Beiträge von dagmar007

    Weißt Du claudia, da mag der Altersunterschied eine Rolle spielen, weil ich ja ein bischen älter bin. Aber ich denke gar nicht an eine Partnerschaft, sehne mich auch nicht danach. Mir ist das einfach wurscht.

    Ich lebe, fühle mich wohl und lebe einen Tag um den anderen. Partnerschaft ist einfach nicht da gehört also nicht zu meinem Leben. Es könnte sein, dass ich noch nicht einmal sehen würde wenn mir jemand den Hof macht ohne deutlich zu werden.

    Wie ein Teenager geht es mir auch, weil ich zum ersten Mal in meinem Leben zufrieden bin. Nur bei mir beinhaltet das eben nicht die "Liebeshormone". Vermutlich warte ich damit bis ich am Rollator oder Krückstock gehend mit einem älteren Herren Tee trinken gehe weil wir nichts stärkeres mehr vertragen würden und wir von Fruchtsäften Sodbrennen bekommen würden ;)

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ich habe Dich sehr wohl richtig verstanden, liebe Zeter weil es bei mir ebenso war.

    Der egozentrische und bereits selbstbezogene Alkoholiker war für mich derjenige, der meine Harmoniesucht durch Stärke ergänzen sollte.

    Der Alk war bei uns nur ein Punkt, hätte ich damals die Bereitschaft gehabt hinzusehen, so hätte ich bemerkt, dass ich für mich eintreten muss, mich verteidigen muss und andere in ihre Schranken verweisen. ICH - und nicht der andere, dem ich es übertragen wollte. In Gedanken an Hollywood-Streifen, wo einer den anderen in Liebe ergänzt.

    Ich musste genau deshalb die Beziehung beenden um meine Mankos selbst zu lösen. Um deutlich zu sein: ich lebe ohne Beziehung um genau meine Mankos/Schwächen/mangelndes Seltbsteintreten selber auf die Reihe zu bekommen und nicht in Versuchung zu geraten es zu "übertragen".

    Ich hatte immer Angst, dass mit meinem Auto etwas ist und ich arme Kirchenmaus es nicht zahlen kann. Mein Exxi war vor seinem Extremalkoholismus ein geschickter Handwerker. Er kümmerte sich also um mein Auto.... Eine meiner Ängste weniger...

    Ich stand oft nicht richtig zu dem was ich wollte - Er sagte "Du machst das so" funktionierte am Anfang.... aber eben nur kurz und die Wut auf seine Aussagen und mein mangelndes Handeln wurde immer größer.

    Ich habe alles - Job, Partnerschaft und Arbeitsplatz hinter mir gelassen mit meiner "weichen" Art und bin neue gestartet, mit Erfolg!

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ja, ich befürchte, liebe Frozen Tears,
    so könnte ich es bei mir sehen.

    Durch seine Unnahbarkeit, Nichtöffnung und nicht sprechen, war eine große Ähnlichkeit mit meinem Vater da. Er starb im Teenageralter. Nur mit dem Unterschied, mein Vater hatte Liebe und konnte sie nicht zeigen - war nie gewalttätig oder Trinker.

    Vielleicht wollte ich mir das holen und geben, was ich zu Lebzeiten ihm gegenüber nicht ausdrücken und erhalten konnte. Ein Defizit!

    Dann noch meine Harmonie und mein mangelndes Eintreten für mich selber, welches dann quasi durch die Gewalt des Alkoholikers an den Tag trat habe ich so interpretiert wie es in meine Wollen-Liste gepasst hätte.

    Im Fall meines Exxi würde ich ganz klar narzistische, selbstbezogene Züge, unterstellen. Auch das Elternhaus ect. pp. passte dazu nur zu genial.

    Wie Du siehst eine ganz tolle Symbiose ;) tödlich für zwei....

    Lieben Gruß von Dagmar

    Deine Hoffnung hält Dich, liebe Gundi, die bekanntlich als letztes stirbt.

    Die Sache hat nur einen Hacken: Hoffnung, Ehrlichkeit ect. pp alles das geht bei "normalen" gesunden Menschen, die soziale Wertvorstellungen haben.

    Nun hat der Trinker aber das Problem zumeist schon zu wissen dass er sich anders verhält als andere, das widerum muss auskaschiert werden, nun beginnt ein Gemisch von Lügen, kaschieren und beschaffen....

    Ja, Dich hält Hoffnung - und Du hältst es noch aus, was passiert. Du bist zwar unglücklich und unzufrieden, aber nicht unglücklich genug (oder zu ängstlich) um einen Neustart zu wagen. Die Zeit ist eben noch nicht reif. Es liegt an Dir, wie Du mit Deinen Energien umgehst : ob Du sie heute vor Dich nutzt, oder Deine Energie ihm gibst. Wo aber lädst Du die Batterie auf, die er leergemacht hat? Wo ist dann Dein Kraftwerk?

