Wo kann man als Alkoholiker zur Entgiftung hingehen?

Willkommen in unserem Forum : Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unter Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später hier dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.
  • Hallo,


    wenn ich nun wirklich aufhören möchte, wo kann ich mich da hinwenden.
    Meine Hausärztin sagt, ich muß mir einen Platz auf einer Entgiftungsstation besorgen. Wie mache ich das? Kann man da einfach hingehen und dann sagen, man möchte nicht mehr trinken?


    Hat jemand einen Tipp für mich dabei?


    Danke
    Mike

  • Hallo Mike,


    Krankenhäuser haben fast immer eine Entgiftungsstation. Was aber viel wichtiger ist, ist Deine Einstellung. Bei uns im KH sind sehr viele, die nur mal so eine Entgiftung machen wollen. Das reicht aber nicht. Du mußt es wirklich wollen.
    Deine Beiträge hier lassen mich aber stark daran zweifeln, das Du es ernst meinst.
    Wenn Du wirklich aufhören willst, stelle Deine eigene Meinung in Frage.
    Dir muß klar sein, das die Entgiftung alleine nicht reicht. Du mußt danach Dein Leben umkrempeln und vieles anders machen, als jetzt. Nur wenn Du dazu bereit bist, kann es funktionieren.
    Die Niederlagen, die durch die jeweiligen Rückfälle kommen, lasssen Dich immer mehr an Deine Chancen zweifeln, ob Du es je schafst.
    Viele der "Drehtürpatienten" bei uns, haben das bis heute nicht begriffen.


    Gruß
    Susanne

  • Hallo,


    ich überlege ja schon länger, ob ich nicht doch vollständig aufhören sollte mit dem saufen.
    Gestern hatte ich mich in einem Krankenhaus nach einen Platz für eine Entgiftung erkundigt.
    Irgendwie kam ich mir da nicht erwünscht vor. Zum einen wollten die eine Kostenübernahme von meiner Versicherung und auch vom Arzt eine Krankenhauseinweisung.
    Was mich aber überrascht hatte, war die Aussage, ich soll weiter trinken, bis ich alles mit den Behörden geklärt habe und nicht versuchen alleine aufzuhören.
    Hat das einen Sinn? Wenn die Wartezeit, die es auch noch in dem Krankenhus gab, sehr lange dauert, kann es doch nicht sein, das ich so lange weiter trinken soll, bis ein Krankenhaus bereit ist, mir zu helfen. Ist das überall so oder war ich nur im falschem Krankenhaus?


    Gruß
    Mike

  • doch, dass hast seinen sinn, denn wenn Du jetzt mit einem mal mit dem trinken aufhören würdest, könntest Du in einem delir oder krampf rutschen, weshalb es lebensgefährlich wäre, Dir zu raten, mir dem trinken sofort aufzuhören.


    auch ein grund, weshalb sie etwaige lebenspartner mit zum gesprräch biotten, damit diese das mkitbekommen, da sie oftmals forderungen nach einem sofortigen trinkstop stellen.


    liebe grüsse


    Alex

  • Morgen,


    wird wohl was wahres dran sein. Obwohl ich ja nicht so extrem trinke, wie manche hier, habe ich dann wenigstens so zu agumentieren.
    Ich habe zwar jetzt eine Krankenhauseinweisung, aber dieses Jahr wird es keinen freien Platz mehr geben. Ich soll im Januar noch mal fragen. Sie haben wohl auch gemerkt, das es schlimmere Trinker als mich gibt.
    So kann ich wenigstens noch die Freiertage4 geniesen.


    Gruß


    Mike

  • Hallo,


    da ich nicht selbst Betroffen bin, sondern " nur" Angehörige bin, kann ich ja eigentlich nicht wirklich mitreden. Doch vielleicht hilft auch mein Eindruck.
    Mein Freund hat einmal einen Entzug in einer reinen Fachklinik für Suchtkranke gemacht. Da fande ich die Betreuung und ärztliche Aufsicht sehr gut, alle haben sich während der ersten Tage gut um ihn gekümmert. Regelmäßige Kontrollen wurden bei ihm durchgeführt bezüglich seines Kreislaufs, Blutdruck,etc.


    Den anderen Entzug hat er hier bei uns in einem normalen Krankenhaus mit Entzugsstation gemacht. Da muss ich sagen waren auch alles sehr nett, dennoch glaube ich hat man sich da nicht so sehr um die Patienten gekümmert. Und auch der Psychologe der den Sozialbericht für den Antrag auf eine Tagesklinische Therapie erstellen sollte fühlte sich nicht zuständig. Daher finde ich wenn jemand was gegen seine Sucht unternehmen will, sollte man ihm dabei helfen und das ist dort nicht geschehen.



    Abschließend möchte ich sagen, ich finde jeder Abhängige ist in einer Fachklinik für Suchtkranke besser aufgehoben( sofern er nicht nur mal eben einen Entzug machen will, sondern dauerhaft etwas gegen seine Sucht unternehmen möchte)!!!!



    Gruß Sandra

  • Hallo,
    nie wollte ich behaupten, das das was ich geschrieben habe auch der "richtigste" Weg ist. Ich dachte nur meine Empfindungen und Wahrnehmungen können vielleicht jemandem helfen, der noch nicht weiß wo er am besten aufgehoben ist.


    Bitte immer dran denken alles was ich schreibe sind wahrnehmungen von einer Angehörigen.. Und nur meine persönliche Meinung!!!

  • Hallo Karsten, Hallo Robert,


    vielen Dank für eure positive Resonanz auf meine Beiträge. Ich werde weiterhin versuchen hier meine Meinung kund z u tun und ich hoffe das sie manchen auch hilft. Jedoch habe ich manchmal auch den Eindruck bei bestimmten Themen und Mitgliedern kommt es etwas anders an als es gemeint ist und dann bin ich mir nicht so sicher ob ich überhaupt weiterschreiben soll. Aber ich denke es gibt immer welche die die Meinung anderer nicht akzeptieren können!!!

  • Hallo,


    gerade diese eigenen Erfahrungen sind es aber, die viele nicht hören wollen. Man erkennt sich in diesen Erfahrungen manchmal selbst u d wer möchte schon seine eigenen Fehlr immer wieder hören.
    Zu einem Psychologen kann man auch was erzählen, was nicht ganz so der Wahrheit entspricht.
    erade dieses Loben der Psychologen bringt doch was, weil man dann auf das Erreichte stolz sein kann.


    Mike

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