Beiträge von Gotti

    Montag ist defintiv ein Termin dafür. Mit meinem Mann bei meiner Anwältin.
    Bis dahin versuche ich mir im Klaren zu sein, was ich wie möchte.
    Mir ist eine schönere Wohnung mit großer Terrasse!!! angeboten worden. Noch dazu EG - perfekt für kranke Knie usw. Natürlich mit Mehrkosten verbunden, aber dazu kann/ muss ich eben meinen Anteil vom Haus einfordern. Ist ja mein gutes Recht, aber für schwaches Selbstbewusstsein eine Riesenanforderung.
    Rückblickend - und vorwärtsblickend - bin ich aber stark genug. Ich schaffe auch diesen Schritt!
    Mein Knie heilt gut, und ich werde wieder richtig gut laufen können!!!
    Für heute nur Positives!!! :D

    Hallo Slowly!
    Da wünsche ich dir dann im Januar die richtigen Worte zur rechten Zeit, und für die Tpn ein gutes Verarbeiten mit dir!
    Schauspieler sind wir wohl alle hier. Spielen unsere Rolle, bis sie nicht mehr "verkauft werden kann". Oder wir sie nicht mehr spielen können, weil die Kraft fehlt... oder wir eine neue, bessere gefunden haben, und die durchziehen!
    Ich wünsche allen Schauspielern hier im Forum ( incl. mir) für das NEUE Jahr schon mal eine TOLLE gute Rolle!!!! Lasst uns aus unseren Drehbüchern das Allerbeste machen! Vor allem viel Spaß haben, weil es damit gleich leichter wird!
    Schönen 2. Advent dir noch dazu! :wink:

    Hallo Marco!
    Was sagt eigentlich deine Tochter zu der gesamten Geschichte?
    Was empfindet sie dabei, wenn sie von der angeheiterten Mutter von der Schule abgeholt wird,... Hat sie die Lage durchschaut?
    Mir war es auch ein großes Anliegen ( blödes Wort!), meinen Kindern ein intaktes Elternhaus zu bieten. Durchzuhalten für sie! Bis meine Tochter mit 17 das erste mal sagte: Zieh doch aus!
    Meine Kinder hatten ihren Vater und seine Sucht längst durchschaut. Und fühlten sich mindestens genauso unwohl wie ich damit. Damals brachte ich dann endlich den Mut auf, ein "Entweder - Oder" aufzufstellen. Nur war ich nach einem halben Jahr "Weichzeichner" am gleichen Punkt angekommen wie zuvor.
    Naja, fast, denn ab da suchte und fand ich Hilfe für MICH!!! SHG, Forum!!!, Hausärztin, Therapie, Reha...
    Ich habe zu lange gewartet. Meinen Kindern kein gutes Vorbild gegeben. Jetzt versuche ich es besser zu machen, und sie sind erwachsen.
    Für sich und ihr Leben selbst verantwortlich.
    Die Vergangenheit kann man in eine Schublade stecken, und abschließen.
    Den Schlüssel habe ich. Es ist meine Entscheidung, ob oder wann sie wieder aufgeschlossen werden soll, oder wer hineinschauen darf. Ob ich mich damit beschäftigen will oder nicht.
    Sie kann auch für immer geschlossen bleiben.
    Ich muss nur auf den Schlüssel achten.
    LG Gotti