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hey Frozen Tears,
    ich würde sagen, in meinem Fall kann ich absolut die Ausführungen von Sinnesrausch bestätigen.

    Die Sucht nach sich hatte der Exxi durch den Wunsch nach Anerkennung, im Notfall durch die Droge Alk, weil er sich da stark vorkam und amüsant und alles "schaffend". So erfolgten Unfälle ect. Er hielt sich für stark....

    Ich bin harmonisierend und klopfe viel zu wenig auf den Tisch. Somit hat er mein Manko für "Agression und Selbstschutz" aufgefüllt und ich seines an Diplomatie und Harmonie.

    Gegenspieler, wie es besser nicht geht. Und so was klammert - ich bildete mir doch ein er ist meine starke Seite, die ich selber kaum besitze.

    Und was für ein schräges Rollenspiel das wurde ;) Die Agression war von der Exxi Seite schon lange nicht mehr aushaltbar und richtete sich gegen Nachbarn ect. Nun rollte mein Harmoniebedürfnis erst mal richtig auf, ich wollte ja alles auf der Reihe haben und keine "Streit" ect.

    So lange, bis es mir zuviel wurde und ich erst einmal versuchte zu begreifen, dass dieser Mensch ein Aggressionsbündel in sich war. Begriffen habe ich es vielleicht jetzt noch nicht, welch genialer Schauspieler er war und wie naiv ich selber sein konnte.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hallo, liebe Zeter,
    auch mein Exxi hat bereits am Anfang getrunken, wenn auch kontrolliert - aber ich habe sehr wohl geblickt - aber es nicht sehen wollen - was da läuft.
    Also war ich schon damals krank und hätte damals in Behandlung gehört, wer ist nämlich so verrückt und geht in eine Selbstmordbeziehung? Ich war es - also krank - und zwar hochgradig.

    Ja Zeter, nicht nur Alkoholiker verletzen, da hast du sehr, sehr recht. Deshalb meide ich Menschen, die die sozialen Regeln und Formen nicht einhalten. Selbst dann, wenn es der vermeintliche Schwiegervater war/ist. Ich selber kann entscheiden wer in meinem Leben zu finden ist.

    Das widerum schließt ein, dass ich mich selber vor Verletzungen sehr wohl schützen kann. Verletzen kann mich nur, wer mir nahesteht. Wenn ich tiefe Bindungen vermeide zu Menschen, die verletzen, dann schütze ich mich, dann sorge ich für mich und ähnle einem "gesunden" Menschen.

    Wieso darf/dürfte der Trinker erst trocken eine Partnerschaft eingehen??? Er darf trinken, er darf Partnerschaften eingehen - er hat alle - aber auch wirklich alle! Menschenrechte und niemand hat das Recht ihm/ihr vorzuschreiben was er / sie zu tun oder zu lassen hat. Wer einen alkoholkonsumierenden Menschen zum Partner nimmt (ich tat es) begibt sich in Gefahr und darf sich nicht wundern wenn er/sie darin umkommt, eigene Verantwortung ist gefragt.

    Warum sind wir nicht bereit?
    Diese Frage bedeutet für mich nicht "bereit zur Trennung" sondern bereit zum eigenen Ja zu sagen! Sie bedeutet für mich eigene Verantwortung zu tragen - und den Mitmenschen die ihrige zu überlassen.

    Dadurch ist für mich ganz klar gewesen mein Suchtmittel muss aus meinem Dunstkreis (eventuell nicht ein Leben lang, aber so lange bis ich gesunde). Hätte der Exxi den Alk gelassen und sich fachliche Hilfe geholt, vielleicht wäre es dann weitergegangen, aber auch nur vielleicht - und nur unter der Voraussetzung, wir beide ändern unser Leben und die Einstellungen um alles auf eine neue, andere, respektvolle und gesunde Basis zu stellen.

    Nun, dem war nicht so.... Nicht mein Problem, ich bin meinen Weg gegangen und sehr, sehr froh darüber....

    lieben Gruß von Dagmar

    Liebe Diandra,
    vermutlich, weill es "uns" noch nicht "dreckig" genug geht.

    Ich war schon vor vielen Jahren unzufrieden - aber wohl nicht unzufrieden genug mein Päckchen zu packen. Die liebe harmonische Dagmar, mit der wurde dann mal am Arbeitsplatz auch so ein Spiel gespielt. Na und plötzlich platzte mein Geduldsfaden; und zwar überall.

    Anwalt gegen den Arbeitgeber - Beziehungsende gegen die Alkbeziehung. Verloren hatte ich nun schon alles, also gab es nur zu gewinnen!

    Erst als ich den Eindruck hatte mein Leben ist in Gefahr und erst als mein Selbstwert mich zu verlassen drohte, da handelte ich!

