Beiträge von dagmar007

    und vor allen Dingen: so lange Ihr "Freunde" bleibt kann er als Freund jederzeit wieder mal vorbei kommen und wieder mal seine Spiele spielen. Ach Crevette, ich verstehe Deinen Kummer nur zu gut, aber Mädchen, das hast Du nicht nötig - einen solchen Freund!!!!

    Zieh Dir nicht den Kittel an wie schlecht Du bist oder sonst was - der packt eine Beziehung mit einer tollen Frau wie Dir nicht, die sich vom Alk distanziert. Deshalb benötigt er eine ganz "billige" oder auch "teuere" Lösung um eine Frau zu finden die das akzeptiert!!!

    Ich erlebe ja gerade ähnliches und ich muss Dir sagen ich will nicht mal für 3 Millionen mit der Gesellschaftstrinkerin meines Ex tauschen, noch nicht mal für einen Tag. Er hat nun krank gemacht und statt bei ihr rumzuhängen, müsste man doch meinen wenn die gesellschaftliche Zuneigung so groß ist, bemitleidet er sich hier (Schitt, mir wäre recht gewesen, er wäre dort geblieben). Ich sehe an den Klamotten, die er zurückbringt dass es mit der Hygiene nicht soweit her ist. Das morgendliche Trinken gibt es nun auch und statt einer Kiste Bier ist der Vorrat auf zwei erhöht worden. Gestern hatte er nachmittags etwas mehr als den Spiegel und pennte für zwei Stunden ein. Die Nacht dafür war er wach. Heute morgen um 7.00, eigentlich viel zu früh, in seine Vorratskammer und nichts wie ins Auto ... ob die Eile dem Arbeitsplatz galt oder vielleicht einem kühlen Schluch vermag ich nicht zu beurteilen...

    Du sagst, bei Deinem ist das anders? Bist Du Dir sicher? Noch vor zwei Monaten hätte ich Stein und Bein verwettet, dass bei meinem Ex sowas nicht so passieren kann. Er war beim Zahnarzt, nach 10 Jahren erstmalig, weil die Zähne zusammenbrechen. Die Spritze wirkte nicht. Ich sagte zu ihm "Warum eine Spritze bei Dir nicht wirkt dürftest Du ja selber wissen". "Nein, warum?" "Die wirkte dann eben Stunden später" Wie ein gerade geschlupfter Calimero aus dem Ei mit aller Naivität sah der mich an.
    Ich denke mal, der gute Alkspiegel hat sich nicht unbedingt mit der Beträubungsspritze vertragen. Dass der Angriff mit vielen Komplikationen verbunden war muss ich nicht erörtern, auch das durch mangelnde Pflege die offene Wunde eiterte ect.

    Warum ich Dir diese Story erzähle? Weil die Veränderungen mit dem Alk scheinbar manchmal so ransend gehen, dass man Gott danken kann sie nicht erleben zu müssen. Eventuell geht dieser Krug, den ich gerade trage, an Dir vorbei wenn Du stark bleibst. Wirst Du weich, so hast Du Chancen eine solche Tragödie zu erleben wie ich. Nicht jeder Alkoholiker endet so, wie ich es gerade beschreibe, aber ich denke, viele werden ähnliche Wege einschlagen....

    Und Crevette, ehrlich gesagt, trotz allem Schmerz (den ich immer noch spüre) kann mir ein solches Wesen nur leid tun und ich bin froh, dass nicht lange mit ansehen zu müssen. Diese Menschen drehen sich im Kreis, kommen mit sich und den Folgen ihrer Entscheidungen oft nicht klar und hassen sich selber dafür. Wenn ich das gerade so sehe, dann weiß ich, warum ich ihn nicht zurück will - und ich weiss, was noch auf mich zukommen würde.

    Crevette - versuch bei Dir zu bleiben, selbst wenn es bei "Deinem" derezeit noch nicht so extrem ist, so ist wohl mit dieser Krankheit alles möglich.

    Übrigens, Tihaso hat auch hier mal wieder recht: denke nicht daran wie er aussah. Auch bei mir war das ein Problem - hat mein Ex seinen Spiegel, so sieht er gut und gesund aus. Das nächtliche Schnarchen entlarvt dann die "etwas mehr Menge" und der Alk ist da - somit wurde das Gespräch nicht im klaren Zustand geführt sondern im üblichen Spiegel, den er benötigt um zu funktionieren. Ich sehe ihn mir nicht mehr an - sehe ihm nicht mehr in die Augen um nicht wieder Trugschlüssen zum Opfer zu fallen. Die Fahne rieche ich ja bei dem Abstand den ich halte nicht.

    Glaub mir eins: die wissen welche Klamotten wir mögen - wie sie vorteilhaft aussehen und welche Stränge sie ziehen müssen. Mein Ex kauft sich derzeit Klamotten für sich, die mir gefallen würden an ihm. Ich glaube nicht, dass er das macht weil er sich selber darin gefällt - denn dann würde er diese Kleidung auch tragen ;)

    Spiele, Muster und Seilziehen - zieh nicht mit, lass das fallen, damit auch er fallen kann und Du frei wirst.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hallo, liebe Mami,
    technisch ist das zwar möglich (ich habe auch ein solches "begabtes" Exemplar hier im Hause) aber ich bezweifle sehr, sehr ernsthaft ob die Herren sich diese Mühe machen und dafür noch die notwendige Konzentration haben.

