vor allen Dingen hätten wir beide uns als Paar zwei Jahre Kummer erspart, wenn jeder von uns seinen eigenen Weg gegangen wäre.
Beiträge von dagmar007
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es geht nicht um vertane Zeit sondern darum, dass ich schon vor ca. 2 Jahren für mich selber bemerken musste dass es / er mir nicht gut tut. Bereits damals war ich im Absprung und ließ mich zurückhalten. Es ärgert mich, daß ich damals nicht den Weg gegangen bin der gradlinig vor mir war. Da wäre es aufgrund anderer Randbedingungen einfacher gewesen als jetzt.
Bereits bevor es so knallte war ich dabei ein Haus zu suchen, ist bei mir wegen der Katzen nicht ganz einfach, aber ich hatte doch schon einige Möglichkeiten und Kontakte. Zum damaligen Zeitpunkt dachte ich noch, eventuell gibt es dann eine Beziehung die durch den Abstand an Substanz gewinnt. Nun, das sehe ich nicht mehr so, ist auch derzeit nicht auf meiner Prioritätenliste.
Jetzt erstmal hier das Haus auf zwei Parteien ausrichten, mir meines gemütlich machen, er kann das für sich tun wie er möchte oder nicht. Dann die Suche nach dem Haus - diese Woche sind zwei Anzeigen geschaltet. Und so kommt für mich ein Schritt nach dem anderen. Aber für mich und nicht gegen ihn.
LIeben Gruß von Dagmar
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Tja Lilly, die Ironie ist das was übrig blieb wenn Enttäuschung, Hoffnung und Feindseligkeit dem Verständis gewichen sind, dass es hier um eine Krankheit geht.
Zeitungsanzeigen für Häuser sind geschaltet, die Vermieterkontakte laufen und früher oder später werde ich ihn dann alleine lassen können, was wohl in unserer beider Interesse sein könnte. Ich ärgere mich nur über mich, dass ich überhaupt so lange Waschfrau ect. war.
Das Haus ist schon unterteilt und ich style gerade an und in meinem Bereich. Somit kann es uns beiden egal sein, was der andere macht. Wenigstens einigermaßen...
Lieben Gruß von Dagmar
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Versteckspiele sind etwas tolles, aber sie kosten den armen Alkoholabhängigen so viel Kraft, die böse Partner wie ich ihnen rauben. Nun geht doch glatt meine Ironie mit mir durch, wenn ich diese Spielchen in Wort packen muss...
Kaum abends zuhause angekommen, so muss einfach das erste Feierabendbier rollen, warum verstehen das Partner wie ich so etwas den nicht, Mensch....
Es wird kniffelig oder es ist harte körperliche Arbeit angesagt, da muss schon ein Bier her. Na und erst die Formel 1 - das Start- und das Siegbier, die müssen schon unbedingt kalt gestellt sein (zumindest bei meinem Expartner lief oder läuft das so). Mensch ....
Der tägliche Stress am Arbeitsplatz, also jetzt habe ich mir schon ein Bier verdient, und der Ärger mit dem Gerichtsvollzieher, den löse ich nach dem Bier, vielleicht.
Abends weggehen, ach Mensch, eine Runde knobeln, das gehört doch einfach dazu, natürlich um einen Asbach oder einer solchen Kategorie. Zu sagen hat man sich ja eigentlich nichts, Freundschaften sind es ja nicht, also was bleibt dem armen Alkoliker denn anderes übrig um die Zeit tot zu schlagen?
Na und dann, stellt Euch vor, all die Schnäpse und Biere sind auch keine Freude, wenn die Expartnerin plötzlich im Hobbyraum steht, einen an der Flasche ertappt und der Blick in Richtung "Mc Killroy is watching you" geht.
Und erst die morgendlichen Vorhaltungen, weil hie oder da ja nur die eine oder andere Flasche stehenblieb, das ist wirklich nicht zumutbar für einen so armen Mann wie meinen Exfreund, schon verständlich.