    So - aber das ist der Punkt, den ich so wenig verstehe: wenn ich mal öffentlich mache was los ist und mich beschwere, wie schlecht es mir geht, dann bin ich im außen. Und spätestens jetzt muss ich etwas tun um mich nicht lächerlich zu machen. Jammern und hängen bleiben hätte nämlich komplett meinen Selbstwert zerstört, schlimmer noch: mich für alle Lebensbereich "untauglich" gemacht im Sinne von "ich dulde halt eben alles"....

    Wie auch immer: ich bin so glücklich gegangen zu sein - ich bin zum ersten Mal in meinem Leben angekommen, trotz finanzieller "Armut" bin ich reicher denn je zuvor.

    Und es gibt sehr viele Postings hier, die ich lese, wo ich so dankbar bin meinen Eltern, meinen Freunden, all den guten Dingen der Welt, dass ich so "gebaut" wurde zu gehen! So gebaut wurde mein Kreuz für mich zu verwenden und nicht für andere....

    Wer jahrelang rumklüngelt mit den Aussagen "ich grenze mich ab", der zeigt mir was das ist was ich früher tat: dulden.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ja Ette, und das schlimmste ist, wenn sich Interpretationen einstellen, anstatt, dass der andere Mensch einfach gefragt wird.

    Weißt du Ette, auch ich habe nachgedacht warum ich alleine glücklich bin? Ob ich verdränge oder oder oder. Nein, mache ich nicht - ich bin so bei und in mir, dass es sehr fraglich ist, ob jemand in dieses "jetzige" Leben von mir mit meinen Tieren, den vielen Pflanzen und den Zeiten, in denen ich alleine sein will, sich wohl fühlen würde. Ich mich nämlich schon :)

    Sollte es mal einen Menschen geben, den ich freundschaftlich kennenlerne, und der sich rein freundschaftlich damit arrangieren kann, wäre es wohl einen Versuch wert. ... wenn es denn eben passieren sollte...

    Aber ich suche nicht, ich betrachte den "Markt" nicht, in lerne Menschen kennen, mag sie oder mag sie weniger. Die, die ich mag (auch wenn ich ein "Kribbeln" verspüre lerne ich einfach nur kennen und behalte sie in meinem Leben. Ich frage direkt, manchmal auch naiv, aber ich will nicht interpretieren. Tat ich übrigens am Anfang noch, als ich aus der Beziehung ging. Wohl weil ich Angst hatte zu fragen und etwas zu hören was ich nicht wollte. Ich denke, da war ich noch nicht so fest in mir verwurzelt wie heute.

    Ich hatte die Sehnsucht tatsächlich seit der Trennung noch nicht mit jemandem zusammenleben zu wollen. Erstaunlich, denn zuvor war mein Leben doch von Sehnsuchtsphasen nach Partnerschaften gezeichnet.

    Aber da sind wir wieder bei meinen Gedanken an einen Alkoholiker https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…topic22532.html

    Heute, ja heute weiß ich endlich dass ich jemandem "mit oder ohne Kribbeln" einfach sagen und zeigen kann, dass ich ihn/sie mag - ohne Interesse an mehr - Einfach auch einen Mann mögen ohne ihn potentiell zu betrachten welchen Marktwert er hat, auch wenn er auf dem freien Markt "zu haben ist". Denn: ich schätze ihn als Freund, als Gesprächspartner, vielleicht nicht als Partner - könnte ich nicht sagen .... muss ich auch nicht, interessiert jetzt nämlich nicht :)

    Lieben Gruß von Dagmar

    Es gab mir doch zu denken, dass ich feststellen musste, dass ich zwei Jahre nach der Trennung noch immer Gedanken an die vergangene Zeit hatte.

    Die ersten Monate Traurigkeit und Wut.

    Die nächsten Monate Erleichterung und langsames Rückholen der grausigen Erinnerungen (die zuvor wohl hätten von meinem Gehirn und Schmerzempfinden nicht hätten verarbeitet werden können)

    Kurze traumatische Rückerinnerung - Flashback - mit körperlichen Schmerzen (absolut identisch mit den verspürten innerhalb der Suchtbeziehung).

    E r l e i c h t e r u n g , aber dennoch:

    Immer wieder Gedanken....

    A b e r

    Was ich anfänglich schon als krank bei mir selber "attestiert" hätte waren die Gegenüberstellungen zwischen früher und heute, die mich immer wieder an und zu den (schlechten) Erinnerungen bringen.

    Ich denke an die Zeit wenn ich gemütlich meinen Krimi sehe (dabei wurde früher gestänkert)
    Ich erfreue mich an den ruhigen und harmonischen Katzen (die früher eher ein aufgewühlter Haufen waren)
    Ich genieße es in mein Schlafzimmer zu gehen und zu schlafen (heute ohne Fernseher mit Ameisenrennen, einer Person, die krampfhaft die Fernbedinung umschlossen hielt und wo es nur Gottes Gnade zu verdanken ist dass noch Bäume im näheren Umfeld stehen, die nicht vom Schnarchen niedergemacht wurden).

