Beiträge von dagmar007

    Es ging mir mehr als besser - ich wurde ruhig, gelassener, ich habe einen neuen Job bekommen (wenn auch nur zeitlich befristet) lebe nun im Grünen in einem kleinen Häuschen mit meinen Katzen alleine und in Frieden.

    Ich fühle mich glücklich und zufrieden, schmales Gehalt und finanziell etwas schwierig - aber glücklicher als jemals zuvor!

    Ich habe, nachdem ich wusste es wird immer schlimmer, selber Anzeigen gesetzt (Katzenmutter sucht günstiges freistehendes Häuschen) und bekam einige Anrufe - auch recht schnell mein Hexenhäuschen hier. Dann ging es erst mal richtig rund weil es ums ausziehen ging und ich so naiv war zu denken es geht sauber. Ich hätte nie sagen sollen dass ich gehe. Ich hätte ihn seine Spielchen spielen lassen sollen um dann einfach weg zu sein.

    Ich denke mal, einem Alkoholiker wird im Hinterkopf schon klar, dass beim Auszug des Partners nun manches von ihm selber erledigt werden muss - das aber nimmt Zeit zum Trinken. Der Deckmantel nach außen ist gefallen und die Nachbarn könnten ja nun im Tuscheln bestätigt sein, auch wenn alles nicht stimmt (wie sie meinen) so droht nun eine Offenlegung.

    Manchmal denke ich, ich hätte früher gehen sollen - aber ob ich damals schon so tief unten war um wieder zu versuchen aufzustehen, ich weiß es nicht.

    Eines aber weiß ich, so redikal wie es bei ihm schlimmer wurde hätte ich dort nicht mehr lange existieren können.

    Lieben Gruß von Dagmar


    p.s. für mich war es gut selber zu gehen und mein Leben ohne ihn als Altlast neu aufzubauen, mit Kindern ist das natürlich schwerer, damit sie nicht aus ihrem Alltag gerissen werden.

    Liebe Fini,
    ich für mich muss sagen, es in "seiner" Gegenwart überhaupt nicht geschafft habe mich abzugrenzen bzw. gedanklich zu trennen oder zu entfernen.

    Mal war es Hoffnung auf Änderung, mal Angst vor Wut und Agression, mal Kontrolle was er getrunken, getan ect. pp....

    Mein Gegenstück hat alle Launen und Facetten, nebst sexuellen Übergriffen durchgespielt, angefangen von Tränen zu Wutanfällen über vermeintliche Gespräche. Alles warf mich hin und her. Alles stellte meine Gedanken in Frage und alles brachte immer mal wieder "vielleicht schätzt Du die Situation falsch ein".

    Ganz vieles habe ich erst nach einer Kontaktsperre und dem Auszug angefangen zu begreifen, oder begreife noch - 1 1/2 Jahre nach der Trennung räulicher Seits.

    Schau, ich hatte einen Arbeitsplatz, an dem ich richtig gut ausgebeutet wurde, aber man/frau spielt ja nicht mit dem Arbeitsplatz - also habe ich mitgespielt. So lange, bis dem werten Arbeitgeber die Mäuschen ausgingen und er sich überlegte wie er am Besten Personal kostengünstig los werden kann. In meinem Fall - 8 Jahre - nicht ganz einfach. Also versuchte man Abmahnungsspiele. Der Grund sofort und ruckartig einen Anwalt zu nehmen und zum Arbeitsamt zu gehen. 8 Jahre konnten sie mir auf der Nase rumtanzen, bis zu diesem einen Schritt. (Ich muss Dir nicht sagen, dass sie verloren haben, weil alles aus der Luft gegriffen war.

    So - ebenso wie in der Partnerschaft. Lange Jahre ging es nicht wirklich gut, aber man/frau hielt halt aus. Es müsse ja irgendwann besser werden, es wurde nicht besser, aber die Selbstbelügung funktionierte schon perfekt. Bis - eben wie am Arbeitsplatz - es einmal zu viel war... Da aber hieß es für mich durchziehen ohne wenn und aber, sonst wäre ich zurück gefallen - wie in allen den Jahren zuvor.

    Lieben Gruß und viel Kraft wünscht Dir Dagmar

    Selbst dann, wenn wir enttäuschen kann das eventuell o.k. sein, weil eventuell wir/ich einfach keine Lust oder keine Zeit haben etwas zu tun, was nun gerade erwartet wird.

    Oh, meine Freundin ist oft enttäuscht weil ich zuwenig Zeit für Sie habe. Das was für Sie aber zu wenig ist ist für mich schon zuviel da ich eben mittlerweile einen ganzen Tag arbeite, im Gegensatz zu ihr, und im Garten viel Aufwand habe. Wir haben beide ein anderes Freizeitvolumen welches nicht so einfach zu vereinbaren ist ohne dass sie verletzt wird. Aber.... grenze ich mich nicht ab verletze ich mich selber! Ich brauche auch viel Zeit für mich alleine.

