Hallo,
Danke für eure Antworten, ich habe im Moment Nachtdienst und hatte heute in meiner Wohnung versucht meinenTagesschlaf zu bekommen, leider war nach 4 Stunden aus mit schlafen, ich habe es nicht mehr ausgehalten, mein Hirn ist übergelaufen bei so vielen Nachdenkereien...
Habe ihn letztendlich angerufen und um ein Gespräch gebeten, welches er sofort einwilligte,eigentlich wollte ich ja auf seine Reaktion warten aber ich hätte noch so einen Nachtdienst nicht mehr geschafft.
Also bin ich zu ihm gefahren, leider ist er kein Freund der großen Worte was seine Gefühlslage betrifft.
Aber es ging ihm auch nicht gut(emotional) Nachdem er sich nicht groß über unsere Zukunft geäußert hat versuchte ich ihm dann meine Version der Zukunft zu erklären.
Und zwar das ichmir eine Rettung der Beziehung vorstellen kann aber mit hilfe einer Beratung.
Habe ihm auch erklärt das ich ihn nicht für Süchtig halte, was auch so ist sondern das er ein Problem mit Alkohol hat und ich eben damit ein Problem habe, nachdem er gestern abend solche Leut noch für "Hirnwixer" gehalten hat, willigte er erstaunlicherweise ein und erklärt sich bereit eine Beratung zusammen aufzusuchen und gegebenenfalls auch an sich oder uns zu arbeiten, möcht mit ihm erstmal keinen Psychologen oder Therapieeinrichtúng aufsuchen sondern erstmal eine Beratung, um ihn langsam ranzutasten... Weiß nur noch nicht genau welche Stelle ich aufsuchen muss, ob Paarberatung oder so, ich denke es gibt ja einen Grund für sein Verhalten und vielleicht kann man hintenrum darauf hinarbeiten.
Möchte gerne noch dazu sagen, bei dem Trennungsgespräch war er Stocknüchtern, nur geschlaucht vom arbeiten und vom Vortag (Absturz) Leider verlief dieses Trennungsgespräch auch unter unglücklichen Faktoren, ich hatte nur 1 Stunde Zeit dann musste ich zur arbeit und er wie gesagt gerädert...
IEine Frage noch, findet ihr das trinkverhalten von ihm Süchtig???
Er kann ja auch ohne, ca 3-4Abende 4-6 Bier oder mehr oder weniger falls wir weg sind sind auch mal 1-3 Kurze dabei und 1-3 Abende Alkoholfreies Bier... Er hat sich schon deutlich reduziert, Anfangs war es viel mehr.
Das es kein gesundes Trinkverhalten ist, keine Frage aber Sucht?
Hat halt auch viel mit seiner Verfassung zu tun, neigt manchmal zum Depressiven... Im "Suff" ist er nie agressiv, er will dann einfach nur in sein Bett, also er verlangt nichts vin mir oder so, er ist dann ganz lieb und Müde...
Gruß Esther