    Mein Garten ... wo der Vermieter bei jedem Besuch eine Bierflasche stehen lässt ... Seine, nicht mein Problem .... Aber innerhalb meiner damaligen Beziehung mit dem damaligen Lebenspartner war es sehr wohl für mich ein optisches Problem ständig mit den Alkflaschen konfrontiert zu werden.

    Nein, ich denke keinesfalls mehr, dass ich nicht losgelassen habe sondern ich denke dass für mich persönlich die Gegenüberstellung des Vergangenen mich an die Schönheiten des Jetzt erinnern und mahnen.

    Gestern dachte ich an das alte Haus - Klasse: Küche im EG, Wohnzimmer im 2 Stock - Trimm Dich und Scherbenzerschlagchance Hoch 10 wenn gemütlich im Wohnzimmer gegessen werden sollte. Nur genial, wer sich wie ich zuweilen in Vergeßlichkeit tummelt. Im 2. OG fällt mir ein was ich in der Küche im EG vergessen habe, vielleicht nur das Salz ;)
    Dieses Haus hier habe ich gewählt: alles im EG und nur das Schlafzimmer im Obergeschoss. Alles so, dass ich effektiv und bequem hantieren kann. Nach meinen Vorstellungen und nicht so wie damals, als ich zu ihm zog in das Haus, welches er nach seinen Vorstellungen bezogen hatte.

    Wir reden noch gar nicht von Teppichen, Vorhängen, meinem Grünzeug, Schaukelstuhl oder oder oder

    Er hatte - mit oder ohne Alk - einfach andere Wertigkeiten und Vorstellungen, aber wie gerne schiebt man/frau das auf die Gegebenheiten, die Gewohnheit und die Angst vor Veränderungen?

    Ein anderes Leben, eine ganz andere Qualität und eine ganz andere Ruhe, weil ich die 24stündigen Anspannungen nicht mehr erleben muss. Gerade mal zwei Jahre Frieden gegenüber einem Jahrzehnt promillehaltiger Aufregung in jeglicher Sortenvielfalt (sei es das Getränk, die Auswirkung oder auch die Verhaltensweisen und resultierenden Geschehnisse).

    Wie leicht aber kann man/frau/ich nun in Bedrängniss kommen zu denken, es ist "Liebe" weil man/frau/ich an die Vergangenheit denkt. Wie lange dauerte es bei mir bis ich bemerkte dass es eine Gegenüberstellung des Jetzt ist und keinesfalls eine Erinnerung an die Person?

    War ich von Problemen überrollt, so dachte ich an das "damals" weil die eine oder andere Aufgabe (KFZ, schweres Heben ect.) doch mal dem anderen übertragen werden konnte. Es war aber nur ein Helfer, den ich benötigte - mit Liebe, Zuneigung ect. hatte das alles nichts zu tun.
    Habe ich die Probleme bewältigt, so dachte ich nicht mehr an "früher".

    Ich für mich habe gelernt meine realen Gedanken (huch, ich denke an die Zeit) ebenso wahr zu nehmen wie die Gefühle, die dahinterstecken (flau im Magen, es geht mir nicht gut, und das hat nichts mit Verliebtheit zu tun oder Angst/Vorfreude vor einem Date)

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ja, liebe Monty, das dürfte aber auch daran liegen, dass Du in der Lage bist das Dir geschriebene zu überdenken und einfach erst einmal ruhen zu lassen ohne es sofort in die Kategorie "Kritik" einzuordnen.

    Denn weißt Du, liebe Mohn, es ist einfacher, sich in andere Threads einzuklinken als selber bei sich zu bleiben und tatsächlich über sich selber, das Geschehene oder darüber zu schreiben wie man/frau sich fühlt.

    Logisch, denn im "eigenen Thread" kommen eventuell auch Kopfwäschen, die es in sich haben. Die von Dir angesprochene Überheblichkeit - ich nenne es lieber Sarkasmus - die ist einfach nur "Deutlichkeit" von denen, die irgendwann einmal ebenso fragend hier waren wie Du und ich.

    Mir hat die "Überheblichkeit" oftmals geholfen mich selber zu betrachten. Sehr, sehr oft waren falsche Aussagen dabei. Das aber konnte ich erst zu einem späteren Zeitpunkt beantworten als ich mehrfach über mich und meine Handlungsweisen nachdenken konnte.

    Ich persönlich nehme jede Anregung, Provokation oder Information erst einmal als Information an. Lasse sie stehen und befinde dann für mich was falsch oder richtig ist. Was mir hilft ist gut, was nicht ist egal.

    Wenige Antworten - viele Antworten.