    Klammern - ich kenne es - tat es und hoffe inständig es nie mehr tun zu "müssen". Nicht nur, dass ich den anderen einenge, mein eigener Focus wird ja auch immer kleiner und enger vor lauter "aufpassen, dass ich auch genug klammere".

    Ich denke Welia, das ist weniger Co sondern ich empfinde es für mich so, als möchte ich Erwartungen erfüllen, die mir entgegengebracht werden. So quasi als Harmoniebündel möchte ich doch auch den anderen gerecht werden. Was aber dann nicht mehr geht, wenn ich mir dabei nicht mehr gerecht werde.

    Ist für mich auch sauschwer, aber ich muss es tun, einfach weil ich sonst meine Grundbedürfnisse nicht erfüllen kann. Und sind wir mal ehrlich: Freunde nehmen einen so wie man/frau ist - auch mit diesen Ecken, Kanten und Fehlzeiten...

    Lieben Gruß von Dagmar

    Liebe Welia,
    für mich war es sehr gesund einfach mal keinen Partner an meiner Seite zu haben. Einfach mal mir selber genug zu sein - einfach meine Bedürfnisse selber zu erfüllen und mein alleiniges Leben für mich zufrieden zu gestalten.

    Auch bei mir betrifft die Helfereigenschaft mein Umfeld nicht - da gilt dann immer Hilfe zur Selbsthilfe, nicht mehr und nicht weniger.

    Ich denke, mich wird die Gefahr einer Abhängigkeit von einem Menschen immer begleiten. Somit ist mein Weg erst mal alleine zu bleiben und alles an Kontakten, die entstehen, ganz langsam zu betrachten, mich zu beobachten falls ich in alte Muster verfalle - und das aus Single-Sicht. Sollte ich merken, einen gesunden Umgang üben zu können und ein passender Mensch mir begegnet (egal ob trockener oder niemals süchtiger) kann ich weiter sehen.

    Bist du coabhängig oder beziehungssüchtig? Was auch immer - mich erstaunt die Frage ob nach einem Wechsel alles anders wird. Das heisst für mich ein Partner hat für Diche einen imens großen Stellenwert. Ab dem Moment bist Du immer in Gefahr Dich für den Partner aufzugeben oder gar nicht erst zu finden.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Sehr gut erklärt, liebe Nici,
    ich denke, von jedem Ding die richtige Dosis ist das passendste. Wenn dann noch die Gesamtmischung einen glücklichen Menschen ergibt, dann dürfte es doch passen.

    Merkt Ihr, wie auch das ein Thema ist, bei dem es kein schwarz/weiß gibt? Ebenso wie viele andere Dinge heisst es wohl auch hier die Nuancen für sich selber betrachten und sich selber seine eigene Farbenpalette, oder den vollen Teller wie Nici so schön beschreibt, zu belegen.

    Lieben Gruß von Dagmar

    p.s. früher kannte ich auch nur schwarz oder weiß - die Farben dazwischen sind aber sooo schön...

    Liebe Welia,
    ich denke, da haben wir beide in der Partnerwahl ähnliche "Modelle" gewählt.

    Nun ist es aber, meiner Meinung nach, realtiv schwer überhaupt den gesunden Egoismus von krankhaftem Narzissmus zu unterscheiden. Wenn Du meinst Züge von Dir zu spüren, so können diese, oder könnten, einfach nur eine Form von (vielleicht sogar) gesundem und in Deiner Situation notwendigem Egoismus sein.

    Weiteres Problem könnte sein, dass die wenigsten medizinisch als Narzisten bezeichneten Menschen offen darüber reden können. Jene, die wir als solche empfinden sind natürlich durch unsere eigenen Gefühle und Interpretationen von Narzismus beeinflusst.

    Nach wie vor ist für mich Narzismus die vom Arzt festgestellte Persönlichkeitsstörung, die überbetont auf die Eigenbezogenheit einer Person hinwirkt.

    Nur ist vielleicht auch in Bezug auf Alk die Frage ob eine Selbstbezogenheit vor dem Alk war oder sich mit dem zunehmenden Alkgenuß etabliert hat. Sind/Waren wir als Partner schon immer so oder hat uns ein Überlebenstrieb so werden lassen?

    Ich kann von mir sagen, früher nahm ich berufliche Fehlschläger oder Fehler viel zu schnell auf meine Kappe, sah mich als Auslöser oder Schuldigen und fühlte mich auch so. Ungerechtfertigte Kritik hätte bei mir zu Rechtfertigungen geführt.
    Habe ich heute nicht mehr nötig. Fehler passieren, ich bin Mensch - ob die Schuld bei mir lag interessiert mich nur in Bezug dieses für die Zukunft zu verhindern, nicht aber wer hat was warum und wie verursacht. Kritik, ist sie angebracht versuche ich mit ihr zu arbeiten - wenn nicht, dann lasse ich dem anderen seine Meinung und mir die meine. Denn, allen Mensch recht getan, ist eine Kunst die niemand kann......

