Der nimmt keine Post entgegen - auch die Schlüssel kamen zurück. Das mit der guten Postanweisung - Überweisung - ist eine super Idee.
Kohle vom Mietkonto auf sein Privatkonto überweisen!
Genial - so geht es!!!!
Lieben Dank von Dagmar
Der nimmt keine Post entgegen - auch die Schlüssel kamen zurück. Das mit der guten Postanweisung - Überweisung - ist eine super Idee.
Kohle vom Mietkonto auf sein Privatkonto überweisen!
Genial - so geht es!!!!
Lieben Dank von Dagmar
hähäö ;.)
Ich schick Dir die Mäuse und Du übergibst sie ihm ![]()
Hey Leute,
ich habe Angst - körperliche Angst - Drohungen genügend wurden schon ausgesprochen ... ich habe einfach nur pure Angst .... so einfach ist das....
Lieben Gruß von Dagmar
Ey klar,
und ich bin der Betrüger, der ihm nie das Geld gegeben hat, nee sorry, aber da bin ich zu ehrenkäsig.
Mensch - ich will die Sache erledigt haben ohne mit dem noch was zu tun zu haben - am besten aber auch ohne seine Wutanfälle und Zerstörungwut hier vor Ort zu haben! Ist das wirklich so schwer zu verstehen?
Lieben Gruß von Dagmar
Hey Ette,
dann würdest "Du als Banker"
mir empfehlen ein Konto aufzulösen, auf welches er am 1. Sept seine übliche Summer überwiesen hat, die für die Miete und Strom aufgewendet wird?
Davon mal abgesehen, was ich hier für einen Auftritt habe ist wohl dann auch klar! Und dass ich alles andere als scharf bin auf noch mehr Gewalt wohl auch, oder?
Nun, Konto auflösen o.k. und dann??? Wohin mit dem Geld? Ich will es nicht (auch wenn ich es brauchen könnte
Ich nehme gerne jeden Rat an, der realisierbar ist ! Denn ein Sparbuch auf seinen Namen bei mir? Auf KEINEN FALL!!
Lieben Gruß von Dagmar
Hallo Kawi,
deshalb habe ich auf 0-Überziehungslinie umstellen lassen und nur Guthabenbedienung möglich, bzw. die Tans sind bei mir.
Von meiner Seite wurden die Papiere bei der Bank ja bereits erledigt mit der Aussage: mich geht das Konto nichts mehr an. Jedoch kann man ihn schlecht hintragen.
Mal sehen, was das Gespräch mit der Bank ergibt. Im Zweifelsfall sollen die Kontakt aufnehmen - ist ja deren Konto. Wenn sie das nicht wollen, dann wird der Guthabenbetrag auf ein Sparbuch zu seinen Gunsten gelegt. Nur : wo hinterlegt
Auf der Bank - denn bei mir ganz sicher nicht.....
Lieben Gruß von Dagmar
Also Ette, sorry, Deine Antwort empfinde ich als unpassend.
A) Hat das Konto noch Guthaben und ich habe nicht vor mich zu bereichern oder abzurechen
B) Werden von dem Konto sämtliche Haus-Mietkosten beglichen
c) Wurde das Konto ursprünglich von ihm gegründet und wird auch noch von ihm bedient.
Unbedeutend ist für Dich die Kontoauflösung - für mich aber nicht ein tobender Alkoholiker vor dem Haus - denn genau das ist die bisher erlebte Auswirkung.
In meinem Fall interpretierst Du gerne, liebe Ette, oder?
Tja, das mit dem toten Mann funktioniert ja immer eine Zeit lang, lieber Erdling - nun gut, ich hätte ja rein technisch nichts gegen die Gelder einzuwenden
die noch auf dem Konto sind, aber das ist mir einfach zu schmutzig.
Ich bin am überlegen ob ich es nicht einfach riskiere eine Schufa-Eintragung zu bekommen und dafür diesen Leerlauf riskiere. Dieser Leerlauf dürfte einher gehen mit irgendwann mal Strom abstellen und Ärger mit dem Vermieter. Für mich erscheint aber ein Schufaeintrag weniger ärgerlich als der tobende Knabe vor der Türe.