    Und? Was ist dabei?! Mein Ex hat auch hier geschnüffelt als ich ein paar Tage weg war! Schön, wenn er schon nicht realisiert, dass er ein Alkoholiker ist, dann soll er ruhig realisieren dass ich etwas für mich tue!!!

    Unglaubwürdige Aussagen? Häh Hallo ... vergess das Geblubber einfach. Ein Richter oder ein Jugendamt wird ebenfalls registrieren dass Du Dir der bei Euch vorhandenen Problematik bewußt bist und etwas für Deine Familie versuchst zu tun.

    Mensch Mami, der macht Dich rund und klein und Du erlaubst es ihm. Kein Mensch gehört in eine Klapse. Sollte ein Mensch psychische Probleme haben, dann können ihm Fachleute helfen - in keiner Klapse, sondern in einer Einrichtungen wie einem Krankenhaus, wo der kranke Körper gesunden kann. Laß Dir und Deinem Baby um Gottes Willen so was nicht um die OHren hauen. Lieber Gott, wie sollt Ihr denn das in Gegenwart eines solchen Ekels überstehen. Hey, da ginge es Dir doch alleine um 10000% besser.

    Warst Du schon mal auf dem Sozialamt oder dem Jugendamt wegen der Wohnung?? Das sind Wohnsituationen, die einem Kind - und dessen Mutter - nicht zugemutet werden können, denn da muss ein Mensch deppremiert werden.

    Mann, Frau :) Tu um Gottes willen was für Dich - in welcher Form auch immer - strample Dich, wenigstens gefühlsmässig frei, sonst gehst Du unter....

    Viel Kraft wünscht Dagmar

    Seit ich Teenager bin "arbeite" ich mit meinen nächtlichen Träumen und bin durch sie schon auf viele Lösungen gekommen. Ich habe irgendwann als Teenager bemerkt, dass im Schlaf vieles verarbeitet wird - mit Symbolen - was im Alltag untergeht. Ich konnte so manchen Schlüssel wiederfinden und manche andere Lösung einfach nur die Bereitschaft meine Träume willkommen zu heißen und zu versuchen sie zu "übersetzen".

    Seit drei Wochen quälen mich Nacht für Nacht Alpträume, in denen die Szenarien der schlimmsten und traurigsten Situationen wieder hochkommen. In meinem Fall war es definitiv das Ende der "Beziehung", der Kampf um eine Weiterführung und meine Trauer und Hilflosigkeit. Mit dieser Situation habe ich real und im Wachzustand Frieden geschlossen - es ist vorbei.

    Jede Nacht aber kommen nun wieder diese belastenden Ereignisse wieder hoch. Jede Nacht wache ich auch mit einem depremierten Gefühl und habe wieder diese Situationen, die so schlimm für mich waren, real vor Augen.

    Kennt von Euch jemand diese Situation, bzw. kennt das jemand aus Zeiten, in welchen er seine Co-Abhängigkeit begann zu bewältigen? Mir persönlich reichte der reale Schmerz, so toll finde ich es nicht, nachts nochmal diese Situationen durchleben zu müssen....

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ja und Nein Gigi,
    grundsätzlich habe ich sehr viel Kraft und bin immer wieder hoch gekommen. Allerdings dachte ich am Anfang als auch noch die Beziehung brach und mein Wohnsitz fraglich war das Leben bricht zusammen und ist aus.

    Aber genau das Gegenteil war der Fall: jetzt erst kam eine mir aus längeren Zeiten bekannte Kraft und sagte: Anzeigen schalten!

    Eine alte Urkraft kam und sagte: Mädchen, lass mal sehen, ob es wirklich ein Verlust ist, ob dieser Mensch Dein Leben bereichert oder erschwert hat.

    Alle diese Antworten waren von Traurigkeiten überzogen - aber auch von Antworten, die mir Schritt für Schritt ermöglichten auf mich zu achten, endlich nach jahrelangem darüberreden die passende Brille zu kaufen (trotz finanzieller Pleite) endlich mal wieder zu langjährigen Freunden für ein paar Tage zu gehen.

    Ich habe noch keinen Job, werde auch noch suchen müssen - aber das Leben hat mich wieder und ich habe mich wieder. Alles noch wacklig, alles noch so ein bischen mit vielen Fragen im Kopf - aber alles in Vorwärtsrichtung.

    Arbeitsplatz oder Partner : sie konnten mir ins Kreuz treten, aber brechen ließ ich es mir nicht :)

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ich vermute mal, es ist immer schwierig die "andere" Seite zu verstehen. Wobei mir Eure Erklärungen aus Sicht eines Ex-Nassen sehr geholfen haben vieles nicht (mehr) persönlich zu sehen.

    Das was ich - verbunden mit Eurem Wissen - derzeit erlebe scheint eine gewisse Art an Hilflosigkeit zu sein sich am besten als nasser Trinker mit seiner Sucht zu arrangieren um als Rahmenbedingung zu versuchen alles so reibungslos wie möglich laufen zu lassen.

    Als Co ist es eventuell ähnlich - nicht erkennen können oder wollen wie weit es ist - wie ich die Nähe des Partners meiden, bis die kleine Erklärung "Das will ich nicht mehr" bei ihm ausreicht ganz schnell die Beziehung zu ändern. Was ihn natürlich nicht hindert seit dem Ende immer wieder auf Kontakt gehen zu wollen. Auch er bemüht sich wohl den "leichtesten" Weg zu gehen.