    Insofern habe ich mich innerhalb einer Alkbeziehung ganz anders verhalten als außerhalb. Und das gilt für ganz viele Punkte. Das Vertrauen zum Partner fehlte, Misstrauen und Vorsicht war immer zugegen und somit auch der Versuch mich zu schützen.

    Ich kann mir vorstellen, dass das Buch hilft in die Materie einzusteigen und Bilanz zu ziehen, was will ich, was kann ich, was ertrage ich und was könnte noch werden - letztendlich ist das eine eine Bezeichnung, das andere Deine Bilanz wie Dein Leben verlaufen soll.

    Stell diese neuen Schuhe, ob Du selber ein Narzisst bis, vielleicht mal auf die Seite und versuche ab und zu mal sie zu probieren. Nicht jeden Schuh, den man/frau sich kauft, in den passt man/frau rein.

    LIeben Gruß von Dagmar

    Hallo Welia,
    ich weiß auch nicht ob ein Partner nun das A und O ist, durch dass man/frau selber "lebt" oder sich wohl fühlt.

    Nun ich bin Teenagerspätlese, kurz vor 50 und gehörig mollig. Und? Ich brauche auch keinen Mann der mir Selbstbestätigung gibt oder an meiner "Seite steht", der mit mir aufwacht oder den Abend verbringt. Ich habe nämlich eine Portion Freunde.

    Was machst Du Welia, wenn er schlimm krank wird und in ein Pflegeheim muss - ist bei Alkoholikern nicht unüblich??? Wie geht es Dir dann?? Wie wirst Du mit der Belastung fertig, die dann durch Bürokratie und das Zahlen des Heimaufenthaltes entstehen?? Gerade bei Alkoholikern durch das Korsakow-Syndrom ist es nahezu unmöglich die Betroffenen zu Hause zu pflegen. Stündest Du dann nicht in eben der Situation, in der Du jetzt schon stehst.... nur noch alleiner....

    Lieben Gruß von Dagmar

    p.s. ebenso verliebt und doof wie ich war, aber genau das war der Grund alle die Heiratsanträge abzulehnen und auch meine Mini-Altersrente für den Fall meines Todes meiner Mutter zu überschreiben, und zu dem Zeitpunkt gab es kein (sichtbares) Alk-Problem.

    Hm, lieber Kaleu,
    was Du beschreibst, habe ich noch bis vor rund zwei Jahren gelebt: ein Gefühl etwas stimmt nicht, ich spüre etwas unterschwelliges - kann es nicht klar definieren und es wird schwer und schwerer.

    Auch kenne ich deutliche Angriffe, die auch - gerade im Arbeitsleben - oftmals falsch sind und einfach nur der Tatsache dienen Blitzableiter zu sein. Mittlerweile habe ich meinen integrierten Blitzableiter, den mein Chef bei Bedarf nutzen kann, ist er doch hinterher wieder gelassen und friedlich und hat doch mein Blitzableiter mich selber geschützt.
    Das war früher anders: ich habe mit gefühlvoll verteidigt und oftmals viel zu viel gequackt, gute Argumente verspielt und war dann doch meist die Dumme....

    Indirekte Angriffe, damit habe ich auch Probleme, aber.... ich bin nicht mehr willens irgend jemandem das Recht zu geben mir ein schlechtes Gefühl zu verursachen. Schwer das durchzuziehen und oft gelingt es mir nicht - aber der eine hat die Meinung, der andere die. Keine von beiden muss richtig sein weil ja keiner in die Psyche des anderen sehen kann und kein Leben dem anderen vergleichbar ist.

    Nur eines habe ich für mich gelernt: fühle ich mich provuziert, dann komme ich mir vor wie ein Ballon, der aufgeblasen wird und ständig kurz vor dem Platzen ist. Platzt er, dann ist alles "hin". Somit also tut mir das Gefühl nicht gut und ich lasse dem anderen seine Meinung und mir die meinige. Für mein "auspumpen" sind mir meine Kräfte einfach zu schade.

    Wut ... Hey Kaleu: bei mir gibt es Unkraut im Garten: komm mit Deiner Wut und rupfe es raus. So habe ich es nämlich gemacht wenn ich Wut spürte, kreatives Handeln. Dadurch wurde meine aufgebau(sch)ten Energien noch sinnvoll verwendet. Hinterher war ich stolz auf die Energie fürs Unkrautzupfen und mein Ärgernis schon lange nicht mehr wichtig genug.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ja Graupe,
    so empfand ich es auch beim Lesen. Denn es erinnerte mich an meine Alk-Vergangenheit: war er im Keller ich im Haus ect. pp. Es gab keine Gemeinsamkeiten und somit auch kein "wir".

    Wenn man/frau sich damit arrangieren will, so ist das o.k. mein Weg ist es nicht.

    Ich persönlich war in dieser damaligen Beziehung viel "alleiner und einsamer" als ich auch nur einen Tag nach der Trennung war. Nie habe ich mich einsam gefühlt nach meinem Auszug, aber wie oft hatte ich einsam geweint innerhalb der Alk-Beziehung.....

