Beiträge von Gotti

    Hallo Ruegi,
    du hast eine lange Lebensgeschichte aufgeschrieben.
    Es sind einige Jahre, die ihr alle zusammen verbracht habt.
    Da kannst du nicht erwarten, dass jetzt alles so einfach vorbei ist. Klick, Schalter um - Ende der Saufzeit - Sorgen vorbei.
    Ich muss zugeben, dass ich anfangs auch so dachte, bevor ich hier im Forum gelandet bin. Nachdem mein Mann nach 24 Jahren endlich trocken wurde, dachte ich auch jetzt beginnt unser Leben.!
    Es begann, aber anders als erwartet. Alles, was sich so in den letzten Jahren eingeschliffen hatte (sei es Reaktionen, Worte, Wiederholungen im Tagesablauf, Gefühlsäußerungen - gut oder böse - ,...) kann nicht einfach ungeschehen gemacht werden.
    Man sollte jetzt nach vorne sehen, ja, aber im Herzen ist noch so viel drin. Das zu Verarbeiten braucht Zeit und Geduld.
    Gerade jetzt habe ich begonnen , eine Therapie zu machen. Die Jahre abzuarbeiten, damit ich neu anfangen kann. Mit meinem Mann.
    Du hast einen guten Weg gefunden, für dich neu zu starten. Arzt, Suchtberatung, SHG - tu das für dich und dein trockenes Leben.
    Deine Frau / Lebensgefährtin braucht genauso Zeit für sich und ihr "neues" Leben. Ob es mit dir ist, kannst du nur abwarten.
    Ich wünsche dir ganz viel Geduld und Stärke in den kommenden Tagen und eine Gute Zeit, Gotti.

    Hallo Karotte,
    so wie du dein Wochenende beschreibst, klingt es wie bei mir, bevor ich die "Notbremse" gezogen habe.
    Keine Romantik, keine Gefühle, Nebeneinanderherleben, kein Miteinanderreden - irgendwie alles tot.
    Jenny 2 hat es für mich richtig erkannt: Du steckst in der Opferrolle - ging mir genauso.
    Erst als ich mein Leben wieder in die Hand nahm, ging es mir besser.
    Ich habe für mich entschieden, dass sich sofort etwas ändern muss, sonst geh ich kaputt.
    Triff so eine Entscheidung.
    Ich lese nicht sehr viel von seiner Liebe aus deinen Beiträgen. Vielleicht täusche ich mich. Wieviel Liebe brauchen wir eigentlich? Sind wir nicht mit ein paar kleinen Worten zufrieden? Gerade wir Co´s?

    Hoffentlich geht es dir bald besser. Warte auf dich in meinem Thread und möchte dich glücklicher raushören.
    Liebe Grüße, Gotti.

    Ich glaube, das Tagebuch muss noch bis morgen oder so warten. Bin noch immer auf der Suche nach einer bestimmten Kladde. Man kann ja nicht so einfach "Tagebuch" schreiben! Wenn dann schon ein ordentliches Buch, so ähnlich wie als junges Mädchen (damals wars Chinesisches Muster außen).
    Die habe ich noch aufgehoben. Lese sie auch ab und zu. Am liebsten natürlich die Seiten der "jungen Liebe".
    Für heute muss ich eben noch hier aufschreiben, was ich mir Gutes getan habe. Ich kann es selbst noch kaum fassen, aber :!: ich war walken.!
    Erst Gassi mit dem Hund, dann ein bisschen im Garten räumen, dann die :idea: Mann weg zur Schicht, Tochter Bauchschmerzen, Sohn in Abfahrststellung - Jetzt gehe ich los! So ein schönes Wetter.
    Wenn ich soweit bin, kann mich auch nichts mehr aufhalten, und hinterher ( nach einer knappen Stunde mit roten Backen) ist da so ein Hochgefühl.
    Um das noch zu vertiefen bin ich schnell in die Wanne mit "purem Harmonie" - duft. Dabei habe ich an dich liebe Karottegedacht und mal für dich geplätschert.

