Hallo,
Bedingungslose Liebe -
kann ich nur erwarten, wenn ich bereit bin, auch etwas dafür zu tun.
Alles andere ist nur einseitige Beziehung, Sklaverei.
Dann doch lieber alleine sein.
Meine Meinung,
Gotti.
Hallo,
Bedingungslose Liebe -
kann ich nur erwarten, wenn ich bereit bin, auch etwas dafür zu tun.
Alles andere ist nur einseitige Beziehung, Sklaverei.
Dann doch lieber alleine sein.
Meine Meinung,
Gotti.
Liebe fish,
wenn dein Mann in die Gruppe geht, kriegt er genau dieselben Worte zu hören, die du hier lesen kannst.
Auch dort wird man ihm sagen, dass schon das Feierabendbier falsch ist, weil es Alkohol ist.
Im Gegenteil, wer ein Problem damit hat, muss noch auf viel mehr achten. Sich total vom Alk. distanzieren. Und dass dein Mann ein Problem damit hat, wird man auch feststellen.
Vielleicht erzählt er es dir nur anders.
Aber ich wünsche dir und deiner kleinen Tochter, dass er dich nicht anlügt, sondern zur Einsicht kommt.
Meine "Kleine" ist inzwischen 18, lebt noch bei uns, ist in der Ausbildung.
Sie war und ist ganz anders als ich und reagiert eher mit flapsigem Umgangston.
Sie hat , wenn mein Mann getrunken hatte, meistens großen Abstand gehalten oder freche Antworten gegeben. Oder,sich in ihr Zimmer verkrochen.
Das hat unser Sohn (22) auch sehr oft gemacht. Kunststück, hatten keine Lust das Dilemma anzuschauen, und ich hab nix dagegen unternommen.
Jetzt ist alles lockerer geworden. (Mein Mann ist schon 5 Monate trocken)!!!
Die Tochter kann jetzt auch mit dem Vater ganz normal reden, und der Sohn kann mit dem Vater gegensätzliche Meinungen diskutieren.
Früher wurde von meinem Mann aus alles abgeblockt oder - naja, was kann man schon mit einem Betrunkenen anfangen.
Damit will ich aber nicht sagen, dass bei uns jetzt alles Friede-Freude-Eierkuchen ist.
LILY hat das ja schon geschrieben, dass wir Trockenen - Co s auch so unsere Probleme haben, mit der neuen Situation fertig zu werden. Weil jetzt jeder von uns eine neue selbständige Rolle hat.
Aus diesem Grund habe ich mich auch jetzt zur Therapie angemeldet.
Jeder kann sich helfen lassen. Auch du
Wir müssen nicht alles alleine verarbeiten.
Nochmals alles Gute und auch liebe Grüße an deine Tochter, Gotti.
So, jetzt macht mein Hochgefühl mal wieder Pause.
Heute gibt es schon wieder ein Kämpfchen mit meiner Co - Abhängigkeit und meinem Mann.
Das Problem: Das Ostergeschenk für sein Patenkind sollte irgendwie an seine bestimmte Person gebracht werden.
Natürlich habe ich schon diverse Angebote gemacht, wie und wann, aber er reagiert nicht darauf.
Blöd wie ich bin mach ich mir Gedanken. Wie immer. Was werden die Eltern des Kindes (Vater ist Bruder m. Ms) denken?
Sch... solche Sorgen hatte ich auch immer wegen seiner Trinkerei. Das muss ich unbedingt in der Therp. ansprechen. Wie komme ich da bloss raus?
Warum ist es mir so wichtig, was die anderen denken?
Und, Lütze,
von deiner Renovierung provitieren vielleicht /sicher auch deine Kinder und ...
Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass du bei der Renovierung deines Sohnes nicht gebraucht
wirst??? Unsere Kinder haben auch immer "geplant", aber bei der Durchsetzung kam dann das Erwachen, und dann gings "Papa, Mama"...
Abwarten und Apfelschorle trinken!
LG Gotti.
Hallo Lonely,
ich denke, du wolltest die Antworten schon lesen. Su suchst eine Bestätigung für deine Gedanken und hast sie bekommen.
Du weisst, was du zu tun hast, wie du dir helfen kannst.
Es ist nur hart, diesen - genau diesen ! - Weg zu gehen. Das kann ich gut verstehen, denn noch (!) ist bei dir schon noch Liebe da. Aber wie lange diese noch anhält ist dir selbst nicht gewiss.