    Ich als Co habe mich für den schweren Lernweg entschlossen, der sicherlich meine richtige Lösung und Loslösung sein dürfte.

    Ja Dorothea Sucht, Zuneigung und Gefühle sind so weit vom Verstand entfernt wie es überhaupt nur denkbar ist. Ich für mich kann das auch nur so bewältigen, dass ich sage ich bin Co und arbeite an mir und er ist abhängig, das entzieht sich meinem Wirkungskreis. Aus - basta - Schluß.

    Denn genau dieses angesprochene Lügen, Verhandlungsweisen, Spielen und auch erbärmliche Ansichtsmomente des Verfalls zeigen was Sucht wirklich ist und dass ein Co versuchen sollte die Füße in die Hand zu nehmen - falls er/sie es noch kann.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Was ich bei mir selber bemerkt habe, dass wieder die Spontanität in mein Leben zurückkehrt, die lange einfach unter der Trauer verdeckt war.

    Am Montag mal ganz spontan in Stuttgart mit Freunden das Fussballspiel auf einer Großleinwand betrachtet. Heute mit der Nachbarin nach dem Essen Mundraub an einem Kirschbaum begangen ;)

    Ich war vier Tage ohne mein Suchtmittel, was mir sehr gut getan hat, weil jeder dieser längeren Zeitabschnitte mir bei objektiver Betrachtung hilft. Ich finde es schön, dass ich als "alter Esel" wieder die Spontanität und Dummheit zurück bekomme, die früher mal als jugendlicher Unsinn abgehandelt wurde.

    Oft fühle ich mich auch jetzt wie ein Teenager, der in die erste eigene Bude zieht (obwohl das bei mir ja bald mal 30 Jahre her ist) das Gefühl ist das selbe. Die Freude auf Möbel und einrichten auch - leider auch die schlechten Finanzen :(

    Ich habe den "Vorteil" das Leben meines Partners von meinem schon über Jahre separiert gehabt zu haben und keine Gemeinsamkeiten größerer Art gehabt zu haben. Sprich, meine Freunde oder Hobbies waren nie seine, somit ist für mich dieser Bereich gleich geblieben. Was aber entfällt sind die Gedanken um die Tagesverfassung, auf die ich mit Rückzug oder mit Gespräch früher abchecken musste was ich machte. Das ist nun nicht mehr der Fall, da es nichts mehr zu reden gibt - unsere Leben sind getrennt und wir sind lediglich in einer Zweckgemeinschaft (noch) aneinander gebunden. Ansonsten ist jeder von uns so autonaom, wie es in der Situation eben geht.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Tja Gigi,
    es ist faszinierend, welche Chancen man/frau bekommt, wenn man/frau ganz unten ist. Es ist so ein Gefühl von "schlimmer geht es nicht" und nun "Ärmel hoch"!

    Ich spüre ganz imens dass meine Alltagskraft steigt, die Konzentration wieder besser wird und auch die Belastbarkeit von mir. Beim Zahnarzt stellte ich jedoch fest, dass meine Schmerzempfindlichkeit etwas größer ist. Ich bin für mich überzeugt, dass diese Dinge alle zusammenhängen.

    Meine Veränderung begann bereits im Oktober 2007 - während die Beziehung erst im Mai 08 endete. Da nämlich musste ich aufgrund meiner Arbeitsplatzrationalisierung und einer üblen Situation in einem Pflegeheim, Verwaltung, überlegen, was ich für mein berufliches Leben will oder nicht will - welche Kompromisse ich bereit bin zu gehen oder welche nicht und wie ich es habe mit der "Armutsgrenze"...

    Genau diese Fragestellung hat sich in den privaten Bereich übertragen. Ich hatte das Gefühl recht schnell, weil meine Frisur geändert wurde, mein Auftreten sich änderte, meine Art lockerer wurde obwohl ich nun wusste ich werde arbeitslos.

    Ich habe die Psychotherapeutin gefragt ob es einen Zusammenhang gebe, weil es so auffällig ist, dass diesem Zusammenbruch aller Bereiche auch eine komplette Neuordnung folgt (bzw. folgen musste) was sie bejahte.

    Quasi Chancen durch Krisen.

    Jetzt, als Teenagerspätlese, lerne ich das Leben anzunehmen, so wie es ist - nicht mehr anzukämpfen gegen das, was es mir serviert - sondern diese Änderung zu nehmen und aus ihr das für mich Beste zu machen. Da meine Veränderungen langsam kamen und auch noch lange dauern werden, wird mir das im Bewußtsein bleiben. Ich habe mir das auch in Wortform im Gedächtnis behalten und auf lesbarem Stoff.

    Das war für mich übrigens eine große Hilfe alle die Geschehnisse aufzuschreiben, die ich in den Jahren zuvor gerne verbannt hatte, weil es bequemer war.

    Ja, es ist spannend und auch oft versehen mit Stolz wenn ich Muster an mir erkenne und es mal früher oder mal später schaffe, diese Muster zu bewältigen. Nicht alle sind schlecht, aber wenn es automatische Muster sind, dann muss vor jedem Automatismus das Hirn eingeschaltet werden, anders als beim Autofahren....