Mensch, und die drei Flaschen, die unter dem PC liegen. Also bitte, die sind doch ebenso wenig interessant wie die beiden Asbachflaschen im Papierkorb der Werkstatt.Und wenn dann der arme Alkoholiker auch noch damit konfrontiert wird, welch extreme Fahne er durch das Schlafzimmer haucht und wie intensiv die Bäume des nächsten Waldes abgeholzt wurden, dann kann ein armer Alkoholiker einfach nicht mehr anders - er muss zum Selbstschutz Schluß machen. Absolut verständlich! Nun auch für mich nach Betrachtung dieser Summen, die innerhalb meiner Beziehung als sagen wir mal zweitägige Bilanz betrachte.
Ach Mensch, warum wird durch eine solche Handlungsweise ein Mensch zu einem gefühllos funktionierenden Verbraucher ohne Kosten-/Nutzenübersicht.
Bei jedem Auto wird im Vorfeld Detail für Detail berechnet - beim Fall in die Sucht nicht ....Lieben Gruß von Dagmar
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Berauschend klar wird mir was "er" mein alkoholvernichtender Exfreund mit "Neubeginn" der Beziehung meinte. Nicht dass, was ich als Normalo davon halte, einfach zu versuchen alte Fehler aufzuarbeiten und neue Verhaltensweisen gemeinsam aufzubauen, sondern etwas ganz anderes.
Seine Vorstellung von "Neuanfang" schien nach dem, was ich bisher von ihm erfahren habe, wenn ein weiterer Neuanfang schief ging, war die Tatsache, dass immer ein Punkt von meiner Seite zu finden war, der es ihm "unmöglich" machte seinen guten Willen durchzuführen.
Klaro, den das eine Mal verlangte ich von ihm auf den Alkohol zu verzichten. Zuvor hatte ich darum gebeten neue Freizeit-/bzw. Verhaltensweisen ins Leben zu rufen. Alles das hat ja seine Liebelingsfreizeitbeschäftigung, das Sprit vernichten, behindert.
Auch meine Zärtlichkeiten waren einfach zu viel, auch weil viele Fragen damit verbunden waren "wie fühlst Du Dich" "was denkst Du gerade". Natürlich ist das alles viel zu viel für jemanden, der sich nicht mehr fühlen kann und der auf Grund von Umnebelung nicht mehr denken kann. So also war weder vor mir noch vor dem sozialen Umfeld diese Beziehung als stabil darzustellen.Dieser Neuanfang scheint laut den Planungen und meinem bisher erlebten zu sein: Er schaltet um von Bier auf Weizenbier. Er ist wohl der Meinung, dass ist ganz etwas anderes .....
So ein bischen, aber gerade nur so viel wie er ertragen kann, darf ich die Freizeit mit ihm teilen. Dann aber bitte in Geselligkeit, wo er dann ungestört (bitte unter meinem freudigen Applaus) die Gläser heben kann.
Sexualtität, ja, die sollte auch wieder aktiver werden, hatte ich doch durch meine Verweigerung gezeigt dass ich ihn - mit seiner Sucht ablehne - und dadurch sein Ego gekränkt...
... ups, und nach jedem Neuversuch ist er wieder für ein paar Tage versackt, weil ja alles so anstrengend ist, ich ja so viel verlange und überhaupt .... der Alkspiegel wieder auf Normallevel gefahren werden musste.
Lieben Gruß von Dagmar
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weil ich dadurch klar und deutlich die Veränderungen an ihm sehe. Denn da ziehe ich persönlich jetzt viel weniger den Bezug zu mir als Exfreundin sondern viel mehr zu einer Persönlichkeitsveränderung die selber nicht mehr jonglieren kann zwischen Nähe und Angst vor Nähe.
Davon einmal abgesehen, ich bleibe so ein Kuscheltiger wie ich immer war, das muss keinesfalls bei diesem Mann sein.
Es schockt mich derzeit viel mehr zu sehen was er für ein Wragg zu werden scheint.
Lieben Gruß von Dagmar
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dass Du Dir Freuden bereitest.
Bei mir geht das noch langsam, die Trennung ist erst ein paar Tage alt und im Moment krabsle ich erst aus dem Loch. Aber mir geht es wie Dir: kräftig wachsende Pflanzen, meine Tiere und viele andere Dinge können so viel Freude bereiten.
