Beiträge von Gotti

    Hallo Karotte!

    Ja, Singen macht echt froh! Ist sogar wissenschaftlich erwiesen. Da wird - weiss nicht genau den Zusammenhang - irgendwas im Gehirn aktiviert, dass Zufriedenheit und Stressreduktion erzeugt.
    (Hab ich grade gelernt.)

    Du hast ja ne Menge geplant für das Neue Jahr!
    Wünsche dir, dass ganz viel davon so gelingt, dass du ganz viele glückliche Tage haben kannst!

    Für dein Gespräch mit der Nachmieterin wünsche ich dir Gutes Gelingen und - denke an dein GFK!

    Liebe Grüße von Gotti.

    Hallo meine Lieben Nancy, Matthias, Monty, Yvonne und Nici!

    Bin wieder zurück!
    Den Kopf und die Seele gefüllt mit neuen Gedanken, Impulsen, Anregungen,....
    Jetzt heisst es reflektieren und verwirklichen.

    War wirklich nicht schlecht die Fortbildung.

    Und die Freizeit hat auch nicht geschadet! :wink:
    Es blieb sogar noch Zeit für Shopping!!! 8)
    Nicht zu vergessen, das FERTIGE FRÜHSTÜCK!!!Luxus pur!!

    Hier im Forum ist ja ganz schön was passiert die Tage. Gibt grossen Lesestoff. Mal sehen, was ich so alles schaffe.

    Liebe Grüße, Gotti.

    Naja, das hätte aber auch ganz schön ins Auge gehen können!
    Hätte dich vlt. ziemlich runterziehen können.
    Aber vielleicht ist es ja gut, einen Schmerz mit einem anderen auszumerzen? :wink:
    Wünsch dir auf jeden Fall eine gute, langsame Entwicklung deiner alten/ neuen Bekanntschaft mit vielen interessanten Gesprächen.

    Liebe Grüße von Gotti.

    Hallo Nici!

    :oops: habs grade erst gelesen, dass du hier ja eine Frage gestellt hattest.

    Tja, mit dem neuen Job sollte auch weniger Fahrstress sein.
    Leider ist dem im Mom. noch nicht so, und da dauert der Arbeitstag ganz schön lang.
    Pflegestufe kriege ich für keinen von beiden, also auch keine bezahlte Hilfe.
    Und selbst zahlen - verstehen sie noch nicht so recht. Meine Mutter bildet sich eben immer noch ein, ganz viel alleine zu schaffen, wenn ich nicht da bin.
    Diese Woche kann sie es ausprobieren, weil ich drei Tage zum Seminar weg bin. Männe ist zwar zuhause, aber "sieht einiges anders als ich".
    Kann Vorteil aber auch Nachteil sein.
    Werd ich sehen, wenn ich heimkomme.
    Aber drei Tage bin ich erst mal weg.
    Versuche auch, mich darüber zu freuen, mal das Zuhause abschalten zu können. Werd auch ganz viel Neues zum Denken bekommen. Abgelenkt sein.
    Hoffentlich! :roll::wink:
    Boahhh!!! Das Schönste! Frühstück ist fix und fertig!!! Nur hinsetzen und geniessen!!! Luxus! :wink:

    Jetzt aber noch schnell Mittag fertigkochen, Koffer packen usw...

    Es grüßt euch eure Gotti.

    Die GESELLSCHAFT - WIR - sind doch so eingestellt:

    Wenn es UNS nicht direkt betrifft - sprich ALKOHOLKRANKHEIT - hören wir doch nur halbe hin.
    Wollen es ja auch nicht anders, denn sonst käme vlt. MAN - jemand anderes - auf die Idee, zu denken, dass WIR damit ein Problem haben.
    Und damit wären WIR sofort zum Aussenseiter abgestempelt.

    Wer will das schon sein???

    Geburtstag feiern ohne wenigstens ein Sektlein zum Anstossen...???
    Noch dazu ein runder!!!!..........
    Da biste doch mehr wie aussätzig! :wink:

    usw. usw. usw.

    WIR können es immer nur versuchen.
    LG Gotti.

    Guten Morgen Ho-Chi!

    So wie deine Geschichte aussieht, kannst du so viel an dir arbeiten wie du willst, wenn du ihn siehst, neben ihm lebst, wirst du es nicht schaffen, dich zu "lösen".
    Wenn du dein "Suchtmittel" immer vor dir hast (..."wenn ich ihn dann wieder feiern seh...im Kreise seiner vielen Freunde...") machst du dich nur weiter kaputt.
    Wie wäre es mit einem Abstand? Auf Zeit?

    Mein Mann konnte es mir auch immer wieder deutlich machen, wie minderwertig ich bin/war.
    Dabei muss doch jeder halbwegs normaldenkende Mensch gemerkt haben, dass er betrunken und neben der Spur war.
    Nur ich habe es lange Zeit nicht gecheckt. Hab mich kleinmachen lassen.