Lieben Gruß von Dagmar
Liebe Pengu,
wie gut kenne ich die vermeintlichen Pläne in Sachen gemeinsamer Haushaltsführung - allerdings nur in Worten. In der Realsisierung war das ebenso leere Versprechungen wie alles andere eben.
Kritisch finde ich viel eher, wenn Du von Auszug sprichst und dennoch da bleibst ziehtst Du Deine Konsequenzen nicht durch. Das bedeutet evtl. für Dich dass Du an Dir zweifelst und gibt ihm die Freikarte "sind ja eh nur Drohungen"....
Weißt Du, egal ob er intelligent ist oder die Mutter trinkt - seine Einsicht in die eigene Problematik scheint nicht da zu sein. Muss es auch nicht, denn er kann ja so leben wie er will - nur scheint sich das nicht mir den Wünschen von Dir zu vereinbaren. Wobei, wenn Du nur drohst, dann verlieren natürlich vor ihm auch Deine Wünsche an Brisanz und Glaubwürdigkeit im Sinne von "Na, sie bleibt ja, so schlimm kann es dann ja doch nicht sein..."
Lieben Gruß von Dagmar
Eigentlich war mit meinem Ex vereinbart, dass meine Mietdauer bis zum letzten Tag im August andauert. Allerdings drehte er vor seinem Urlaub durch und verschwand mit den Worten "wenn ich aus dem Urlaub zurück bin, bist Du weg." Das war ich, aber auch das passte ihm nicht und so stand er als Wuttroll am 18.8. vor meiner neuen Tür und forderte zum nächsten Tag die Hauschlüssel.
Nun gut, per Einschraiben und Übergabe - wurde natürlich nicht abgeholt, der wichtig Schlüssel. Ist mir soweit egal, liegt jetzt hier wieder in der Schublade.
Anders sieht es aus bei unserem gemeinsamen Mietkonto, jeder zahlte dieselbe Summe ein. Dieses Konto läuft auf meinen Namen - ist jedoch ohne Überziehungslimit und ich besitze die Tans.
Er wurde informiert, dass er das Konto nun auf sich umschreiben könne (was ich damals nicht wollte, da er jede Menge Lohnpfändungen hatte). Unschwer zu vermuten, dass er auch hier nicht aktiv wird.
Mein Wunschgedanke wäre alles laufen zu lassen, damit er auch die Folgen dieser mangelnden Umschreibung selber tragen muss. Nun sehe ich aber die Befürchtung, da dieses Konto auf meinen Namen läuft, dass ich dann irgendwann mal bei der Schufa eingetragen bin wegen zurückgehender Lastschriften.
Klar, ich kontaktiere morgen die Bank!
Aber ... soll es denn schon wieder so sein, dass ich wegen Eigenschutz quasi - und evtl. Kontoauflösung - mir seine Wutanfälle ins neue Haus holen muss bzw. so handeln muss, dass es ihm wieder mal Ärger erspart. Gut, ich hoffe mal, dass die Überschreibungsinfos bei der Bank mich vor Problemen schützen können und ich das das einfach so versanden lassen kann. Aber sicher bin ich mir nicht, denn auch meine Kündigung mit der Folge seiner Überschreibung ist ja nur möglich durch seinen Auftritt dort.
Hm, ist das der Alkoholiker, dem jeder Weg zu viel ist?
Oder ist es die Tatsache, dass das Umfeld irgendwie merken könnte dass etwas nicht stimmt? Hm, wie auch immer - ich muss handeln, was mir schon stinkt ![]()
Lieben Gruß von Dagmar
So, liebe Amy,
nun muss ich aber mal sagen, Deine Freundin hat Recht! Sie scheint Dich zu schätzen und der Meinung zu sein, Du (!) hast jemanden anderen verdient!
Doch, Amy, eigentlich wäre es genau so einfach, hätten wir nicht alle mal ein paar Wunden abbekommen, die als Narben zurückblieben und die nun wieder in einer nicht gesunden Beziehung drohen aufzubrechen auf Grund von Überanstrengung des Narbengewebes.
Oh Amy, zwar verstehe ich Deinen Frust nur zu gut - mir geht es nicht anders wenn meine Freunde sagen, "hey, ist vorbei, beschäftige dich nicht damit was er tut oder macht!" Aber sie haben so Recht!!!
