Beiträge von ZPüppi

    Guten Morgen Zusammen,
    er hats getan!! Mein Paps war bei der Sb und lässt sich helfen. Hat schon einen weitere Termine bekommen. Und jetzt kommts meine Mum zieht, was ich eigentlich nicht für möglich gehalten habe, mit. Ich wünsche mir für die Beiden das es so bleibt und sie die Hilfe weiter annehmen. Jetzt kommen Therapiestunden, dann Entgiftung, danach Reha. Zumindest ganz entschlossen von meinem Paps bei meiner Mama bin ich noch nicht so sicher. Sie ist im Moment in einer körperlich sehr schlechten Verfassung und sagt selber das es so nicht weiter gehen kann. Ich denke mehr als hoffen kann ich zu diesem Zeitpunkt nicht , den "großen" Schritt muss sie alleine machen.

    Liebe Grüsse ZPüppi

    Liebe Caro,

    entschuldige ich war mit Deinem Thread noch nicht bis hinten angelangt. Und habe meinen Faux pas gerade eben gelesen. Du bist auf einem schönen Weg, das Leben zu leben auf Deine Weise "Positiv" und ich nehme das nicht so gut geht zurück, weil Du auf Dich achtest.

    Ganz, ganz liebe Grüsse Anja

    Hallo Caro,

    im Moment bin ich sehr euphorisch, habe aber noch ein kleines bisschen im Hinterkopf, dass er es vielleicht doch nicht durchzieht, weil er sich wieder erpressen lässt.
    Ich habe ihm gesagt, das es sein Leben ist, er so nicht weitermachen möchte und das er das für sich macht und wenn sie nicht will muss sie sehen wie sie das alleine bewältigt!
    Du hast recht vielleicht gibt es ihr einen Denkanstoss. Mein Paps hat das Gefühl, das sie schon "irgendwie"will. Aber aufhören zu trinken alleine nützt nichts, da muss eine Behandlung folgen wogegen sie sich schon immer mit Händen und Füssen gewährt hat (wie gesagt sie geht ja nicht mal zum Arzt.)
    Mir fallen jetzt, wo ich hier so viel gelesen habe Dinge ein die ich einfach verdrängt habe. z. B. obwohl ich nicht stark gläubig bin, habe ich als Kind als Anhang in mein Nachtgebt gesagt: "Bitte mach das Mama nicht mehr so viel trinkt."! Aber wie gesagt im Verdrängen bin ich Perfektionist! Vielleicht für "mich" ganz gut so, denn dann kommt der ganze Mist nicht ständig hoch.
    Jetzt genug von mir wie geht es Dir? Ich freue mich das Du mir so positiv schreibst, obwohl es Dir nicht gut geht.
    Ganz viele liebe Grüsse ZPüppi

    Da bin ich wieder es gibt "Neues" zu berichten. Ich habe mich mit meinem Papa unterhalten und er wird einen Stationären Entzug mit Nachbehandlung machen, ob der Entzug bei ihm noch so nötig ist weiss ich nicht. Er sagt meiner Mum das er nicht so weiterleben will entweder schliesst sie sich ihm an oder lässt es bleiben, wobei sie dann auf sich alleine gestellt ist, wenn sie dies nicht macht. Haben in ein paar Tagen einen Termin bei der Suchtberatung und werden danach z. m. für meinen Paps alles in die Wege leiten.

    Gruss ZPüppi

    Liebe Tini,
    letzte Woche ist sie auch hingeknallt und hat sich beide Kniee aufgeschlagen. Mein Papa wollte sie, wenigstens zum Arzt bringen, da sie ein riesen Theater gemacht hat weil er den Rettungsdienst anrufen wollte ist nicht zu machen ich musste vorhin leider so schnell aufhören, weil ich kurz weg musste. Ich versuche jetzt das mein Papa sich helfen lässt, das wird im gaaaanz sicher gut tun. Ich bleibe auf Distanz bekomme eben alles nur durch meinen Papa mit der sein Rentnerdasein eigentlich nur geniessen möchte. Habe ihm gestern schon Bücher mitgegeben, da sagt er zu mir die liest sie nie die haut sie mir gleich um die Ohren. Ich habe ihm gesagt das sie für ihn sind und das er sie doch lesen könnte.

