Beiträge von verflixt

    Ich denke manchmal diese Menschen können gar nicht anders weil sie heute etwas sagen, was sie morgen schon wieder anders sehen. Ich denke das liegt in der Natur der Sucht dass einfach keine bindenden Vereinbarungen getroffen werden können.

    Hallo Dagmar, dein Text siehe oben. So siehts aus.
    So war es immer, in dem Moment wo er was sagt oder verspricht, will er es auch wirklich selbst durchhalten und ist davon überzeugt... im Endeffekt scheitert er aber immer an sich selbst und fühlt sich dann als Versager...... ein Teufelskreis.

    :( Hallo, sicher wartet ihr schon auf einen Bericht.

    Mh... ich habs nicht geschafft. Ich war standhaft... bis... ja bis
    er einen völligen Nervenzusammenbruch bekam.

    Frozen Tears du sagst die Wahrheit, ich will auch gar nix verschönern oder rumlügen.... totaler Rückfall

    Solange das Suchtmittel aus meinem Leben war, gings gut und man konnte locker flockig reden, hab alles kapiert was Co ist, passiert mir nicht wieder.....
    Jetzt wo er wieder da ist, alles nur vorgemachtes Zeug, bin wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden und muss die vorgemachte Maske wieder ablegen, eingestehen, dass ich nicht geheilt bin.

    Heute bin ich gefühllos, leer und kann das nächste Treffen der SHG kaum abwarten. Ich muss auch ehrlich hier sein mir gegenüber und sagen, das ich es die letzten zwei Monate auch wieder schleifen liess (SHG), weil ich dachte alles klar soweit. Aber seit er wieder an meine Tür geklopft hat ist gar nix mehr klar, außer das ich mir wieder alles schönrede.

    Ich glaube, auch eher deswegen, hatt ich gestern die heftigen Gefühlsausbrüche, gedanklich wieder ehrlich zu mir sein, zu wissen, das es nicht ok ist was ich da wieder mache, das ich dabei bin wieder reinzurutschen, alles fühlt sich falsch an und ich kanns schon wieder nicht stoppen...

    oh gott... ich weiss auch nicht... kann grad nicht mehr sagen, ich muss nachdenken.
    :?

    Ja das frag ich mich auch, wieso hab ich gedacht, ich kann ihm wieder vertrauen?

    Weil er das halbe Jahr mit der anderen auch "trocken" war, wieder gelernt hat wie man sich in einer Beziehung verhält und sich immer wieder gefragt hat, warum das bei uns nicht klappt.

    Nun hab ich ihn wieder in mein Leben gelassen und bei mir gehts wohl nicht, da verfällt er in die alten Muster, ich bins wohl nicht wert oder bei uns ist die Grenze zu tief, das man sich nicht mehr zusammenreißen muss. War ja vorher auch immer so, dass ich nicht gehandelt habe, wenn er mal wieder einen Absturz hatte.

    Und das schlimme ist noch, das er seinen Kummer über die andere zerbrochene Beziehung benutzt, obwohl er das doch selbst so forciert hat und auch damit seinen Job verloren hat. Also wissentlich es drauf ankommen ließ ohne was dazustehen.

    Aber ich bin nach dem halben Jahr, nicht mehr die, die ich war (zumindest nimmer ganz so :roll: ) ich werde handeln heute abend und wenn es sein muss, lass ich ihn von der polizei rausholen, wenn er nicht freiwillig geht.

    Hab mit meiner Mam gesprochen, die nimmt die Kleine aus der Schusslinie.

    Ich bin wie gelähmt, ein Deja vu, kann kaum atmen und mich bewegen.
    Wie kann man jemals wieder atmen...?

    Hallo Zusammen,

    ich bin so blöd. Ich hab ihm wieder geglaubt, die Hand gereicht.

    Und was ist, seit drei Tagen dauer unterwegs und hinter meinem Rücken wieder Kontakt mit der Frau, wie sehr er sie vermisst.

    Ich bin am Ende, niedergeschmettert, wie kann man nur so sein.
    Und die Wochen vorher, das blaue vom Himmel versprochen und das er sich gefangen hat....

    Ich könnt kotzen... nur bis dahin wo er mich hin haben wollte und dann gibts wieder den Kick in den Arsch.

    Liegt jetzt wieder auf der Couch und schläft sich aus.

    Heute abend, werden seine Klamotten gepackt und weg mit ihm.