    Hallo Margit!
    Ihm helfen, ihn unterstützen, mit ihm, für ihn, ....
    alles Dinge, die ich wirklich ausprobiert habe. 34 Jahre.
    Gerade ich, die beruflich täglich Menschen verändert, sollte doch in der Lage sein, bei dem eigenen Mann etwas Postitives zu erreichen.
    Was habe ich nicht alles gemacht?!!!! Teilweise bin ich im Nachhinein über mich entsetzt, weil es einfach nur peinlich und demütigend ist.
    Lange Zeit habe ich einfach mitgetrunken, um "die Flasche Wein schneller leer zu bekommen", damit er nicht so viel abbekommt... und bin selbst in die Falle gerutscht!!! Mit Alkohol wird dir nämlich ALLES EGAL!!!
    Ich habe mich sehr oft einfach weggebeamt aus diesem Leben, das mich krankgemacht hat.
    GsD bin ich dann aufgewacht, und habe mich da rausgeholt. Aber es war ein weiter, langer Weg.
    Immer wieder habe ich mit ihm geredet, Freizeit verbracht, Ideen gesammelt !!! - von ihm kam selten etwas - , Arbeiten abgenommen, damit er Ruhe für sich finden konnte (Streß auf der Arbeit) , mich um die Kinder gekümmert, Sorgen alleine bewältigt.....
    Die andere Seite hat auch nichts gebracht: Ihn einzubeziehen in alles, ihn beschäftigen, ihm einen Therapeuten, Arzt gesucht... : Ich gehe mit dir den Weg da durch! ....
    Die Kinder haben es versucht: Papa, wir lieben dich doch! oder Du bist doch das LEtzte!
    Glaube mir, in den vergangenen Jahren haben wir ALLES versucht.
    Aber die Sucht war stärker.

    Hallo Ernest!
    Gut, dass du hier angekommen bist!
    Ich habe deine Geschichte mal gelesen, weil ich doch noch immer wieder versuche, meinen Mann zu verstehen. Vergeben habe ich schon. Oder zumindest eben versucht.
    Aus meiner langjährigen Mitleidenschaft würde ich spontan behaupten, dass du dringend eine richtige Therapie, sprich Entzug ,brauchst, in der nicht nur deine Sucht, sondern auch dein Leben neu angedacht wird. Mit großem Abstand von Zuhause und superguten Therapeuten, die dir auch richtige Pläne für deine Zukunft aufzeigen. Leider hat mein Mann dafür immer "Ausreden" gehabt.
    O.k. die hatte ich lange Jahre für mich auch ( Haus mit alten Eltern, Garten, Kinder...) aber dann GsD eingesehen, dass es nicht anders möglich war, als mein Leben komplett zu verändern.
    Und siehe da! Es geht auch so weiter!
    Lies dich hier ruhig durch. Du wirst viele Antworten finden, viele neue Wege.
    Herzlich Willkommen! Gotti.

    Hallo Martina!
    Gut, dass du da bist!!! :):!: Hier kannst du dich ausquatschen, ausheulen, und vor allem ganz viel erfahren! Was dir hilft, und was dir gar nicht hilft.
    :!: Aurora hat 20 ich gar 33 Jahre gebraucht, um mich loszueisen, aus einer Situation, die mir und meinen Kindern nur geschadet hat. Die guten Zeiten wurden von den schlechten übertüncht. Jetzt, nach einem Jahr Trennung sehe ich das zwar lockerer, aber geschmerzt hat es zu lange.
    Mein Mann wollte auch nie!!! mit mir über sein Trinken, die Ursachen usw. reden. Er hat es auch in der Zeit, die er versuchte trocken zu sein, nicht geschafft, sich zu öffnen. Schade, finde ich immer noch, denn es hätte ihm vielleicht geholfen. Aber so - ist es eben sein Problem.
    Ohne irgendwelche Hilfen von der Sucht wegzukommen??? Kann ich mir nicht vorstellen, und das haben hier ( und es sind sehr viele trockene Helden!!! hier)
    auch keine geschafft. Wenigstens einen Entzug, der Besuch einer realen SHG ... irgendeine Hilfe hat wohl jeder in Anspruch genommen.
    Als liebende Partnerin möchte man freilich dem kranken Partner helfen. Ist doch logisch, dass man sich sorgt, und Wege abnimmt, Ausreden erfindet, warum er heute nicht..., oder dies und das nicht... Ich habe lange Jahre gar nicht einsehen wollen, dass er ein ernstes Problem mit dem Alkohol hat. Alles schön vertuscht, als normal hingestellt. Mich selbst belogen, bis - ja bis ich soweit war, an mir zu zweifeln. Zuletzt habe ich oft gedacht: Wer ist hier eigentlich shizophrener!
    Das Schlimme an der ganzen Leidenszeit war, dass ich ja immer und immer wieder Hoffnung schöpfte. In jedem Tag, jeder Stunde Nüchternheit, die wir gemeinsam verbrachten. Auch wenn die anderen, die schlimmen Tage und Stunden längst mehr waren. Man klammert sich daran. Findet auch wieder Ausreden zu bleiben. Die Kinder, das Haus, die Eltern, die Verwandtschaft,...
    Es ist eben auch eine SUCHT und wir sind abhängig.
    Ich wünsche dir, hier ganz viel Hilfe für dich zu finden! Wege, die dir helfen, deinen Weg besser zu gehen, anders zu gehen, oder die Kraft für einen neuen. Jede Geschichte ist ein bisschen anders, aber trotzdem immer wieder gleich. Es geht um unsere "Krankheit" und ihre Heilungschancen.
    LG Gotti.