    Vielen dank für dein Schreiben ZPüppi

    Liebe Tini,
    mir gehts eigentlich ganz gut und sich austauschen zu können und im Forum lesen zu könne ist sehr hilfreich. Ja im Erpressen da hast Du vollkommen recht sind sie super und im schlechtes Gewissen einreden auch. Zwangseinweisung geht nicht so einfach!! Sie ist vor 1,5 Jahren umgekippt und hat sich die Stirn am Schrank angeschlagen natürlich im Suff, mein Papa hat den Krankenwagen gerufen, da sie geblutet hat wie verrückt und die Sanitäter gebeten sie doch mitzunehmen, obwohl sie voll war hat sie noch zustande gebracht das sie auf gar keinen Fall mitgeht. Das wars dann.

    Viele liebe Grüsse ZPüppi

    Liebe tini,
    ich danke Dir. Ja Sie wirft ihr Leben weg. Mein Vater wird den Absprung nicht schaffen! 1. War und ist sie immer noch seine große Liebe sind jetzt 45 Jahre verheiratet und ausserdem hat er wirklich Angst das sie sich das Leben nimmt. Ich habe ihm gesagt, das sie das schon die ganze Zeit macht (sich das Leben nehmen) mit Alk! Er hat Angst das sie sich vor den Zug wirft, wenn er geht, was sie auch gesagt hat (ich sagte schon mal das ist moralische Erpressung) Er ist einfach Co. wir versuchen zu helfen, er versucht es sich doch immer irgendwie gut zu reden, obwohl er mich um Hilfe gebeten hat. Ich würde ihm so gerne was gutes tun oder ihm zu etwas raten können aber zu was? Vielleicht sollte er ihr sagen, das er ihr die Chance gibt was zu unternehmen und gehen, nur für eine gewisse Zeit. Sie kann höchstens noch 15 m laufen und ist dann total im Eimer, kann sich gar nicht mehr selber versorgen. Wie einkaufen etc. wie könnte man das Problem dann lösen? Wir wohnen auf dem Land.
    Liebe Grüsse ZPüppi

    Hallo Caro,
    vielen Dank. Ich habe hier schon viel gelesen und so viele Ahnlichkeiten gesehen. Ich glaube ich bin einfach ein Verdränger. Meine Schwester erzählt so viele Sachen aus unserer Kindheit, die ich weiss, aber einfach verdrängt habe, weil ich mir keine Kopf mehr darüber machen will. Das mit Deiner Mum tut mir sehr leid und ich möchte mir gar nicht vorstellen, was Du alles mitgemacht hast.
    Was mich sehr traurig macht, das meine Kids, wo ich schon nicht wirklich was von ihr gehabt habe irgendwie nichts von ihrer Omi haben, sie kannten sie ja mal anders. Es ist einfach eine große SCH...
    Ich komme mit meiner fünfer Familie gut zurecht. Wenn ich so wie gestern so unglücklich bin, weil sie ihr Leben so wegwirft und mit meinem Mann darüber rede , redet er es nicht schön (so wie alles wird gut) Sondern stellt mich vor Tatsachen und das hilft mir auch um die Distanz zu wahre. Neulich hat sie mich sturzbesoffen angerufen (ruft eigentlich in "normal Zustand" nie an, aber den gibt es auch schon lange nicht mehr) und wollte mich zutexten, da habe ich es das erste mal feriggebracht zu ihr zu sagen, das sie alles was sie jetzt sagt morgen sowieso nicht mehr weiss und sie soll mich anrufen, wenn ich sie verstehen kann. Hab noch Tschüss gesagt und aufgelegt. Am nächsten Tag hat sie abgestritten, dass sie überhaupt angerufen hat.
    Eine Zeit lang habe ich sie eigentlich nur verachtet und hätte sie nehmen können und schütteln. Das ist jetzt anders. Man lebt nur einmal und sie schmeisst es einfach weg. Das ist eigentlich mein Problem was ich nicht nachvollziehen kann.
    So jetzt habe ich Dich auch zugetextet, aber es ist schön mit jemand dem es nicht anders geht zu schreiben.
    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft
    Liebe Grüsse ZPüppi