Mensch Amy, warum verwenden wir wertvolle Energien statt für uns fürs rumdümpeln in traurigen Gedanken? Klar wir müssen bewältigen, wir müssen verarbeiten, wir müssen trauern, aber wir müssen auf u n s e r e Beine kommen, damit wir wieder leichtfüssig durch Leben gehen können. Mal gehen, mal hüpfen, auch mal langsamen Schrittes - aber selbstbestimmt!
Liebe Amy, genau solche deutlichen Worte benötigen wir, auch wenn sie uns weh tun oder uns frustrieren. Denn diese Menschen um uns herum sehen uns scheinbar als wertvoller an, als wir es selber tun!
Lieben Gruß von Dagmar
Neeeeeeeeeeee, liebe Amy, diese Macht besitzt dieses Wesen nicht mehr über mich. Zwar schwebte hier und da die Ängstlichkeit über mein Tun, aber hinderten mich weder an Gartenarbeit, noch am Einkaufen (auch dort hätten wir uns begegnen können) noch daran ins Freie zu gehen oder jetzt schön wohlig zu baden.
Ich finde es nicht gut, dass ich mir selber Angst mache bzw. ihm die Chance gebe, durch seine "nur" Anwesenheit Angst und Schrecken bei mir auszulösen. Denn diesemal hat er selber ja nichts damit zu tun - sondern nur ich....
Nur: wer eben einmal wirkliche Angst verspürt hat, bzw. bedrängt wurde, der scheint das nicht mehr zu vergessen.....
Lieben Gruß von Dagmar
Wohl etwas ruhiger, liebe Caro, aber normalerweise kamen ja seine Wutausbrüche wenn er nachts versucht hat anzurufen und ich diese Anrufe nicht beantwortet habe, also einfach nicht hingegangen bin.
Was ich aber mit Erschrecken bemerkt habe, was diese Kenntnisnahme (die er ja nicht ausgelöst hat sondern ich selber) in mir bewirkt hat, fast ein dummes Verhalten: nämlich vor lauter Angst, vor lauter Wunsch nach "Unauffälligkeit und Frieden" anzurufen um zu sagen: "Ich wollte ja heute morgen was holen, aber wenn Du da bist gehe ich nicht ins Haus"....
Hallo - Angst ist auch Macht - Also hätte ich durch einen solchen Anruf schon wieder ein Machtgefühl in seine Richtung gesendet. Vor lauter Angst um mich und um meine innere Ruhe, vor lauter Angst, wieder solche panische Angst durchleben zu müssen wie vor Wochen. Menschenskind, Angst ist doch ein toller Verbündeter für solche, die in den Krieg ziehen. Nun ist mir auch klar, warum die Indianer einen Kriegstanz durchführen
sich selber stark zu machen, Mut einzureden und die anderen durch das Wissen dessen, zu schwächen.
Nein, ich habe nichts getan - außer im Garten gearbeitet. Ich habe nur wenige Pflanzen aus dem Außenlager aus der Erde ausgegraben, meine Angst war zu groß, da sein Haus und das Außenlager grad mal ca. 200 m voneinander entfernt sind.
Ich habe auch der Versuchung widerstanden bei den Nachbarn anzurufen um nachzufragen ob schon der Anhänger gepackt wird.
Es wird wohl nicht die letzte Angst gewesen sein, aber jede überstandene Angst macht stärker - zeigt, dass sie überlebt wurde. Zeigt mir aber auch, was schon geschehen sein muss (selbst wenn ich es unbewußt verdränge) dass ich in eine solche Panik versetzt werden kann. Es gab ja bisher keine körperlichen Angriffe, ich denke jedoch - kurz davor war er schon. Meine Angst, die ich habe, die gibt mir das Gefühl nicht einen Tag zu spät gegangen zu sein....
Nun hoffe ich auf eine ruhige Nacht,
lieben Gruß von Dagmar
Pandora, komm wieder runter
So ist es immer: das "eigene Kind" kann nur selten ein Alkoholiker sein, eher liegt das am Partner.
Du, mein Ex verbreitet ich wäre Mietnomadin (musst mal den Vermieter fragen wie oft die Miete vor meiner Zeit einging
und wie ich die Wohnung hinterlassen hätte - er hat ebenfalls in dieser Wohnung gelebt, nur nie geputzt ect. Aber diese Stories werden verbreitet. Die Schuld von sich zu weisen, auch als Mutter, ist einfacher als zu sagen "wir alle haben etwas übersehen".