    Ich versteh nicht, wie man mit Menschen so spielen kann.
    Und der anderen, erzählt er genauso das blaue.....

    Schluss aus, basta, war mir eine Lehre, Menschen ändern sich nicht.
    Ich werd ihn komplett fallen lassen, ohne Job, ohne Geld, ohne Wohnung, wenn die andere ihn zurück nimmt ist sie dämlich, aber ok, nicht mein Problem.

    Ich glaube Gott (oder wer auch immer) wollte mir zeigen, das ich nicht mehr trauern muss, dass ich nichts verloren habe, das er nicht mehr ganz geschüsselt ist, das ich alleine besser drann bin, das ich besseres verdient habe..... kein zurück, ich geh weiter vorwärts -> ohne ihn.

    Es tut so scheisse weh, wieder so verarscht worden zu sein...

    Hallo Käferchen,

    gute Fragen, genau die Versuche ich gerade für mich zu beantworten, kann aber noch keine 100 % Aussagen treffen.

    Die Sache mit dem stabil bleiben ist schwierig, im Moment bin ich es.

    Aber ich bin mir unsicher ob das so bleibt, ich habe auch mal gesagt, ich nehm ihn nie wieder und jetzt zweifel ich doch wieder weil er sich so anstrengt. Ich möchte nicht wieder ins Unglück rennen, aus dem ich mich so mühevoll freigeschaufelt habe im letzten halben Jahr durch

    - Selbsthilfegruppe
    - Bücher
    - MuKi Kur

    Und bin dabei mich um ein psychologisches Profil zu kümmern, da ich festgestellt habe, das ich auch einiges aufarbeiten muss von meiner Vergangenheit.

    Das er trocken bleibt, davon kann ich ausgehen, aber die Pharmazeutika
    nimmt er immer noch mit begleitender Therapie.

    Wir haben beide den Wunsch alles in den Griff zu bekommen, aber ich bin mir nicht sicher, ob jeder für sich erst mal weiter oder doch auf dem gemeinsamen Weg.

    Ich möchte halt nicht in zwei oder was weiss ich Jahren dastehen und wieder von vorne anfangen müssen oder doch einsehen, das wir halt menschlich doch einfach nicht zusammen passen aber gut da hat man ja nie eine Garantie.

    Jedenfalls hat für beide das halbe Jahr gebracht, erheblich Erkenntnisse sammeln zu können.

    Aber ich weiss nicht, ob ich ihm jemals wieder in die Augen kucken kann und einfach nur froh sein kann. Dafür ist zuviel passiert.

    Hallo Zusammen, ich bin nach einiger zeit mal wieder hier.

    Nun das letzte halbe Jahr war naja :shock::(:roll::idea:
    Alles in allem mies, hab aber auch einige Erkenntnisse über mich bekommen und schön Zeit mich selbst auseinanderzunehmen.

    Mhhhh..... wir sind jetzt ein halbes Jahr getrennt und ich häng immer noch an ihm. :roll:

    Mittlerweile ist es auch so, dass er nicht mehr trinkt, seine Neue verlassen hat (wäre nur wegen der Ablenkung und damit er sich auf die Reihe kriegt gewesen) und bettelt zurückkommen zu dürfen.

    Ich hab keine Ahnung was ich machen soll.....

    Dann ist da ja auch noch unser Kind.... ich hätte schon gern ein Familienleben aber mir sitzt auch die Angst eines Rückfalls im Nacken.
    Ich habe keine Lust mehr auf neue Verletzungen und Enttäuschungen.

    grummel.... ich weiss die Entscheidung kann keiner hier abnehmen und
    jeder denkt bestimmt, lass es lieber.

    Aber es ist so schwer standhaft zu bleiben und die Hoffnung einzugraben.

    :(

    Hallo Liebe Mitgefangenen,

    ich schöpfe neuen Mut, habe ein paar Tage gebraucht um mich wieder auf die Beine zu stellen, aber ich denke das Selbstmitleid sollte nun beendet werden, das Leben ist zu verschissen kurz um sich damit noch länger aufzuhalten.

    Ich war beim blauen Kreuz, die haben mir so sehr geholfen und aufgebaut werde jetzt regelmäßig in die SHG gehen.
    Meine Tür schlösser sind ausgewechselt, weil er mir die Schlüssel
    nicht zurückgibt. Seine Sachen stehen im Keller seit gestern abend.
    Ich hab losgelassen und hab mich von allem befreit aus meinem
    Sichtfeld.