    Hallo Ihr Lieben,
    ich habe mich gestern im Vorstellungsbereich vorgestellt und werde jetzt kurz der einfachheit halber diesen Text hereinkopieren.
    Ich bin 38 Jahre alt, habe 3 Kinder und meine Mutter ist seit ich 7 Jahre alt bin alkoholkrank. 2 x hat sie es aus eigenem Willen geschafft für ca. jeweils 2 Jahre nichts mehr zu trinken. Dann kam sie zu der Überzeugung das so ein bisschen Cidre ja nichts macht, bis sie dann wieder voll drauf war. Vor ca. 6 Jahren fing mein Papa dann damit an. Jetzt ist er so am bodenzerstört, das er mich um Hilfe gebeten hat. Er trinkt jetzt seit 1 Woche nichts mehr (der Grund hört sich merkwürdig an), da er meine Mutter nicht mehr erträgt und ist ratlos was er jetzt machen soll. Kauft keine Alkoholika mehr ein bzw nur "geringe" Mengen. Meine Mutter geht seit 1,5 Jahren kaum mehr vor die Tür geschweige denn zum Einkaufen. Meiner Meinung nach ist es sehr gefährlich bei dem hohen Konsum, ihr einfach nichts mehr zu geben. Mein Papa versucht es bei ihr zu rationieren, was aber nicht funktioniert. Sie trinkt dann heimlich den ganzen Vorrat aus und er geht los kauft Nachschub und ärgert sich tierisch über sich selbst. Ich selber habe mich nach dem letzten Rückfall vor 2 Jahren sehr von ihr distanziert, da ich es nicht mehr ertrage sie so zu sehen und einfach wütend auf sie bin, obwohl ich weiss das sie krank ist, aber wie gesagt ich war 7 als sie damit anfing und hatte zwar mit meinem Vater eine schöne Kindheit, aber von meiner Mutter hatte ich eigentlich nichts. Zum Glück habe ich die beste Schwester der Welt die mir immer beiseite stand. Mein Papa weiss jetzt weder ein noch aus ich würde ihn so gerne unterstützen habe aber keine Ahnung wie? Meine Mutter war das letzte mal beim Frauenarzt, als ich auf die Welt gekommen bin, obwohl ihre jüngere Schwester mit 48 Jahren an Brustkrebs verstorben ist. Zum Arzt bekommt man sie auf gar keinen Fall. Sie isst kaum noch was, trinkt morgens zum Aufstehen einen Liter Sekt und dann literweise Wein, ist total aufgedunsen, hat ständig Brech-Durchfall, macht zuhause gar nichts mehr, sitzt nur rum raucht und trinkt. Als sie das 1. mal aufgehört hat, hat mein Vater ihr gesagt, wenn sie nicht aufhört geht er. Sie hat von einem auf den andern Tag aufgehört. Er meint wenn er ihr das jetzt sagt würde sie sich das Leben nehmen. (moralische Erpressung) Ich glaube wenn das noch ein halbes Jahr so weiter geht hat sie es mit Alkohol auch geschafft. Ich höre mich glaube ich ziemlich brutal an, doch ich versuche nur distanziert einwenig meine Situation darzustellen.
    Mein Papa, meine Schwester und ich waren bei Beratungsstellen und Ärzten, die alle sagten, was wohl richtig ist, das sie selber den Willen aufbringen muss und das wird erst passieren wenn sie ganz tief gesunken ist, aber dabei zusehen wie sie ihre einziges Leben zerstört ist so schrecklich. Ich bin Arzthelferin (tja, habe das Helfersyndrom, warum nur!) und denke das ihre Leber und wohl auch die Bauchspeicheldrüse total kaputt sind, wenn sie weiter macht wird sie dieses Jahr keine Weihnachten mehr feiern.
    Gibt es irgendwas, was ich jetzt akut unternehmen kann um sie zu unterstützen. Ich dachte das ich auf einen klaren Augenblick warte, um sie zu Überzeugen, dass sie einen Entzug und was noch viel wichtiger ist eine psychologische Nachbehandlung machen sollte. Könnt ihr mir helfen?
    Bin dankbar für jeden Rat!
    Liebe Grüsse ZPüppi