    Ja, es gibt viel zu lernen,
    und ich lasse es nicht liegen :)

    lieben Gruß von Dagmar

    Die Spirale scheint sich nun bei mir zu vergrößern mit dem eigenen Lebensraum und den daraus resultierenden Freiheiten (ich war ein paar Tage bei Freunden) während seine nun enger wird. Mittlerweile ist auch sein morgendliche Trinken für mich sichtbar geworden und eine Krankmeldung an den Arbeitsplatz.

    Irgendwie komisch - fast wie eine Eieruhr: der Co und sein Suchtkranker, wo der Sand auf der einen Uhrhälfte fehlt, so fällt er in die andere.

    Komisch, wie viele Menschen wünschen sich eine Art symbiotischer Beziehung - wenn auch anderer Art ;) Hier scheint es eine zu geben, bei der unmittelbar ein Schritt des einen zu einem weiteren Schritt des anderen führt. Wobei immer die jeweilige Richtung offen zu sein scheint.

    Das fällt mir während meines kompletten Prozeßes auf und auch bei Fish scheint es genauso abzulaufen - das ist für mich derzeit das deutlichste Beispiel neben meinem.

    Ehrlich gesagt, ich bin sehr froh dass ich Abstand gewinnen konnte und nunmehr wieder 4 suchtlose Tage hatte, in denen sich alles neu über mich erfahrene setzen konnte. So sehe ich auch die neuen Geschehnisse recht gelassen. Es zeigt aber auch ganz klar, dass in Beziehungen, die vielleicht wirklich mehr verbindet als meine, eine Chance besteht wenn eine Seite sich ändert!

    Ich lasse dahin gestellt sein welche Seite das ist - den egal ob suchtdruck oder co-druck beides geht nur bis zu einem gewissen Grad. Wer jetzt aussteigt, der ändert sein Verhalten und scheinbar zwangsläufig das des Partners - wobei auch hier die Richtung offen zu sein scheint.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Tja Gigi,
    könnte es einfach daran liegen, dass wir trotz aller Aufklärung doch nicht aufgeklärt sind über das Thema Alkoholsucht? Ich war der Meinung ein Heroinabhängiger wäre anders als ein Alkoholiker - im Sucht-/Entzungsverhalten wohl sicher nicht, im Bauen von Lügen auch nicht.

    So ... Alkohol ist eine Krankheit (also bitte Nachsicht liebe Gesellschaft, und nun beginnen die schwimmenden Grenzen).

    Ich dachte immer mein Ex blickte noch durch, habe es unter Kontrolle - und sei es dadurch, dass er jeden Tag pünktlich zur Arbeit kommt. Es war ein Trinken ohne mich näher zu belästigen, weil ich ihm aus dem Wege ging. Keine Belästigungen, keine großen Streits - kein nichts....

    Den Abstieg - den klaren Alk-Verbraucher lieferte er mir erst nach Beendigung der Beziehung, dafür aber umso deutlicher. Was mich belastete und zum Ende führte war die Tatsache, dass ich mich mit ihm blamiert fühlte und nicht zusehen wollte wie er sich kaputt säuft.
    Es gab in den 8 Jahren weder Gewalt noch Beschimpfungen oder sonst irgend was. Aber einfach mein Gefühl ich fühle mich so nicht wohl.

    Nun und jetzt ist das Gefühl natürlich übel: denn nun fällt er unter den Tisch, hat den Spiegel von 6 Bieren, pflegt sich nicht mehr und und und - aber das erst nach dem "fallenlassen"....

    Ich denke so einfach ist es nicht zu sagen "warum gibt es Co's oder warum lässt man das mit klarem Kopf mit sich machen". Die Grenze zwischen Alkoholgenuß, Missbrauch und Sucht dürfte sehr schwimmend sein. Oder hat sich Dein Gesprächspartner im Gegenzug mal gefragt, wie er in die Situation der Abhängigkeit kam - vermutlich ebenso schleichend.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Gute Antwort Eric,
    und hilfreich von jemandem Trockenen !

    Wobei es dem nicht gegenübersteht, was ich sage, denn die Distanz zu ihm ist da, wird gewahrt und fällt mir derzeit sogar leicht. Ich spreche also nicht von Kontakt zu ihm sondern davon, diesen Kontakt ganz bewußt abzulehen - ganz bewußt ihm zu sagen "ich will mit Dir keinen Kontakt".

    Bewußt "Nein" zu einem Alkoholiker zu sagen, während der "Ja" sagt zu Prinzessin Alk.

    Was ich interessant finde ich Deine Aussage "unzufrieden mit dem eigenen Leben" auch das höre ich ständig, wobei ich mich auf keine Diskussionen einlasse. Denn an dieser Unzufriedenheit kann etwas geändert werden - ich muss auch etwas ändern an dem Zustand des Zusammenlebens und ausziehen, eigentlich ganz einfach.

    Suchtmittel Ex-Partner, Suchtmittel Mensch - ich denke, lieber Eric, ich bin noch nicht in der Lage zu erkennen wer außer meinem Ex in mir eine Co-Abhängigkeit auslösen könnte. Welche Muster das sind habe ich noch nicht ganz raus. Was keinesfalls heißen soll dass ich vorhabe mich in Gefahr zu begeben, sondern einfach heissen soll dass ich es für mich für ganz wichtig erachte zu begreifen was mit mir passiert.

