Hallo Sypsilon!
Gut, dass du hierher gefunden hast! Herzlich Willkommen!
Gut, dass du die räumliche Trennung schon durchziehst! Bleib dran!!!
Es klingt alles so schön, was du über die Veränderungen an deinem Mann schreibst. Das kenne ich zur Genüge! Aber leider hat das nie - NIE - lange angehalten.
Leider!
Wenn er schon so lange in der Suchtkrankheit drinsteckt, wie du schreibst, wird er es alleine nie schaffen, wieder herauszukommen.
Es warten tagtäglich zu viele "Gefahren", GRÜNDE auf ihn, wieder rückfällig zu werden, die er alleine nicht durchblicken wird.
Ausserdem wird er die Ursachen seiner Sucht (evtl. Probleme in ihm, um ihn, usw.usw.) nie alleine herausfinden und bearbeiten können.
Egal! Wichtig ist aber, dass DU an dir dran bleibst, und dir einen neuen, einen besseren WEg suchst!
Mit Abstand wird es dir bestimmt besser gelingen, als wenn du dich wieder von ihm einlullen lässt.
Mein Mann hat viele solche "Trinkpausen" eingelegt, um mich ruhig zu stellen. Auch nach dem richtigen, ersten echten Trockenheitsstart kam es zu Vorfällen, weil er sich nicht ernsthaft um SICH bemüht hat.
Da konnte ICH an mir arbeiten so viel ICH wollte.
ER musste erst von selbst zur THerapie!
Ich wünsche dir jetzt ganz viel Kraft und vor allem DURCHHALTEVERMÖGEN, an deinem Auszug dranzubleiben, und ihm die Konsequenzen aufzuzeigen!!!
Wenn er es schaffen will trocken zu werden, dann kann er es auch alleine beweisen.
DU brauchst dafür nichts mehr zu tun. Es ist jetzt sein Ding!
Liebe Grüße von Gotti.