    Aber da ist jede-/r anders gestrickt und für sich selber verantwortlich ... je nach Leidensfähigkeit...

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hallo Ihr Lieben,

    Martha schreibst so schön "Vielleicht ist das wirklich das Ende der CoAbhängigkeit, da zu stehen, wo Du heute stehst und dafür darfst Du Dich wirklich feiern . Ich freue mich sehr für Dich. Also , raus aus der Opferrolle und rein ins Leben. "

    Ich befürchte, meine Tendenzen werden immer bleiben - die Gefahr sich selber aus den Augen zu verlieren wenn Gefühle ans Tageslicht treten. Deshalb habe ich auch velement alles was in eine solche Richtung gehen könnte abgeblockt.

    Ich werde also für den Rest meines Lebens ganz bewußt jeden Schritt gehen müssen, anhalten und Reflektieren. Mir geht es jetzt (sehr) gut, aber ich bin mir bewußt, dass das schlagartig von einen Tag auf den anderen anders sein kann wenn auch nur ein richtiger Schalter bei mir eine Fehlreaktion auslöst.

    Genau hier sehe ich die Gefahr dessen was wir hier alle erlebt haben. Erstes Problem rauskommen und sich selber realisieren, die Opferrolle verlassen. Ein neues Leben beginnen zu leben und das schwerste für mich: die Zukunft ebenso selbst bestimmt weiterhin verantwortlich in gute Bahnen lenken....

    Ich persönlich glaube, man/frau kann mit der Co-Abhängigkeit oder Beziehungssucht leben und sich daraus entwickeln, aber sie vermutlich nie ganz "ablegen".

    Ja Monty, Hilfe annehmen muss (Kann!) gelernt werden. Und wir haben alle Zeit der Welt es zu lernen. Haben wir doch oftmals viele Jahre damit verbracht hilflos und ergebnislos Hilfeleistungen abzugeben, was sind da ein paar Monate auf unserem Lernweg ?

    Auch in diesem Zusammenhang ist dann meine "Selbst"-Analyse gefragt, aber eingebunden in eine Handlung/Aktivität.

    Ein Fachbuch kann mir dabei nicht helfen weil meine Grunstimmung wechseln kann und kein Beispiel ädequat ist für meine persönliche Entwicklung oder den Umgang mit einer Situation.

    Ratschläge sind sinn- und wertvoll, auch das Verstanden werden, aber entscheiden muss ich alleine nach meiner Verantwortung - eventuell auch die Konsequenzen tragen.

    Nun Monty, ich hoffe, dass der Weg für mich richtig ist, bisher sieht es so aus.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Liebe Elke,
    jetzt tut es weh, sogar unsagbar - meine Story des "ausgetauscht werdens" war ähnlich toll....

    Du glaubst nicht, wie dankbar ich ihm dafür bin, wie ich mich freue, dass sein neues Modell ein Jahr zumindest an seiner Seite blieb und alle seine Seiten nun kennen lernen durfte.

    Egal, was aus ihm / ihr oder allem drum herum geworden ist - es wird kaum besser gewesen sein als das mit mir oder meinen Vorgängerinnen, wo es ja auch immer in die Hosen ging....

    Nun, aber wenn ich auf mein Leben sehe, dann bin ich einfach nur froh.... es ist jetzt viel besser als je zuvor, finanziell schwächer und doch an Glück reicher beschänkt. Schwächer finanziell und doch mehr Luxus an Gütern, weil ich damit jetzt anders umgehe und viel bewußter kaufen oder organisieren muss.

    Dieses "organisieren" macht mich stolz auf jedes Stück! Jeden Gang auf meinen neuen Teppichen genieße ich - schaue oft ins Zimmer nur um es zu sehen. Meine Farben, meine alleinigen Ideen -einfach umgesetzt :) Herrlich...

    Ach weißt Du, auch ich hätte gerne gesehen dass mein Exxi seine Abnormitäten sieht, seine Ignoranz und seine sexuellen Übergriffe begreift, die persönlichkeitsschädigend für mich waren.... damals wünschte ich es .....

    Heute ist mir das so egal, ich bin diese Aktionen los. Mein Leben (der Rest davon ;) liegt vor mir in meinem Frieden und meinem kleinen Glück. IN meinem Hexenhaus mit tausenden von Pflanzen und Bäumen, meinen Tieren und meinen Freunden, die ich schätze und unter und mit denen - wie auch Arbeitskollegen - ein harmonisches Verhältniss ist. Offen, ehrlich und fair ... alles das, was mir ein Jahrzehnt Beziehung nicht brachte.

    Nur der Schmerz Elke, der dauert - ebenso wie die Verarbeitung. Aber auch so lange das dauert kann es aufwärts gehen ... in Dein SELBSTBESTIMMTES Leben.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hallo liebe Nancy,
    eine Änderung und ein "Verlust" die schwächen natürlich, davon mal abgesehen ist eine solche Auflösung alles andere als lustig.

