mich auch mal kurz vorstelle

  • Hallo Christin
    Ich bin auch Alkoholikerin. Bei mir war es so, desto mehr man mir den Alkohol entziehen wollte, desto mehr habe ich getrunken. Meine Freundin hat das auch Jahre mitmachen müssen. Ich bin von einer Sucht in die andere gerutscht. Ich wollte und konnte nicht da raus. Ich mußte an einem tiefpunkt kommen, wo gar nichts mehr ging. Wo ich mich im stich gelassen gefühlt habe. Meine Freundin wollte unter alle dem ein Ende machen. Sie konnte auch nicht mehr mit ansehen, wie ich mich kaput machte. Schweren Herzens wollte sie gehen, sie sagte ich sollte es einfach hinter mir bringen. Ich wollte einfach nicht mehr leben. Es muß sehr Hart für sie gewesen sein, den mir war doch eh alles egal. Als sie das sagte, da hat es bei mir Klick gemacht. Es war meine Rettung, ich hatte mich entschlossen zu Leben. Leider ist sie jetzt doch nicht bei mir geblieben. Ich glaube ich habe mehr Kaput gemacht, bei ihr, als wollte. Vor der Therapie hat sie mich auch sehr unterstütz, obwohl ich nicht aufgehört hatte zu trinken. Aber sie wußte das es mir ernst gemeint war. Wir sind gute Freunde geblieben.
    Ich kann auch nur von mir erzählen, das sind keine Ratschläge.
    Ich wünsche dir trotzdem, alles gute. Das wichtigste bist immer noch du selbst und dein Sohn.
    Alles Gute

  • Hallo Christin
    Leider ist es so, das der betroffene es leichter hat als die mitbetroffenen.
    Schön das du erkannt hast das es um dich und dem kind geht, und du dir hilfe geholt hast. Alleine wird dein mann es bestimmt nicht schaffen, aber vielleicht ändert er ja etwas, wenn er die verlustangst spürt, das sich zwei ihm liebe menschen von ihm abwenden.
    Ich wünsche euch viel glück

Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!