Selbst wenn Du "ihr die Augen aufreißen würdest, " liebe Pandora würde sie nur sehen was sie sehen wollte. Die Mutter meines Ex schickt ihm noch munter monatlich Geld, damit der arme Kerl sich überhaupt am Leben halten kann
wofür dieses Geld draufgeht weiß sie nicht! Wenn sie ihm etwas für Klamotten schickt, dann wird die Hälfte dafür ausgegeben, der Rest eben für anderes.
Es ist so - sie wollen helfen und wollen nicht verstehen wie sie diese Menschen so in einer unmündigen Abhängigkeit halten. Was meinst du, was es mich aufregt, was da verbreitet wird über mich.
Aber mal ehrlich Pandora, wer "einfach so glaubt was erzählt wird" ohne selber zu versuchen sich eine Meinung zu bilden, was sollen wir von der Meinung einer solchen Person haben. Überhaupt, warum ist es mir wichtig was "seine Bekannte" oder "Verwandten" über mich denken? Dieses dumme, gute und brave Mädchen, dass den Knaben sogar noch vor dem "Knast" gerettet hat ist doch selber schuld! Wäre ich viel früher gegangen, dann hätte ich weniger Material für Lügengeschichten gegeben.
Jeden Morgen steht ein neuer Co auf, der uns ersetzt: mal Mutter, mal Freundin, mal was anderes! Wir können es nicht verhindern sondern machen uns durch den Ärger unsere Energie kaputt. Auch mir gelingt es nur selten, mich davon frei zu machen - ich versuche es eben immer wieder aufs Neue.
Schau Pandora, wenn ich mir meinen Ex betrachte, was er schon seit Jahren treibt, immer noch den Führerschein hat, sich immer irgendwie aus der Schlinge oder dem Knast retten kann, so könnte ich oft würgen ... aber ich habe geholfen diese Schlinge abzunehmen!
Zwar helfe ich nun nicht mehr, aber dafür nehmen ihm andere die Schlingen ab....
Lieben Gruß von Dagmar
Ja Amy, im Moment habe ich auch extreme Panik: ich war eben am alten Haus - wollte noch einiges entrümpeln und dem Müll übergeben sowie Pflanzen holen. Uuups - der ist zuhause und ein Würzburger Fahrzeug, welches nicht von seiner Rotweindrossel sein dürfte, eventuell aber von deren 18jährigen Sohn oder aber einem seiner Saufkumpel dort aus der Nähe.
Jetzt habe ich natürlich schon das "grosse Schnatterlein", dass die alles, was sie an Müll bzw. Autoersatzteilen finden auf einen Anhänger packen und mir vor die Haustüre setzen.
In jedem Fall habe ich alle Katzen - auch die Streuner - im Haus, damit die nicht noch überfahren werden.
Dann versuche ich mich ruhig zu halten, indem ich mir sagen, Achtung Mädchen, dass der Knabe ein Narzist ist, das wissen wir alle - aber Du ähnelst auch einem Narzisten wenn Du Dich und Deine Angst überbewertest. Denn nicht alle Welt dreht sich nur um Dich (also mich) und die an mich gesendeten Drohungen.
Ich denke auch Amy, weil Du schreibst, dass "Deiner harmlos" ist, dass die Gefahr von meinem Ex wirklich durch diese narzistischen Eigenschaften und nicht den Alk ausgelöst werden. Hier im Forum wurde ich mal drauf gebracht ob er evtl. eine solche Persönlichkeitsstörung haben könnte. Recherchiert und für einen Laien wie für mich als Volltreffer empfunden. Ich bin kein Arzt, aber wenn ich jetzt so überlege, dann hat er in all den Jahren - 8 Jahren - noch nicht in einem Streitpunkt den wir hatten in Erwägung gezogen selber überhaupt auch nur eine Teilschuld an irgendetwas zu haben. Auch nicht an Dingen, die nichts mit mir zu tun haben. Diese Überheblichkeit dürte auch im Bereich Narzismus anzutreffen sein. Dieser Mensch wurde natürlich aufs übelste durch meinen Auszug gekränkt und dadurch, dass ich nicht auf Drohungen, Anrufe ect. reagiere. Das dürfte die Wut natürlich noch schüren.