    Hallo Joro!
    Unregelmäßige SHG - Besuche ... lösen bei mir schon wieder das Helfersyndrom aus. (Vielleicht sollte ich doch nicht in diesem Teil des Forums lesen ???)
    Such weiter! Oder schau nach, ob dir in der Gruppe jemand ein persönlicher Anlaufpunkt werden kann! Zum in der Not jeden Tag anrufen!
    Männer quatschen zwar nicht so viel, aber hier ist es leider überhaupt nicht hilfreich, sich zu verschließen.
    Zum Thema Ordnung im Haushalt: es wird keiner kommen, und deinen Dreck wegräumen. Und allen anderen kann es somit auch egal sein. Es liegt in deinen Wertvorstellungen, ob es sauber oder "rein" ist. 8) Menschen, die dich mögen, schauen auf ganz andere Sachen! Und wer dich kennt, und weiß, in welcher Veränderung deines Lebens du jetzt stehst, und kein Verständnis hat, den brauchst du auch nicht zu mögen!
    Aber wenn es dir hilft, kannst du ja einen Wochenplan, Monatsplan erstellen.
    Jeden Tag eine kleine!!! Aufgabe. Wenn die dann nicht geschafft ist, schaffst du sie vielleicht morgen, wenn es dir besser geht!
    Mene ganzen Erkenntnisse musste ich mir auch erarbeiten. :oops: Und arbeite auch noch dran. :oops::oops:
    Gute Zeit!!! Gotti.

    Hallo Stricken!
    Struktur im Tagesablauf ist sehr wichtig! Das hast du prima erkannt, und dazu wünsche ich dir alle Kraft der Welt, weil ich weiß, wie schwer es einem Alkoholiker fällt, sich nicht ablenken zu lassen.
    Essen sollte für dich jetzt immer ein Highlight im Tagesablauf sein! Und wenn es nur ein Apfel ist! Oder besser eine Apfelsine! Da kannst du genussvoll schälen, teilen und genießen!
    Mein Mann hatte eine kurze Zeit, in der es so ablief. Zwar keine Apfelsinen - er ist kein Obstesser - aber dafür damals Kuchen, Brötchen...zwischendurch mal eine Kleinigkeit. Das beruhigte ihn sehr.

    Hallo Dafina!
    Hat jemand von dir ein "Vorher" Foto gemacht? Hat dich jemand vorher ernst genommen? Im besten Fall Mitleid mit dir gehabt?
    Wenn ja, dann wissen sie, dass es dir jetzt besser geht!
    Wenn nein, dann können sie dir egal sein, denn es geht ihnen nur um sich selbst, weil sie die Verantwortung für deinen Mann anscheinend annehmen.
    Such dann bei ihnen kein Verständnis für dich. Halte zu allen und Allem nur Abstand.
    Wer dich mag, zeigt es dir durch Unterstützung deines Herzensweges!
    Auch wenn du dich manchmal allein fühlst, oder alleingelassen. Es ist allemal
    besser als neben ihm zu "vegetieren" und selbst - und die Kinder - daran zu Grund zu gehen.
    Mich plagen noch oft Selbstvorwürfe, warum ich meinen Kindern das ganze falsche Leben so lange zugemutet habe. Gerade wenn sie eine schwere Phase durchleben müssen. Das muss jeder!!! Nicht nur der Alkoholiker!!!
    Aber dann sage ich mir, jetzt bin ich ja auch ein Beispiel für sie, und sie sind schon lange erwachsen genug, um sich selbst zu helfen, oder helfen zu lassen. Sie tun es auch! :)
    Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Geduld und Liebe für dich!, dass du stark
    bleiben kannst, und deinen /euren Weg weitergehen kannst! LG Gotti.