    Um ihn geht es schon lange nicht mehr. Ihm seinen Alk mir meime Reise in mein "ich". Meine Reise ist schwerer (für den Moment) weil ich Trauer, Veränderungen und alles bewußt wahrnehmen muss und ertragen muss. Nur: ich kann auf meine Wünsche zuarbeiten - ganz bewußt - ich kann die Übereinstimmung von Herz und Kopf erarbeiten.

    Ich wollte mit meinem Beitrag nur sagen, ihm bleibe ich fern und es gibt keinen Kontakt, wenn die Nachbarn erzählen was hier passiert so werde ich anfänglich wohl neugierig sein. Wenn er anruft werde ich so wie seither nicht reagieren oder sagen ich will nicht.

    Aber ich bin mir sicher, bald interessieren mich auch nicht mehr die Dinge, die um ihn herum geschehen werden ....

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ja Gigi,
    das kann ich mir sehr gut vorstellen.

    Wohl auch deshalb könnte ich mir eine Beziehung mit meinem Ex (der so und so meilenweit weg ist von jeder Erkenntnis) nicht vorstellen.

    Ich für mich muss einfach feststellen, innerhalb der 8 Jahre "Beziehung" ist so vieles passiert, was nun auf einer Riesen-Abrechnung steht. Ich habe es mit mir machen lassen, war in meinen Mechanismen gefangen.

    Nun aber beginne ich meine Mechanismen zu durchschauen und zu verändern, bin also keinesfalls mehr bereit nach irgendwelchen alkohoischen Drehbüchern meine Rollen zu wechseln. Damit kommt auch die Frage, was will ich für mich: und ich kann für mich sagen, ich möchte nicht mehr misstrauisch sein müssen (keinem Menschen gegenüber) ich möchte mir nicht mehr überlegen, was wahr und was falsch ist, ich möchte Liebesbekundungen als pur nehmen können und nicht als alltägliche Beschwichtigung und Ruhigstellung.

    So, das aber bedeutet, selbst wenn die Utopie meinen Ex zur Therpie bringen würde, das noch als 1 Promill mit Chancen auf Trockenheit durchsetzt wäre, so hätte ich keine Lust mehr nun wieder gehen zu lernen.

    Ich lerne gerade für mich neu zu gehen. Mit meiner Co-Abhängigkeit zusammen meine Schritte zu gehen und zu sagen "wir (co) und ich sind gemeinsam unterwegs".

    Und da soll ich dann nochmals wieder erste Schritte wagen mit jemandem, der mich unendlich verletzt, klein gemacht und benutzt hat..... Also ich denke derzeit - für mich unmöglich.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Tja, lieber Eric,
    auch ein Thema, welches ich mir überlegt habe. Wenn ich dann endlich ausziehen kann und aber dennoch meine Freunde neben dem Haus meines Ex habe stellt sich mir auch derzeit die Frage, was ich wissen will, soll oder nicht.

    Ich für mich denke, ich werde am Anfang noch auf die entsprechenden Informationen reagieren und vermutlich sogar neugierig sein, weil ich meine Sucht erst richtig ausschleichen muss.

    Ich gehe aber für mich davon aus, dass ich es im Laufe der Zeit gar nicht mehr erfahren will, was passiert.

    Ja, grundsätzlich gebe ich Dir recht - andere Handynummer, kein Kontakt. Aber - ich muss doch als Co meine "scheiß" Sucht bearbeiten. Ich muss erfahren welche Fehler ich warum mache um es in Zukunft zu verhindern. Ich muss für mich - vielleicht eine falsche Aussage - versuchen mit dem Schmerz klar zu kommen und ihn bewältigen um die Sache abzuschliessen. Ich für mich denke, nur ein bewußter Abschluss mit Herz, Kopf und Gefühl macht mir ein neues, anderes, verändertes Leben möglich - im Bewußtsein der Gefahren, die jetzt auf mich lauern.... aber auch später.

    Eines nämlich will ich selber für mich auf keinen Fall - diese Geschichte jetzt verdrängen um Schmerz zu entgehen und irgendwann einmal wieder in selbiger Mühle zu sein.

    Ich selber, was nicht für andere gelten muss, konnte den Abstand und meine Ich-Bezogenheit nur dadurch erlangen, dass ich ganz bewußt sehen musste, welch eine Maschinerie mein Ex geworden ist und auf welchem Stand er sich befindet. Nur dadurch konnte ich für mich persönlich klar beantworten, dass ich eine Zukunft mit ihm nicht für denkbar halte - wohl auch nicht trocken, denn Narzißmus bleibt.

    Wie gesagt, ich lasse mir gerne andere Impulse auf den Weg geben, denke aber für mich dass ich dem Suchtmittel Mensch/Partner nicht mein Leben lang fernbleiben kann. Menschen sind das Lebenselexier und begegnen mir jeden Tag neu - somit also übertrieben gesagt: jeden Tag Gefahr.

    Also denke ich für mich ich muss jetzt jeden Tag erleben und bewältigen um mein späteres Leben erfolgreich gegen Co & Co zu bewältigen.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ach liebe Riverdance,
    gemeinsam zu leben ist die Hölle, ich kann Dir nur sagen, ich dachte ich muss hier in dem Haus bleiben wegen meiner Tiere, meiner Pflanzen und weil ich es finanziell - da arbeitslos - finanziell gar nicht anders schaffe. Aber wenn ich leben will - einfach nur überleben - so muss ich gehen und es irgendwie schaffen. Es hat lange gedauert, bis ich soweit kam und nun kann ich es nicht erwarten alleine in mein neues Hexenhaus zu ziehen, jede Woche Warten ist mir zu lange. Weil ich endlich wieder frei atmen möchte ... leben ohne dass er mir über den Weg läuft und endlich die letzte Phase der Abnabelung geschieht.

