spätenstens nach dem ersten Rückfall mit der Frage: "Wie soll es weitergehen?"

    Liebe bokins,

    eben das wäre mir zu spät. Drum schreibe ich ja hier, um vorweg etwas zu haben, das es mir eher ermöglicht eine angemessene Reaktion im Falle eines Falles zu zeigen. Ich will dann nicht wieder da stehen wie der Ochs vorm Berge...

    Ja, aber ich bin voll der Hoffnung, dass ich nie wieder auf solche Strategien angewiesen sein werde...

    Inzwischen sorge ich, so gut ich kann, für mich selbst und genieße vor allem die Zeit mit meinem trockenen Schatz!

    Danke wieder für alle guten Ratschläge. Ihr bringt mich alle immer weiter. Komisch, dass man auf viele doch naheliegende Dinge nicht von allein kommt!!!

    Herzliche Grüße,

    Oiseau.