    :D Danke Aurora!
    Meinem Kreislauf geht es jeden Tag besser! Und die Beweglichkeit des Knies macht auch Fortschritte.
    Ich denke gerade über deine Sätze nach. Es war für mich anfangs eine große Schuldenlast, meine Eltern ins Heim geben zu müssen. Mein Papa hat auch meiner Mutter oft gesagt, ob sie nicht doch bald heim könnten. Er hatte Demenz.
    Sie hat es mir manchmal gesagt. Mir gegenüber hat er sich ganz tapfer gegeben. Hätte es nie gesagt, weil er wusste, wie schlecht es mir im Haus gegangen ist. Mein Papa war sehr sensibel und einfühlsam. Er hat immer gleich gespürt - gesehen, wenn es mir schlecht ging.
    Es ist für mich ein sehr großer Verlust, dass er nicht mehr da ist. Aber wir mussten ihn gehen lassen. Es war eben soweit. Fast 93 Jahre. Ich bin Gott auch dankbar, dass ich seine letzten Tage an seinem Bett verbringen konnte. So konnte ich mich sechs Tage lang von ihm verabschieden. Keine Schuldgefühle mehr.
    Es ist auch ein gro0es Glück, dass meine Wohnung fußläufig fünf Minuten vom Heim entfernt ist. Da laufen Dackel und ich fast jeden Tag hin, und unterhalten Mutter und den Rest der Herrschaften unterwegs in den Gängen.
    Schätze, übernächste Woche wird es wieder soweit sein.
    Unser Haus - der Garten - im letzten Jahr ist es mir schon richtig egal geworden. Da habe ich nur das Nötigste gemacht. Mir fehlte einfach die Kraft und Lust dazu. Noch dazu kam beruflicher Streß, so dass mein Auszug keine Wehmut aufkeimen ließ.
    Jetzt nach einem Jahr spüre ich auch keinen Zorn oder Ärger, Wut mehr. Eher schon Trauer, dass alles so kommen musste.
    Aber - ich bin bemüht mit all dem meine Frieden zu machen, denn ich werde es definitiv nicht mehr lange aushalten !

    Und da geht es den Alkoholikern genauso wie den Co - Abhängigen.
    Erst wenn man richtig tief am Boden liegt, es gar nichts anderes mehr gibt, als liegenbleiben oder aufstehen, dann wird man etwas ändern.
    Gut, wenn die Entscheidung für Aufstehen und Leben ändern fällt. :!:
    Aber es ist nicht leicht, den Punkt zu erreichen, wenn ringsum immer wieder "falsche Hilfen" sind, Päppeleien, Ausreden, Verschönerungen..., wenn man immer wieder nur "Aufgefangen" wird. Letzteres braucht freilich jeder, denn keiner möchte "verloren gehen", aber hier ist es für das Endresultat keine Hilfe. So traurig es klingt.
    Harte Tatsachen, aber ich denke, diejenigen, die durch die Hölle zum Licht gekommen sind, werden mir zustimmen.
    Leider musste ich das erst sehr lange lernen. :roll::roll::roll: Umso mehr bin ich jetzt stolz, es geschafft zu haben! Das sage nicht ich, sondern diejenigen, die mich jetzt "auffangen"! :!::D

