hallo zusammen,
kathrin, ich muss meinen kindern selbständigkeit beibringen. das ist notwendig für mich um arbeiten gehen zu können und nötig für sie um später ihr eigenes leben leben zu können ohne mama. bei uns ist es so dass ich sie inzwischen auch öfter allein lassen muss, die oma und der opa zwar ansprechpartner ist ich es aber lieber habe wenn sie bei mir zu hause sind und sich dort beschäftigen. da haben sie ihre spielsachen usw.zum essen gehen sie dann rüber zur oma die wohnt zwei häuser weiter.auch die hausaufgaben sollen sie mit opa zusammen machen.das klappt nicht immer so gut (hausaufgaben) aber bisher haben wir es immer geschafft (hausaufgaben mach ich dann neben mit ihnen) und die kinder machen zuhause auch keinen mist.von aussen sieht es womöglich aus als wären meine kidds allein zu hause. so die situation. zumal das betrifft max drei mittage im monat! also wirklich nicht zu viel.aber wenn ich eltern erlebe die ihre kidds in dem alter nicht mal für fünf minuten allein lassen dann kann ich mir gut vorstellen das diejenigen dann reden anfangen.
ich habe mich dazu entschieden es so zu machen und bin mir sehr sicher das meine kidds es gut meistern. und genau da hängt der haken. denn ich muss wieder zu meiner sicherheit kommen, selber wissen was ich mache und mich nicht im geringsten darauf einlassen was die anderen meinen denken zu müssen. ich sag ja innere mitte wieder finden, selbstsicherheit bekommen. wenn ich dann wieder nach aussen signalisieren kann es ist alles ok ich bin mir sicher in dem was ich mache, ich mach veratwortlich all das was wichtig ist für meine kinder, dann denk ich mir sind die leute nimmer so angriffslustig oder sie trauen sich auch nicht mehr sich mir gegenüber so zu verhalten (raus aus der opferrolle!). als ich hier her gekommen bin suchte ich hilfe aufgrund dieser mobbingsituation und bin hier hängen geblieben in einem co alkoholikerforum. was hat nun das eine mit dem anderen zu tun? und da seh ich die ganzheitlichen ansätze.
ich hab mich verloren. und nur wenn ich
mich wieder finde kann ich meinen kindern solche erfahrungen ersparen. der verlust meiner selbst hängt in meiner vergangenheit und die ist geprägt vom alkoholmissbrauch meiner mutter (vertrauensaufbau/verlust, sicherheit/selbstsicherheit) und meiner total misslungenen ehe (psychotherror/verbalaggression, verarbeitung).es geht mir in erster lienie also darum mich zu finden, meine mitte, die vergangenheit aufzuarbeiten. darum mir meine kranken verhaltensmuster zu überdenken und neue wege zu gehen.
am anfang dachte ich ich bin falsch aber nein ich bin hier total richtig, auch wenn ich aus einem ganz anderen grund nach hilfe gesucht habe.
julchen, ich hab kein schlechtes gewissen. ich geh ja nicht wo anders hin. klar muss ich an mir arbeiten und dennoch werd ich mir ab und an auch die probleme anderer hier reinziehen weil die mich auch weiterbringen. in mir arbeitet jedes problem das ich lese mit meinem eigenen problem, es erweitert meinen horizont und gibt mir die möglichkeit mal eine andere sicht der dinge zu bekommen. also seh ich das genau so als chance für mich weiter zu kommen. jetzt muss ich los zur arbeit.
alles liebe melanie