Ich bin nicht der Meinung, dass Alkoholiker im Regelfall immer so sind! Ich denke, dass sind die Ausnahmen, die mit jedem im Ort Streit anfangen, die mit den Handwerkern vorm Haus regelmässig Ärger haben und die den Ortsvorsteher vom Grundstück jagen. Das sind wirklich Ausuferungen, die nicht normal sind. Ich denke auch wirklich, es wäre dem "gro" der Alkoholiker Unrecht getan, sie mit so jemandem wie meinem Ex zu vergleichen.
Aber: außer Acht lassen sollte kein Mensch, die Gefahren, die von einem Alkoholiker ausgehen können, zumal ja entsprechende organische Schäden ein solches Verhalten bei Hirnschäden ect. auslösen könn(t)en.
Genau diese Spätfolgen hatte ich außer Acht gelassen. Das Trinken war eine Belastung, das angesäuselt sein von ihm empfand ich widerlich. Nur: dass tatsächlich im Hirn durch dieses Gift Alkohol irgendwann einmal etwas nicht mehr rundläuft und "Defekte" auslösen kann, die so ausarten, das hätte ich nie für möglich gehalten.
Lieben Gruß von Dagmar
Ach liebes Karottchen,
wenn bei mir das Gefühl aufkommt "nicht richtig zu sein" dann kommt zeitgleich eine Kindheitserrinnerung mit den Worten meiner Mutter: "aus dem Uwe (meinem Bruder) wird noch was, der ist nicht so dumm wie die Dagmar...."
Nun, mein Bruder ist 44 - 1 Jahr jünger als ich - und hat gerade mal zwei Jahre in seinem Leben gearbeitet. Diplomierter Hartz 4 Empfänger, der meiner Mutter nicht einmal zur Seite gestanden hat. Sie weiß es, aber die Narbe, die sie mir damals (ganz sicher unüberlegt) zugefügt hatte, die bringt dieses Gefühl des "ich bin nicht in Ordnung" zu Tage.
Ich denke, wir müssen unseren Kernpunkt finden, der das auslöst und an ihn zurück kehren. Immer wieder aufs Neue uns lernen anzunehmen, so lange, bis es zu einem Automatismus geworden ist. Warum sollen Automatismen, wie beim Trinken, nicht auch positiv sein - im Sinne von selber Stabilität bekommen?
Du fühlst Dich durchschaubar? Ich bin durchschaubar und das ist in Ordnung! Wer mich verletzen will, der kann das auf vielfältige Art und Weise - wer mich schätzt und bewahren will, der kann das mit diesem Wissen noch umso besser.
Ich bin ich - nicht immer pflegeleicht - nicht immer leicht zu nehmen, aber aus meinem Herzen und meinen Gefühlen (selbst wenn sie falsch waren) habe ich noch nie eine Mördergrube gemacht. Denn letztendlich muss für jede meiner Worte oder Taten ich selber gerade stehen.
Also, liebe Karotte, halt mal ein Zwiegespräch mit Deiner Gebärmutter, auf welchen Konsenz sie kommt ![]()
lieben Gruß von Dagmar
Ja, liebe Caro,
Vermieter (der aber nicht hier wohnt) und Nachbarn (die auch nicht hier wohnen, sondern nur ein Blockhaus bauen) sind selten hier. Ich lebe hier quasi alleine auf die nächsten hörbaren Meter. Da ist also Hilfe nicht zu finden.
Aber: ich habe ein Mobiltelefon wo in jeder Etage ein Apparat ist. Das Handy ist immer mit am Bett und 110 geht schnell.
Die Wutanfälle ergeben sich im Regelfall erst zu später Nachtstunde (vermutlich wenn ein gewisser Spiegel überschritten ist - sei es in Sachen Promille oder in Sachen Wut). Ob es ihm da wirklich noch gelingt gerade hierher zu finden mit dem Auto ist die eine Frage.
Das was er androht, mit Dinge in die Hauseinfahrt zu schmeissen, muss von längerer Hand geplant sein (Anhänger ausleihen, bepacken, hierher fahren) ob er dazu in der Lage ist kann ich auch nicht sagen. Aber da Anrufe so spät erfolgen, wird er wohl nicht mehr nachts einen Anhänger packen. Da hoffe ich einfach.....