Mir selber bereite ich auch durch geliebte Parfüms eine Freude.
Ich für mich versuche auch oft mich selber auszutricksen, Kleidung, in der ich "gut" aussehe, etwas Schminke, auch wenn ich mich nicht danach fühle.
Noch fällt es mir schwer den Haushalt (den wir noch gemeinsam haben) auf Vordermann zu bringen, weil er alle diese Aktionen ja wieder zerstört, aber auch das wird wieder kommen.
Ich denke, genau da beginnt es: so wie Du schreibst - sich selber eine Freude machen. Sich selber lieb beschenken und sich selber erlauben sich an dieser Freude zu bereichern.
Lieben Gruß von Dagmar
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Als nicht alkoholgenießende Ex-Partnerin eines Alkoholikers muss ich folgendes, trockene, Resümee (nach einer Partnerschaft von rund 8 Jahren, in der die letzen beiden Jahren eine rasante Verschlechterung bzw. Stoffsteigerung meines Ex zeigten) erstellen:
Die (gut funktionierende) Sexualität war für ihn im Gegensatz zu mir und meinen Gefühlen kein Zeichen von Liebe und Zuneigung und Zugehörigkeit, sondern Selbstbestätigung, Potenz und Machtgefüge gegen mich.
Zärtlichkeiten von meiner Seite, die bei einem Neuanfang eingebracht wurden empfand er als Einschränkung bzw. störend oder übertrieben, somit ist meine Person (denn als die Beziehung begann war es ebenso verschmust) nie als Partner angenommen worden.
Positive Gefühle scheint mein suchtkranker Freund nicht empfinden zu können, bzw. sie werden durch den Alk verschleiert. Negative Gefühle wie Wut können von einer Sekunde auf die andere ausbrechen und haben sich oftmals auf die Nachbarschaft ausgebreitet, die dadurch entsprechend reagiert hat (Autoreifen zerstochen ect.)
Vor den Problemen resigniert er, indem er sich entweder im Hobbykeller die Kanne gibt oder mit Bekannten (Freunde hat er keine) sich die Oberkante gibt.
Deshalb geht auch eine große Gefahr ihm durch Autofahren im Hochpromillezustand aus, was nicht nur ihn sondern auch andere Menschen gefährdet.
Verlässlichkeit bzw. die eigenen Aufgaben (Rechnungsbegleichung, Schreiben vom Gerichtsvollzieher ect.) kann er nicht mehr bewältigen, da dies hohe oder höhere Konzentration erfordert, als es ihm möglich ist aufzubringen. Außerdem ist es ihm lästig und es wird aufgeschoben bis eben dieser Gerichtsvollzieher im Hause steht.
Bequemerweise trifft der dann ja immer die Ex-Freundin
Somit stellt die Bank keine Kreditkarte aus, auch nicht auf Guthabenbasis.Das äußere Erscheinungsbild ist gelinde gesagt nicht mehr sozialkonform. Die Zähne gleichen einem Mienenfeld und was der Rest des Körpers verrät kann ich persönlich nicht sagen.
Aufgrund der Konzentration auf den Alkohol werden die Lügengeschichten nun langsam so dumm, dass ein Erstklässler sie kaum mehr glauben könnte.
Der Seitensprung, bei dem er nun regelmässig trinken geht, kann keine größere Belastung für mein Selbstwertgefühl sein. Bei einem Gespräch stellte es sich heraus, dass er zu niemandem körperliche Nähe möchte und auch Streicheleinheiten gar nicht gewollt sind. Somit kein Seitensprung sondern gesellschaftliches, genussvolles Zulaufen lassen.
Ganz nebenbei fiel mir auf, dass seit sein letzter Zechkumpan aus dem Ort ausgezogen ist, und er sich im letzten Jahr mit fast allen im Ort verkracht hat, ihn kaum jemand in seinem Werkstattraum besucht, der für ihn eine Kneipe darstellt....