Gehe zur Suchtberatung und lasse dir helfen, den einzig richtigen Weg für dich zu gehen.
Liebe Grüße, Gotti.
Hallo fish,
leider kann ich nur dem Butterböhnchen zustimmen:
Mit dem "freundlichen Reden" will dich dein Mann nur wieder einschleimen.
Davon kann ich nicht nur ein Lied singen. Immer und immer wieder war ich so dumm nachzugeben.
Am Donnerstag hatte ich meine erste Therapiestunde, und die Therp. fragte mich, warum ich 24 Jahre lang ausgehalten habe.
Was du schreibst, hatte ich 24 jahrelang mitgemacht. Immer und immer wieder Betrunken, Diskriminieren, Beleidigen, Niedermachen und Besserwissen, dann wieder : "Du hast recht, ich höre auf zu saufen". Und nach ein paar Tagen (hat auch mal Wochen! angehalten) wieder alles von vorn.
Was meinst du, was ich der Therapeutin geantwortet habe?
Ich war einfach zu dumm, zu blöd und zu feige mich zu trennen.
Als meine Tochter (damals 16) zu mir sagte, Lass dich doch scheiden, bin ich erst mal aufgewacht. Alle Überlegungen - wie soll es dann weitergehen, wovon werden wir leben, wo werden wir wohnen, und so weiter - wurden in den kommenden Wochen ganz klein. Ich hatte plötzlich die Gewissheit, dass ich etwas tun musste, um nicht vor den Kindern "mein Gesicht zu verlieren" - falls ich es nicht schon getan hatte.
Was leben wir unseren Kindern vor? Was lernen sie aus unserem Verhalten?
Das und noch mehr ging mir damals stets durch den Kopf wenn ich wieder einmal sah, dass mein Mann wieder getrunken hatte.
Und dann dachte ich an spätere Folgen des ständigen Alkoholkonsums.
Könnte ich meinen Mann pflegen, wenn er mit kaputter Leber usw. im Bett liegen würde, wollte ich das? - Mit den Folgen muss jeder rechnen. -
Liebe - damals war ich nur leer.
Verzeih mir die harten, kalten Sätze, aber so sah es bei uns aus.
Ich habe die Notbremse gezogen und wünsche dir auch die Kraft dazu,
wenn schon nicht dir, dann deinen Kindern zuliebe,
Gotti.
Die beiden Bücher kenne ich noch nicht, aber den Ken Follett werde ich mir sicher ausleihen. Zur Zeit lese ich die Ingrid Noll - Serie, z.B. Die Apothekerin, Die Rabenbrüder, Die Häupter meiner Lieben... Naja, sind eigentlich auch Krimis, nur lockerer geschrieben. Liest sich flott weg.
Also, viel Spaß weiterhin mit deinem Lesestoff,
schlaf schön, Gotti.
Hallo,
du gibst dir da schon selbst die Antwort auf deine Frage:
Du gehst kaputt, wenn sie bei dir lebt.
Du leidest bis zum Nervenzusammenbruch - das reicht doch, oder?
Sie muss alleine mit ihrem Trinkproblem fertig werden. Du hast ihr Chancen gegeben, hast sie unterstützt, du bist Co - abhängig.
Du brauchst Hilfe für dich. Ihr kannst du nicht mehr helfen. Versuche Abstand zu halten, damit du wieder Luft zum Leben bekommst.
Ich wünsche dir Kraft für die nächsten Tage, und jemanden, der dir sofort beisteht,
LG Gotti.
Hallo Oiseau,
Das mit dem "wellenartigen" hast du sehr schön umschrieben.
Danke.
Hallo Kelli,
wie gehts dir denn? Und was macht die Tochter?
Meine hat gestern freiwillig gebügelt. Ich war ganz baff. Selbstverständlich sehe ich über jede Falte hinweg, wenn sie schon einmal das Bügeleisen in die Hand nimmt. Nur der Umgangston passt nicht so recht zu ihrer Hilfsbereitschaft. Wahrscheinlich überspielt sie was damit. Ich denke, sie (und das ist oft so in der Pubertät in dem Alter) kann nicht so aus sich raus.
Da wollen sie erwachsen sein, können es aber nicht zeigen.