    Jetzt hole ich meinen alten Thread doch mal wieder hoch. :roll:
    Den Titel finde ich ja immer noch passend, denn so ganz "raus" bin ich noch immer nicht. Jetzt ist es zwar bald ein Jahr, dass ich ausgezogen bin, aber einen völligen Abschluss habe ich noch nicht vollzogen. Meinen Mann und mich verbindet noch unser gemeinsames Haus, und die Tochter, die daran zur Miete wohnt. Daraus erschließt sich eben auch immer wieder ein Kontakt, der manchmal Trauer erzeugt.
    Irgendwie war mir ja von Anfang an klar, dass es nicht so weitergehen wird, wenn ich weggehe. Der Garten, die Reinigung... irgendwie habe ich doch alles alleine gemanagt, und das bleibt jetzt eben liegen, bzw. meine Tochter erledigt es ab und an. Es macht mich traurig, zu sehen, wie mein Elternhaus so langsam verkommt, aber ich musste gehen!
    Das ist das Äußerliche.
    Das Innerliche sagt mir jeden neuen Tag: Gut, dass du jetzt alleine lebst!!!
    Mein Tagesablauf richtet sich jetzt nur nach mir, meinem Hund und meiner Arbeit. Das tut mir noch immer einfach so gut. Auch wenn die Wohnung nicht das Non plus ultra ist - bin wieder auf der Suche - fühlt es sich so gut an, heimzukommen, ohne die Überlegung, was mich an "Stimmung" oder Launen erwartet.
    Zuletzt war es auch nur noch Schweigen, keine Gespräche in jeder Form, nicht mal Streit. Den konnten wir sowieso nicht austragen. Mein Mann hat gleich geblockt. Oder ich war "sprachlos"! Alles ringsum hat mich dann nur noch genervt, unruhig, zittrig gemacht, so dass alles schiefging.
    Sprachlos war ich sehr oft. Durchsetzungsvermögen - was ist das? :cry:
    Wobei meine Tpn mich schon sehr gelobt hat, dass ich mich gebessert habe!
    Ich muss eben sehr viele lange Jahre aufarbeiten....
    Soviel zum Thema!
    Muss jetzt wieder Pause machen. Bin gestern aus dem Khs gekommen, und kreislaufmäßig noch bisschen durcheinander.
    :roll:

    Hallo Deliciae!
    Ich habe mich einmal (es waren sehr viele Hoffnungstage, - wochen,...)ein halbes Jahr Hoffnungen gemacht. Mich, unsere Familie, Feiern.. total alkoholfrei gemacht, weil ich dachte, er hält es diesmal durch. Er besuchte damals auch eine SHG und ein paar Sitzungen bei einer Therapeutin. Es sah echt nach "Heilung" aus.
    Leider war aber dann auch wieder nach und nach der Alltag eingekehrt. Für ihn.
    Bei mir dauerte es noch. Ich hielt alles ringsum alkoholfrei weiter.
    Ich habe mich verbogen. Und konnte IHN doch nicht damit ändern!
    Leider musste ich erst richtig "krank" werden, um das richtig einzusehen.
    LG Gotti.

    Hallo Martin!
    Deine Sorgen kann ich gut nachempfinden, denn ich war jahrelang mit der Pflege und Versorgung meiner Eltern beschäftigt. Die Sorgen immer wieder, die nötigen Wege und Gedanken, Aufgaben rauben einem die ganze Kraft, die man eigentlich in unserem Alter selbst braucht.
    Ich wünsche dir gute Ärzte, hilfreiches Pflegepersonal, und die richtigen Entscheidungen, wie es dann weitergehen soll!Und für dich genug Zeit zum Pause machen!!!
    LG Gotti.

    Hallo Grethe!
    :lol::lol: Ich musste schon schmunzeln, als ich deine Zeilen las, dass du einige Neuzugänge schütteln möchtest. Das fühlt man, wenn man selbst auf dem Weg in der Freiheit ist. Mir geht es ja eigentlich genauso, aber ich weiß auch noch, dass ich so furchtbar blöd verbohrt, feige, harmoniesüchtig, hoffnungsvoll,...was weiß ich noch alles war, um den einzig richtigen Weg eben zu gehen. Ich habe eben die Zeit gebraucht. Aber da hast du völlig recht, es ist sehr , sehr gut, wenn man sich Hilfe sucht, und wie hier auch findet!!!!
    Ich wünsche dir weiterhin eine gute Zeit! Und einen guten Partner, der dir nie wieder so einen Kummer bereiten wird!
    LG Gotti.