    Ich bin auch süchtig! Süchtig nach Liebe, Geborgenheit und Verständnis.
    Um das zu bekommen hab ich gebettelt, mich klein gemacht, mich verbogen, gekämpft, und....verloren.
    Darum sollte man nicht kämpfen müssen. Meine Seele wurde zerkratzt und ich bin ausgenutzt worden. So fühle ich mich zumindest. Verbraucht, ausgelutscht, ausgedrückt, leer gemacht bis nur noch eine Traurige, zerknautschte Hülle übrig war. Wie soll man sowas dann auch noch lieben?
    Wie soll man sich selbst denn so lieben?

    Wisst ihr auch die Frau in der SHG hat gesagt, das meistens die emotionalen Menschen hier eintreffen die die nicht anders entscheiden können als mit dem Herz und Bauch.
    Als ich ihn damals kennenlernte, nein nicht mal das, ich kannte ihn nur vom sehen. Ein Kumpel von mir sagte damals, hey der steht auf dich er sieht dich als Traumfrau. In diesem Moment obwohl er nicht mal annähernd in der Nähe war und ich noch nie ein Wort mit ihm gewechselt hatte. Ist ein so kribbelndes, warmes Gefühl von den Unteren Teil meines Bauches bis hoch zu meinem herzen aufgestiegen. Und ich wusste sofort das ist er , den will ich, den Liebe ich.
    Auf diesem Gefühl hab ich so viel aufgebaut und entschuldigt, weil ich immer dachte das war einmalig, das war ein Zeichen des Himmels das ihr bestimmt seit.
    Und in der Tat in diesen langen Jahren hat niemand dies je wieder auslösen können.

    Ich habe Angst, das ich nicht geschaffen bin um richtig lieben zu können, sobald mein Herz und alles mitdrinnehängt. Ich hätte alles für diesen Mensch getan, und hab mich selbst vergessen.

    Hallo und guten Morgen alle zusammen,

    das war das schlimmste Ostern meines Lebens.

    Habe erfahren das mein Ex nun schon seit über zwei Wochen eine Neue hat.

    Ich bin so fertig, anstatt er sich mit sich selbst auseinander setzt geht er einfach zur Nächsten über, einfach so, nach so vielen Jahren.
    Zack ausgetauscht :cry:

    Und das aller aller aller schlimmste dabei ist, das er aufgehört hat zu trinken und nicht mehr in die Kneipe geht.

    Seine Familie also ich und sein Kind waren es wohl nur nicht wert.

    Ich weiss gar nicht was ich sagen soll ich bin so sprachlos und verletzt.

    Traurige Grüsse

    Verflixt

    @Akinci Ich zweifel als mal auch noch oft ob ich ein Psychotherapeut brauch, gerade wenn es mir einigermaßen gut geht, denk ich, ich pack das auch so, aber ich weiss halt irgendwie es ist noch nicht zu Ende. Da wird noch einiges kommen. Er wird vielleicht nicht morgen, aber bestimmt irgendwann wieder ankommen. Er wird nicht einfach so "aufgeben".

    Ja wenn man gerade vom :twisted: spricht. Er fragt ob die Kleine an Ostern was mit ihm unternehmen will?

    :shock: Hilfe, die die Kinder haben, wie habt ihr das geregelt.
    Er hat seit sie geboren wurde sich noch nie mit ihr alleine befasst, geschweige denn, das er mal allein mit ihr spazieren gegangen ist.
    Ich hab echt kein gutes Gefühl dabei.
    Vor zwei Wochen sagte er noch, das er ihr erst mal was bieten will und sich auf die Reihe kriegen will und er sie erst dann regelmäßig sehen will.
    Was soll ich davon halten?
    Ich kann ihm definitiv nicht mit gutem Gefühl unser Kind anvertrauen.

    Aber ich bin auch keine, die der Kleinen den Vater vorenthalten will.
    Aber so wie er sich das jetzt vorstellt, sie einfach mal mitzunehmen, das geht doch nicht, er kennt sie nicht so wirklich und konnte sich noch nie in ihre Bedürfnisse reinversetzen. Abgesehen davon, würde sie wahrscheinlich auch nicht ganz freiwillig mitgehen und das würde mir beim Verabschieden das Herz brechen.

    Helft mir mal bitte !

    Hallo Ihr Lieben,

    konnte jetzt eine Woche nicht online sein.

    Ich habs durchgezogen :D Bin wirklich sehr stolz auf mich.