    Leider kann ich dir nichts Aufbauendes schreiben. Keinen Supertipp geben. Nur Mut wünschen, für DEIN Leben einen neuen Weg zu finden, der dich aus der Traurigkeit herausholt.

    Liebe Grüße von Gotti.

    Hallo Jassi!

    Machtlos?
    Nein, machtlos ist deine Mutter nicht. War ich auch nicht.
    Wollte es nur so sehen. Dabei ist man über sein Leben - und in eurem wie in meinem Fall auch über die Kinder - MÄCHTIG und zuständig.
    Wenn ich hier im EKA-Bereich lese , schäme ich mich, meinen Kindern so lange so ein unzumutbares Leben zugemutet habe.
    Mein Mann war auch im betrunkenen Zustand nie gewaltätig. Aber durch seine Äußerungen fühlte man sich nur noch schlecht, nichts wert, dumm...
    Feige.
    Dann bin ich aufgewacht. Habe vor allem für mich Hilfen genommen, wo ich sie gefunden habe, wo sie mir angeboten wurde. Habe mich in einer Selbthilfegruppe informiert, hier das Forum gefunden, gelesen, eine Therapie gemacht und bin zur Kur.
    Mein Mann ist auch am Arbeiten, aber inzwischen habe ich es fast geschafft mich gar nicht mehr einzumischen.
    Mir muss es gutgehen.
    Meinen Kindern geht es auch gut. Sie haben es geschafft, ihr eigenes Leben zu finden. Haben auch beide ein wenig therapiert.

    Es ist nicht leicht, diese ganzen Jahre zu verarbeiten. Kostet viel Kraft und Geduld und am Anfang Mut. Mut, um für sein Leben eine Wende zu machen.

    Ich wünsche dir und deiner Mutter ganz viel davon.
    Es ist noch nicht zu spät. Alles kann sich wenden.

    Liebe Grüße von Gotti.

    Hallo Antilope!

    Da gebe ich dem Hirnforscher schon recht.
    Ohne Auswirkung von aussen - bei mir war es die Therapeutin z.B. - hätte ich es nie geschafft, mein Leben zu ändern.
    Und vlt. stimmt es auch, weil ich ja nach über einem Jahr aufgehört habe, dass ich schon wieder leicht in die alte Rolle zurückfalle.
    Ich bin sowieso wieder dran, noch ein paar Stunden zu beantragen, eben weil es mir manchmal wieder schwer fällt, das Gelernte umzusetzen.
    ???
    Punkte zum Nachdenken!

    Danke für deine Info!
    Liebe Grüße, Gotti.

    Hallo Unikat!

    Betrunkene erwecken auch in mir Angst.
    Schon immer, seit ich denken kann, obwohl ich - denke ich jedenfalls - nie ein richtig erschreckendes Erlebnis hatte.
    Auch nicht bei meinem Mann.
    Aber es ist ja natürlich, denn betrunken weiss man ja nicht, was man tut.
    Reagiert anders. Also kann sich dein Gegenüber nicht auf dich einstellen, weil er nicht weiss, was auf ihn zukommt. Und das macht Angst.
    Bei unsicheren Menschen. :roll:
    Du bist einer, weil du eine Vorgeschichte hast.
    Ich auch.
    Aber man kann daran arbeiten! Ich hatte eine Therapie, die mir unheimlich geholfen hat, mein Leben in den Griff zu kriegen. Sprich: meine Unsicherheit.

    Gut, dass du hierher gefunden hast und dir damit Erleichterung bringen kannst. Schreib und lies und frag. Wir sind für dich da.
    Und, wie du schon bemerkt hast, bist du nicht die Erste mit den Problemen. :roll:

    Liebe Grüße von Gotti.

    Hallo Gummibärchenblau! und ein Herzliches Willkommen!

    Bin grad heimgekommen und habe - kleine Pause eingelegt - deine Geschichte gelesen.
    Genauso ist es mir ergangen. Das draussen rauchen, Garage .... :roll:
    Und dann die Kontrolle! Zählen, wieviel leere Flaschen....
    Nur habe ich lange Zeit verdrängt, ausgehalten, mich in Hoffnung gebettet....
    Wir hatten auch kein Internet :wink: , sonst wäre ich vlt. auch hier gelandet!
    Alles andere - Gespräche, Prospekte von Anonymen Alkoholikergruppen,....nichts hat gefruchtet.
    Erst mein körperlicher und seelischer Tiefpunkt brachte mir den Mut, endlich für Entweder - Oder zu sorgen und dann fand ICH endlich auch Hilfe.
    Ich wurde aufgeklärt, dass ICH auch krank war, dass ich sehr viel für und an mir ändern musste, damit es MIR besser geht.
    Die Erste- Hilfe bekam ich in meiner SHG und dann !endlich Internet! hier im Forum.
    Hier wurde auch immer wieder von Therapie geschrieben, bis ich sie selbst für mich in Anspruch nahm. Meine Rettung!