    Aber schau, genau so bist Du wieder einen Schritt vom Exxi entfernt, oder wirst es sein. Wieder eine Gemeinsamkeit, die es nicht mehr gibt - ein Lebensraum der ihm vertraut war und den er eben nach seiem Gutdünken betrat und dabei evtl. Deine Grenzen verletzte.

    In allem schlechten liegt auch etwas gutes ... Nichts kann soooo schlecht sein, als dass es nicht doch für irgendetwas gut ist.

    Belastung wird von Dir abfallen, vielleicht bekommst Du mehr Zeit für Dich und deine neu gewonnen Gedanken und kannst Dir erlauben Dich weniger unter Druck zu setzen.

    Lieben Gruß und toi toi toi von Dagmar

    Ja, liebe Monty - genau so läuft es!
    So habe ich günstigst neue Teppiche erworben (viel Zeit ging drauf aber nun habe ich ebensolche neue Superschnäppchen in Top-Qualität, bei denen im Handel nochmal 0 0 drangehängt werden würde.

    Klamotten - oftmals neu - auch in meiner Elefantensupergröße, klar, nicht alles was ich mir wünsche kann ich mir leisten, aber mit viel Glück klappt das eine oder andere Stück.

    Meine Pflanzen könnte ich mir nicht leisten - habe aber einen Gartenblogg und erhalte ab und zu von Gärtnereien Pflanzen über die ich berichte, fotografiere und und und.... Ansonsten nämlich könnte ich dieser Liebe nicht nachgehen...

    Monty, wir müssen Ideen haben - diese umsetzen und unsere kleine Welt wird dadurch schöner. Wie freust Du Dich an Deinem Teppich, ich mich jetzt an den Sommerstauden, die ich demnächst bekomme.

    Genau das, liebe Monty, sind die kleinen Lichtlein, die wir sehen müssen, können und dürfen. Genau da geht es hin. In unseren kleinen Möglichkeiten große Glücksmomente selber ermöglichen! Und es geht!!!!

    Dein Besuch freut sich über einen wohligen Teppich - meine Nachbarn über eine Blütenpracht! So und wieder ist das Umfeld auch in der Lage etwas Freude zu empfinden, diese wird an uns wieder zurück gegeben. Genau dieser große Kreislauf ist es, der mein Leben in ganz andere Bahnen gelenkt hat.

    Aufstehen - bewegen und etwas ändern ... nicht mehr und nicht weniger....

    Lieben Gruß von Dagmar

    Genau Gotti,
    genau das ist es: was vorbei ist ist vorbei! Auf in die Zukunft!!!! Schön formuliert :)

    Ach Gotti, ich werde den Tag genießen. Vorab fahre ich zu meiner Mutter, nein, eine Freundin fährt mich, da mein PKW nicht sicher ist - Hilfe, um die ich gebeten habe, die ich bekommen habe weil ich eben nicht alles im Griff habe :)

    Genau da beginnt es: mein Winterauto - sollte nur bis 1. Mai halten beginnt zu brökeln und nach Benzin zu stinken, der Nachfolger ist nicht (wie mir versprochen worden war) fertig. Das Nebenhaus meiner Mutter ist abgebrannt und sie telefonisch schwer erreichbar.... so aber 120 km zwischen uns. Früher ein Grund für absolute Panik.

    Heute schlimm und übel - aber durch Freunde zu bewältigen, durch Hilfe anderer - diese aber können erst in mein Leben einsteigen wenn ich ihnen sage "ich brauche Hilfe oder Unterstützung, ich bin überfordert".

    Ganz ehrlich, alle die Bücher und Analysen haben mich zurück geworfen! Sie gaben mir quasi die Rechtfertigung warum ich so bin wie ich bin. Klar, sie sagten wie es anders gehen würde, aber schon im nächsten Kapitel konnte ich mich selber bemitleiden ....

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hei Nici,
    da bringst Du mich doch glatt auf meine eigene Fehlleistungen :) Wie oft habe ich den Expartner analysiert ... fällt mir peinlicherweise erst nach Deinen Zeilen auf.

    Auch sonst geht es mir wie Dir: ich bin ängstlich was Änderungen berifft, alles soll(t)e genau geplant sein. Das wäre meine Grundstruktur. Durch die Suchtbeziehung habe ich aber erfahren müssen, dass egal, was ich plane, es im Regelfall anders kommt. Somit habe ich mir eine gewisse "Gottergebenheit" erarbeitet. Zwangsweise!

    Ich versuche immer noch Reiserouten ect. vorzuplanen, meine Botanik im Sinne von wann darf was in den Garten - aber ich weiß dass das meiste anders kommt und reagiere dann aus der Situation. Konnte ich früher nicht!!! Wurde auch so erzogen, wenn man das schlimmste einkalkuliert, dann kann man/frau nicht negativ überrascht werden. Grundsätzlich richtig - bringt aber in alles eine schwere und eine negative Grundeinsellung - es erlaubt keine Vorfreude. Keine positiven Erwartungen was Veränderungen betrifft.