    Zuweilen gibt es keinen Grund Antworten zu schreiben weil zuweilen so was von klar ist, in welche Grube der Schreiber sich selber bewegt, dass jede Warnung als Ignoranz empfunden werden würde und keine andere Meinung als "Information" gewertet werden kann.

    Hilfe zur Selbsthilfe war für mich gefragt. Mit blabla kann ich nicht so viel anfangen und mit Beileidsbekundungen auch nicht, weil die mich nicht in der Entwicklung weiterbringen. Ich muss nicht verstanden werden sondern ich will Richtungsweiser, die meine Zukunft gestalten. Ich wollte nie mein Dasein erträglich an Seiten meines alkoholkranken Partners verbringen sondern ich wollte mich leben (egal mit oder ohne ihm) und meine Verantwortung übernehmen.

    Aber auch lernen ihm seine zu übergeben. Zu lernen keinesfalls sein Leben bestimmen zu wollen oder zu können. Lernen ihm seine Freiheiten zu lassen - und sollte diese Freiheit eben das Trinken sein, so ist es o.k., seine Entscheidung und sein Leben.

    Mein Leben zu leben und wieder ganz selbstständig - ohne Fremdbestimmung - zu leben, deshalb war und bin ich hier...

    Lieben Gruß von Dagmar

    Guten Morgen Graupe,
    habe Geduld mit Dir - ich brauchte diese Geduld auch mit mir :)

    So vieles war neu, anders und überhaupt schaffe ich es und dies und das und ach je, wie komisch fühle ich mich.....

    Monat für Monat wurde es genialer. Immer wieder ein neuer Glücksmoment, kleine, unauffällige aber für mich nun sichtbare. Und wie ich mein Leben heute liebe (mehr als 48 lange Jahre zuvor). Wie herrlich es ist ins Bett zu gehen, schlafen zu dürfen ohne Nerverei, meinen Garten zu genießen, meine Tiere zu lieben und zu genießen und mit ganz wenig Geld, finanziell so mies wie nie in meinem Leben, doch immer reicher zu werden.

    Nach dem Umzug bin ich das erste Vierteljahr morgens aufgewacht und der erste Gedanke war " das kann alles nicht sein, es muss ein schlechter Traum sein - das kann nicht passiert sein"

    Es war passiert, so richtig realisieren konnte/wollte ich es über die Jahre nicht und plötzlich erschoss eine Handlung die andere und ich konnte es geistig gar nicht mehr wahrnehmen was plötzlich alles an Drama an mir vorbeizog.

    Ich musste lange trauern, lange verarbeiten um mich dann zu entwickeln... alle diese Stufen geschahen gleichzeitig, mal mehr mal weniger von der einen oder anderen Sorte und alles zusammen ergab : eine jetzt zufriedene und glückliche Person.

    In diesem Sinne wünsche ich Dir eine glückliche Entwicklung

    Dagmar

    Hallo, liebe Nancy,
    beim Lesen Deiner Zeilen dachte ich an mich: Du fühlst Dich erdrückt.... aber ist es wirklich er, oder die vermeintliche Partnerschaft die Dir fehlt???

    Mir fehlte der vermeintliche Partner immer dann wenn das Leben zu viel von mir forderte, unüberwindbare Probleme vor der Türe standen oder ich den Eindruck hatte überfordert zu sein und es "alleine" nicht zu schaffen. Nur dann, sehnte ich mir die Partnerschaft. Quasi wollte ich das Helferlein für mein Leben zurück. Weil mein Leben gerade einfach zu schwer erschien...

    Es gab eine tolle Lösung: ich bin nämlich keinesfalls alleine - es gibt Menschen, die helfen wenn sie von meinen Problemen wissen. Das muss nicht der (Ex-)Partner sein :) Davon mal abgesehen erlaube ich mir auch einen Durchhänger, wenn es mir heute mal nicht gut/traurig geht. Dann ist es halt so - morgen scheint die Sonne und es geht besser :)

    Halt Dich wacker Nancy und spüre ich Dich hinein, ganz vieles wird mit anderer Betrachtungsweise ganz anders....

    Lieben Gruß von Dagmar


    p.s.s zum Thema Denken an den anderen mache ich in den nächsten Tagen noch ein neues Thema, mir ist da nämlich was aufgefallen....

    Guten Morgen Claudia,
    verzeih mir bitte, dass mich Deine Postings so ein bischen zum schmunzeln brachten und mir eine Frage in den Himmel schoß:

    Na, und was ist mit den Frauen, die den Partner mehr brauchen als sich selber.....????

    Ich war früher in Beziehungen oder war solo. Immer aber wollte ich damals eine Partnerschaft (erinert mich an Dich). Heute ist das ganz anders. Ich will mein Leben, mich und liebenswerte Menschen in meiner Nähe.