Und wenn es anders kommt, dann werde ich es auch überleben!
Ja, die Selbsterziehung, die kann uns niemand abnehmen. Trauern ist o.k. auch Zeit zu benötigen - aber nicht gefangen bleiben in Trauer oder Zeit sondern sich irgendwann einen prächtigen Tritt geben und sagen "auf geht's" - wir kriegen im Leben keine Gutschrift : entweder wir leben heute im hier und jetzt oder es ist vorbei. Wie Du so schön sagst: dieses Wochenende kommt nicht wieder....
Lieben Gruß von Dagmar
Auch ich denke, liebe Karotte, es gibt Zeiten, da ist es wichtig im Forum zu lesen und andere Zeiten, da ist man/frau sich selber genug und möchte gar nicht lesen, sich vielleicht auch nicht mit diesem traurigen Thema auseinander setzen.
Anfänglich war es mir ganz, ganz wichtig, wo ich noch so gar nicht in der Lage mich selber zu sehen. Je mehr ich bei mir sein kann, desto weiter rückt das Thema "Alkohol" weg und macht der Erkenntnis Platz, dass es einfach nicht passte und ich für mich einfach alles aufarbeiten muss und einfach in der nächsten Zeit kein Platz für eine Beziehung ist.
Vieles versuche ich sinnbildlich zu bearbeiten: habe ich mich über seine Drohanrufe geärgert, dann geht es Unkraut zupfen
Nein, nicht das menschliche, dass ist ja nur krank
nein, das im Garten ![]()
(Ich hoffe, dass ist nicht wieder sarkastisch rübergekommen, aber es ist tatsächlich für mich eine Eselsbrücke). Raus mit schlechtem aus meinem Beet und meinem Herz! Ich denke da speziell an die Schlingerpflanzen, die sich um jede Pflanze legen und sie quasi erwürgen.
Lieben Gruß von Dagmar
Hey liebe Caro,
ja mir geht es ganz gut. Schön wäre es natürlich, wenn endlich mal die ganzen Möbel da wären und ich wirklich zu Hause angekommen bin, aber was so viele Jahre kein daheim war, das dauert hier nun eben etwas länger.
Vor kurzem drohte sich eine Wut bei mir einzustellen, weil wieder Drohanrufe hier ankamen. Da dachte ich: "Warte mal Mädchen, Du hast jetzt negative Energien, dann zupf mal damit das Unkraut raus
So, in diesem Zusammenhang habe ich dann gleich mal zig Frühlingsblumen (Tulpen, Narzissen, Hyazinthen) ins Beet gebracht.
Heute kam der Schlüssel zurück, den er mir zum 19. August abverlangt hatte und den ich per Einschreiben/Rückschein versandt hatte. "Nicht abgeholt" auf der einen Seite als Druckmittel für aggressive Auftritte gut genug, auf der anderen Seite zu uninteressant um ihn anzuholen.
Auch das Mietkonto hat er noch nicht auf sich umschreiben lassen - belastet mich nicht, weil ich zuvor auf der Bank alles geregelt habe, damit ich nicht auch nur einen Cent zahlen muss; also nur reines Guthabenkonto ohne Überzugslinie.
Dennoch, ich kann nicht verstehen, dass nächtliche Anrufe voller Drohungen und den Versuchen mit unter Druck zu setzen (deshalb gehe ich ja nicht mehr ans Handy) wichtiger sind als tatsächlich diese Dinge für ihn selber zu einem Neuanfang zu bringen. Wobei ich mich schon gefragt habe (obwohl es mir egal sein sollte) ob das genau die Schritte sind, die der Außenwelt klar machen hier läuft oder lief etwas nicht gerade. Also dieses Außenbild eines Alkoholkranken, der meint alles im Griff zu haben, zu zerstören.
Diese Gedanken werden mich wohl immer noch mal durch den Tag begleiten oder als Fragen im Raum stehen. Aber sie genügen nicht um mir den Tag zu vermieren. Gewisse Ängste bringen diese Drohungen schon mit sich, das möchte ich nicht in Abrede stellen.