    Du, dieser Spiegel ist toll - wenn es auch schwer ist, sich vor ihn zu stellen :) Denn ich musste es ja - ins kalte, arbeitslose Wasser geworfen ;) Mensch, hat dieser Spiegel mir Farben gezeigt, hätte ich zuvor nie gedacht :)

    Das übrigens hat sich bei mir an Kleidung und Vorhängen und Teppichen bemerkbar gemacht: die Farben, die nun das Leben bringt und die ich nun sehen darf, die habe ich auch im Haus. Ich mochte schon immer etwas ungewöhnliche Kleidung oder Farben (wenn auch unauffälliger Stil) habe diese auch gekauft, aber nicht getragen.... Ich wusste also was ich wollte und traute mich nicht....

    Nici, ich war nach meiner Trennung nicht alleine und hilflos. Ich dachte es zuvor, ich wäre es. Es gabe so viele hilfreiche Hände und Menschen, wie ich es zuvor nie hätte sehen können. Deshalb, weil ich offen sagte "ich kann das nicht - kannst Du mir helfen - ich bin überfordert, was würdest Du tun"

    Mein Leben ist so anders, übrigens schöner auch als vor der Suchtbeziehung, weil alles anders wurde. Bedingt vielleicht durch die Kapitulation "ich kann nicht alles alleine und ich kann nicht alles kontrollierne". Dadurch nämlich erlaube ich mir mich als Mensch zu zeigen, erlaube meinem Umfeld Hilfe anzubieten und auch selber um Hilfe zu bitten.

    Ich habe mal früher Gespräche über mich unbewußt mithören müssen, das war nicht ich über die da geredet wurde "die Überfrau, die alles im Griff hat". Es war ein wunderschönes Kompliment, aber es war nicht die Person, die ich wirklich war - es war nicht die angstliche Person, die gar nicht stark wirken wollte, sondern die einfach mal geherzt werden wollte. Das aber konnte niemand durch meine starke Erscheinung.

    Jetzt ist das alles anders: immer noch stark, aber gleichzeitig nicht auf jedem Gebiet. Schwäche ist nämlich Stärke - die Stärke es zuzugeben, dass man/frau nicht alles kann.

    Ich denke, hier hängt das Kontrollverhalten mit drin: ich habe alles im Griff und kriege es alleine hin. Nein, ich alleine renne gegen Mauern weil ich nur meinen Tunnelblick habe. Erweitere ich den Horizont durch Befragung von anderen sehe ich mehr.

    toi toi toi wünscht Dir
    Dagmar

    Sag Usthund,
    als Co möchte ich Dich mal fragen ob partnerschaftliche Einsamkeit so schlimm ist, wenn andere Freunde und Menschen da sind, die Du schätzt und liebst.

    Gerade als Co habe ich mich ein jahrzehnt in einer ungesunden Partnerschaft gefangen gehalten. Ich bin ausgestiegen und habe die Finger komplett aus allem, was nur ähnlich wie Partnerschaft sein könnte, rausgehalten. Einfach weil es für mich so was von wichtig war selber zu schaffen, was mir zuvor der Partner hätte geben sollen (was aber unmöglich ist).

    Ich für mich musste einfach feststellen, ich kann vieles alleine und das wenige andere, dafür gibt es Freunde oder Bekannte, es müssen keine Partner sein.

    Über diesen Weg hat sich meine Einstellung zur Erotik, Sexualität und zur Körperlichkeit/Berührungen/Zärtlichkeiten sehr geändert. Ich musste nämlich im Nachhinein feststellen über die Partnerschaft wurde mir Nähe durch Zärtlichkeiten simuliert. Angenommen sein durch eine Partnerschaft. Alles Dinge, die ich mir hätte selber geben können ... und das ohne dass ich mich tiefer in die Probleme zum anderen verstricke....

    Ich wünsche Dir viel Kraft bei Deinen nächsten Schritten! Du weißt was Du willst und dass Du es kannst! Also auf ein Neues!!!

    Lieben Gruß von Dagmar

    Hallo Ihr Lieben,
    mit Erstaunen stelle ich in den letzten Wochen fest dass Theorie, Fachwissen und Familienanalysen sehr viel Platz einnehmen und dabei aktuelle Änderungen von Grundsituationen nicht erfolgen.

    Ich habe "früher mal" Fachbuch um Fachbuch gelesen, verstanden und noch mehr analysiert, alles wurde klar und deutlich. Geändert hat sich dadurch nichts!

    Ich habe meine Familiensituation betrachtet und analysiert, nicht immer schön, manches ist passiert und vieles hat mich an meiner eigenen Entwicklung gehindert oder in eine falsche Richtung bugsiert. Aber auch dieses Wissen hat mich nicht weiter gebracht! Vorwürfe/Analysen/Nachdenken über die Verursacher hätten mich nur in Schuldzuweisungen gedrängt und eine eventuelle Veränderung verhindert. Nur wenn ich meinen Peinigern verzeiehen kann, kann ich mir persönlich meine Fehler verzeihen und mich selber annehmen.

