Beiträge von Gotti

    Danke, liebe Caro für deine Zeilen,

    die mir auch helfen.
    Diese Woche - angeschlagen von der Erkältung, Ärger in der Arbeit - habe ich wieder mal Anstösse gebraucht , um mein Wachsen und meine Fortschritte nicht aus den Augen zu lassen.
    Komisch, eine kleine Schwäche, und schon wird das ausgenützt. :roll:

    Unser Urlaubsvorgeschmack war köstlich! Einmal im Jahr muss das schon mal sein.

    Liebe Grüße, Gotti.

    Hallo Yvonne!

    So, jetzt! gehts mir wirklich besser. Habe heute den ganzen Tag noch schnell mit Kopfschmerzen gekämmpft, habe aber gesiegt!!!

    Ja, die Spaziergänge mit meinem Mann sind mir sehr viel wert geworden. Erstens weil wir nüchtern miteinander reden können, und zweitens weil wir auch miteinander schweigen können, ohne Streit, einfach so die Ruhe und Natur geniessen.
    Wenn er zum Dienst ist, gehe ich zwar mit meinem Kleinen, aber alleine ist es manchmal sehr ruhig. :roll:
    Ich wünsche dir weiterhin gute Besserung und dass du bald wieder mit Aika am See laufen kannst!!!!
    Ganz liebe Grüße, freu mich, dass du hier schreibst, Gotti.

    Hallo Vogel!

    Jetzt zur Flasche zu greifen würde keinem nützen. Dir am wenigsten.
    Denn sie kommt davon sicher nicht zurück, und du hast nur das Nachsehen.
    Im Gegenteil!
    Nüchtern hast du doch den freien Blick auf deine Zukunft, auf das Neue, das jetzt auf dich zukommen wird.
    Dein Leben - gerade nach der Versöhnung mit deiner Familie - kann doch eine große Wende bedeuten. Sehe es einfach nur positiv.
    Ich wünsche dir in den nächsten Tagen ganz viel Abwechslung, gute Freunde, die dich begleiten und Kraft, trocken zu bleiben.
    LG Gotti.

    Hallo Krueger!

    Ich glaube, ich kann mich zu recht als "unterstützender" Partner nennen, denn ich bin immer noch bei meinem Mann geblieben und stehe sämtliche Höhen und Tiefen des Trockenseins mit ihm durch.
    Er hat sehr viele Jahre lang neben mir getrunken, bis ich nicht mehr konnte und wollte. Damals gab es aber nur Entweder - Oder!
    Er hat sich für die Familie entschieden und es begann eine "neue Zeit".
    Für mich war selbstverständlich, dass ich in seinem Beisein keinen Alkohol zu mir nahm, auch nicht woanders, wenn ich dann zu ihm heimging.
    Aber jede Erkenntnis hat ihre Zeit gebraucht.
    Von Anfang an hatte ich Kontakt zu einer Frau aus einer SHG, welche ich auch heute noch gerne besuche. Dort, später hier im Forum und in einer guten Therapie habe ich MICH gefunden, mein "neues Leben" entdeckt.
    Anfang des Jahres war ich dann noch zur Kur, um meine "äußeren und inneren" Spannungen zu lösen.
    Es ist mir sehr gut gelungen und hat mich große Schritte weitergebracht.

    Jetzt habe ich dich ganz schön zugetextet. Wenn du mehr wissen willst - ich komm wieder. :wink:

    LG Gotti.

    Angst!
    Weisst du Britta, Angst hatte ich sehr, sehr oft. Vor den Reaktionen meines Mannes (keine körperlichen, aber reichlich verbal, psychisch). Angst vor den Folgen der Ausbrüche, Angst vor dem Schweigen, Beleidigtsein seinerseits -idiotischerweise habe ich immer mitgemacht! ----
    Letztendlich hatte ich Angst, am Ende mit einem pflegebedürftigen, kranken Mann dazusitzen. Was hätte ich dann am Schluss?
    Irgendwie hat mich der Gedanke dann "aufgeweckt".
    Die ganzen Jahre plage ich mich mit ihm rum und am Ende hätte ich auch noch die Arbeit. Die Kinder wären weg und ich alleine mit ihm.
    Dazu war ich mir definitiv zu Schade.
    Und dann war ja noch die Scham.
    Scham, es so lange mitgemacht zu haben. Den Kindern so lange zugemutet zu haben. Mich so lange niedergedrückt zu lassen. Vor mir selbst und vor den Kindern.
    Scham war schon immer mein Begleiter.

    Für mich waren 24 Jahre genug.
    LG Gotti.