Ich habe aber gestern mal das Haus bei Nacht besichtigt. Es ist von der Straße, über die er kommen würde, nicht gut einsehbar. Da ein Kiesweg hierher führt ist es schnell möglich das Licht im Wohnzimmer (welches von der Straße nicht gesehen werden kann) zu löschen und quasi in Deckung zu gehen. Nicht das, was ich möchte - aber vermutlich etwas, was derzeit noch angebracht ist. Wo bei ihm so viel Wut und blinder Hass gestreut wird, da ist kein normales Gespräch möglich - noch nicht mal ein ungefährliches Gegenübertreten.
Das sind schon Dinge, die mir zu schaffen machen, denn ich kenne so etwas nicht! Aus ist aus und dann versucht man so friedlich wie möglich auseinander zu gehen, aber nun gut hier geht es nicht.
Das aber kann mich nicht hindern, mir hier ein Leben aufzubauen, in dem ich mich wohlfühle. Die Ängste werden schwinden ebenso wie die früher gehabte Angst vor Anrufen. Mitterweile schlafe ich gleich danach ruhig weiter und denke nur "Diese Energie, mein Freund, hättest Du besser nutzen können".
Ja, liebe Caro, ich denke die Rückbesinnung ist wichtig wenn jemand wie ich in einer Umwälzungsphase ist. Resümee ziehen, sich fragen wo es warum weh tat, was wie gut oder weniger gut gelaufen ist und woran man/frau noch arbeiten oder sich ablenken kann.
Ich merke, ich komme langsam wieder zu Kräften und ganz langsam stellt sich auch wieder meine Kreativität ein. So ein paar Dinge, die mache ich noch nicht, die ich früher gerne machte wie Kuchen backen ect. Brot ja, das brauche ich zum täglichen Bedarf, aber Kuchen, soweit bin ich noch nicht, wird aber auch bald - Rezepte stöbere ich schon durch ![]()
Klasse, dass der (nicht mehr vorhandene) Backenzahn Dich nicht quält. So was ist so toll, wenn keine Schmerzen da sind und man auf einen Zahnarzt vertrauen kann - ist für mich noch wichtiger als der Friseur, der auch sehr wichtig ist - damit ich nicht heulend aus dem Laden stürme
Was mir als Teeny passierte als mir die Haare verätzt wurden...
Also liebe Caro,
dann wünschen wir uns weiterhin Stärke und gute Gedanken zur Nacht ![]()
Lieben Gruß von Dagmar
Draußen in meinem Rauchereck sind Solarlampen, mit Sonne, Mond und Sterne, die nachts blau glimmen. Das ist so herrlich nachts draußen zu sitzen, den Sternenhimmel zu sehen und diese blauen glimmenden Objekte. So gehe ich für mich immer friedlich in meine ruhige Nacht.
Lieber Papi,
so wie ich Dir aus vollstem Herzen Recht gebe, so kann ich Amy ebenso gut verstehen, weil ich da meine Muster wieder finde.
Lieber Papi, du hast so Recht: weder können wir die Mengen kontrollieren, noch Einfluß darauf nehmen - ebenso wenig sollte es uns interessieren ob, wann oder wieviel genossen wird.
Ich selber verspüre bei mir (vermutlich der gute Co-Akzent, der für mich nicht gut ist!) immer wieder die Frage: ist "er" wirklich ein Alkoholiker gewesen, ein Alkoholabhängiger? Bin ich vielleicht in meinem Verhalten zu extrem gewesen? Ich weiß über den Kopf und sogar über das Herz, dass ich gehen musste weil "sein" Verhalten für mich nicht mehr erträglich war. Aber diese komische Hoffnung, dieser beständige Selbstzweifel an sich selber - und die endgültige Angst des letzten loslassens - die scheint eigenartige Gedankengänge mit sich zu bringen.
Auch jetzt noch, lieber Papi, wo ich ausgezogen bin, auf Anrufe und SMs nicht reagiere - wo ich mich meinem Suchtmittel fernhalte - auch jetzt noch frage ich mich (und das, obwohl klar ist, dass sein Umgang mit Alkohol mir geschadet hat und dass viele Zeichen darauf hindeuten, dass er sehr wohl Alkoholiker ist bzw. alkoholabhängig) "Habe ich durch mein Verhalten dafür gesorgt, dass alles in diesem schlimmen Stand ist?"