    Danke auch nochmal für die Antworten von Macvivi und Emma.
    Das baut mich immer wieder auf und ich such die Schuld nicht immer wieder bei mir.

    Ansonsten ist bis jetzt alles ruhig. Ich fühle mich einerseits von einer großen Last befreit, andererseits übermannt einem immernoch die Traurigkeit, der Kummer und die Melancholie....
    Bewege mich nur in sicheren Gefilden, bin oft zu Hause, verbringe viel zeit mit meinem Kind und dort wo ich weiss er schwirrt da nicht rum und ich kann ihm nicht begegnen. Solange ich nichts höre und sehe geht es mir überraschend gut. Sobald ich aber was höre, du ich hab den da und da getroffen, der sah aber nicht gut aus, und ein ähnliches Auto vorbei fahren sehe, rutscht mein Herz mit samt Magen in den untersten Zipfel des kleinen Zehs.

    Nächste Woche habe ich den Termin im diakonischen Werk und gehe dann in die SHG, damit ich falls nach Wochen wieder ein "Come Back" gestartet wird, genug Kraft, Emotionalen Abstand und Wissen hab um Standhaft zu sein.

    Ebenso hat mich ein Mann angesprochen, den ich schon länger kenne ob ich mal ganz unverbindlich mit ihm Essen gehen würde und evtl. ins Kino.
    Er kennt meine Situation und würde mir gerne was gutes tun und mich ein bisschen ablenken.
    Aber ich glaube soweit bin ich ganz und gar nicht.
    Auf der einen Seite denke ich, warum nicht mal nen netten Abend verbringen, aber dann ist da immer nocht ein schlechtes Gewissen und ich will mit einem anderen gar nicht gesehen werden.
    Ich muss ja auch nichts gleich überstürzen, er geht bestimmt auch noch in ein paar Wochen mit mir aus. 8)

    Hach jedenfalls ist es schön, das noch Interesse an meiner Person besteht und ich vielleicht doch nicht so verkehrt bin
    :oops:

    Hi Lilly,

    ja Schlüsselwort ist Vertrauen.
    Das Vertrauen wird in so vielen Bereichen gebrochen, das man diese Zwänge zwangsweise :D entwickelt.

    Ja man findet keinen Stopp, es geht dir nicht gut dabei aber man kann nicht aufhören, wenn man was findet, bestätigt das einem nur, das man es weiterhin tun muss.

    Zum einen testet man den Promillestand, zum anderen will man jedes Detail vom Leben des Partners mitbekommen, weil man ja so vielleicht die Ursachen findet. Du glaubst gar nicht wieviel man analysiert und überlegt und macht und tut. Wenn es um das Thema Alkohol ging oder um seine nächtlichen Aktivitäten, machte er außerdem dicht. Es würde mich nichts angehen. Im Prinzip hatte er ja recht. Ich habs nicht akzeptiert das es mich nichts angeht. Natürlich muss es den Partner was angehen ! Dachte ich.

    Ich hoffe nicht das es mal mein Kind betrifft, obwohl ich mir da auch schon meine Gedanken drüber gemacht hab. Wenn sie älter wird und eigene Wege gehen will. Mmh da kann ich dir keine Antwort geben. Da fehlen mir die Erfahrungen. Da sind andere gefragt, dir zu antworten.

    Also die Sorgen-mach-Nummer kauf ich keiner CO so recht ab sorry, es ist nur die Angst, die Kontrolle über den Partner zu verlieren und somit sein Suchtmittel.

    Also Sorgen machen, ja das ist definitiv zumindest bei mir, nicht so, nicht mehr so. Vielleicht ist das Stadium der Co-Abhängigkeit da zu sehen. Am Anfang, würde ich sagen, ist es sorgen machen.

    Ich versuchs mal zu beschreiben. Wenn ich so rückblicke, wird ja die Sucht mit der Zeit immer stärker und die Hemmungen fallen ab. Beim Co sowie beim Alkoholiker.

    Bei meinem ähm räusper ex (das erste mal das ich das ausspreche), erst immer am WE bis 12/eins weg. Dann bin ich mal aufgewacht da wars dann schon 3 oder 4 morgens und keiner war da. Ja da macht man sich sorgen, zu anfangs, bis es in die Normalität übergeht.....dann kommt der nächste Schritt des Partners/Alkoholikers immer weiter die Kellertreppe runter, Schritt für Schritt, erst Sorgen... dann gehts in Normalität oder "akzeptieren" über.

