Beiträge von mexico

    ich habe auch Vorbilder gehabt die mich abgeschreckt haben....es ist denke ich, eher ein Weg den man nicht einschlagen will und erkennt, dass man das beeinflussen kann...aber dazu muss man halt was tun.... es geht eher um die Entscheidung ein trockener Alkoholiker zu werden....wenn man es positiv sieht

    Lieben Gruß

    mexico

    hallo und willkommen auch von mir

    ich würde es meiner Frau erzählen...die weiß das bestimmt auch so bzw ahnt es....das ist dann auch ein schöner Vertrauensbeweis....dazu ist doch die Ehe oder was auch immer da...finde ich jedenfalls

    warum hast du denn ca 10 Jahre kein Alkohol getrunken....gabs da eine Vorgeschichte?

    ich wünsche dir viel Erfolg auf deinem Weg

    Lieben Gruß

    mexico

    meine Frau hat zu mir gesagt....morgen müssen wir mal reden...und gleich fing es an zu brodeln....ich wuste genau worum es geht und habe dadurch auch viel über Möglichkeiten die da auf mich zukommen nachgedacht...ich wuste dass es heißt keinen Alkohol mehr zu trinken...aber doch jetzt noch nicht...und vorallem nicht für immer immer

    nächsten Tag kam meine Frau ganz ruhig und sehr selbstsicher zu mir zum Gespräch....sie hat mir die Fakten dargelegt und ist nicht davon abgewichen...es half kein aber und nix anderes...wenn ich nicht aufhöre und mir zusätzlich professionelle Hilfe hole muß ich ohne meine Frau und Kinder weiterleben....meine vielen aber, aber haben nix gebracht.....ich wollte wütend den Raum verlassen....ich und ein Alkoholproblem ha!...sie hat dann zu mir gesagt sie will mir nichts böses und ich kann dann nur noch Wochenendvater sein.....bei mir hat es geklappt...zum Glück...für mich meine Kinder und meine Frau....du kannst auch wütend über die Situation sein...(besser nicht direkt im Gespräch, sonst wird es zum altagsstreit)...du bist wirklich im Recht und mußt dir das nicht gefallen lassen

    Lieben Gruß

    mexico

    hallo JuSe,

    meistens treten die Krampfanfälle innerhalb von 48h nach dem letzten Alkoholkonsum auf....diese werden aber mit Medikamenten behandelt...ich weiß nicht ob dein Mann alles abgelehnt hat....

    worauf ich hinaus will....ich finde es sehr gefährlich nach so kurzer Zeit auf Dächer oder Leitern zu steigen und mit großen Maschienen zu arbeiten, auch würde ich nicht in ein Auto steigen, was er führt...es können auch noch weitere Anfälle auftreten und mit dem alkoholfreiem Bier (in Massen) kenn ich mich nicht gut genug aus...soll ja doch etwas Alkohol drin sein

    wenn jemand einen Krampfanfall hatte, neigt er dazu weitere zu bekommen....sollte er doch ein Medikament nehmen gegen Krampfanfälle, sollte man auch kein Fahrzeug führen

    das Problem liegt darin, dass die Anfälle auftreten wenn er nüchtern wird oder ist...dh Tochter zur Schule fahren?????

    ich weiß, dass du in einer blöden Situation bist und würde dir das am liebsten garnicht schreiben...ist halt meine Sorge

    Lieben Gruß und viel Kraft

    mexico

    hallo,

    ich habe es so verstanden, dass er außer alkoholfreiem Bier keinen Alkohol getrunken hat und ja dierekt aus dem Krankenhaus kommt, nach ca 7d ist der Qualifizirte Entzug meistens abgeschlossen, wenn nicht auf keinen Fall ohne Krankenhaus...bei ihm sind ja nun Entzugskrampfanfälle bekannt

    die meisten Alkoholiker die ich kenne, haben versucht Sylvester mit dem Alkohol aufzuhören...hat auch meistens für 2-3 Tag geklappt....die Rückfälle sind tückischer

    aber vielleicht irre ich mich auch

    lieben Gruß

    mexico

    hallo JuSe,

    ich bin mir sicher, dass dein Mann genau weiß was los ist, war bei mir auch so...ist nur so schwer zuzugeben, weil man dann seine lang anhaltende Illusion der Zufriedenheit...ist ja alles in Ordnung...die Anderen sind Schuld...aufgeben muss, er weiß auch, wie fast jeder andere Mensch auch, dass er komplett ohne Kompromisse mit dem Alkohol abschließen muss...er ist nicht das arme Würstchen, das macht nur große Angst....Angst seinen so lieb gewonnenen Freund zu verlassen