    Es war ein guter Tag. Gut, um die Woche entspannt anzugehen.
    Wünsche euch allen einen ruhigen Abend und eine gute Nacht,
    euere Gotti.

    Hallo Heike,
    ich glaube, sie weiss, dass du trotzdem für sie da sein wirst. Immer.
    Und wenn ihr Mann doch noch da ist, dann kannst du dich ganz sicher mal
    heraushalten.
    Ist schon verständlich, dass du unglücklich bist. Ich möchte das mit meiner Schwester auch nicht machen. Aber das wird besser, wenn du mal an dich denkst. Lass dir helfen, such nicht immer wieder die Schuld bei dir. Du hast genug für sie getan. JETZT ist SIE dran!

    Hoffe, du findest eine entspannende Ablenkung für den restlichen Sonntag,
    LG Gotti.

    Hallo Oiseau!!!
    Sag mal, kennst du meinen Mann persönlich? so gut, wie du ihn beschrieben hast, könnte man es fast denken. Oder ist er einfach nur ein typischer Mann?
    Naja, verlieren kann er schon. Kann mich jedenfalls an keine "Aussetzer" in dieser Hinsicht erinnern.
    Das mit den"feinen Antennen" passt schon. Vielleicht ist es auch angelernt, weil "man" ja auch auf jede Kleinigkeit geachtet hat, um evtl. Reaktionen schon im Vorraus in den Griff zu kriegen, oder zu vermeiden. Und im Beruf ist es natürlich auch wichtig für mich, Probleme zu erkennen, Lösungswege zu finden oder finden lassen. Ich beobachte sehr viel.
    Vielen Dank, liebe Oiseau für alle guten Worte, deinen ganzen Beitrag!
    Dir wünsche ich auch noch einen schönen Sonntag,
    Gotti.

    Liebe Reva,
    auch von mir ein Herzliches Beileid zu deinem schrecklichen Verlust.
    Das zu Verarbeiten wird dir in deinem jetzigen Zustand sicher nicht leicht.

    Hiob hat ganz sehr gelitten, wurde immer wieder vom Satan herausgefordert, auf die Probe gestellt, aber er hat nie ein Wort gegen Gott gesagt. Er hat mit ihm gehadert, ihn gefragt, warum er ihn eigentlich auf die Welt gesetzt hat, aber sich nie von Gott abgewandt. - Soviel meines Wissens von Hiob.-
    Ich schliesse mich auch dem Glauben von Kaltblut an, dass Gott keinen Freitod will, aber ich glaube auch, dass er nicht rachsüchtig ist. Er rechnet unsere Schuld nicht an, wenn wir bereuen. Außerdem! Gerade haben wir das Fest der Sündenvergebung gefeiert. Er hat seinen Sohn für unsere Sünden in den Tod geschickt.
    Er hilft uns nicht am Leiden vorbei, aber er führt uns hindurch.

    Du hast uns alle hier im Forum gefunden. Hier kannst du schreiben, auskotzen, heulen, ...
    Geniesse die Zeit mit deinem Sohn. Geniesse die Sonne heute,
    LG Gotti.

    Liebe Mia,
    es tut mir sehr leid, dass dein Freund sich so gemein aus der Sache zieht.
    Wo du dir solche Sorgen gemacht hast, um ihn gekämpft hast.
    Aber sei nicht so traurig, wütend ja, aber nicht traurig, denn so bist du tausend Sorgen los.
    Ich habe ja schon geschrieben, du bist noch so jung! Für dich kann jetzt ein viel schöneres, glücklicheres Leben beginnen. Und wenn du nächste woche noch eine Therapie beginnst, wirst du es sicher lernen, mit der Enttäuschung fertig zu werden.
    Dazu wünsche ich dir jetzt schon alles, alles Gute, viel Kraft und eine/n guten Gesprächspartner,
    LG Gotti.

