Gründe fürs Trinken?

  • Hallo,

    "Wie kommt es. dass Du nicht mehr trinkst?" fragte mich neulich ein
    Bekannter.
    "Trinken? Ich trinke Kaffee, Milch, Tee, Soda, Wasser ..."
    "Ich meine TRINKEN", sagte er. "Du weißt schon. Alkohol!"
    "Ach so. Alkohol. Nein, ich trinke keinen Alkohol mehr. Ich konnte ihm nicht mehr trauen. Er hat
    sich gegen mich gewandt. Früher war er mal mein Freund, dann wurde er zum Feind."
    "Das klingt ziemlich \erwirrend", sagte mein Bekannter.
    "Du denkst, dass Du verwirrt bist?" fragte ich. "Da hättest Du mich sehen sollen:
    Ich trank aus Freude und mir wurde elend.
    Ich trank, um glücklich zu werden, und wurde unglücklich.
    Ich trank, um aus mir herauszugehen und habe mich in mich verkrochen.
    Ich trank, um besonders vornehm und klug zu wirken und wurde derb und ausfallend.
    Ich trank, um Freunde zu finden und machte mir Feinde.
    Ich trank, um meinen Kummer loszuwerden und badete mich in Selbstmitleid.
    Ich trank, um schlafen zu können. wachte aber unausgeruht auf.
    Ich trank, um stark zu sein und fühlte mich schwach.
    Ich trank aus medizinischen Gründen und wurde krank.
    Ich trank, weil ich glaubte, dass mein Berufes erforderte und verlor meine Arbeit.
    Ich trank zur Entspannung und bekam das Zittern.
    Ich trank, um mehr Selbstbewusstsein zu bekommen und wurde unsicher.
    Ich trank, um mutig zu werden und bekam Ängste.
    Ich trank, um Sicherheit zu erlangen und wurde ein Zweifler.
    Ich trank, um meine Gedanken zu beflügeln und hatte Filmrisse.
    Ich trank, um Konversation zu machen, doch meine Zunge war gelähmt.
    Ich trank, um warmherzig zu werden und verlor meine Kaltblütigkeit.
    Ich trank, um kaltblütig zu sein und verlor dabei meine Warmherzigkeit.
    Ich trank, um mich wie im Himmel zu fühlen und lernte die Hölle kennen.
    Ich trank, um zu vergessen und fühlte mich von Gespenstern verfolgt.
    Ich trank, um frei zu sein und wurde zum Sklaven.
    Ich trank, um Problemen zu entfliehen, sah aber, wie sie sich vervielfältigten.
    Ich trank, um Kraft zu bekommen und wurde immer kraftloser.
    Ich trank, um mit dem Leben fertig zu werden und begegnete dem Tod.
    Ich trank, weil ich es für richtig hielt und alles wurde falsch.
    "Du meine Güte, musst Du aber eine Menge getrunken haben, um in solch einen Zustand zu
    geraten", sagte mein Bekannter.

    "Nur ein Glas", erklärte ich ihm. "Das ERSTE Glas! Eins ist für mich zuviel und tausend sind
    zuwenig!"

    "Und deshalb trinkst Du nicht mehr?" fragte er.

    "ICH HABE ES MIR ZUR REGEL GEMACHT - ICH TRINKE NICHT, WAEHREND ICH
    NUECHTERN BIN !“

    Quelle Anonyme Alkoholiker

  • Danke Siggi,

    laß uns üben nüchtern zu leben, denn wie Du richtig sagst, wissen tun wir vieles, doch es auch leben ist viel viel schwieriger.

    Gemeinsam wirds leichter!! :wink:

    Sophia

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