Guten Morgen, liebe Gotti,
es ist so herrlich eine Woche frei zu haben, nur kurz, und Termine, aber alleine das gestrige je nach Bedarf einfach eine Runde schlafen gehen war herrlich.... somit heute um 5.00 Uhr wach und schon "geschleppt" "gepflanzt" und manches andere. Mit ganz viel Energie 
Weißt Du Gotti, diese "Modelle" gibt es ja schon über ein Jahr in meinem Leben, mal näher, mal weiter weg und ein paar von ihnen kennen meine Situation und sehen dass ich da komplett alleine durchgehe, auch wenn ich zuweilen damit meine Probleme habe (woraus ich keinen Hehl mache).
Ich denke manchmal dass genau diese gemeinesame Zeit und das Beobachten meiner alleinigen Aktionen mich aus dem Licht der typischen Frau gerückt hat und vielleicht deshalb auch die Erstlings-Macho-Anmachen vorbei sind und einer klaren und liebenswerten Ehrlichkeit folgen, ich weiß es nicht....
Als Macho oder Schauspieler waren mir diese lieben Menschen übrigens lieber, da absolut ungefährlich 
Ja, ist schon amüsant das Problem, welches keines ist und mich dennoch so beschäftigt. Das Freiwild, wie er meinte leicht zu erlegendes, war ich beim Holz-Pinguin, keine Frage. Aber diejenigen, die mein Leben gerade begleiten und beschäftigen wissen und haben registriert dass es eben so nicht ist bei mir und ich alleine gut (wenn auch zuweilen gehbehindert
meinen Weg gehe.
Ich denke, der Punkt sind nicht diese von mir geschätzten Menschen sondern ich selber. Ich muss für mich lernen da offen zu sein und auch solch positive Dinge auf mich zukommen zu lassen, egal was aus ihnen wird. Ich könnte mir vorstellen, dass ich hier unbewußt schon von Anfang an Signale sende im Sinne von "bitte nicht zu nah an mich ran als Gegengeschlecht".
Und weißt Du was, diese Aktionen fielen mir nicht auf. Ein Bewohner in der Nähe meines Arbeitsplatzes, der bei meinem mittäglichen Spaziergang (wenn er mich sieht) eine Abkürzung nimmt um dann auf mich zu treffen und einen kleinen Talk zu halten und sich selber einzuladen (was ich überhört habe obwohl registriert, aber einfach überhört noch nicht einmal ignoriert).
Ist alles nicht schlimm, positiv und schön - aber muss einfach in mein Denken und Leben involviert werden damit es mich nicht so dauerhaft beschäftigt und durcheinander bringt.
Dieser Bereich muss so in meinem Leben involviert sein wie Holzschleppen und Garten anlegen - als etwas normales.
Aufgefallen ist mir das in einem ganz komischen Zusammenhang. Ich schlafe immer auf der rechten Seite in meinem Bett. Hatte ich Partner, so lagen die meist links. Ich lebe nun 1 1/2 Jahre hier und schlief lange, lange -wie gewohnt- nur rechts. Seit rund einem Monat nehme ich die ganze Breitseite
Dummer kleiner Zufall. So kann ich nochmal vor dem Schlafen meine vorgezogenen Pflanzen betrachten. Das aber genau ergänzt sich hervorragend zu der, die sich alleine durchs Leben kämpft und somit keinen Helfer benötigt, mein Gesprächspartner kann also er/sie selber sein und muss/kann/darf nicht als Retter zweckentfremdet werden.
Diese Ergänzung, die ich früher benötigte - dass mir jemand gibt was ich mir selber nicht geben kann - ist hinfällig. Somit für mich auch eine neue Situation. Ich habe ein starkes Jahr durchgespielt ohne Partner, alle Tiefen und Chaos-Situationen (Auto, extrem kalter Winter, selber Reparatur WC ect.) durchgespielt, überlebt und bewältigt. Ohne Rehaugenblick und "bitte helf mir"; das kann ich nämlich auch 
lieben Gruß von Dagmar