    Es ist nicht leicht, die Sache von der anderen Seite zu betrachten. Einzusehen, dass der Alkoholkranke nur ALLEINE für seine Trockenheit sorgen kann und muss. Dass wir daneben NICHTS machen können, um ihm herauszuhelfen. Da können wir uns noch so verbiegen und leiden.
    Durch diesen "Stress" werden sie nur noch mehr genötigt, sich im Alkohol Entspannung zu holen. :(

    Ich wünsche dir jetzt hier noch ganz viel hilfreichen Austausch! und schicke dir Kraft und Mut für deine Entscheidungen und weiteren Schritte!

    Liebe Grüße von Gotti.

    Hallo Frank!

    Mein Bauchgefühl sagt auch mir bei der Geschichte, dass du auf dich aufpassen sollst.
    Ich kann dich gut verstehen, dass du verliebt bist, Nähe suchst, Zärtlichkeiten usw., aber lass nicht mit dir spielen!
    Das könnte dich zurückwerfen.
    Das wäre echt schade, weil du schon so weit gekommen bist!!!

    Schicke dir ganz viel Kraft, Geduld und liebe Grüße, Gotti.

    Gelierender Zucker aufm Kaffee?
    So was kenne ich auch!

    Muss aber sagen, finde ich auch nicht so prickelnd. :wink:

    Egal, die Guteste hat sich hoffentlich recht wohlauf und frisch zuhause wieder eingelebt. Das ist die Hauptsache!

    Ich wünsche euch ein zufriedenes, ruhiges WE ohne Stress (egal welcher Putzart) und kuschelige Nächte mit warmen Füßen!

    Dazu liebe Grüße von Gotti.

    Hallo Verzweifelte!

    Genauso wie bei dir ein "Riesenberg vor dem Besuch einer SHG" liegt, so liegt für deinen Mann ein Riesenberg vor dem Schritt zum Trockenwerdenwollen und - können.
    Es ist unheimlich anstrengend, diesen Riesenberg zu erklimmen.
    Für beide.
    Ich habe ihn damals begonnen, als ich ganz unten im Tal war. Nicht mehr konnte.
    Beschämend ist es schon für mich, dass ich dazu so lange brauchte. So lange das Hin und Her, das du auch etliche Jahre mitgemacht hast, hingenommen habe.
    Ob es zu einem großen Bruch gekommen wäre, war mir damals egal, weil unsere Ehe sowieso im Eimer war. So wie ich ihm egal war, ist er mir egal geworden. Vor allem mit Fahne und Schnarchen.
    Da war dann nur noch Ekel.
    An diesem Punkt wurde mir klar, dass ich das nicht bis zum Lebensende mitmachen wollte. Was sollte sonst noch kommen? Von alleine konnte es nicht besser werden.
    Zuletzt konnten auch die wenigen "nüchternen" Momente mit zärtlichem Gesäusel nicht mehr mithalten und mich aufrecht erhalten.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Mut für dein klärendes Gespräch!
    Und Mut und Kraft für einen Besuch bei einer SHG oder sonstigen Hilfeperson. Vlt. kannst du ja auch mit deinem Hausarzt etc. darüber reden?
    Liebe Grüße von Gotti.

    Hallo Ralf!

    Wie notwendig ein richtig alkoholfreies Zuhause für meinen Mann ist, habe ich im Laufe der Zeit gelernt. :roll: Mit leider traurigen Zwischenfällen.
    Mein Mann besucht zwar schon seit dem ersten richtigen Trockentag eine SHG, aber beruflich bedingt nicht regelmäßig.
    Vlt. hat er deshalb nicht so viel Erkenntnisse bekommen, wie ich hier im Forum?
    Egal. Ich kann jedenfalls nicht zusehen, oder zulassen, dass diverse Sachen hier rumstehen, und habe nach und nach alles entfernt.
    Jetzt steht wieder ein Geburtstag an, ein runderer, der auch wieder ohne Alkohol gefeiert wird. Auch auf die Gefahr hin, mich mit den Gästen auseinandersetzen zu müssen.
    Viele sehen es eben auch lockerer. Oder wollen es nicht als Gefahr sehen, weil sie selbst nicht gerne auf Alkohol verzichten, oder nur denken, dass er einfach dazugehört.

    Ich freue mich jedenfalls auf diese Feier, die wir hinterher mit nüchternen Schädeln beenden werden, am nächsten Tag ohne Kater aufwachen müssen und ohne Kopfschmerzen aufräumen können. :wink:

    Liebe Grüße von Gotti.

    He, ist doch toll, wenn du jetzt endlich mal den Kopf frei hast von den
    vielen alkoholischen Gedanken!
    Geniesse es!
    Jetzt ist deine neue Zeit! Machs Beste draus.
    Liebe Grüße von Gotti.