    Guten Abend Oiseau,
    da habe ich wirklich was angerichtet mit meiner Eink.... geschichte.
    Naja, heute habe ich mich einfach gedrückt, bin zum Friseur gegangen. Das wollte ich mir einfach mal gönnen.
    Die Therapeutin meinte, dass es vielleicht ein Zwang von meinem Mann ist, alles so genau einzuräumen. Ob ich damit irgendwann mal zurechtkomme weiss ich nicht. Ich glaube inzwischen, dass es nicht nur beim Einkaufswagen liegt, sondern noch irgendwo viel tiefer . Aber, ich will ja eigentlich erst mal mich heilen /lassen. Ich verspreche dir aber, dass ich das mit den zwei Wägen mal - zu mindest - anbieten werde. Mal sehen, wie er reagiert.

    Heute beim Abendessen waren wir alle vier (beide Kinder zuhause) eine richtige Familie am Tisch. Wir haben alle (auch mein Mann) geredet, diskutiert, gelacht, gelästert, geplant, - wie im Film. Das hat mir so gutgetan. Bestimmt nicht nur mir.
    Als es mir so richtig bewusst geworden war, was da heute anders als früher war ( mein Mann wollte in seiner nassen Zeit keine Diskussionen, keine " Streitereien", eigentlich am liebsten irgendeinen Film od. Sportschau ...), bin ich zu ihm hingegangen und habe es ihm gesagt. Seine Reaktion war wieder typisch:
    Hmja! - lächeln und nicken.

    Das Thema "Tagebuch" habe ich auch schon überdacht. Ich schreibe ja hier so viel von meinen Gedanken rein, aber doch nicht alles. Außerdem ist es vielleicht auch nicht schlecht, wenn ich Therapiepunkte und so festhalte. Und meine "Hausaufgaben" haben dann auch einen Platz. Also, Danke! Oiseau für die gute Erinnerung.
    Und über dein Sprichwort werde ich auch nachdenken. Das stimmt schon. Wir machen viel zu viel nach der Uhr.

    Dir auch noch ein schönes Wochenende und weiterhin gute Gespräche mit deinem Mann, LG Gotti.

    Oh Heike,
    deine Schwester wird es nie lernen.
    Da kann ich dich gut verstehen, dass du wütend und enttäuscht bist.
    Du machst dich fertig und sie spielt das arme Opfer.
    So wie du sie schilderst, könnte ich mir gut eine Szene aus "Denver Clan" od. ä. vorstellen - Bitte nicht bose sein !!! - Die Schönheit wird verhätschelt und geschützt und sie reagiert wie Zimtzicke.
    Lass sie ! Du kannst ihr nicht helfen. Wenn du den Schlüssel abnimmst, bist du wieder "übergriffig". Du kannst höchstens ( ich weiss nicht , ob ich es könnte) die Polizei informieren. Vielleicht würde ihr so ein Einschnitt mal helfen.
    Ich rate dir schon wieder zu solch harten Maßnahmen, dabei möchte ich dir aber erst mal helfen. Dir.
    Geniesse die Zeit, die sie auf jeden Fall noch im Kh bleibt. Such dir für heute abend eine schöne Ablenkung.
    Ich wünsche dir wenigstens ein bisschen Entspannung für heute,
    LG Gotti.

    Hallo Oiseau,
    das klingt ja phantastisch, was du da schreibst :!::!::!:
    Ach, da krieg ich richtig Gänsehaut. Du redest mit deinem Mann! Ihr führt richtige Gespräche auch über Alkohol! und über Gefühle! Herzlichen Glückwunsch! Also stimmt es doch, dass man nur Geduld haben muss.
    Ich freue mich ganz sehr für dich, dass du auch mal wieder so richtig glücklich sein darfst.
    Freilich nehme ich Anteil an deinen und der anderen Sorgen. Sind es doch sehr oft meine eigenen. Aber schön ist es, wenn sich manche auch mal auflösen.
    Mit den Bierfahnen geht es mir genauso wie dir. Einfach nur Ekel. Und dann denke ich nach, dass derjenige hunderprozentig behaupten würde, er hätte kein Problem mit Alkohol. Sehr viele in meinem Bekanntenkreis trinken mehr als nötig. "Sind aber keine Alkoholiker". Vielleicht überspitze ich die Sache in der jetzigen Situation, aber wenn es doch so schwer ist, davon wegzukommen und zu bleiben, dann ist das doch ein ernstzunehmendes Thema. Ich hoffe ganz sehr, dass unsere Kinder sich niemals im Alk. verlieren.