Was liest du denn gerne? Ich kann mich ganz vergessen, wenn ich einen neuen "Elizabeth George" - Krimi in die Hand bekomme. Oder Norweger- , und Islandkrimis. Zum Glück gibts in unserer Bücherei etliche Mögllichkeiten, denn kaufen könnte ich mir nie so viele wie ich lese.
Wünsch dir noch einen gemütlichen Nachmittag, Gotti.
Hallo Mia,
schön, dass du hierher gefunden hast.
Deine Geschichte hat mich an viele Szenen unserer Ehe erinnert. Vor dem Tag X. Ich habe meinem Mann immer wieder zeit gegeben, Ultimaten gestellt, Namen und Adressen angeboten, wo er sich Hilfe hätte holen können - Aber nein. Ich musste knallhart jetzt oder nie handeln.
Wenn mein Mann an diesem letzten Tag seines Saufens nicht zugestimmt hätte, sofort etwas zu unternehmen, wäre ich am nächsten Tag zum Anwalt gegangen und hätte die Scheidung eingereicht. Namen und Adressen hatte ich in der Hand.
Er hätte mich wieder mit Ausflüchten, Ausreden, Versprechungen usw. abgespeist.
In den vielen Geschichten hier im Forum kannst du all die anderen gleichen oder ähnlichen Beiträge lesen.
Und, da schliesse ich mich meinen Vorrednerinnen an, wollen dir damit helfen, nicht mit der "keule" auf dich losgehen. Vieles im Leben lehrt einfach nur die Erfahrung.
Übrigens: Bin seit gestern in therapeutischer Behandlung. Kann ich nur empfehlen.
Liebe Ostergrüße, Gotti.
Liebe Oiseau,
bleib ruhig, warte ab.
Bei uns ist auch nicht so, dass wir immerzu miteinander reden.
War ja vorher auch nicht so. Gerade über Gefühle.
Mir hat Heinrich geschrieben, ich soll Geduld haben. Habe sie auch, Oiseau.
Hauen würde ich dich auf keinen Fall, denn ich weiss ja, was du meinst, aber - Unsere Männer müssen noch sehr viel selbst an sich arbeiten, noch sehr viel Veränderungen verarbeiten. Da können wir gar nicht reinblicken, genauso wenig, wie sie bei uns reinblicken.
Wie lange haben wir die Sauferei ausgehalten? Da werden wir doch auch das bisschen Geduld aufbringen, bis sich ein harmonisches Eheleben einspielt.?
Liebe Grüße und viele gute Stunden miteinander,
wünscht dir Gotti.
Hi Karotte,
Ha, Ha, Sonne!!! Bei uns ist weit und breit keine Sonne zu sehen.
Macht aber nix, denn ich habe vier ! Tage frei!!! Juchhu.!
Sabine : Wir machen hier im Forum ja schon viel an Therapie, aber eine persönliche ist wirklich besser. Gerade für die "Leichen im Keller". Die hoffe ich vielleicht ausräumen zu können. In den letzten 24 (oder noch länger) Jahren haben sich sicher etliche angehäuft.
Mit der Therapeutin zu reden ist doch ein bisschen anders als mit einer Freundin. Sie ist anonymer.
Meine Ärztin konnte mir keine empfehlen, weil es einfach eine ganz persönliche Einstellung dafür braucht. Ich habe halt mir "angenehm klingende" oder verkehrsbedingt günstige Namen herausgesucht, und dann angerufen. Pech war, dass viele keine Kassenpatienten behandeln. Glück für mich war, dass am Abend und am nächsten Tag gesamt 2! zurückgerufen haben, die micht auf die Warteliste setzten. Na, und dann hatte ich wieder Riesenglück, dass ich schon gestern dran war.
Heute, nach einem mal drüber schlafen, denke ich, dass ich mit meiner Therapeutin richtig liege, und wir etwas schaffen werden. Also, werde ich mich bei der anderen abmelden.
@stellina: Wahrscheinlich hat auch kaum einer in meiner Umgebung geahnt, dass ich Probleme habe, weil ich äußerlich "so stark war". Musste ich auch sein, denn sehr viel musste ich erledigen, weil mein Mann entweder nicht da (zum Dienst) oder nicht Fähig war.
Ich tapezierte alleine, legte Laminat alleine - mein Mann wollte nie die Notwendigkeit für den Erhalt des Hauses (Bjhr. 1958) sehen. Dabei gehört es uns doch.
Und trotzdem war ich zu schwach, zu feige, micht gegen seine Trinkerei zu stellen.
