Hallo Ihr LIeben,
mir geht es gut, aber ich fühle mich fast gestresst, weil ich meinte den ganzen Haushalt mal wieder auf die Reihe kriegen zu müssen. Bei den Katzen ein schweres Unterfangen ![]()
Meine Arbeitszeiten sind länger als geplant, worüber sich mein Geldbeutel sicherlich freuen wird
und somit habe ich nun ein ganz normales Leben mit Job, mir werden immer weitere Aufgaben übergeben, die zumeist zuvor mein Chef getätigt hat, was mir schon ein tolles Gefühl gibt. Zumal er zufrieden mit meinen Resultaten scheint.
Die Kollegin (mit der ich später zusammenarbeiten werde) scheint zu bemerken dass ich für sie mitdenke und ein Teamplayer sein kann, denn auch hier kommt nun etwas offenes.
Ich merke ganz dolle Änderungen an mir, über die ich selber sehr froh bin. Während ich mich früher ins Internet quälte um Berichte und Berichte für meine Sachhomepages zu schreiben, kann ich das auch mal für Tage lassen und einfach nur vor dem Fernseher sitzen und mich freuen. Früher fand ich mich wohl in meiner Leistung wieder. Was der Job vieleicht nicht gab, das versuchte ich mir abzuverlangen, ich weiss es nicht. Früher wollte ich die komplette Zeit, die ich nicht schlief, Leistung bringen. Das habe ich nicht mehr. Habe mir heute sogar erlaubt auszuschlafen, was es seit Monaten nicht mehr gab.
Zwar hätte ich Lust aufs Schreiben und Bilder bearbeiten, aber in Sachen Zeit muss ich eben andere Prioritäten setzen. Dazu gehört auch morgen der Besuch einer Freundin. Wo ich erst dachte, Mensch, Du musst schreiben. Nein, "musst" Du nicht, sondern einfach nur bewußt Leben und auch eine Entscheidung treffen, die nichts mit Leistung zu tun hat.
Meine Kleidung ist anders geworden - alles Dinge, die ich mir schon vor rund zwei Jahren gekauft hatte, aber einfach nicht das Gefühl hatte mich darin wohl zu fühlen. Ich kleide mich etwas fraulicher und verstecke mich nicht dauernd hinter meiner bequemen Kleidung.
Ich nehme mir die Zeit fürs Hände- und Gesicht eincremen, was früher Luxus war - und Luxus wollte ich mir nicht gönnen. Lapalien und Kleinigkeiten, mit denen es damals anfing, dass ich mich vernachlässigt habe.
Also, meine Lieben: mir geht es gut
lieben Gruß von Dagmar