    Dieses angekündigte Verhalten durchziehen ist glaube ich wirklich ein ganz wichtiges Thema. Ich habe bei meinem Ex das Gefühl (obwohl ich eigentlich die meisten Dinge umsetzte) dass er erst dann die Dinge registriert wenn sie geschehen sind. Bis zu dem Zeitpunkt glaubt er nicht dass andere mit Aktionen reagieren. Und bei meinem Ex kommt noch etwas anderes dazu: Probleme löst er nicht sondern schiebt sie wie den Gerichtsvollzieher auf die lange Bank, wodurch Zins und Zinseszins entstehen.

    Also warum soll es ihn jetzt beeindrucken wenn ich meine Möbel packe noch bin ich da! Warum sollte irgendjemand dem Alkohol abschwören wenn der Partner noch für ihn kocht, ihn morgens weckt oder gar ins warme Bettchen lässt? Einmal überredet - immer überredet - einmal einen Weg und ein Spiel gefunden - immer wieder dem Versuch erlgen uns Co in diese Muster zu bringen. Und wieeeeee klug das passiert, ist wahnsinnig!!!

    Riverdance: ich habe Polizeibesuche als so beschämend empfunden wie den Gerichtsvollzieher, ich kenne so was nicht - dennoch blieb ich - also warum sollte er es ändern? Ich habe es ja in den Hintergrund gedrängt. Mir wurde erst jetzt klar "mirgehangen mitgefangen" Häh, was geht mich sein Ärger mit der Justiz an? Was geht mich asoziales Verhalten an, welches die Polizei zum einschreiten bringt?? Warum habe ich mir das angetan??

    Gewiss im letzten Jahr war es bei meinem Ex ruhig - aber nicht deshalb weil er dieses Potential und die Gefahr nicht mehr darstellt, sondern weil der Alkohol ihn müde und langsam gemacht hat, er also nicht mal mehr aktiv genug ist für das was er sonst treibt. Also keinesfalls Gefahr gebannt - sondern einfach umgelagert, bis zu einem Zeitpunkt X - wo dann die Nichtbezahlung von KFZ-Steuer und Versicherung ebensolche Konsequenzen bringt wie das alkoholisierte Autofahren. Diese trügerische Ruhe hat mir vorgegaukelt : Normalisierung.

    Weißt Du eigentlich in welche Gefahr wir uns begeben. Mir kommt es erst langsam in den Kopf - alle seine illegalen Taten bspw. am PC können mich betreffen - selbige IP - und dann??? Ich bin fällig als 100% gesetzestreuer Bürger weil er das macht wie immer : Regeln verletzen.

    Was willst Du durch ein Gespräch bewirken? Ich denke mir auch oft, das und das muss ich ansprechen, aber für was? Es kommt entweder nicht an, wird als Quatsch abgetan oder mit jeder Menge "Notlügen" in andere Richtungen gebracht. Wir verzweifeln weil wir uns nicht mitteilen können und geben dem anderen sogar noch die Möglichkeit der Rechtfertigung.

    Wir bieten ihm quasi noch die Präsentationsfläche sich in ein gutes LIcht zu stellen oder evtl. uns die Schuld zu geben.

    Nein, ich für meinen Teil gebe ihm keine Bühne mehr, und auch kein Scheinwerferlicht kommt von meiner Seite auf einen nassen Alkoholiker, der sich selber nicht einmal mehr spürt - also auch keinesfalls spüren kann oder will dass er uns verletzt....

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ja Ihr Lieben, dieser Hoffnungsschimmer wird uns vielleicht als Begleitsymptom der Krankheit begleiten. Dennoch sehe ich es wie Tihaso: ab dem Moment wo wir während dieser Gedanken in uns hineinhören und reflektieren erfahren wir nicht nur mehr über uns sondern wir spüren auch das was wir wirklich wollen oder können.

    Zwar habe ich diesen Hoffnungsschimmer wohl auch, wenn ich es auch nicht wahrhaben will. Aber wenn ich an "ihn" denke, dann ist mein erstes Gefühl Ekel wegen dem Alkgeruch, der zweite das Bewußtsein, dass ich mit ihm um nichts in der Welt tauschen möchte weil diese Zerrissenheit zwischen Lügen, Wünschen die nicht realsierbar sind und Selbstbetrug grausam sein muss.

    Ein gemeinsamer Weg scheidet bei mir schon aus obigen PUnkten aus. Solange mir das bewußt ist, solange ich spüre, dass Berührungen mich eher anekeln als die Sehnsucht erhöhen, so lange bin ich noch im begreifen. Bis es endlich mal so ist, dass der Stein zu Boden fällt, das dauert - aber diese Zeit müssen wir uns geben. Jeder Schritt auf dem Weg dahin ist meiner Meinung nach wichtig, damit uns das - egal ob mein selben oder bei einem anderen Mann - n i e wieder passiert.