    gerade weil ich Alkoholiker war (beziehungsweise noch bin), wusste ich worauf ich mich da einlassen muss und das es mir sehr schwer fallen wird....irgendwann muss er sowiso eine Entscheidung treffen...das ist nur ein rauszögern einer Entscheidung und das weiß er

    ich würde ihm anbieten mitzukommen mit der Bedingung keinen Alkohol zu trinken...wenn er das nicht will (können tut das jeder) soll er zu Hause bleiben und nichts trinken, auch kein alkoholfreies Bier....dann hat er mal Zeit ein bischen traurig zu sein und ev. denkt er auch über Eure Situation nach

    pardon...ist jetzt etwas heftig geschrieben

    lieben Gruß

    mexico

    hallo

    ich würde mich da raushalten und Bekannten sagen, sie mögen dein Mann fragen....öffnen muss er sich irgendwie selbst, wenn er einen alkoholfreies Leben entscheiden will

    bzw frage denen Mann, was du wem sagen darfst und sollst....könnte sonst im Krieg enden

    lieben Gruß

    mexico

    hallo und willkommen

    kontrolliert trinken ist so eine Sache....das hilft meiner Meinung nur, um festzustellen, dass es nichtt klappt und man doch Alkoholiker ist

    wenn er nüchtern die Entscheidung trift, nur 2 Bier zu trinken, ändert sich die Moral aber schon beim Trinken des ersten Biers...dann kommen die Versuche...ich trinke jetzt eine Woche nichts....oder erst ab 18:00 Uhr usw...dann wirds heimlich....ich habe es lange versucht da raus zu kommen...hat ca 2 Jahre gedauert bis es Klick gemacht hat....und klick gemacht hat es erst, als es ernst wurde und meine Frau gesagt hat sie zieht aus mit den Kindern (also das Gespräch war viel komplizierter, als es sich jetzt anhört),

    bei mir hat ein Ultimatum mein Gehirn entwurschtelt.....es gab nur die Möglichkeit ohne Alkohol mit meiner Familie weiterzu leben

    die Frage ist nun..... willst du dir und deiner Tochter das antun...die Krampfanfälle werden wahrscheinlich wieder kommen...es sind einfache Anfälle, wie bei einer Epilepsie....man kann daran sterben....ist aber meistens nicht so....aber auch das liegt nicht in deiner Verantwortung...dein Mann weiß spätestens nach der Entgiftung über das Risiko bescheid und er trägt für sich allein die Verantwortung

    leider gibt es nicht viele Alternativen die ich kenne

    viel Kraft und lieben Gruß

    mexico

    HALLO UND WILLKOMMEN;

    das ist ein ewieger Kreislauf in dem du dich befindest....viele meinen, dass man sich erst um die Sucht kümmern sollte...ergibt auch Sinn...ich würde versuchen, die Sucht und andere psychischen Erkrankungen oder Symthome von einander zu trennen....denn, man muss sich um beides kümmern bzw du dich auch noch um deine Beziehung....Sucht und Depressionen bzw Ängste passen kurzzeitig sehr gut zusammen, dann begründet sich der Kreislauf von selbst...mir ist lkar, dass du theoretisch alles schon weist....nur die Umsetzung halt....ich habe mich um meine Sucht gekümmert und versucht diese aus meinem Leben zu streichen...und alle anderen Begebnheiten hatten damit nichts zu tun...so als Lösung weil es einem, warum auch immer schlecht ging...also ich habe beschlossen, das es keinen weltlichen Grund mehr gibt Alkohol zu trinken...selbst bei Famielienkatastrofen, Tot oder anderen Sachen...steht einfach als Lösung nicht mehr zu Verfügung...aber um die anderen Sachen muss man sich halt auch kümmern...haben Leute die nix mit Sucht zu tun haben ja auch...aber eben paralel....anders kann ich das irgendwie nicht beschreiben

    Lieben Gruß

    mexico

    also bei der Akupunktur sollte man die NADA variante nehmen....da werden alle Suchspezifischen Punkte im Ohr gepiekst das sind 5 Punkte pro Ohr...ist nicht alleine die Lösung....aber so unterstützend...sonst bieten Krankenhäuser Raucherentwöhnungskurse an...das sind dann 5-7 Sitzungen 1x pro Woche 1 h ich kenne Leute bei denen das geholfen hat....ist wie beim Alkohol....man muss den Anfang finden und sich drum kümmern dh ich weiß nicht ob die Kurse bei Corona stattfinden