    Muss jetzt noch ein bisschen Abendessen richten, vielleicht komme ich später noch mal ins Forum,
    Liebe Grüße, Gotti.

    Hallo Skye,
    vielen Dank für deinen Beitrag an Karotte. Du hast mir damit sehr viele Denkanstöße gegeben, denn ich finde mich auch in einigen Aussagen wieder.
    Liebe Grüße auch an dich Karotte,
    Gotti.

    Hallo Susi Sonnenschein,
    tja, die Gründe, warum ich es so lange ausgehalten habe, habe ich auch schon so langsam nach und nach erkannt.
    Anfangs hat mein Mann ja nicht so regelmäßig und nicht so viel getrunken, dass es für mich schlimm war. Wir hatten zwischendurch viele gute Zeiten. Unseren Kindern ging es sehr gut. Solange sie klein waren, haben sie und auch niemand in der Familie überhaupt gemerkt, dass mein Mann mehr als normal trinkt.
    Die Steigerung habe nur ich erlebt. Aber die ging auch langsam vonstatten, denn mein Mann hat nie vor oder während der Arbeit getrunken. Also hatte sein Körper immer wieder mindestens 2 - 3 Tage frei.
    Und während der freien Tage hatte ich auch frei. Zeit zum Erholen, Verdrängen, Vergessen ?
    Bis es halt nicht mehr ging. Das Erholen, Verdrängen, Vergessen.
    Jetzt sind wir in den "Aufräumarbeiten".
    Ob und wie wir es schaffen weiss ich nicht. Aber so einfach aufgeben kann und will ich jetzt nicht. Nach so vielen Jahren aushalten.
    LG Gotti.

    Hallo Karotte,
    die Sache mit meiner Feigheit, meinem "Duckmäusertum" liegt mir ja besonders am Herzen. Und bei der Therapie ist es natürlich gleich herausgekommen. Es ist meine primäre Aufgabe, zu lernen, mich zu behaupten. Meinen Willen zu sagen und durchzusetzen.
    Meine Hobbies mache ich zum Teil täglich: z.B. Lesen. Das brauche ich auch abends zum Einschlafen, kann dabei sehr schön entspannen. Und , wenn ich meinen inneren Schweinhund überwinde, nehme ich meine Stöcke und gehe ab durch Wald und Flur. So eine Stunde lang walken ist toll. Am schönsten natürlich, wenn noch einer mitgeht. Im letzten Jahr war ich aber sehr faul, da habe ich mich nur 3 -4 mal aufraffen können.
    Mein Ehrenamt (Schriftführerin, Trachtenwartin, Gedächtnisstütze, Mädchen für alles,...) findet in unserem Orchester statt. Da habe ich die letzten acht Jahre - so lange hat meine Tochter mitgespielt - sehr viel Zeit verbracht. Bei Auftritten, Freizeiten, Wandertagen, Konzerten,... war ich fast immer dabei und habe mitgeholfen.
    Jetzt , wo sich die Tochter abgemeldet hat, überlege ich eben, dass sich andere Mütter oder Väter mal ein bisschen einbringen sollten.
    Nachdem ich im Februar auch gleich zwei Wochen krank war, mussten sie das auch gleich mal ausprobieren.
    Im Nachhinein bin ich schon oft ausgenutzt worden. Viele Arbeiten hätte ich nicht machen brauchen, aber dann hätte sie wahrscheinlich niemand gemacht. Und dann hätte ich mich geärgert, weil so viel schiefgelaufen wäre. --------- :roll: Reaktion einer Co - abhängigen? Habe ich nicht auch immer so gehandelt, weil mein Mann manches nicht gemacht hat?
    :evil: - Kreislauf. "Helfersyndrom" !
    Aber, ich finde es schon mal gut, wenn ich erkenne, was ich falsch mache.
    Jetzt heisst es nur noch : da ansetzen.
    Hoffentlich bekomme ich bald konkrete Starthilfe von der Therapie.
    LG Gotti.