Ich konnte ihm gestern nur noch sagen: "Ich danke dem lieben Gott, dass er diese Beziehung hat enden lassen".
- der Führerschein - eine Gefahr für das Umfeld
- die Zahlungsmoral - ein Problem für Vermieter und Wirtschaft
- Familie und Partnerin litt unter Unzuverlässigkeit
- Freunde gibt es keine aufgrund von unangepasstem Verhalten und Unzuverlässigkeit
- Zweckgemeinschaften (du hilftst mir, ich helfe Dir) fallen aufgrund von Unzuverlässigkeit auch zusammen.
+ der Umsatz der Alkoholindustrie...nur muss mein Herz sich das auch noch alles durch jede Herzkammer pumpen .... Diese Auflistung war für mich ein ganz wichtiger Teil auf diesem Weg!
Lieben Gruß von Dagmar
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Da Erdling und Saila hier schonmal toll geholfen haben damit ich mehr verstehe würde ich Euch gerne nochmals was fragen.
Ich bin jemand, der gerne auch beim vorbeigehen mal eine Zärtlichkeit zeigt, mal einen flüchtigen Kuß, aber auch mal einen liebevollen längeren. Das war auch zu Beginn der Beziehung zwischen meinem Ex und mir so. Über einen ganz, ganz langen Zeitraum.
Damals versuchte er auch noch über Gefühle zu sprechen. In der letzten Woche nach dem Neubeginn fiel mir auf, dass er zwar so tat als hätte er Gefühle, dass aber gleichzeitig eine Eiseskälte von ihm ausging. Nicht nur die Eiseskälte, sondern auch ein Gefühl, dass ihm alles das nicht angenehm war, was früher scheinbar von ihm geliebt worden war.
Mein volltrunkener Exfreund kam nun vor einer Stunde volltrunken und torkelnd, scheinbar mit Augenverletzung (erzählt er) und nach vermeintlichem Unfall - ich weiss nicht, was er alles so lallte mit viel blabla erklärte er mir, dass sein wochenendliches Ausbleiben daran gelegen habe, dass Streicheleinheiten und Knutscherei für ihn zuviel waren zum Neuanfang der Beziehung - eigentlich hatte ich den Eindruck er wolle mir sagen er will das überhaupt nicht hatte ich den Eindruck.
Upsala - das bedeutet für mich nunmehr zwei Dinge:
Er weiß schon nicht mehr wie der Anfang bei uns war
die Nähe erdrückt ihn - klar, die Flasche ist dadurch weiter weg, weil sie ja meinen persönlichen Umkreis durchbrechen muss.Hilfe Leute, das war jetzt gerade noch nichtmal mit Trauer für mich verbunden. Ich konnte da nur noch sagen, "da danke ich dem lieben Gott dass es aus ist".
Aber hallo, das muss ich erstmal verarbeiten.
Lieben Gruß von Dagmar
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Na, da hat es mir doch gerade den Vogel rausgehauen, schön, wenn einem das loslassen einfacher gemacht wird.
Mein volltrunkener Exfreund kam in den Morgenstunden an neben gelalle und blabla erklärte er mir, dass sein wochenendliches Ausbleiben daran gelegen habe, dass Streicheleinheiten und Knutscherei für ihn zuviel waren zum Neuanfang der Beziehung. Hm, am Anfang der Beziehung war das normal für ihn und viel extremer als jetzt.
Upsala - das bedeutet für mich nunmehr zwei Dinge:
Er weiß schon nicht mehr wie der Anfang bei uns war
die Nähe erdrückt ihn - klar, die Flasche ist dadurch weiter weg, weil sie ja meinen persönlichen Umkreis durchbrechen muss.Hilfe Leute, das war jetzt gerade noch nichtmal mit Trauer für mich verbunden. Ich konnte da nur noch sagen, "da danke ich dem lieben Gott dass es aus ist".
Aber hallo, da zeigt sich wieder dass ein Mensch, der keine Gefühle zeigen kann, auch nicht darüber spricht mit Nähe überfordert ist. Es schockt mich dann einfach nur, dass es 8 Jahre gab, denn diese 8 Jahre hatten ebenso begonnen und sind meine Persönlichkeit. Ich liebe es sich mal über die Backe zu streicheln, auch wenn es nur im vorbeigehen ist.