    Mein persönliches Resümee aus meiner Bewältigung:
    Fachbücher und Vergangenheitsanalysen schaffen für mich jede Menge Rechtfertigungen, warum etwas so ist wie es ist und ich nicht unbedingt etwas ändern muss. EBENSO wie der Alkoholiker, der Gründe für sein Trinken findet! Keine der Parteien ändert etwas in Form von Aktionen oder Konsequenz ....

    Sozialverantwortung, Mitleid und das "Ja" für Gute und schlechte Zeiten, die wirtschaftlichen Überlegungen und alles das, was ein Hinderungsgrund wäre eine schlechte Situation zu verändern (auch wenn der Beginn wirtschaftlich noch schlechter wäre) sorgen für ein ausharren und verschlechtern von Situationen und stagnieren bzw. für einen Dauerrückwärtsgang.

    Tausende Worte, hunderte von Seiten und unzählige Analysen oder Fachbücher ändern die Realität nicht! Mir hätten Gespräche und gegenseitige "mir geht es wie Dir" Aussagen überhaupt nichts gebracht, da auch sie mich in der Situation hätten gefangen gehalten. Kann man/frau sich doch gemeinsam bemitleiden und stärken, dass man sich versteht und alles richtig macht. Genau wie die Runde der Trinkfesten, die ja alle kein Alkoholproblem haben.

    Was für mich der Ausstieg war waren ganz normale Freunde die sagten Du bist "mehr wert" als eine Suchtbeziehung, Du hast Dich negativ verändert in der Beziehung. Was mir geholfen hat war zu sagen "ich wage den Ausstieg egal was passiert, egal, dass ich arbeitslos und heimatlos bin". Ich wage den Ausstieg mit meinen vielen Tieren und beginne einfach auszusteigen .....

    Alleine ... in mein Leben .... in meine Verantwortung .... auch als arbeitslose, mittellose Wühlmaus (Kirchenmäuse wären nämlich reicher gewesen als ich damals - ich hatte nämlich keinen "Opferstock" ;)

    Dafür bin ich sehr dankbar dass Familie, Freunde und meine Persönlichkeit mich nicht haben in der Theorie stecken lassen sondern einfach loszulaufen und zu verändern.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Guten Morgen, liebe Gotti,
    es ist so herrlich eine Woche frei zu haben, nur kurz, und Termine, aber alleine das gestrige je nach Bedarf einfach eine Runde schlafen gehen war herrlich.... somit heute um 5.00 Uhr wach und schon "geschleppt" "gepflanzt" und manches andere. Mit ganz viel Energie :)

    Weißt Du Gotti, diese "Modelle" gibt es ja schon über ein Jahr in meinem Leben, mal näher, mal weiter weg und ein paar von ihnen kennen meine Situation und sehen dass ich da komplett alleine durchgehe, auch wenn ich zuweilen damit meine Probleme habe (woraus ich keinen Hehl mache).

    Ich denke manchmal dass genau diese gemeinesame Zeit und das Beobachten meiner alleinigen Aktionen mich aus dem Licht der typischen Frau gerückt hat und vielleicht deshalb auch die Erstlings-Macho-Anmachen vorbei sind und einer klaren und liebenswerten Ehrlichkeit folgen, ich weiß es nicht....

    Als Macho oder Schauspieler waren mir diese lieben Menschen übrigens lieber, da absolut ungefährlich ;)

    Ja, ist schon amüsant das Problem, welches keines ist und mich dennoch so beschäftigt. Das Freiwild, wie er meinte leicht zu erlegendes, war ich beim Holz-Pinguin, keine Frage. Aber diejenigen, die mein Leben gerade begleiten und beschäftigen wissen und haben registriert dass es eben so nicht ist bei mir und ich alleine gut (wenn auch zuweilen gehbehindert ;) meinen Weg gehe.

    Ich denke, der Punkt sind nicht diese von mir geschätzten Menschen sondern ich selber. Ich muss für mich lernen da offen zu sein und auch solch positive Dinge auf mich zukommen zu lassen, egal was aus ihnen wird. Ich könnte mir vorstellen, dass ich hier unbewußt schon von Anfang an Signale sende im Sinne von "bitte nicht zu nah an mich ran als Gegengeschlecht".

    Und weißt Du was, diese Aktionen fielen mir nicht auf. Ein Bewohner in der Nähe meines Arbeitsplatzes, der bei meinem mittäglichen Spaziergang (wenn er mich sieht) eine Abkürzung nimmt um dann auf mich zu treffen und einen kleinen Talk zu halten und sich selber einzuladen (was ich überhört habe obwohl registriert, aber einfach überhört noch nicht einmal ignoriert).