    Dieser Ekel, liebe Crevette, der kommt erst jetzt nach Wochen, am Anfang war nur Trauer und Sehnsucht. Aber mit jedem Schritt, den ich begriff, mit jedem Spiel (welches er spielte und ich ihm auf dem Leim ging oder selber später begriff, was das eigentlich war) desto mehr stellte sich Ekel ein. Je mehr er sich in seinen eigenen Lügen verfängt und ich nunmehr die Objektivität und neutralere Betrachtung gewinne, desto mehr verinnerlicht sich in mir dass ich so was wie ihn nicht in meinem Lebenskern haben möchte.

    Aber dieser Ekel entstand - wie auch der Abstand - in vielen Wochen, wo ich gezwungen war auf mich und mein Bauchgefühl zu achten. Auch meinen Körper zu betrachten. Den Fakt ist bei mir: ich habe psychosomatische Probleme wenn er in meiner Nähe ist. Nichts schlimmes, nichts belastendes - aber es entwickelt sich zuweilen ein Ausschlag ist er in der Nähe, ich habe Reizdarm und Reizblase ist er in der Nähe. Ist er über Tage weg, so auch die Probleme. Wenn das nicht eindeutig ist.

    Wenn wir es bildhaft nehmen: der juckt mich nicht mehr (Hautausschlag), sein Verhalten ist besch... (Reizdarm und Blase - Ausscheidungsorgane) und so könnte ich mit dem Bluthochdruck weitermachen und vielen anderen Dingen, durch die ich mich nicht selber ins Grab bringen will wegen Waren, die im Supermarkt ein paar Cent kosten - ich bin mir nämlich mehr wert :)

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ach liebe Fish,
    lass Dich nicht beeindrucken von dem was Du - und wir anderen da regelmässig hören dürfen. Es zeigt uns doch eigentlich nur, dass ein normales und sinnbringendes Gespräch nicht möglich ist. Es zeigt uns doch eigentlich wirklich dass nichts mehr da ist (zuminest derezit) dass es ermöglicht ein Gespräch zu führen, welches neutral ist und eine Lösung mit sich bringt.

    Klar treffen Vorhaltungen. Am Anfang war ich so in Rage, habe mich verteidigt .... Verteidigt - warum eigentlich, habe ich mich dann gefragt? Auch wenn ich da heute noch ab und zu reinrutschen könnte in den Verteidigungsmechanismus kann ich nur feststellen: wenn ein Gespräch mit Vorwürfen beginnt, so ist die Gegenseite (egal mit wem oder um was es geht) nicht an einer Lösung interessiert sondern an einem Streit/Machtbeweis.

    Ich besitze eine dominante Mutter, die nie was mit Alk am Hut hatte, aber ebenso tyrannisch ist wie mein Ex. Es gelingt mir nicht immer darüber zu stehen - aber eines weiss ich - gegen diese Selbstüberzeugung und dieses immer besser wissen ist jede Diskussion Kraftvergeudung.

    Ach Fish ich beneide Dich so dass Du es bald und schnell übestanden hast, bei mir dauert es ja noch :(

    Habe keine Angst vor dem Loch, in das wir fallen werden weil ein paar Probleme von uns abfallen. Ich akzeptiere für mich, dass es vermutlich nach dem Umzug (der ja Arbeit genug ist) eine Zeit geben wird, an der meine Gedanken vermehrt beim Suchtobjekt sein werden - das ist dann mein Entzug, den es heisst durchzustehen.

    Aber körperlich merke ich bereits jetzt wie gut mir die Trennung tut - auch wenn wir uns zwangsläufig ab und zu sehen. Und dieses körperliche besser gehen - dieses in Ruhe schlafen gehen - dieses Reflektieren vor dem Einschalfen können wir für uns nutzen um noch etwas weiter zu uns zu kommen und weg vom Suchtmittel.

    Ich denke, genau dieser Entzug gehört dazu und wird dann eine der wichtigsten Dinge sein - nämlich das endgültige JA zu DIR.

    Lieben Gruiß von Dagmar

    Interessant Eure Meinungen zu hören. Wobei ich einfach für mich selber sagen muss, die Veränderungen die ich an ihm entdecke sind ekelhaft, maschinenhaft und es widert mich an. Ich bin soweit, dass ich das einfach vom Alkohol trenne und sage ich finde diesen Menschen mit diesen Aktionen grässlich (egal, warum der jetzt so ist) - ich will das nicht um mich haben.

    Die Frage waren für mich nicht die Praktiken, sondern ein Unverständniss dass innerhalb von kurzer Zeit ganz viel, ganz radikal anders wird. Eigentlich schneller als ich selber Veränderungen kenne. Nun gut, aber da zeigt sich ja auch wieder das wir uns unterschiedlich entwickeln, mein ex und ich - und zwar in entgegengesetzte Richtungen.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ohje Bienchen, da summt aber viel um Dich rum. Er meint so viel über Dich zu wissen, aber nicht über sein Problem.

    Könnte es nicht sein, dass es auch andere tolle Männer gäbe, in die Du Dich "vergucken" könntest? Weisst Du, das hört sich so an wie endlich den Traummann "bekommen" und nur das kleine Anhängsel Alkohol, welches ja nur ein Miniproblem ist. Ich würde Dir von Herzen wünschen, dass es nie zu einem solchen Problem wird wie bei mir innerhalb von recht kurzer Zeit.

    Gut reden kann man mit ihm - ich befürchte, mit vielen Suchtkranken kann man gut reden wenn diese etwas erreichen wollen, leider machen sie das so selten mit sich selber und einer Gesundung ab sondern mit Versprechungen an uns.