Aber hallo, das muss ich erstmal verarbeiten.
Lieben Gruß von Dagmar
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Ich höre auch immer oder lese von Ultimaten, aber wie aussichtsreich ist da ein realer Erfolg? Ist es denn nicht letztendlich so, wie Fish es schreibt dass genau die Schritte der Ultimaten - bestenfalls - erfüllt werden um dann (nach Ablauf des Ultimatums) mehr oder minder unverändert loszulegen?
Mein persönliches Ultimatum das Trinken zu beenden und sich einer Therapeutischen Behandlung hin zu geben bewirkte einen Seitensprung, das Ende der Beziehung, die Wiederaufnahme und nun das Chaos.
Kann es nicht sein, dass solche Ultimaten (zumindest in meinem Fall) ein Schuß in den Ofen sein können weil ein Süchtiger mit sich selber zumeist ja nicht im Einklang steht. Klar, es gibt keine allgemein gültigen Regeln oder Rezepte und jeder Mensch ist anders, aber ein Ultimatum bedeutet natürlich auch absolute Konsequenz der Gegenseite.
Wenn also ein Termin verstrichen ist muss der Geber des Ultimatums dann die Koffer packen, ansonsten wäre er oder sie ja nun selber nicht mehr glaubwürdig, oder sehe ich hier etwas falsch?
Lieben Gruß von Dagmar
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so wie bei vielen von "uns" habe ich den Eindruck. Wir müssen uns ansehen und riechen wie sie sich kaputt machen und auf unsere "Ängste" gibt es noch eins auf die Mütze.
Natürlich ist es jetzt wichtig sich zu schützen und Abstand zu nehmen, und genau das ist wohl das Schwerste. Selbst wenn man Abstand gewinnt, die Liebe langsam stirbt, dann ist das doch anders als mit dem endgültigen Aus.
Zwei Jahre war meine Beziehung von meiner Seite her lieblos weil die Fahnen und die Trunkenheit alles zerstört haben. Als er dann die Beziehung beendete, die er dann wieder aufnnehmen wollte, Kreisspielchen halt, da plötzlich meinte ich er würde mir fehlen. Irgendwie falsch gepoolt von mir.
Aber das mit dem Ultimatum ist denke ich auch einfacher gesagt als getan - klar, ist man resolut zieht man/frau/fish das durch. Aber es ist verdammt schwer - wenn auch wirklich wahrhaftig und ehrlich sich selber gegenüber. Selber konsequent sein bricht einem wohl oft fast das Herz, muss sein, aber ist unendlich schwer....
Viel Glück wünscht
Dagmar -
überleg Dir gut was Du machst.....
Ich hatte eine Fernbeziehung die gut anfing, ohne solche Probleme die Du schilderst, ich zog zu ihm und das Rad begann sich zu drehen.
Mittlerweile bin ich überrollt von der Geschwindigkeit seiner Sucht und meinem Kraftverlust. Ich selber trinke keinen Alkohol und kann auch nicht verstehen, warum oder wie das bei der Lösung von Problemen hilft (die ändern sich dadurch ja nicht, sondern es ist nur ein Wegkicken aus der aktuellen Situation, für Stunden oder Tage).
Wenn er Dir das alles jetzt schon antut, noch nicht einmal zu Dir steht, versuch Dich selber zu fangen und zu befragen was Du willst. Ich selber stecke schon seit vielen Jahren in einer Suchtbeziehung, aber bei den Startchancen, die Du aufzeigst, würde ich eine solche Beziehung nicht beginnen wollen. Was meinst Du, wie steigerungsfähig das noch alles ist....
Viel Glück wünscht Dagmar
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nie angesprochen.