    Was mir beim Thema Kontrolle über den Partner verlieren einfällt wenn ich darüber nachdenke, ja ich hatte zum schluss hin einen richtigen Kontrollzwang, Handy, Hosentaschen absuchen, Jacken durchstöbern, mich Auseinandersetzungen bewusst ausliefern, hören wollen was er heute wieder gesoffen hat in was für miesen miefigen Kneipen er war, ob er Frauen angelabert hat, ob er mich betrogen hat......ich wollts mir so richtig pressen...Warum?
    Ich habe meine Schmerzgrenze bewusst gesucht, ich habe bewusst danach gesucht, irgendwas zu finden, damit es bei mir klick macht...und ich emotional brechen kann.

    Ich hab die Schmerzgrenze leider so auch nicht gefunden. Unglaublich oder?

    Ich versuche bewusst nun die Emotionen auszuschalten, man meint aus einem Bauchgefühl heraus zu handeln, gefühlsmäßig, aus Liebe? es kommt nun mal von "Innen".
    Ich versuche nun meine Energien auf meinen Verstand zu verlagern, dem Verstand zu folgen. Bei Co's scheint das Bauchgefühl falsch zu sein.
    Wie elocin so schön sagt, man muss hinschauen, nicht hinfühlen.

    Wenn ich mal was als Co dazu sagen darf....

    Mir persönlich hilft es mehr, harte Worte zu hören, wie den Bauch gestreichelt zu bekommen um noch mehr in mein Selbstmitleid verfallen zu können. Aber ebenso gibt es Tage, da tun auch die Streicheleinheiten gut. Es kommt auf die Verfassung an. Ein Mittelweg wäre gut.

    @currlinger. Einmal die Meinung mit klarem Text abgeben ist sicherlich gut, aber auch ein Co braucht seinen persönlichen Tiefpunkt um die Worte umsetzen zu können oder was ändern zu wollen.

    lilly ich habe auch eine Tochter, gerade das ist für mich der Punkt an der ganzen Sache was zu ändern. Die Liebe zu meiner Tochter, diese Unschuld zu bewahren so lange es geht, bewegt mich zu mehr. Aber auch erst jetzt nach über zwei Jahren bin ich so weit umzusetzen. Es sind lange Prozesse und kleine Schritte die man vorwärts geht. Aber man geht sie, wie einer der Trocken werden will, man geht sie täglich vorwärts, evtl. auch mit Rückschlägen, die einem wieder zwei Schritte zurückwerfen.

    Ich kann nicht sagen, das ich Angst habe alleine zu sein. Ich weiss nicht was es ist so richtig.

    Vielleicht ist auch die Tatsache so schwierig zwischen "Ding" (Flasche) oder "Mensch" zu entscheiden.

    Ich denke auch Co-Abhängig sollte man nicht nur in Bezug auf Alkohol sehen, sondern auf die gesamte Bandbreite von Suchtmitteln die es geben kann in Ihren kleinen und großen Ausmaßen. JEDER ist meiner Meinung nach ein bissl Co ! Es kommt nur darauf an, wo das normale Maß überschritten wird und es ungesund wird.

    Und was ist mit den Frauen, die sich schlagen lassen, von einem nicht-alkoholkranken Partner und trotzdem bei dem Menschen bleiben?
    Co-Abhängig kann tödlich ausgehen.

    Ich finde das viel mehr Werbung und Aufklärungsarbeit geleistet werden müsste ! Wo man Hilfe findet, das auch solches als Krankheiten mehr publik gemacht wird. Hätte ich dieses Forum nicht gefunden, wäre ich wahrscheinlich nicht sehr viel weiter, die ganzen Jahre stand zwingend die Alkoholsucht nicht im Vordergrund und man hat sich in Beziehungsforen getummelt. Ohne Ergebnisse...

    Mit meinen Fehlern meinte er hauptsächlich, das predigen und biegen wollen wie ich es gern hätte. Ich hätte ihn sooo klein mit Hut gebogen, obwohl er alles versucht hätte die Beziehung aufrecht zu erhalten.

    Natürlich hat er damit auch noch Recht teilweise das predigen und das sollst du besser machen und kümmer dich mehr um die Kleine, geh mal mit ihr spazieren oder zeig ihr die Welt, hör auf mit den Tabletten, geh zum Psychiater, lass dich behandeln, lass uns doch dies und jenes versuchen, bleib doch heute mal zu hause geh nicht weg, ... bla bla kann ich mir schon vorstellen, das es einen Menschen zermürbt und auch verletzt, weil er ja jeden Tag vorgehalten bekommt, was er alles falsch macht und wie er vermeintlich versagt.