    Ich "brauche" keine Partnerschaft. Ich suche sie nicht und würde wohl ganz dumm schauen wenn mir diese Gefahr wie "der Himmel auf den Kopf fällt". Ich lebe mich, bin glücklich und mit mir selber im Reinen, da muss ich nichts suchen, krampfhaft suchen um dann zu sortieren was ist 100 Prozent oder weniger oder erträglich oder gut oder passend.

    Ich will keine Wunschliste ob er trocken oder nass ist, ob er mir Blumen schenkt oder mich verteidigt (alle diese Themen kenne ich, keine Angst, auch Deine Gedanken denn mir ging es ähnlich, Betonung auf g i n g). Ich verteidige mich selber, kaufe mir meine Blumen selber. Ich liebe ein Männerparfüm, habe ich früher meinen Lovern geschenkt.... Schön doof : heute kaufe ich es mir und trage es selber :)

    Ich sage Dir was Claudia, ich habe einen Kollegen, der einfach "nur" ein Kollege ist, nicht mehr und nicht weniger: eine Unterhaltung zwischen uns erscheint mir viel liebevoller als alles jenes, was früher unter "Partnerschaft" lief. In dieser ganz neutralen Freundschaft ist es schon lustig zu bemerken, wie wir die Stimmen senken, körperlich quasi eine Bariere nach außen einrichten um die Gesprächsrunde nicht offen zu machen und ein offener liebenswürdiger Augenkontakt. Ich sage Dir was: da steckt mehr Achtung, Wertschätzung und Sympathie dahinter, als das was das Deckmäntelchen "Liebe" so präsentierte.

    Meine Wertungen sind anders geworden und meine Bedürtnisse :) Gott sei Dank :)

    Lieben Gruß von Dagmar

    Soziale Isolierung??? Ein Alkfreies Umfeld.... hüstel....

    Ich trinke keinen Alkohol, mag ihn nicht und wurde dadurch früher zuweilen sehr komisch angesehen, war also die Spaßbremse. Noch nicht einmal das fand ich isolierend.

    Ich habe und hatte immer Freunde, die nicht trinken - Exxi war die glorreiche Ausnahme. Ich würde von meinen Freunden erwarten (gegenüber denen ich absolut offen sein müsste wenn ich trockener Alkoholiker wäre) dass sie in meiner Gegenwart auf den Sprit verzichten können.

    Haben diese Menschen selber kein Problem, dann ist es auch kein Problem ohne Alk ein paar Stunden zu verbringen. Als Nicht-Alkoholiker, dürfte das gar kein Problem sein über mehrere Stunden ein genesenden trockenen Alkoholiker nicht zu verführen.

    Nein, gestört hat es ihn vielleicht nicht, er wollte vielleicht ja raus aus dem Kreislauf.... aber es ist einfach nur heftig sich dem auszusetzen als Genesender und nicht so dolle freundschaftlich (allerdings wenn niemand von seiner Sucht wusste konnte auch niemand helfen durch Abstinenz) zu heben wenn jemand sich neue Verhaltensweisen angewöhnen möchte.

    Du bist ratlos, liebe Aufbruch, dass kann ich nachvollziehen. Genau hier beginnt nämlich die Problematik der Angehörigen: sich zu fragen was will ich was soll ich was muss ich.... Jetzt - genau jetzt - beginnt das Leben sich nur noch um den Abhängigen zu drehen.

    Jetzt ... genau jetzt ... kannst Du entweder Dich versuchen auf Dich selber zu konzentrieren und DEIN LEBEN aufbauen oder zu beginnen was braucht er und was muss ich dazu beitragen als Lebensform zu wählen....

    Letzteres ist dann der tolle Weg der Coabhängigkeit, der zuweilen schneller ins langsame Sterben führt als der reine Genuß von Alkohol eines Süchtigen...

    Jetzt ... ist Dein Zeitpunkt für Dich zu überlegen, was DU willst, kannst und möchtest.... ohne Bezugnahme auf den Partner (denn der kann das nur für sich selber entscheiden).

    Lieben Gruß von Dagmar

    Grundsätzlich finde ich die Idee gut, den Lokführer anzuschreiben.

    Allerdings schleicht sich bei mir so ein Gedanke ein....

    Wir können nichts ungeschehen machen, denn Schock der Person können wir nich mildern. Zumal wir nicht für den Freitod verantwortlich sind wie auch Zugpersonal nicht. Ist so ein ganz feiner Grad zwischen immer noch Verantwortung für den Suizidkandidaten und dessen Opfer.

    Nicht, dass der ganze Vorgang nach hinten los geht und die Operbetreuung der Zugführer nun in die Beine geschossen wird.

    Da wir ja alle heute sehr, sehr gläsern sind und die Untersuchungen nach dem Tode sehr umfangreich wird auch die Polizei sehr viel entlastendes beitragen können. Es ist ja nachvollziehbar, dass es hier vor dem Suizid einen länger anhaltenden Gebrauch von Suchtmitteln gab.