In unserem Fall ist denke ich keine Einsicht da und somit halte ich bei uns jedes Gespräch darüber für unnütze Zeitverschwendung. Gedanken gemacht hatte ich mir über diese "Drohung" auch schon, aber ich befürchte, nur ganz wenige Alkoholiker lassen sich so unter Druck setzen. Davon mal abgesehen kommt ja dann eventuell das Problem, dass nur aufgrund der Drohung ein Entzung gemacht wird - ob das funktioniert ist denke ich ein ganz mutiger Schritt. Wenn "er" nun nach dieser "Drohung" keinen Entzug macht, so muss "sie" handeln oder er spürt durch mangelndes Handeln dass "er" "sie" im Griff hat, oder sehe ich das falsch?
Lieb oder Liebe - dachte ich bei meinem Expartner auch einmal.
Aber da der Alk immer da war stellt sich die Frage ob "Liebe" überhaupt empfunden werden kann, da ja ständig noch eine andere Freundin die Stimmung hebt oder fallen lässt.
Die Einsicht, ja ich habe hier Beiträge gelesen bei denen ich sagen muss "Hut ab, da begreift jemand was abgeht" aber das sind meiner Meinung nach Ausnahmen.
Was meint IHr, wie gerne ich heute schon ausziehen würde, aber leider muss ich erst eine geeignete und für mich bezahlbare Bleibe suchen, somit ist der Auszug nicht so schnell realisierbar. Wobei aber schon Kontakte laufen und zwei Anzeigen diese Woche an den Start gehen.
Ich für mich kann nur sagen, mein "geliebter Alki" hat es geschafft, dass ich meine Stimmung von seinem Verhalten abhängig machte, toll... und wo war ich geblieben? Vermutlich der Kronkorken auf seiner Bierflasche.....
Lieben Gruß von Dagmar
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die mich an ihn Band wieder die Liebe zu spüren, die er mir anfänglich sandte, bevor der Alk seine Geliebte wurde.
Ich habe über Jahre gegen diesen mächtigen Gegner Alkohol gekämpft und nun resigniert. Der Kampf ging nur zu meinen Lasten und brachte keinen Erfolg. Die von mir so ersehnte Liebe kam nicht, statt dessen saubere Vermeidungs-/Vertuschungstaktiken von ihm. Ich wurde zum Spielball seiner Sucht und der Aufrechterhaltung seiner Persönlichkeit nach außen. Jemand der geliebt wurde, der war ich schon lange nicht mehr.....
Ich würde Dir wünschen, dass es bei Dir anders ist - oder Du aber, wenn es Dir so geht wie mir, schneller aufwachst als ich das kann. Denn eines ist bei mir persönlich Fakt: mit jedem Jahr in dieser Beziehung wurde ich schwächer..... Ich habe mich schwächen lassen!
Und immer noch habe ich Angst umzufallen, noch immer bin ich froh über jeden Tag den ich überstehe, und ich muss jeden Tag neu kämpfen gegen das Gefühl "geliebt werden zu wollen"....
Lieben Gruß von Dagmar
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Lieber Andy,
vor lauter - Hilfe, wer bin ich und wo will ich hin....Die Beziehung ist so nicht mehr tragbar und muss enden. Ich will es lernen mich gefühlsmässig von diesem Menschen zu distanzieren. Welchen Wert die Beziehung für mich hat? Derzeit keinen!
Heute wird begonnen rund um das Haus Mauern zu ziehen. Ich bin hier nur Untermieter - aber wer meint ihr, wird von den Bauleuten befragt oder hat das Areal freizuräumen?
Nun gut, übliche Situation - ihm ist alles zu viel.
Also räume ich mal meine Pflanzen weg und das was ich an Gartenstühlen tragen kann. Der Rest wird dann eben dem Baufahrzeug zum Opfer fallen. Ich werde diese Möbel hier wohl so und so nicht mehr nutzen.... Sofern der liebe Gott es gut meint und mir eine Wohnung vermitteln kann
Fraglich war für mich nur ob ich das Thema Alkohol während der vermutlich noch folgenden Diskussionen auf den Tisch bringen soll oder nicht. Ich persönlich will keine Diskussionen mehr darüber sondern nur Abstand, um mich von meinem Suchtmittel Ex-Freund fernzuhalten. Jedoch hat er eine feine Antenne, wie er mich zumeist doch in Diskussionen verstrickt. Natürlich arbeite ich an mir, aber ob das so schnell geht wie ich das brauche ist einfach fraglich.