    Ach, das tut mir sooooooo gut!!!!!!!
    War heute nachmittag, nach der Arbeit ein wenig geknickt, aber jetzt, nach dem Lob und einem Spaziergang mit Männe und Hunden im Wald geht es mir schon viel besser.
    Auf Arbeit gab es diese Woche etlichen Ärger, der mir - innendrin - doch schon wehgetan hat.
    Zum Glück habe ich vorhin "die Augen offen gehalten" (wie Caro schreibt), so dass ich wieder zu MIR gefunden habe.
    Ausserdem ist heute der Tag viel zu schade, um traurig zu enden.
    Wir zwei gehen heute einmal recht schön essen. Ganz allein.
    Vorgeschmack auf den Urlaub 8) !

    Danke an alle, denen ich Mut machen darf und kann und sage einfach:
    Nachmachen.
    Aber empfehlen würde ich meinen Weg mit HILFE von Therapie usw.
    Dann gehts leichter.

    Liebe Grüße, Gotti.

    Ja, liebe Caro!

    Ich denke auch, dass es wichtig ist, keine Angst vor den Baustellen zu haben. Keine Angst, Probleme wälzen zu müssen, Lösungen zu finden.
    Irgendwann findet sich ein Weg, eine Möglichkeit.
    Irgendwann sind wir stark genug, den Weg zu gehen, die Möglichkeit zu ergreifen.
    Und die Augen offen zu halten ---- sowieso das Beste, denn überall wartet etwas Positives, Freundliches auf uns.
    Vielleicht ein Wegzeichen?

    Ich wünsche dir noch einen schönen Feierabend, nicht zu laute Gewitter :roll: , ganz viel Entspannung und Spaß mit deinen Jungs, Gotti.

    Hallo Britta!

    Danke für dein Lob in meinem Thread, über das ich mich schon sehr freue.
    Hoffentlich kann ich noch lange für euch ein Vorbild sein, euch Mut machen.

    Ich muss aber gestehen, dass ich an manchen Tagen bestimmt nicht so vorbildlich reagiere und agiere.
    Wenn du in meinen Zeilen gelesen hast, weisst du auch, dass ich sehr, sehr lange mitgemacht habe. Zugeschaut habe.
    Die langen Jahre falsch gelebt brauchen ganz viel Zeit um wieder umgelernt zu werden.
    Ich muss aber auch immer wiederholen, dass ich ohne die Hilfe hier, in der Gruppe und vor allem in meiner sehr guten Therapie nie soweit gekommen wäre, wie ich jetzt schon bin.
    Gerade heute habe ich wieder einmal gemerkt, dass das jahrelange Kleinmachen, Unterdrücken, das ich während der Trinkzeit meines Mannes gelebt habe, mich immer wieder einholt. Beruflich.
    Das macht mich ganz schön traurig, aber regt auch wieder dazu an, neu an mir zu arbeiten.
    Weil ich mit mir zufrieden sein will.
    Ich glaube, das ist das "geheime" Motto/ Ziel, worauf ich stolz sein darf.
    Denn wenn ich mit mir zufrieden bin, kann ich das auch mit anderen sein.

    Dir wünsche ich, dass du auch bald in diesen Genuss kommst, und viel Mut, die nächsten wichtigen Schritte für dich tust!
    Liebe Grüße, Gotti.

    Guten Morgen Caro!

    Noch eine Baustelle gefunden.
    Vielleicht hilft es dir aber im Allgemeinen weiter, mit deiner Vergangenheit fertig zu werden.
    Wünsche dir ein gutes Verarbeiten. Aufarbeiten. Ganz viel Kraft dazu!

    Liebe Grüße, muss los zur Arbeit, Gotti.

    Guten Morgen!

    Es freut mich ganz sehr zu lesen, wie es dir so geht, vor allem mit deiner Tochter.
    Da muss ich an uns beide hier denken - wir hatten so oft Zoff - aber haben immer zusammengehalten. Meine Tochter ist nicht so einfach zu nehmen, aber wir lieben uns schon sehr. :roll::wink:
    Schön, dass ihr zwei auch auf diesem Wege seid!

    Solche "handgeschriebene Zettel" - die habe ich meinem Mann auch immer mal geschrieben. Die sind untergegangen.
    Jetzt habe ich aber einen aufgehoben. Den hat er mir nach der ersten SHG-Sitzung geschrieben. Es tut gut, ihn zu lesen.

    Dir einen schönen Tag - nicht zu heiss - wünscht Gotti.

    Guten Morgen Espoir!

    Das gleiche Erlebnis hatte ich diese Woche, als ich mit frischgebackenem Käsegebäck zum Bibelkreis kam.
    Es tut doch gut, anderen Freude zu bereiten.
    Ebenso nehme ich sie anders herum auch an.

    Kratzen im Hals??? Ich werde dich doch nicht angesteckt haben?
    Bei mir ist die Sommergrippe aber zum Glück am Abflauen. Habe ein paar schlappe Tage hinter mir.
    Aber falls es bei dir ausbrechen sollte, wünsch ich dir gleich mal gute besserung. Vielleicht wird es dann nicht so schlimm.

    Liebe Grüße, Gotti.