    Durch diese Art des Suizides ist ja ebenfalls ein materieller Schaden entstanden. Hier weiß ich nicht, ob was oder wie evtl. eine Versicherung der Bahn Recherchen betreibt oder sich gar noch mit Angehörigen des Menschen in Verbindung setzt.

    Himmel, Herrgott und alle Götter, egal, wie sie genannt werden: bin ich froh, dass ich so etwas nicht erleben muss... bin ich dankbar vorher ausgestiegen zu sein, bevor so etwas passiert....

    Lieben Gruß von Dagmar

    Liebe traurige Maus,
    ich wünsche Dir alle erdenkliche Kraft dieser Welt für Dich, Dein Leben und Deinen Aufbau.

    Auch möchte ich Dir danke sagen für die offenen Worte und die Schilderung des "Endes" Deiner Geschichte bzw. eines Menschenlebens, welches sich selber nicht mehr als wertvoll ansah.

    Wie Linde schon schrieb, es ist anders hier zu lesen als in der Zeitung.

    Deine Worte geben, so glaube ich, trockenen Alkoholikern ein deutliches Zeichen wie richtig ihr Weg war und wie es sich doch gelohnt hat zu kämpfen.

    Uns Co's dürften sie klar machen dass Sucht ihren Weg geht - klar, deutlich und hart. Das Wille gut und viel ist, aber zuweilen nicht reicht. Ein Co (egal ob in einer Partnerschaft oder nicht und egal zu wem) muss stark sein, stark ohne Ende: um einfach damit fertig zu werden was das Leben servieren kann. Deshalb also gut haushalten mit diesen Kräften, die wir benötigen.

    Ja, traurige Maus, ein grausames Ende. Was ich auch übel finde ist die Tatsache, dass die Angehörigen damit klar kommen müssen wie auch der Zugführer. Andere Menschen wurden mit in diese grausame Lebensgeschichte gezogen und belastet....

    In diesem Sinne, Dir (und dem Zugführer) ganz viel Kraft

    Dagmar

    Lieben Nici,
    guten Morgen :)

    das ist die nici, die ich hier kennen gelernt habe: die nicht einfach still vor sich hinleidet und den Urlaub (oder was auch immer) "erträgt" sondern die eben nicht den Weg des geringsten Widerstandes geht und auch für sich einsteht und Entscheidungen durchzieht.

    Klasse! Klar, man/frau denkt immer "ich kann den Kindern doch den Vater nicht "nehmen" tut man dadurch aber nicht wenn man/frau alleine in Urlaub geht. Es gibt ja noch ein paar Wochen mehr im Jahr ;)

    Weißt Du Nici, ich vertrete nach wie vor die Meinung, dass das erste Jahr nach einer Trennung das härteste ist. Eben weil Feste wie Weihnachten oder Geburtstage zum ersten Mal alleine durchgezogen werden müssen. Das gilt auch für den Urlaub. Wenn alle die dinge, die auf uns zukommen könn(t)en einmal alleine überstanden sind, dann wird es beim nächsten Mal viel leichter....

    In diesem Sinne,
    ganz viele Sonnenstrahlen, viele leckere Eissorten und wunderschöne Spaziergänge und Schwimmrunden wünscht Euch

    Daggi

    Hallo Giftzwerge,

    ich will keine Trennung,verdammt ICH LIEBE DICH....

    Das dachten wir alle wohl mal. Dabei hatte ich aber ignoriert dass ich meinen Exxi bereits lange schon an Frl. Promille verloren hatte. Eine leckere Dreierhbeziehung, in der ich nur interessant war um Frl. Promille zu decken und ihm mit ihr eine intensive Beziehung zu ermöglichen.

    Ich denke, Du hast Bilanz gezogen und sagst, Du willst nicht auf ihn verzichten - das ist o.k. Das bedeutet in der Folge, dass Du für Dich einen Weg finden musst damit zu leben. Vergessen solltest Du eine Besserung bei ihm, denn die hängt vom Trinkenden ab und ist von Dir NULL zu beeinflussen.

    Du sprichst davon dass Dein Lover viele Tage am Stück durchhängt, das heisst für mich in der Übersetzung an Arbeit ist weniger zu denken, zumindest ist der Arbeitsplatz ständig in Gefahr, somit könnte ein zukünftiger Kontakt mit dem Gerichtsvollzieher erfolgen. Ich für meinen Teil habe meine Möbel mit meinen Kaufquittungen versehen um diese nicht auch zu verlieren.

    Um wenigstens über einige Monate die Miete zu sichern gab es ein Mietkonto, welches auf mich lief, da davon aus zugehen war, dass beim Exxi früher oder später Lohnpfändungen auftreten.