    Hallo Heike, ich noch mal.
    Meinst du deine Schwester macht sich Gedanken, wie es dir geht? Hat sie das irgendwann mal in den letzten Jahren, die du sie immer wieder auffängst?
    Kann sie sich eigentllich noch Gedanken machen, sich um dich sorgen?
    Ich habe jetzt schon so viel hier im Forum gelesen, auch bei den trockenen und nassen Alkoholikern; da ist von Gefühlen nicht viel geblieben. Die Sucht ist stärker als alles andere.
    Willst du es drauf ankommen lassen, wer zuerst vor die Hunde geht.? Wenn du zusammenbrichst, was dann?
    Ich wünsche mir ganz bald zu lesen, dass es dir :!: besser geht. Dass dir geholfen wurde. Guttun würde dir jetzt schon mal eine feste Umarmung. Ich schicke sie dir hier !!!
    LG Gotti.

    Hallo Sabine,
    "einfach mal was von der Seele reden" - schreib doch einfach hier weiter.
    Ich finde, du brauchst keinen neuen Thread, weil alles passt.
    Was du da schreibst, über deinen Alkoholkonsum, kann ich gut verstehen.
    Ich habe letztendlich auch "getrunken". Es war aber auch manchmal gut, sich abends so ein zwei Weinschörlchen einzuverleiben, und dann - "Sch...egal - Feeling" was der Mann so treibt. Nur zuletzt hat es dann nicht mehr geholfen. Nicht mal zum Einschlafen.
    Und dann habe ich über mich und meine Situation gegenüber meinen Kindern nachgedacht. Was sie wohl über mich denken. Als dann auch Aussagen kamen, wie: du trinkst auch jeden Abend - musste ich handeln.

    Mein Mann ist jetzt 5 Monate und 2 Wochen trocken. Er geht aber auch jetzt noch so gut wie allen Versuchungen aus dem Weg. Wenn er im Freidienst abends mit den Kollegen zusammensein muss, verzieht er sich frühzeitig ins Bett. Er behauptet zwar immer wieder, dass es ihm nichts ausmacht, wenn andere neben ihm trinken, aber sein Verhalten sagt mir das Gegenteil. Außerdem hat er auch die Gesprächsunterschiede zwischen nass und trocken erkannt.
    Ist ja alles schön und gut, aber wir gehen jetzt fast nie mehr weg, unternehmen kaum was außer Hundegassigehen. Zum Essengehen findet er auch immer eine Ausrede.
    Es ist eben auch nicht so leicht, mit dem Trockensein fertig zu werden. Für beide Seiten.
    Liebe Sabine, ich möchte dir aber mit meinem Geschreibsel nicht allen Mut nehmen, im Gegenteil. Wir müssen alle noch viel Geduld aufbringen auf unserem neuen Weg. Ich kann mich da immer wieder auf Heinrich verlassen, der mich schon oft in diese Richtung gewiesen hat.
    Bleibe bei deiner Entscheidung, nicht mitzugehen. Lenk dich aber ab, triff dich mit einer Freundin, gehe zu Verwandten oder,.....

    Ich wünsche dir ein gutes Wochenende und sorgenfreie Stunden,
    Gotti.

