Weiß nicht weiter, mein Mann trinkt

Willkommen in unserem Forum : Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unter Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später hier dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.
  • :( Hallo,ich bin heike,verheiratet,zwei kinder.mein mann trinkt schon seit langer zeit.als wir uns kennengelernt hatten vor 11 jahren fand er schon kein ende,es mußte erst alles alle sein ,vorher war er nicht glücklich.jetzt ist er so,daß er so gut wie täglich trinken muß.es ist nicht viel was er jetzt trinkt,aber ich sag mal,wenn es täglich ist,kann es auch zum problem werden.er verträgt auch nicht sehr viel und ist dadurch recht schnell angetrunken.wenn ich mein mann beobachte,sehe ich immer mein vater vor mir.als ich klein war ,trank auch er jeden tag und das noch mehr,wie mein mann heute.ich habe angst,daß mein mann genauso,wie mein vater wird!ich mußte als kind immer mit ansehen,wie er sich betrunken hat und dann besoffen auf der coutsch seinen rausch ausgeschlafen hat.das mußten meine kinder leider auch schon mitansehen,wie mein mann sic wieder nüchtern schläft.gott sei dank ist er nicht gewaltätig!ich habe angst um meine kinder,daß sie einen seelischen schaden bekommen können.meine große (15)sieht schon ganz genau,was abläuft und kann sich ihr bild von ihm machen.was soll ich bloß mit ihm machen?ich habe ihm gestern gesagt,daß ich mich von ihm trennen werde,wenn er sich nicht in den griff bekommt.wie lange soll ich ihm noch zeit geben,sich zu ändern?er hat wohl gespürt,daß es mir sehr ernst war,er stand fast heulend vor mir.er hat mir aber schon mehrmals besserung versprochen.irgentwann ist bei mir aber auch mal die luft raus,ich bin im moment gefühlsmaßig auch ganz unten.veilleicht gibt es jemanden,den es so oder ähnlich geht,der mir vielleicht einen guten rat geben kann.

  • :) hallo karsten,vielen dank,daß du mir so schnell geantwortet hast.weißt du,bisher habe ich mich auch noch niemanden groß mit diesem problem anvertraut.es tut mal richtig gut ,seine sorgen bei jemanden loszuwerden,der neutral zu meiner familie ist.ich danke dir!weißt du,ich hab mir jetzt auch ernsthaft überlegt,das,was ich ihm angedroht habe,auch zu vollenden.ich werde es meinem mann nicht sagen,wie lange ich ihm zeit gebe,aber für mich habe ich ein zeitraum von einem halben jahr gesetzt und ich denke, das wird reichen,um zu sehen,ob er an sich arbeitet oder nicht.kann ich ihm vielleicht irgentwie helfen?bringen gespräche vielleicht irgentetwas?oder soll ich ihn jetzt einfach in ruhe lassen und beobachten,ob er die probleme allein meistert? gruß heike

  • Hallo Heike,


    dein Beitrag ist zwar schon etwas älter, doch auch ich möchte versuchen dir einen Rat zu geben. Ich bin selbst Angehörige eines Abhängigen.
    Ich glaube du musst dir erstmal darüber klar werden, ob du wirklich bei ihm bleiben möchtest. dann solltest du dir überlegen wie lange er schon an sich arbeiten will und nichts getan hat. Gib ihm Zeit etwas an sich zu arbeiten und wenn du dann ein Ergebnis siehst kannst du überlegen und entscheiden was du nun tust. Ich möchte dir aber auch gleich sagen, wenn er eine therapie macht ist es wahrscheinlich besser wenn du auch in diese Therapie eingebunden wirst. Bei mir ist es so. Er besucht eine tagesklinische Therapie, wir reden jeden abend über das dort besprochene und einmal in der Woche treffen sich alle Paare mit der Therapeutin und besprechen neu aufgetretene Probleme. Das hilft mir sehr mit der Veränderung umzugehen.

  • Ich möchte alle Frauen und auch Männern ein großen Lob aussprechen , die zusammen mit einen Alkoholkranken leben und für & mit den Partner kämpfen....Und immer weiter machen und nicht aufgeben , denn dazu gehört nicht nur die LIEBE - sondern auch viel mehr...
    Denn besonders dort ist es schwer zu sagen - ich verlasse dich und es auch durch ziehen!
    Weil jemanden der krank ist , ist es schwer alleine zu lassen und einfach
    hinter sich zu lassen, besonders wenn es auch gemeinsame Kinder gibt -
    Man Leidet immer mit !!! :wink:
    ABER ich weiss - irgendwann muss man auch manchmal ES IST SCHLUSS sagen...leider !!.....
    Wünsche auch euch allen viel Erfolg !
    MACHT WEITER ..... immer weiter ...

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!