    Hallo Volar Athlete!
    Aus eigener trauriger Erfahrung kann ich dir sagen, dass du überhaupt nichts machen kannst, was deiner Mutter im "Trockensein" hilft. Wenn sie es nicht einsieht, und sich ändert - für sich!!!, nicht für andere - , dann rennst du gegen Windmühlen, genau wie ich es so viele lange Jahre gemacht habe!
    Mein Mann streute mir vor etlichen Jahren Sand in die Augen, stellte sich trocken, damit ich nicht gehe, und ich verbog mich nach allen Seiten in Bezug auf Alkoholfreiheit ringsum. Es gab so viele Diskussionen mit meiner Familie, Bekannten, Freunden , Kolleginnen .... weil es bei uns keinen Alk mehr gab, warum auch große Feiern ohne sein sollten.... Du kannst gern bei mir "Ganz am Anfang..." nachlesen. Ich habe leider sehr sehr lange alles mitgemacht. Es brachte aber nix, weil der Alk eben stärker war als sein Wille.
    Ich kenne langjährige Trinker, die neben feuchtfröhlichen Feierleuten sitzen, und absolut keinen Drang zum Mitmachen haben. Vor denen habe ich einen Riesenrespekt!
    LG Gotti.

    Hallo Barthell und alle anderen!
    Ich kann Aurora nur zustimmen, denn DU/IHR könnt ALLES machen, und es wird nichts!!!! nützen!!!, wenn ihr euch nicht selbst aus der Situation herausholt. Egal wie und wohin, aber weg.
    Ihr könnt mir gerne glauben, dass ich in den 34 Jahren (auf die ich auf keinen Fall stolz bin!!!) nicht alles versucht habe, meinen Mann umzustimmen, mit dem Trinken aufzuhören, nachzulassen, ach Gott, was für einen Sch.... alles!
    Ich bin sehr viel allein unterwegs gewesen, habe Sport gemacht, meinen Körper gestählt :roll::roll::lol::lol: , bin zur Therapie, in die SHG .... aber kein Versuch, ihm das schmackhaft zu machen gelang, weil ihm der Alkohol besser schmeckte, ihm eine schönere Erleichterung, Freude, sonstwas brachte.
    Jetzt bin ich ja schon ein Jahr ausgezogen. Nicht leicht, aber sehr froh, aus dem "Trinkeralltag" weg zu sein! Muss mir keine Gedanken mehr machen, was und wie er was tut! DAS ist ein gutes LEBEN!
    LG Gotti

    Hallo Barthell und alle anderen!
    Ich kann Aurora nur zustimmen, denn DU/IHR könnt ALLES machen, und es wird nichts!!!! nützen!!!, wenn ihr euch nicht selbst aus der Situation herausholt. Egal wie und wohin, aber weg.
    Ihr könnt mir gerne glauben, dass ich in den 34 Jahren (auf die ich auf keinen Fall stolz bin!!!) nicht alles versucht habe, meinen Mann umzustimmen, mit dem Trinken aufzuhören, nachzulassen, ach Gott, was für einen Sch.... alles!
    Ich bin sehr viel allein unterwegs gewesen, habe Sport gemacht, meinen Körper gestählt :roll::roll::lol::lol: , bin zur Therapie, in die SHG .... aber kein Versuch, ihm das schmackhaft zu machen gelang, weil ihm der Alkohol besser schmeckte, ihm eine schönere Erleichterung, Freude, sonstwas brachte.
    Jetzt bin ich ja schon ein Jahr ausgezogen. Nicht leicht, aber sehr froh, aus dem "Trinkeralltag" weg zu sein! Muss mir keine Gedanken mehr machen, was und wie er was tut! DAS ist ein gutes LEBEN!
    LG Gotti

    :cry: Kleine Rückfälle gab es bei meinem Mann auch, bis ich mir selbst eingestehen musste, dass er einfach wieder trinkt. Ich habe da viel entschuldigt. Mich selbst belogen.
    Ich war auch 34 Jahre mit meinem Mann zusammen, bis ich auszog. Es hat viele Gespräche und Therapien gebraucht, bis ich den Mut dazu fand. Aber wohl erst der mittlere Nervenzusammenbruch brachte mich dahin, einzusehen, dass er nichts an sich ändern würde, und ich mich endlich selbst retten musste. Es war nicht so einfach zu gehen, wie es vielleicht schien, denn ich bin aus meinem Geburts/ Elternhaus ausgezogen. Habe meine Eltern mit Wohnrecht auf Lebenszeit in ein Seniorenheim geben müssen.
    Für alles gibt es eine Lösung! Das habe ich gelernt! :)
    LG Gotti