    Lieben Gruß

    mexico

    hallo Carl Friedrich,

    das einzige was mich da an meine saufende Zeit erinnert...ist die Konsequenz mit der ich das durchgezogen habe ... war vor ganz knapp 2 Jahren halt zum 1.1.

    ich habe auch keine Zigarette mehr angefasst...jetzt möchte ich nicht über das schädliche Dampfen diskutieren, rauchen ist mit Abstand schädlicher

    ich bin auch Vegetarier geworden, mit selbiger Konsequenz...da ist so eine Sicherheit, dass ich das kann....ist beschlossene Sache....wie mit dem Alkohol bzw meiner Trockenheit

    was meinst du denn mit Herrschaften.... den Ausdruck habe ich das letzte mal in der Schule gehört

    Lieben Gruß

    mexico

    hallo,

    ich glaube bzw habe erlebt, dass es beim Suchtgedächnis nich auf die Mikrodosen Alkohol geht die beim Brot backen entstehen....bei alkoholfreiem bzw Malzbier ist allein schon der >Name gefährlich...oder wenn ich schnell das Feuerzeug vom Tisch nehme und die Cola damit öffne...das regt mein Suchtgedächnis an...wen so ein wohles Gefühl dabei kommt...bzw ich glaube, dass jeder seine eigenen Trigger hat...und auf diese sollte man achten...wenn man da chemich ran geht...kann man auch den Faden verlieren...und piselpamplich werden...das ist dann eine Art die Sucht als Sucht zu benutzen

    Lieben Gruß

    mexico

    hallo Barfuss,

    willkommen im Forum...

    ich freue mich, wenn ich lesen kann, dass es jemand noch gerade so geschafft hat, bevor wirklich alles wg bzw verloren ist.....Frau, Kinder und Arbeit...oder sogar sein Leben....ich gehöre auch zu den Leuten, die warum auch immer die Kurve gerade so noch bekommen haben...wenn ich darüber nachdenke oder die vielen Beiträge lese, ist das nicht so oft...irgendwie großes Glück gehabt....über 5 jahre ist auch schon eine beachtliche Zeit....

    viel Spass bveim Austausch

    lieben Gruß

    mexico

    hallo,

    ich kenne das auch mit dem Stolz dazuzugehören bzw meine Krankheit nicht mehr als Makel zu sehen....es war nur eine kleine Veränderung der Sichtweise.....es ist der Stolz einen Weg (nicht nur gefunden zu haben) sondern, den Weg auch mit einem festen Entschluss zu gehen....selbst wenn es zu einem Rückfall kommt...bleibt der Weg erhalten....vor der "Erkenntnis" war immer die Unsicherheit dabei....was sagen die Anderen...wie verhalte ich mich, wenn andere trinken...was ist wenn es die Kollegen merken....diese Krankheit gehört irgendwie zu mir und ich akzeptiere es halt dh ich stehe zu allem was zu mir gehört....die Krankheit ist nicht mein Feind....dann ist es auch schwer, sie für sich anzuerkennen....jeder hat sein Päckel zu tragen

    lieben Gruß

    mexico

    hallo und willkommen auch von mir,

    Glückwunsch....so ein Jahr zu schaffen, zeigt einem doch, dass es auch ohne möglich ist

    ich habe auch sehr viele Anläufe gebraucht, hab es dann auch mal 1 Jahr geschafft....bin aber trotzdem wieder abgestürzt...bim letzten Versuch hatte sich gedanklich was verändert...so eine Art Verständnis...ich habe gemerkt, ich muß was verändern, sonst ändert sich auch nichts....ich habe dann eine Psychotherapie gemacht und viel in diesem Forum gelesen und Bücher....ich habe mich viel mit dem Thema beschäftigt...was mir viel gebracht hat...ich habe alle Strategien im Kopf...mit heute nichts trinken oder mir durch den Kopf gehen lassen wie schwer der Ausstieg war....meine Kinder waren ein großer Grund nichts mehr zu trinken....

    das mit der Gastronomie ist schon mutig....aber viele Wege führen nach Rom....

    das mit der Depression ist eine schwere Kombi...ist so ein ewiger Kreislauf...man trinkt wenn man depressiv wird ....und wird dann vom Trinken wieder depressiv...

    meine Erfahrung ist....man sollte sich um seine Depression kümmern wenn es einem gut geht....wann die Depression erst mal wieder da ist, fehlt einem das Verständnis, um sich richtig um seine Depression kümmern zu können....und dann ist die Lösung Alkohol schnell wieder eine Option...so aus der Erinnerung

    ich wünsche dir viel Erfolg

    Lieben Gruß

    mexico