Aber
Vorbei!! Jetzt bin ich stark für mein/ unser neues Leben. Daran arbeite ich.
He, ihr alle!!! Macht es mir nach. Ich bin jetzt schrecklich "harmoniesüchtig". Euch allen soll es auch besser gehen.
Ich wünsche euch gute Stunden und viele Ostereier,
Gotti.
Hallo Davina, Tihaso und Karotte,
ja, es tut gut wenn man therapeutische Hilfe bekommt
Hatte heute meine erste stunde und bin schon zu den ersten Einsichten gekommen.
Liebe Davina, der Abstand, den du zu "deinem Mann" (nicht nur in den Worten) bekommen hast, ist für mich ganz normal. Bei uns war das ähnlich. Ich habe doch täglich gedacht, dass ich ohne ihn besser dran wäre. Wenn er betrunken war, wollte ich ihn nur lossein. - Da entsteht so ein Abstand.
Halte auch weiterhin äußerlichen Abstand. Entweder kommt er zur Einsicht oder sein Pech. Arbeite weiter an dir, bleib/werde stark!
Liebe Grüße Gotti.
Hallo Stellina,
deine Geschichte macht mich auch traurig. Mein Vater ist 83, er weiss auch manchmal nicht mehr wo vorne und hinten ist.
Kannst du seinen Konsum nicht "indirekt" beeinflussen? - Ich weiss, man soll nicht lügen, aber - wenn er es doch hinterher sowieso nicht weiss, wieviel er getrunken hat, könntest du doch einfach sagen: " Du hast schon .... getrunken?"
Entschuldige, falls dir meine Idee blöd vorkommt.
Auf jeden Fall darfst du dir nicht einreden, dass du es jetzt mit ihm aushalten musst, bloss weil er deine Trinkerei damals geduldet hat. Mach dir nicht so einen Druck. Sonst gehst du noch schneller vor die Hunde.
Liebe Grüße, Gotti.
So, da bin ich nun nach meiner ersten Therapiestunde.
Einstiegsfrage: Was führt sie zu mir?
Na, da habe ich halt versucht ein bisschen zu erzählen.
Und dann gings ganz flott. Sie hat zwischendurch nur kurze Impulse gegeben, so dass mein Redefluss nicht stoppen musste.
Warum habe ich das so lange mitgemacht (das mit meinem Mann)?
Gute Frage, habe ich schon oft beantwortet: Weil ich blöd, dumm, verrückt, krank,.... war.
Gewollte Hilflosigkeit.
"Dabei erscheine ich eigentlich gar nicht so schwach." Habe gewissen "Pfeffer".
Schauspielerin - das bin ich - (habe selbst während meiner Erzieherinnenausbildung im Laienspiel gut mitgemacht) und ich bin gut. Hat sogar meine zurzeit ärgste Mitarbeiterin gesagt, nachdem wir unser Märchen aufgeführt hatten. Ich habe jahrelang gespielt. WAs ? Alles? Nur nicht mich?
Wow! Und das nach der ersten Stunde ![]()
![]()
Auf jeden Fall hat die Therapeutin am Schluss, nach meiner stundenlangen Rede, genau das zusammengefasst, was ich auch denke bearbeiten zu müssen.
Auf ihre Frage, ob ich wiederkommen möchte, konnte ich schon "von einem Stein befreit" (Gruß an Heinrich) mit JA ! antworten.
Also, nächsten Donnerstag, gleiche ZEit.
Vielleicht ist es auch ganz gut, dass mein Mann heute zum Dienst ist. Sonst würde ich ihn gleich volllabern oder auch therapieren.
Habe zwar heute immer wieder Kopfschmerzen, aber sonst
BIN ICH GLÜCKLICH!
Hallo Sabine,
ein bisschen Abstand ist immer gut. Für beide. Zeit zum Nachdenken, wie es ohne den anderen ist.
Ich habe es gerade schon Oiseau geschrieben, dass ich sicher auch auf mich neidisch wäre, wenn ich noch leiden müsste. Ich kann es ja selbst noch gar nicht richtig fassen, wenn mein Mann so ausgeglichen, so freundlich ist.
Wenn er im Gegensatz zu früher "Guten Morgen" wünscht und mich nicht schon morgens anbrummt, weil er verkatert ist. Jetzt sehe ich so vieles mit anderen Augen.