Ich würde alle meine Entscheidungen im Sinne meiner Gesundung wieder so treffen! Aber vermutlich hätte ich die nächste Zeit auch weiter Bedenken gegen meine reale Urteilskraft. Ich befürchte, dass ist die Krux an Co-Abhängigkeit und an dem, was uns immer zweifeln lässt, wenn wir die Geschichten anderer lesen (die bei uns eigentlich nicht anders laufen).
Lieben Gruß von Dagmar
Hallo Bienchen,
bitte versuchen alles mitzunehmen (ein paar Kleinigkeiten sind bei mir noch im alten Haus, die ich vermutlich nicht mehr sehe, mit denen er aber droht, sie mir vors Haus zu schütten) denn Du weißt nicht, ob Du später nochmals in die Wohnung kommst.
Nachdem ich alles leer geräumt habe und ihm quasi 200 qm bleiben mit 2 Kleiderschränken, einem Bett und einer Küche - übrigens alles ohne Gardinen
wird das Haus nur noch Geisterhaus genannt. Zumal er ja häufig on Tour ist.
Wichtig sind a l l e Deine Sachen, damit Du weder einen Grund hast zurück zu kehren, noch einen Grund hast etwas in Deinem späteren Leben zu vermissen. Ich denke, die Aussage von Deinem Vater ist treffend, dass überhaupt erst in solchen Momenten vielleicht ein Durchblick bestehen kann, dieses ist aber nicht unbedingt der Anlaß für eine Änderung des kranken Alkoholikers.
Wie Spedi schon vom Tiefpunkt spricht, so muss das keinesfalls durch leere Gardinen oder ein leeres Haus sein. Mein Ex hat in seinen 43 Jahren noch nie alleine gelebt, auch das dürfte für ihn kein Tiefpunkt sein, da er vermutlich die Zeit bei Saufkumpanen verbringen dürfte bzw. die wenige Zeit nachts, die er mal da ist, sich im Internet tummelt.
In seinem Fall bspw. gibt es keine Gründe irgendwas zu ändern, obwohl die Bude leer ist, obwohl er seinen Verwaltungskram nicht durchblickt, auch Strafhaft wird da noch nichts ändern - evt. ein entsprechendes Krankheitsbild, aber auch das wage ich in Frage zu stellen.
Meine Hoffnungen habe ich, auch wenn es schwer fällt, auf mein Leben zentriert. Abend für Abend für einen schönen Tag dankbar sein, der ohne Unruhe zu Ende ging. Tag für Tag glücklich sein, wenn die Trauer abnimmt und sich Tag um Tag freuen wenn das eigene Leben Formen bekommt.
So hart es auch klingen mag, im Moment - unter dem Sog von Alk - ist er für dich verloren (es sei denn, Du nimmst das alles .... und das was noch kommen wird ... in Kauf). Nicht verloren bist Du und Dein weiteres Leben!
Lieben Gruß von Dagmar
Oh Amy, ich würde ja gerne für Dich hoffen, aber irgendwie erinnert mich das alles an das von mir erlebte: da wurde mal das Bier rein demonstrativ ausgeschüttet - aber dennoch: es ging danach wieder los.
Ja, das Handeln vom Vortag war vielleicht doch nicht o.k., heute mache ich es anders - habe ich zumindest vor....
Was mir auffällt - ursprünglich nur bei mir - mittlerweile achte ich auch bei Euch darauf: dass wir uns alle wohler und ruhiger fühlen wenn uns Versprechungen gemacht werden oder wenn die Stimmung ruhiger wird. Da scheint unser Hoffnungsvirus zu grasieren und wir haben den Eindruck es geht uns gut - unser Partner erweckt ja den Eindruck etwas zu ändern, etwas tun zu wollen.
Bei mir selber war das kräftezehrend dieses jetzt hoffen und bangen um dann später (in meinem Fall) doch vom Gegenteil überzeugt zu werden.
Weißt Du Amy, Entschuldigungen haben es bisher nicht geschafft meine Narben besser heilen zu lassen! Bei Dir??? Ich würde hoffen, dass er aus der Entschuldigung etwas gelernt hat und sich nie! wieder so verhält, dass er sich entschuldigen muss!
Lieben Gruß von Dagmar