    Liebe Yvonne!

    Ich schicke dir gleich mal eine große Portion Geduld und Gelassenheit!
    Vielleicht findest du ja gerade in dieser Zeit ein neues Hobby od. ä., womit du dich auch im Sitzen beschäftigen kannst?
    Vielleicht telefonieren? :wink:
    Ganz liebe Grüße, Gotti.

    Ganz schnell ein paar Grüße von mir!!!

    Ja, da hast du ganz schön zu knabbern.
    Vielleicht hat es doch auch wieder etwas Gutes, dass du nicht in A arbeitest!
    Da ständest du jetzt ganz schön unter Druck.
    Gut,, dass ihr euch die Pflege aufteilt. Die Gedanken sind ja trotzdem bei allen.
    Ich schicke dir mal ein wenig Kraft und gute Nerven für alle kommenden Tage, die noch Unruhe bringen und bete für dich.
    Ganz liebe Grüße, Gotti.

    Guten Morgen Ari!

    Es tut mir sehr leid, dass du diesen Vorfall hattest!
    Und es tut mir auch leid, dass ich gestern nicht mehr hier reingeschaut habe, um dir gleich zu schreiben.
    Meine Erfahrungen kann ich eben nur aus dem Co -bereich weitergeben, aber mein Mann "musste da auch mal durch".
    Bei ihm war es damals auch eine "Schwäche", die er nicht beachtet hatte. Übermüdung, Stress - da besteht große Rückfallgefahr.
    Er musste lernen, auf seinen Körper zu hören, und sich auch mal hinlegen, wenn er müde ist. Mal einen Weg weniger gehen, wenn man zu viele hat. Mal was liegen lassen.
    Ich weiss nicht genau, ob er mit seinem "Fleiss" mir was zeigen wollte. Zeigen, dass er "trotzdem" ein toller Kerl ist.
    Da sehe ich dann mich gegenüber: "Stark, taff, sportlich, selbständig, ..." Vielleicht hat ihn das belastet?
    Nun, er hat sich damit abfinden müssen. Leider hat er sich immer noch nicht zu einer Therapie entschliessen können. Also muss er es alleine schaffen.
    Ich bin für mich zuständig. Muss immer wieder selbst aufpassen, nicht "rückfällig" zu werden.

    Ich wünsche dir, dass du aus deinem Vorfall gelernt hast, besser auf dich aufzupassen. Auf deine Gefühle zu hören, und dir einen "Notfallkoffer" od. ä. zurechtlegen kannst, damit du nie wieder fällst.

    Die Probleme mit meiner Mutter usw. konnte ich immer gut mit meiner Therapeutin besprechen. Sie hat mir dann Tipps gegeben, mir Hilfsmittel zu suchen, Redewendungen zurechtzulegen, Tagebuch zu führen und festzuhalten, wie Gespräche ablaufen/ könnten.
    Dadurch ist ganz viel Aggression abgebaut worden.

    So, das wären erst mal meine Erfahrungen.
    Ich hoffe, dass es dir heute schon besser geht!
    Liebe Grüße, Gotti.

    Guten Morgen Karotte!

    Ja, das ist glaube ich (ist bei mir schon etwas länger her :oops: ) so, wenn man verliebt ist. Da weiss man nicht mehr wo vorn und wo hinten ist.
    Auch mit den Gefühlen, dem Denken, usw.
    Ich würde an deiner Stelle aber die Therapie nicht abbrechen. Im Gegenteil. Es kann dir doch nur nützlich sein, mit einem Fachmann darüber zu reden.
    Vielleicht könnt ihr die Abstände erweitern, aber aufhören würde ich erst, wenn ich "MIR sicher" wäre.
    Ich wünsche dir eine schöne Zeit! Finde dich in deinen Gefühlen!
    Von Herzen alles Gute für die Liebe!
    Ganz liebe Grüße, Gotti.

    Auf dem Wege der Besserung!

    Beim Lesen der letzten Threads, Meinungen, Geschichten, werde ich in letzter Zeit immer nachdenklicher.
    Habe ich mich so verändert? Hat sich mein Blickwinkel so verändert?
    Bin ich anders geworden?
    Passe ich noch hier rein?
    Will ich irgendwo hineinpassen?

    Ja, ich bin anders geworden.
    Meine ganzen Einstellungen haben sich verändert.
    Ich spüre es jeden Tag, dass ich anders denke,reagiere als z.B. meine Kolleginnen.
    Das macht mich zum "Aussenseiter" - "Exot".

    Das Thema Alkohol kommt fast täglich auf.
    Ich gehe gelassen damit um, für mich, andere finden es "komisch". Ich sehe es an ihren Gesichtern.

    Auch andere Themenbereiche - Glauben - gehören dazu.

    Bin heute sehr nachdenklich.

    Trotzdem, jetzt gehts zur Arbeit.

    LG Gotti.