- also Beziehung ist beendet - Chance gibt es keine ohne Entzug - er ist weder einsichtig noch willens sich mit dem Thema auseinanderzusetzen - ist in einem solchen Fall nicht besser alle Neune grade sein zu lassen und nicht mehr explizit auf das Thema Alkoholmissbrauch einzugehen.
Gewiss, schön wäre es, wenn er für sich sein Leben umkrempeln würde weil die gesamte Gesellschaft und alle Menschen in seinem Umfeld etwas davon hätten. Da ich aber keine Bereitschaft zu professioneller Hilfe sehe halte ich das für vergeudete Worte.
Lieben Gruß von Dagmar
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Ja, irgendwie kenne ich das..... "Es ist mir alles zuviel" bekam ich gesagt. Allerdings sehe ich es jetzt so, dass es natürlich zu viel ist sich den notwendigen Alk zu besorgen, alles zu vertuschen und sich keinen Rausch oder Lallen erlauben zu können. Natürlich ist es "zu viel" weil alles nur Theater ist, welches dem Umfeld vorgespielt wird.
Mich haben Die von Dir geschilderten Aktionen von einer starken Frau in einen schwachen Co-Abhängigen gebracht, der abhängig ist von den Stimmungen eines Trinkers.
Ich für mich will das nicht mehr und will versuchen, egal, wie oft es Rückschläge gibt - weg zu kommen von diesem Menschen. Es wird hart, es wird Leiden ohne Ende ..... aber ich muss raus.....
was ich auch Dir wünsche
lieben Gruß von Dagmar
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lieber Erdling,
denke ich haben wir hier genau alle miteinander. Wir Co's sind ebenso wie Alkoholiker - meine ich für mich. Mir fällt es ebenso schwer die Finger von Exfreund und Beziehung zu lassen wie ihm den Alkohol nicht zu nutzen um sich aus der realen Welt zu flüchten. Irgendwie haben wir selbiges Problem und ziehen uns gegenseitig runter. Oder können uns aufbauen, in dem wir uns selber finden und das der Weg zum Partner sein kann.Ich denke, der Leidensdruck auf meinen Ex ist sehr groß, ich denke jedoch nicht, dass irgendeine Aktion von meiner Seite etwas bewirken kann. Mein Entziehen aus seinem Kreis bedeutet für ihn endlich ungestraft trinken zu können und muss eine Erleichterung für ihn sein.
Natürlich hat er Alkohol versteckt editxxxx keine links verwendenxxHartmut, schau mal hier, aber das ist echt seine Sache. Ich habe bis jetzt immer Anfälle gekriegt, wenn überall im Haus die Flaschen rumstehen. Ich habe das Schlafzimmer geräumt. Zukünftig stelle ich ihm dort alle Flaschen rein, wie auch seine Klamotten ect. Dann sieht es eben in seinem Schlafzimmer aus wie auf dem Schlachtfeld - es ist seines!
Es tut mir weh, weil ich das Zimmer liebevoll eingerichtet habe, aber besser ich bin im Minigästezimmer und er im Schlafzimmer. Oder anders rum - hauptsache nicht gemeinsam.
Weißt Du Sila, gerne würde ich mit dem Menschen, den ich damals kennen lernte eine Beziehung haben, aber nicht mit demjenigen, der jetzt nach Alkohol lechzt. Aber, derjenige, den ich damals kennenlernte, auch der war schon krank, den schon damals gab es das Erleichterungstrinken. Also habe ich schon damals nicht den Menschen pur kennengelernt. Ich muss wohl sagen, ich kenne ihn überhaupt nicht, da er ja nicht über Gefühle sprach. Und genau das machte mich in dieser Beziehung sehr einsam. Eine Beziehung also in der ich doch alleine war weil es keinen Austausch gab.