    Hallo und guten Morgen alle zusammen,

    @engel1000: Ich wünsche dir auch alles gute und viel Kraft *fühl dich gedrückt*

    @schneggsche: Wir können uns die Hand geben :wink: Dir auch alles gute und einmal fest drück.

    Wie nah man Menschen sein kann ohne sie zu kennen oder sie zu sehen.
    :)

    Nun weiter zu meiner Geschichte, ich habe den Schlußstrich gezogen, nachdem er gestern Nacht um zwei polternd durch die Wohnung gezogen ist, ohne jegliche Rücksicht, dann hat sogar noch sein Telefon gebimmelt und er ist aufs Klo zum Telefonieren.
    Ich bin dann aufgestanden und hab gefragt, ob er noch ganz geschüsselt ist und ob er denn jeglichen Respekt verloren hat. Ein Wort das andere, jedenfalls meinte er dann, das er den Auszugstermin herbeisehnt und er seine Freiheit wieder haben will. Und ich soll ! bei meiner nächsten Beziehung aus meinen Fehlern lernen ! :shock:

    Mag ja sein, jeder hat seine Fehler, aber was der da abgezogen hat rechtfertigt sowas doch überhaupt nicht. Ebenso hätte er schon seit zweieinhalb Jahren sowieso keine Gefühlsregungen mehr. :shock:
    Alles klar, also seit unser Kind geboren wurde. Also nur verarscht oder was und einfach zu feige um selbst einen Schlussstrich zu ziehen, deshalb sauft man sich zwei Jahre durch die Gegend und schmeisst sich Tabletten ein. Deshalb zieht man andere Menschen mit runter? Wie schwach ist das denn....Ich kann gar nicht sagen, wieviel Schimpfworte mir gerade einfallen.

    Jedenfalls hab ich mir vorgenommen jetzt ist es Zeit so richtig egoistisch zu werden und dann hat er einen Grund mich so zu behandeln.
    Hab heute morgen die Schlüssel abgemacht von meiner Wohnung (läuft seit März nur auf meinen Namen) und hab ihm geschrieben, da er sich ja nach seinem Auszugstermin sehnt, herzlichen Glückwunsch, ist es heute soweit !

    UND DIESMAL KOMMT ER NICHT WIEDER REIN !
    :twisted:

    Heute ist kein guter Tag. Ich bin traurig.

    Ich habe erkannt, das ich immer noch darauf warte, das eine Veränderung eintritt. Aber nach wie vor werde ich gemieden und man geht sich so gut wie es geht aus dem Weg.
    Ich habe immer noch jeden Tag die Hoffnung das er morgen kommt und sagt er hat alles eingesehen und kapiert, lässt sich helfen und ändert was in seinem Leben. Das dies nicht passiert, holt einem nach ein paar Tagen des eingeredeten gut gehens und Kraft haben alles durchzuziehen, wie ein Hammer wieder ein. Batsch umgeworfen, wieder überwältigt von Trauer und Emotionen und auch Wut.
    :roll:

    Ich habe festgestellt, das ich versuche ihn loszulassen und mich zu trennen doch nur wieder, mit der Hoffnung das er kapiert und was ändert.
    Also wieder nicht wirklich für mich. Ich warte, harre aus und hoffe das was passiert in seinem Kopf. Ich tue das auch ebenso vordergründlich für unsere Tochter, auch wieder nicht vordergründig für mich.

    Aber wie lang dauert es, bis jemand seinem persönlichen Tiefpunkt erreicht, Monate, Jahre, nie.... Und schon wieder drehen sich alle Gedanken um ihn, mit Fragen auf die ich keine Antwort bekomme.

    Ist es nicht doch wieder die typische Co-Abhängigkeit mit einer Trennung denjenigen wieder in die Bahnen zu schieben, die man gern hätte, mit dem Unterschied, das am Ende vielleicht doch was Gutes (man hofft aber doch mehr auf die andere Variante) für einen Selbst rausspringt. Entweder er kapierts und alles wird wieder gut irgendwann oder er kapierts nicht und für dich wirds trotzdem gut?


    Er ist doch intelligent, wieso kommt er da nicht selber drauf.
    Hach sinnlos.....

    Traurige Grüße
    verflixt