    Nun, wird er krank - und Du bist nicht verheiratet - so gibt es Dir gegenüber keinerlei Informationsfluss. Sollte eine Heimunterbringung notwendig sein oder gesundheitliche Schäden bspw. durch einen Sturz im betrunkenen Zustand (Schädelbruch) ect. so wäre vielleicht eine Vorsorgevollmacht sinnvoll.

    Für Dich, weil Du ihn ja behalten willst - für mich nicht, weil ich damals wusste ich muss weg sonst bin ich noch die Dumme. Ein Treppensturz im bedüsten Zustand, Lähmungen und???? Ein Autounfall im besoffenen Zustand mit Menschen, die zu schaden kommen und einer Versicherung, die dann nichts übernimmt weil er ja promillehaltig unterwegs war.

    Kinder, nun da kräuseln sich mir die Haare - die können sich nicht wehren, die rennen der Liebe hinterher, die sie von einem Süchtler nicht bekommen können. Hier wäre es wohl sehr fair eine Therapy für diese anzustreben, damit diese trotz einem solchen Vater mit dieser Krankheit stabile Menschen werden können ohne Helfersyndrom. Auch diese Kinder haben das Recht gesund groß zu werden ohne um LIebe kämpfen zu müssen, die sie nie erhalten und die sie dann vielleicht ebenfalls zu kranken Menschen treibt.

    Ich kann Dir nur viel Glück wünschen und starke Nerven, am Besten Hilfe von außen, die Dich im Notfall stützen kann.

    Gruß von Dagmar

    Nun, lieber Giftzwerge,
    alle Erfahrungen von anderen werden Dir nicht viel bringen weil diese von jedem anders sein werden und bei jedem Quartalssäufer andere Auslöser und andere Steigerungen angesagt sind.

    Ich war über 10 Jahre mit einem "Quartalssäufer" zusammen, der dann auf Spiegel umstellte und durch den Tod seines Vaters von heute auf morgen durchdrehte. Vom unerkannten Säuferlein hin zum häufig von der Polizei besuchten Kandidaten.

    Dich interessiert, wie es anderen erging.... hm, da gibt es wohl zwei Fraktionen: die eine, die gesagt hat "so nicht" und die sich nun selber lebt und die andere, die sich beständig erfreuen lässt durch die Adrenalinausschüttung von täglich wechselnden Situationen, Stimmungen und der Zunahme des Konsumes.

    Tja, und das mit dem Tiefpunkt und dem Abstürzen, nun das kann jahrzehnte gehen. Ich dachte auch nun jetzt gab es mal ohnmachtsanfälle und "durchnässte Hosen" es müsste doch nun in die "bedenkliche Runde" gehen.... Warum denn, kurzzeitig wieder mal zusammengerissen um dann eben zu einem späteren Zeitpunkt da weiter zu machen.

    Egal, aber was mit ihm, wie, wo und wann passiert - Du kannst es weder kalkulieren, vermuten noch verhindern. Das kannst nur entweder weiterhin die Spiele der Unvorhersehbarkeit und des Nervenkitzels weiterspielen oder das Spiel Deines Lebens in Deine Hände nehmen.

    In einer Suchtbeziehung gibt es meiner Meinung nach nur ein Hüh oder Hot - beides geht nicht. Für mich hört es sich so an, als ob du davon ausgehst Erfahrungen anderer machen für Dich alles kontrollierbarer und berechenbarer. Leider ist dem nicht so und ein Schutz vor dem was passieren wird (!) ist nicht möglich, außer durch Deinen Selbstschutz.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ja, liebe Grazia,
    ich denke das Alter und auch ein Tiefpunkt oder tiefgründige Erfahrungen zwingen Bilanz zu ziehen und sich zu fragen "steige ich aus oder leide ich weiter".

    Wenn dann das kommt, was Heinrich schreibt, dass der Partner anderen Menschen nicht zugemutet werden kann dann beginnt es zu arbeiten. Bei mir war das einer der Anlässe. Nämlich, dass ich mich schämte den Exxi mitzunehmen oder erkenntlich zu zeigen dass er mein Partner ist.

    Das ist übrigens ein Punkt, an dem ich erst jetzt angekommen bin zu sagen "ja, ich war mit dem zusammen". Wir haben am Arbeitsplatz Menschen, die ihn kennen und da habe ich bisher versucht mich zu verstecken, auch vor denjenigen, die uns als Paar kannten. Und genau da habe ich gesehen, wie lange alles nachwirkt und wie lange eine Bearbeitung dauern kann.

    Nein, lieber Heinrich, einfach ist es nicht, am Anfang sogar der Horror, nur es wird ganz schnell weniger Last wenn mal die ersten Monate überwunden sind. Man/Frau/Umfeld wird Dir das ansehen und ganz neue menschliche Drähte werden entstehen, aber dennoch.... die ersten Monate sind soooo schwer, aber sie lohnen sich, lieber Heinrich.

    Gruß von Dagmar