    Hallo Heike,
    auch von mir ein herzliches Willkommen hier! :!:
    Deine Geschichte hat mich schon ganz schön erschüttert.
    Was du jetzt am meisten brauchst ist Hilfe für dich. Du bist doch ganz fertig. Hast du schon mal eine Therapie gemacht, oder mit irgendeinem Berater, Arzt, o.ä. gesprochen? Such dir ganz dringend Hilfe für dich, dann kannst du deiner Schwester helfen. Wie sagen dir dann die Therapeuten.
    Du steckst ja nicht nur in der Co - Abhängigkeit mit deiner Schwester drin, sondern hast die Ängste und Co - Probleme mit deinem Vater noch zu lösen. Das schafft niemand alleine.
    Ich wünsche dir gaaaanz viel Kraft für die nächste Zeit und ganz schnelle Hilfe, damit du ganz bald wieder "Luft" bekommst.
    Liebe Grüße, Gotti.

    Hallo Lütze,
    habe oben bei dir gelesen: in deiner nassen Zeit warst du besonders eifersüchtig.
    Gerade das war bei meinem Mann gar nicht der Fall.
    Im Gegenteil, da konnte ich wegbleiben, egal mit wem. Er hat zwar manchmal "auf mich gewartet", aber nicht wirklich.
    Jetzt ist das anders. Wenn nur das Wort meines Ehrenamtes fällt, bei dem ich noch sehr engagiert bin, geht er hoch. Den Namen des Vorsitzenden möchte er natürlich auch nicht mehr hören.
    Also schließe ich jetzt auf "erwachte" Eifersucht.
    Vorher war er wahrscheinlich nur froh, wenn ich weg war, damit er fleißig trinken konnte.
    Das Miteinanderreden fällt uns (euch glaub ich auch) noch sehr schwer. Wenn ich so lese, dass es bei euch manchmal schon am Begrüßungswort scheitert.
    Finde ich so schade. Aber vielleicht lernen wir (du und ich) das in der Therapie und können es irgendwann mal weitergeben.

    Ich bin jetzt ein bisschen ratlos, weil ich bis jetzt eigentlich immer Hoffnung für euch beide hatte. Nun gut, ich schreibe dann eben :
    Habe Geduld und warte ab, was so alles noch kommt. Lebe dein trockenes Leben so weiter. Du bist auf einem guten Weg! Arbeite an dir und lass deine Frau erst mal zu sich kommen. Die "nassen" Jahre können wir Co`s auch nicht so schnell wegstecken. Weil sich eben so viel in der ganzen Beziehung verändert hat, eingespielt hat. Das braucht seine Zeit.

    :roll: Ich spreche aus der Erfahrung :oops:
    Auf jeden Fall wünsche ich dir schon mal ein schönes, nicht so voller Gedanken gefülltes Wochenende,
    LG Gotti.

    Hallo miteinander,
    beim Baden bin ich gestern so richtig müde geworden, so dass ich schnell einschlafen konnte. Ich glaube auch, die Arbeit mit mir macht mich müde.

    So ganz genau weiss ich noch nicht, ob zwischen meinem Mann und mir vieles eher Beziehungsprobleme als z.B. Suchtprobleme sind. Warum er dominant ist, warum er seinen Vater imitiert - eigentlich ist es nicht meine Aufgabe, das herauszufinden. Fakt ist: ich muss damit leben. Und! ich will jetzt anders damit leben als vorher. Ob die Sucht dabei eine Rolle gespielt hat ? Sollte mir jetzt dann egal sein. Oder? (Irgendwie mache ich aber doch darüber Gedanken :roll::oops: )
    Ach, Lütze, was du da in deinem letzten Beitrag verfasst hat, klingt aber auch nicht so umwerfend. Werde heute Abend mal bei dir reinschauen.
    Karotte : Sag bloss du Arme hast keine Badewanne? Da nehm ich dich das nächste mal gleich in Gedanken mit in meine. Früher hat mein Mann oft gemosert, weil ich so oft gebadet habe. Jetzt "weiss" er es wahrscheinlich, dass es mir guttut. Das meiste Wasser verbraucht sowieso unsere Tochter.
    Bin dann mal weg. Bis abends, Gotti.