Ich wünsche mir so sehr , dass mehrere hier im Leidensforum auch bald so "gute Zeiten" erleben.
Dir, liebe Sabine wünsche ich erst mal ein schönes gemütliches Wochenende, ruh dich schön aus und viel Spaß beim Lesen,
Gotti.
Hallo Oiseau,
geht es dir schon besser? Hoffe doch. Ich will mich auch mal wieder bei dir hier melden.
Umgekehrt wäre ich sicher auch neidisch auf mich, wenn ich so mit meinem Mann reden kann und überhaupt. Aber ich bete und hoffe für dich und all die anderen, die noch immer nicht raus sind aus den Sorgen, dass es bald besser wird und so gut, wie bei uns.
Ich kanns immer wieder noch nicht fassen. Da stehen wir früh auf - und! mein Mann sagt fröhlich "Guten Morgen".
Gott, habe ich das vermisst.
Vorhin war ich ja bei der ersten Therapiestunde. Ich denke, in ein, zwei Stunden werde ich einen kleinen Überblick zusammenbringen. Muss noch mal nachdenken.
Liebe Grüße, Gotti.
Dankeschön Heinrich, für deine lieben unterstützenden Worte. Wahrscheinlich mache ich mir wirklich unnötige Sorgen. Irgendwie freue ich mich ja darauf, wie du sagst:
ein weiterer Stein, der herunterplumpst.
Heute Nachmittag hat mich so ein kleiner
geritten. Ich musste meinen Mann mal so fragen, ob er in seiner SHG auch über mich lästert, sich über meine "nervigen Nörgeleien und so" auslässt.
Seine Antwort (eigentlich typisch, jetzt wo er trocken ist): Du nervst doch nicht und streiten tun wir doch auch nicht mehr. Oder, wann haben wir das letzte mal richtig gestritten.? Wir diskutieren doch nur!
Da war mir erst mal der Wind aus den Segeln genommen, denn so richtig gestritten haben wir wirklich schon lange nicht mehr. Und wenn ich ihn so auf seine probleme beim Trockensein angesprochen habe, hat es ihn also nicht gestört.
Dann hat er noch erzählt, dass die anderen in seiner Gruppe es immer nicht glauben wollen, dass es ihm so gut geht., dass er so gut wie keinen Saufdruck hatte oder hat.
Wahrscheinlich liegt es daran, dass er doch noch nicht so tief im Schlamassel gelegen hat.
Sein Glück. Uns (den Kindern und mir) hats gereicht.
Aber jetzt freuen wir uns einfach nur. Vor allem die Tochter kann jetzt auch mal mit dem Vater reden. Solange er getrunken hat war da oft Funkstille.
Vielleicht machen meine Erlebnisse manch einem Mut. Auch konsequente Entscheidungen zu treffen.
Wenn ein Mann seine Frau, seine Familie liebt, sie nicht verlieren will, dann wird er dafür kämpfen. Gegen alles. Auch gegen Alkohol.
Wenn nicht .........
Hallo und Danke, liebe Sabine für die guten Wünsche.
Heute bin ich zwar restlos kaputt (? Arbeit, Wetter?), aber zu meiner Gymnastik werde ich mich trotzdem plagen.
Außerdem gehe ich auch meiner Tochter zuliebe mit.
Seit ca. 2 Jahren bemüht sie sich auch mal ein bisschen Bewegung mitzumachen.
Wenn unsere Jugend schon so schlau sein will, dann muss sie auch einsehen, dass körperliche Anstrengung/ Sport gesund ist.
Gestern habe ich eine wunderbar lockernde Halswirbelmassage bekommen.
Das ist einfach nur schön und tut auch der Seele gut. Zum Glück bekomme ich diese immer wieder im Rhythmus von meiner Ärztin verschrieben -
vielleicht hätte ich es ohne nie so lange mit meinem Alki ausgehalten.
Jetzt brauche ich hauptsächlich für meine Arbeit ein "starkes Kreuz".
Morgen ist der Tag X! Am Nachmittag gehe ich zur ersten Therapiestunde.
MIr schwirrt schon jetzt so viel durch den Kopf - hoffentlich kann ich mich auch vernünftig äußern. Aber, zum Sortieren ist ja die Therapeutin da, oder?
So, jetzt muss ich mich in meinen Sportdress werfen. Vielleicht melde ich mit hinterher noch mal.
Tschüß, Gotti.