Verzichtsgedanken??

  • Moin Fietje,

    du scheinst dir immer noch ein Hintertürchen offen zu halten, einen unterbewußten Spießrutenlauf zu machen.

    Du MUSST mit dem Alkohol gedanklich endgültig abschliessen.

    Gruß, Freund.

  • ... und ich füge hinzu ...

    Zitat Karsten (in einem anderen threat):
    Wer wirklich an einem Punkt angekommen ist, wo er alles dafür tun würde, dass er nicht mehr trinken braucht, wird die Alternative, dass Alkohol in irgendeiner Form helfen kann, aus seinen Gedanken verbannt haben.

    @Fietje, hinterfrage deinen Tiefpunkt, hast du ihn bereits gehabt ???

    Gruß, Freund.

  • Moin Fietje,
    Du schreibst

    Zitat

    Aber dennoch sage ich nach wie vor, ich darf nichts trinken. Ich kenne die Konseqenzen ja zu genüge.
    Aber von Wollen kann keine Rede sein

    Du scheinst in der Tat,noch nicht gänzlich mit dem Alkohol abgeschlossen zu haben!

    Aber von wollen kann keine Rede sein :?:
    Tja,dazu gehört schon der eigene feste Wille!

    Das Du deinen Kopf nicht einfach abschrauben kanst,daß ist schon klar,aber Du solltest deine eigene Einstellung nochmaligst überprüfen :!:

    Du hast gedanklich,noch längst nicht alle Hintertüren geschlossen :!:
    Überprüfe dich noch einmal genauer!

    Liebe Grüße,Andi

  • Hallo Fietje

    habe Deinen Beitrag und die Antworten der Anderen mit großem Interesse gelesen.

    Mit ein, zwei Sachen komme ich nicht so ganz klar.


    Du schreibst:

      Trotzdem, ich muss sagen, ich habe unglaublich gerne Getrunken, habe auch eine Menge Spaß gehabt und ich vermisse es auch sehr, so verückt das klingen mag. Das war meine Welt, Diskos, nach dem Fussballspiel mit den Mannschaftskollegen saufen, dummes Zeug labern, im Biergarten sitzen, lachen.

    Das klingt für mich als ob Du etwas vermisst.
    Klar wer Erinnert sich schon gernean die unschönen Seiten der Trinkerei. Möchte jetzt hier nicht ins Detail gehen.
    Ich für mich vermisse nichts und heute Frage ich mich ernsthaft warum hast Du überhaupt getrunken? Um Leute kennenzulernen? Um Lustig zu sein? Um dumm rumzulabern? Geht auch alles ohne Alkohol!
    "Es gibt keinen Grund zu trinken" den Satz kann ich voll unterstützen.
    Alle Gedanken welche mit 'ich darf nicht', 'will nicht'; beginnen, beschreiben doch letzendlich eine Sache der Du hinterher trauerst und welche Du als Verlust betrachtest.

    Auch Deine Angst vor der Zukunft:

      Ich versuche mir nicht vorzustellen, dass ich niemals wieder etwas trinken darf, einfach heute nicht!!

    Ich selber stelle mir soetwas nicht vor, denn was ich nicht brauche vermisse ich auch nicht.
    Allerdings habe ich auch einige Zeit gebraucht bis es bei mir Klick gemacht hat.

    Redest Du in Deiner SHG über diese Dinge?

    Du hast meiner Meinung nicht nur Hintertürchen offen, es sind ziemlich große Tore....
    Woher willst Du wissen wann und ob morgen ein Atomkrieg ausbricht?
    Ist schon erstaunlich was alles herhalten muß zur Begründung der Sucht.
    Bei mir hielt 2001 (da hab ich noch getrunken) die "Sonderabgabe" für die Terrorbekämpfung als Begündung her; ich trinke für den Frieden.....
    Damals fand ich es lustig, heute kann ich mich dafür nur schämen.

    Ich bin nicht in der Gosse gelandet, ich habe meine Arbeit nicht verloren, ich habe meinen Führerschein behalten, mein Freundeskreis ist mir weitgehenst erhalten geblieben, ich habe neue Freunde kennengelernt.
    Keiner lobt mich oder sagt, ach toll das Du nicht mehr trinkst.
    Ich trinke nicht und damit basta. Ich muß mich weder vor Anderen rechtfertigen noch vor mir selber. Ich mache das was mir persönlich gut tut und wobei ich mich wohlfühle ohne Rücksicht auf Andere. Nehmen Andere Rücksicht auf mich?
    Ich stelle mich auch Situationen in denen Alkohol getrunken wird. Lässt sich durch den Beruf nicht immer vermeiden.
    Es interessiert mich einfach nicht was die Anderen so in sich reinkippen.
    Außerdem hat mich in der Vergangenheit nie ein Kellner oder Wirt mit vorgehaltener Waffe gezwungen Alkohol zu trinken. Es war immer meine Entscheidung!!

    Wünsche Dir das Du Dein Denken ändern kannst.

    Gruß
    Mannberlin

  • Moin Fietje,

    ich konnte mir auch in den Anfängen, noch nassdenkend, kaum vorstellen, ohne ein kühles Bier je wieder im sommerlichen Biergarten sitzen zu können. Das war bisher mein Leben.
    Genuß ?
    Das war Sucht pur, nur assoziiert mit Sonne und Natur.

    All diese Endlossitzungen mit jenen Saufkumpels, was hatten wir gemeinsam ? Nur die Sucht !

    Ich vermisse nicht diese "schönen" Zeiten. Sie waren Bestandteil meines Suchtlebens.
    Mit SCHÖN, so empfinde ich es heute zufrieden und glücklich trockenlebend, hatte das ÜBERHAUPT NICHTS zu tun.

    Gruß, Freund.

Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!