    Meine Beziehung endete letztendlich in dem Alptraum, dass mein Exlover sich nicht im klaren war ob er es schaffen wolle eine Beziehung mit mir zu führen, was er lt. eigenen Angaben wolle, oder mit einer anderen Co, die den Alk tolieriert und konsumiert (das wiederum weiß ich von anderer Stelle).
    Nun gut, da er nicht wusste was er will,bin ich froh, dass ich es nun besser weiß. Liebes Bienchen, Deinen Text hätte ich vor ein paar Jahren noch ähnlich für mich umschreiben können....

    nun gibt es reale Alpträume, also wirklich Schockmomente wo ich mit dem Gefühl an ihn erwache und ein reales Alptraumleben, pass auf Dich auf!

    Lieben Gruß von Dagmar

    Jenny!!!
    Diese Leere ist nicht das was Du meinst !!!

    Diese Leere ist das ungewohnte auf den Stress verzichten zu müssen. Ich bin mir ganz sicher, dass ich damit erst mal umgehen muss nicht mehr überlegen zu müssen in welch fertigem Zustand er ankommt und welche Manöver er auspbt.

    Unabhängig dass das gut und wichtig für mich ist muss ich mich darauf einstellen.

    Und glaub mir Jenny, eigentlich habe ich die letzten Jahre ohne ihm gelebt, und auch den letzten Monat. Allerdings gab es zwischendrinn eine Umfallerzeit in der ich mal ganz gehörig das Co-Näschen voll bekommen habe, aber so voll, wie man es von einem Menschen nicht voller bekommen kann.

    Dennoch: auch gesund werden ist eine Umstellung.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Je schneller sie fallen, desto besser - ich habe viel zu lange Sprungtuch gespielt - schade um meine Nerven und schade darum, dass die Erkenntniss bei meinem Ex vermutlich nicht mehr zu Lebzeiten ankommen kann.

    Schau PUnkterl, auch ich bekam die Stories wie gemein alle sind und was er doch für ein armer Kerl ist blablabla. Hätte ich Depp ihn früher abstürzen lassen, so wäre ich unbeschadeter aus der Sache rausgekommen als jetzt. Denn sein Niveau ist nun so niedrig geworden, dass er seine eigene Moral nicht mehr kennt. Sein Hirn vergisst so viel, dass ein Gespräch nicht mehr möglich ist. Selbst wenn es so scheint, dann hat er nur seinen Spiegel erreicht und ein Sixpack drin.

    Hätte ich ihn früher abstürzen lassen, so hätte ich vielleicht einen oder anderen nüchternen Tag erlebt und wir hätten vielleicht - sehr vielleicht - reden können.

    Damals hätte er vielleicht weniger manipuliert, vielleicht wäre noch ein Funken Ehrlichkeit übrig geblieben. Nun ist er so fertig, dass eben immer wieder neue Spiele an den Start gehen. Manipulationen und so vieles andere.

    Mal eine ganz dumme Frage zu diesem "im MIttelpunkt stehen". Mein Ex hat meines Erachtens einen narzistischen Hieb. Also grundsätzlich das ich mache alles richtig, alle anderen sind schuld - also ich wichtig - ich Mittelpunkt. Ist das grundsätzlich so, dass dieser Wunsch im Mittelpunkt zu stehen einen alkoholkranken begleitet?

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ehrlich gefragt ? Ehrliche Antwort?
    Auc bei uns stand das Thema an - erscheint mir aber für sich lächerlich....

    Wir haben mit unseren Partnern keine Probleme die offen behandelt und besprochen werden können. Wir reden, unsere Partner versprechen vielleicht und halten eventuell noch weniger...

    Liebe Crevette, wolltest Du ihn wirklich zurück???
    Bei mir gibt es zwei klare Seelen - einen Ekel, gegen das war jetzt vor mir steht, einen Ekel gegen sein Verhalten, die Lügen und ein Vertrauen gleich null.
    Im Gegenzug schleicht sich das ach verlogene "es war einmal ein", welches ich sicherlich nicht klar und objektiv betrachten kann - mich hier also wohl selber belüge. Am Schluss bleibt wenn ich richtig rechne nichts übrig, was ihn halten will.

    .... ausser die Co-Elemente in mir....

    So, und gegen die will ich angehen, denn diese Gefühl von Abscheu sind nicht gerade klein, die ich empfinde. Bei diesem kleinen "was wäre wenn" lüge ich mich doch selber an.

    Paartherapie - Einzeltherapie für Dich und mich dass wir unser Leben lernen zu leben, jederzeit. Therapie für ihn? Ähem, er hat doch alles "im Griff" mit seiner käuflichen Freude, oder? Er hat sich doch gegen alle Logik dafür entschieden, oder? Wer weiß, ob oder wie die Story stimmt, aber sollten wir nicht versuchen zu lernen dass uns das egal wird.

    Ach Crevette, ich gewinne selber immer mehr den Eindruck als ob diese Stories dieser Damen so verlogen sind, dass es einem bei der Wahrheit fast schlecht wird. Ich will niemanden schlecht reden, aber habe das Gefühl eines Niveaus, das eigentlich nur zum gemeinsamen Trinken reicht. Was sollen wir da in Therapien - sind es nicht verschiedene Welten in denen unsere Ex und wir leben?

    Lieben Gruß von Dagmar