    Ist alles nicht schlimm, positiv und schön - aber muss einfach in mein Denken und Leben involviert werden damit es mich nicht so dauerhaft beschäftigt und durcheinander bringt.

    Dieser Bereich muss so in meinem Leben involviert sein wie Holzschleppen und Garten anlegen - als etwas normales.

    Aufgefallen ist mir das in einem ganz komischen Zusammenhang. Ich schlafe immer auf der rechten Seite in meinem Bett. Hatte ich Partner, so lagen die meist links. Ich lebe nun 1 1/2 Jahre hier und schlief lange, lange -wie gewohnt- nur rechts. Seit rund einem Monat nehme ich die ganze Breitseite :) Dummer kleiner Zufall. So kann ich nochmal vor dem Schlafen meine vorgezogenen Pflanzen betrachten. Das aber genau ergänzt sich hervorragend zu der, die sich alleine durchs Leben kämpft und somit keinen Helfer benötigt, mein Gesprächspartner kann also er/sie selber sein und muss/kann/darf nicht als Retter zweckentfremdet werden.

    Diese Ergänzung, die ich früher benötigte - dass mir jemand gibt was ich mir selber nicht geben kann - ist hinfällig. Somit für mich auch eine neue Situation. Ich habe ein starkes Jahr durchgespielt ohne Partner, alle Tiefen und Chaos-Situationen (Auto, extrem kalter Winter, selber Reparatur WC ect.) durchgespielt, überlebt und bewältigt. Ohne Rehaugenblick und "bitte helf mir"; das kann ich nämlich auch ;)

    lieben Gruß von Dagmar

    Der Lernweg geht weiter, auch wenn ich die Dinge noch nicht so ganz auf die "Reihe" bekomme.

    Seit rund einem Jahr gelingt es mir "hervorragend" alles an gegengeschlichten Kontakten in nichtpartnerschaftliches Licht zu stellen. Deshalb, weil es mein Wunsch ist derzeit alleine zu sein.

    Ich habe quasi alle Geschehnisse, die auf Interesse seitens von Männern hinweisen, in die unterste Schublade gelegt; zur späteren "Bearbeitung".

    Nunmehr bemerke ich jedoch, dass es da etwas aufzuarbeiten und zu bearbeiten gibt. Da ich meine Träume deuten kann und auch Unruhesituationen von mir selber bemerke ich, dass Klärungsbedarf für mich selber besteht, irgendwo bin ich in einer Entwicklung, weiß jedoch nicht warum bzw. in welche Richtung.

    Es mag daran liegen, dass zufällig alle jene liebenswürdigen Herren der Schöpfung, die ich natürlich auch innerhalb dieses Jahres gesehen habe, derzeit alle präsent sind und noch "Verstärkung" bekommen haben. Es mag daran liegen, daß Kollegen über offensichtliche Sympathiebekundungen mir gegenüber reden und mich klar darauf stoßen ....

    Es gefällt mir überhaupt nicht, dass sich hier ein Thema einschleicht, mit dem ich wohl anders umgehen muss, aber es scheint einfach der Fall zu sein daß ich entweder solche Dinge im Vorfeld bereits als unmöglich einstufe. Möglich wäre auch auf Grund von diversen telefonischen, komischen Anrufspielchen, daß ich Bedenken habe dass der/ein Ex-Lover hier nach seinen zwecklosen SMS'en zum Telefonhörer greift.

    Im Moment habe ich eine ganze Portion Fakten vor mir, die ich aber nicht sauber ordnen kann. Auch das Verhalten einiger Herren in meiner Nähe ist empfinde ich als anders: positiv, offen, ehrlich - aber anders als zuvor....

    Nun ja, dann gehen wir halt demnächst ran an die nächste Baustelle. Auch wenn ich nicht so genau weiß, warum ich jetzt an die Baustelle "soll" aber ich merke es, dass es sein muss...

    Ich genieße eine Woche Urlaub und finde es herrlich! Ich habe mir erlaubt, was ich ein Leben lang nicht tat - auch nicht während Krankheit - einfach ein paar Mal am Tag Ruherunden einzulegen. Im Garten werkeln und eine Stunde pennen, einige Stunden Haushalt und wieder ein Lauschegruß an der Matratze, deshalb auch die Fitness bis in die Morgenstunden.

    Ein paar neue Farben im Arbeitszimmer (brombeer) in Sachen Vorhängen zu den seit kurzem hier liegenden Teppichen, ein paar neue - günstige - Klamotten, der Kampf in und mit der Haushaltsbewältigung und im Garten viel neues grün bzw. Aufzucht durch Samen....

    Besonders schön ist für mich, dass ich seit einiger Zeit ins Bett gehe mit positiven Gedanken. An meine Blumen denke, wie ich was wohin pflanze und es keinen Gedanken mehr daran gibt, was noch vor zwei Jahren "dauererlebtes" war.

    Mal abwarten, was das Leben mir hier zeigen und darstellen will.

    Lieben Gruß von Dagmar