Hallo zusammen,
Nun, meine Einstellung zu dem Thema "trinkendes Umfeld", wie es hier in den letzten Beiträgen diskutiert wird, ist ja bekannt.
Mir hat das nie was ausgemacht und macht es auch nichts aus. Und ich schreibe absichtlich "trinkendes" und nicht "saufendes".
Auch wenn ich alkoholkrank bin, würde ich es vermessen finden, Bekannte, Freunde und Familienmitglieder als "saufend" zu titulieren, wenn diese mit Alkohol kein Problem haben. Säuft ein Bekannter, wenn er mal ein kleines Bier auf einer Feier trinkt? Sicher nicht.
Ich für mich verspüre in deren Anwesenheit weder Neid, Druck noch sonstige negativen Gefühle.
Allerdings besuche ich natürlich keine öffentlichen Feste, auf denen wirklich hauptsächlich gesoffen wird. In meinem privaten Umkreis gibt es sowas nicht.
Es kann aber auch abschrecken und heilsam sein, mal einen Betrunken zu beobachten.
Wie schon öfter geschrieben: Jeder sollte das für sich entscheiden. Wenn man unsicher ist, ist es besser, sich nicht mit Menschen zu umgeben, die hie und da Alkohol trinken.
Und wie auch schon erwähnt: Mit Aussagen wie "... das ist der einzige Weg ...", "... das muss für jeden gelten ....", "... es geht nur so ..." würde ich vorsichtig sein. Mir fehlt da oft der Zusatz: "FÜR MICH ist es so ..."
Wünsche Euch einen wunderschönen, trockenen Sommertag!
Liebe Grüße,
EinNeuer