Ich würde vermuten, daß es das Klügste wäre wenn ich selber das Thema Alk nicht mehr anschneide. Sollte er es wollen (falls er sich überhaupt damit tiefer auseinandersetzt als sich nur zu rechtfertigen) so kann das geschehen. Vom Grundprinzip kann ich nur sagen : "Die Beziehung mit ihm ist mir zu stressig". Das werde ich auch ihm sagen. Egal, ob es der Alk ist, ob es die Tage sind an denen er verschwindet, ob es der Gerichtsvollzieher ist oder was auch immer. Keine dieser einzelnen Vorfälle haben Gewicht - zusammen genommen erschlagen sie mich.
Es ist traurig, es tut weh, es wird für mich schwer sein und es kann im dümmsten Fall Rückfälle geben.... aber ich will Gefühl geben und Gefühl bekommen, pur ....
Lieben Gruß von Dagmar
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Im Laufe meiner Beziehung, die gerade in der Endphase ist, musste ich feststellen, dass ich selber meinem alkoholkranken Freund keine Liebe mehr entgegenbringen konnte weil schon alleine der Anblick wie er wieder seine Flasche zum Mund führt und die ständige Fahne alle Liebe in mir für den Moment abtöte. Ich habe über Jahre kein liebes Wort mehr verlieren können.
Im Gegenzug waren seine LIebesbekundungen automatischer Natur, damit sie eben gesagt sind, ein liebevolles Geschenk zum Geburts- oder Valentinstag, aber mit Liebe hatte das alles nichts zu tun.
Auf der einen Seite finde ich es nicht schön, wie ich war. Auf der anderen Seite habe ich ihm mehr als einmal gesagt dass eine Fahne bzw. sein torkeln durch das Haus und regelmässiges Stürzen auf der Treppe ect. alles in mir abtötet.
Lieben kann mein Freund nur sich selber, da bin ich sicher. Er ist nicht in der Lage Gefühle auszusprechen oder zu leben, statt dessen kommen die Flaschen ins Spiel. Statt also Gefühle wie Liebe zu spüren wird durch den Alk entweder die Angst genommen oder das positive Gefühl verstärkt.
Es schlummern sicher "Gefühle" in ihm - wie er auch starke Aggressionen hat und zeigt - da er diese aber nicht nüchtern spürt ist es wohl immer nur ein "Gefühlchen". Eine Mutter liebt ihr Kind, ich denke schon, dass das Liebe ist auch wenn sie alkoholkrank ist, nur ob sie diese Liebe unter Promille "pur" spürt und empfindet ist eine andere Frage.
Ich empfand es als Partnerin eines Alkoholikers immer so, als ob die Dosis nie ausgeglichen ist. Diese "Liebe" war immer in so ständigen schwankenden Dosierungen dass das, was ich mir persönlich unter Beständigkeit vorstelle, nicht zu finden war. Ich persönlich denke, was meinen Fall betrifft: Mein Partner schätzt sich selber nicht (kann somit auch schwer andere Menschen wertschätzen) um das Gefühl zu ändern kommt der Alk ins Spiel. Und ab jetzt ist alles von einem Grauschleier belegt und kein "Gefühl" mehr sondern Alkoholbahnen in Nerven und Gehirn....
Lieben Gruß von dagmar
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und es auf ein nun dem Ende zu gehendes Level zu bekommen.
Ich werde auch keine Diskussionen mehr führen über unsere Beziehung oder warum es nicht klappte oder wieso ich noch an ihm hänge und alles andere blabla, welches es in den letzten Wochen gab. Letztendlich waren es stundenlange Diskussionen ohne definitive Einsichten.
Zwar würde ich gerne nochmals meine Meinung zum Thema Alk (das erste Glas und er ist außer Kontrolle, schämt sich dann wohl selber und kontrolliert nicht mal den Verbrauch) sagen denke aber dass das unnütze Zeitverschwendung ist, da er jedem der ihn auf das Thema anspricht widerspricht und Erklärungen bietet, warum doch er kein Alkoholiker ist.
Frage an Euch: ist es überhaupt sinnvoll, dieses Thematik irgendwie oder irgendwann nochmals anzusprechen?
Lieben Gruß von Dagmar,
die die erste Nacht im Gästezimmer verbracht hat