Hallo,
Karsten schrieb :
Viele legen die Kapitulation als Schwäche aus und wer möchte vor seinen Freunden als Schwächling dastehen?
Es fehlt einfach die Einsicht, dass die Menschen schwach sind, die weiter trinken und nicht die, die sich ihrer Krankheit stellen.
Diese beiden Schlusssätze haben gerade noch einmal einiges wach gerüttelt.
ICH habe mich damals von meinem Umfeld getrennt, mich zu meinem neuen Weg bekannt, ICH war stark !!!
Mein Umfeld bestand aus gut situierten Paaren, die sich unter einem Mantel einer gesellschaftlichen Stellung geborgen fühlten. Das war eine Ansammlung gleicher Interessen, des Partymachens und des Saufens (Sättigung ihrer Süchte).
Neue wurden und werden auch ungern in diesem Kreise aufgenommen, sie könnten ja argwöhnisch schauen und reden, wenn sie nicht die gleiche Krankheit haben.
Eine(r) von beiden (Paaren) war alkoholkrank, der andere sein ständiger, besorgter Co im Schlepptau. Sie bekennen sich alle nicht ihrer Krankheit, sind SCHWACH, werden von ihren Cos gedeckt.
„Wie schön, was du geschafft hast, ist schon toll.“ … muss ich mir manchmal von diesen kranken, uneinsichtigen Menschen anhören. Aber mit dem Klang, nur ich wäre von dieser Krankheit betroffen.
Man man man, oft habe ich aus Taktgefühl geschwiegen, mit manchen muss ich noch tachless sprechen. Ich reib mir jetzt schon die Hände.
Gruß, Freund.