Beiträge von dagmar007

    Obiges lese ich immer wieder in Beiträgen. "Aber ich liebe ihn doch so".

    Ich möchte nun anfangen aufzufriemeln was Liebe ist oder was nur Co-Abhängigkeit, denn ich gehe davon aus, eine Zuneigung/Verliebtheit war da und irgendwann wurde es eine kranke Beziehung.

    Aus meiner Sicht kann ich sagen:
    Wenn ich von mir behaupte den Partner zu lieben, dann muss ich als Grundvoraussetzung in der Lage sein mich selbst wertzuschätzen.

    Wenn ich mich schätze, dann muss ich mir vor Kummer und Problemen schützen. Somit eventuell auch vor einem suchtkranken Partner.

    Meine Verantwortung für mich liegt zweifelsohne darin mich vor Schaden zu schützen.

    Nun aber die Gegenfrage:
    Liegt die Verantwortung/Liebe gegenüber dem Partner von der so oft und häufig gesprochen wird, nicht gerade darin für ihn/sie keine Verantwortung mehr zu tragen? Nur so besteht die kleine Chance dass der Süchtige begreift wo im Leben er keinesfalls mehr die Kontrolle hat.

    Wenn von Liebe gesprochen wird, dann müsste auch dem süchtigen Partner erlaubt werden seiner Sucht nachzugehen. Denn wenn ich "liebe" will ich, dass es dem anderen gut geht. Wenn der andere nun meint seine Liebe im Suchtmittel zu finden, so ist das sein Recht und wenn ich liebe gestatte ich ihm das oder?

    Ich lese immer wieder - und hatte sie selber - die Angst den anderen zu "verlieren". Ich kann keinen Menschen verlieren, weil dieser niemals mein Besitztum war! Ich kann den Kontakt verlieren und die gegenseitige Unterstützung.

    Aber liegt nicht gerade darin, dass die gegenseitigen Hilfsmassnahmen gelöst werden die Chance für beide Partner die eigenen Vorlieben/Nachteile zu entdecken? Für sich selber - ohne dem anderen - frei von Manipulation für jede Seite???

    Ich selber habe lange genug gebraucht meinen Abstand zu bekommen und kämpfe immer noch ... nur kämpfe ich nun für mein Leben und zwar bewußt....

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ach Thelma,
    auch ich bin jemand der nach außen anders wirkt als sie es ist.

    Ich war so am Ende als ich es endlich geschafft hatte zu gehen, dass ich nicht einmal mehr stark wirken konnte. Und nun begann ich pur zu sein - nun erst wurde es interessant in meinem Leben. Jetzt war ich ich und musste für mich sorgen, verdammt schwer.

    Thelma, all die Jahre kam immer meine Argumentation "anderen geht es schlechter" "er ist kein schlechter Kerl" ect.

    Nur eines scheinen alle - nebst mir!!!! - zu vergessen: die Sucht schreitet fort. Ich kenne k e i n e n Fall, wo das ohne professionelle Hilfe oder SHG gestoppt wurde! Von einem Tag auf den anderen wurde mein Expartner mir gegenüber aggressiv, drohte das Haus abzubrennen ect. pp. Sexuelle Übergriffe ect folgten. Von heute auf nachher, evtl. durch drei Todesfälle in seiner Familie zum gleichen Zeitpunkt, rastete er aus.

    Ich höre immer "Hoffnung" und "es geht gerade noch so" Leute, Leute, Leute es entwickelt sich weiter. Die Sucht des Alkoholikers wenn nicht gestoppt und unsere auch .... Davon mal abgesehen wird es nicht nur immer schwerer, je länger eine Beziehung dauert, sich zu trennen. Es ist ja wohl auch so, dass Probleme wie Eigenheim, gemeinsame Kinder, Arbeit ect. gelöst werden sollen oder aber ein eigenes Leben verhindern weil ja "wegen...." beim Suchtkranken Partner geblieben wird.

    Und Thelma: nachdem was ich jetzt weiß war es unverantwortlich dass ich so lange beim Partner blieb und das Deckmäntelchen ausbreitete. ICH habe verhindert dass er begreift was los ist. IN SEINEM Fall dürfte es nun zu spät für ihn sein in Sachen Krankheitseinsicht.... Willst Du in meine Fusstapfen treten???

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ich hatte selbiges Problem mit meinen Tieren, weil es unmöglich schien eine Bande von Katzen mitzunehmen (lt. Gesetz sind ja nur 3 Freigänger erlaubt).

    Als ich aktiv wurde gab es eine Lösung - eine wunderschöne :) Nur: dazu musste ich etwas tun: die Hände aus dem Schoß nehmen und diese trügerische Hoffnung erstmal wegschließen.

    Solange nicht versucht wird - gilt speziell für mich - einen Lösungsweg zu finden (auch wenn der lange braucht bis er gefunden ist) heisst das für mich dass der Partner sich bewußt weiterhin im Dunstkreis des Süchtigen aufhalten möchte. Nicht muss, nein möchte! Nicht gehen möchte, die Verantwortung für sich selber nicht tragen möchte!

    Und ich weiß bestens wovon ich spreche .... ich ging erst als es fast zu spät war, bis dahin gab es auch jede Menge Gründe zu bleiben und weiterhin mich über ihn zu ärgern und von mir abzulenken.

    Viel Kraft wünscht Dir
    Dagmar

    Guten Morgen liebe Thelma,
    beim lesen Deines letzten Beitrages stellte sich mir die Frage:

    Bewegst DU DICH wirklich vorwärts,
    oder bewegt DICH DEINE HOFFNUNG, dass ER ES WIRKLICH WILL vorwärts?

    Alle Eure Sätze, all Euer Mitleid mit den Süchtigen, die alleine bleiben könnten kann ich nachvollziehen! Lange Zeit habe ich ebenso gedacht und dadurch meine Gesundheit ruiniert.

    Ich hätte ebenso wenig auf andere gehört wie das diejenigen tun, deren Hoffnung aus jeder Zeile springt. Jeder Weg ist in Ordnung, wenn derjenige ihn bewußt wählt, als seine Entscheidung deklariert und nicht versucht den alkoholkranken Partner als Auslöser der eigenen Probleme zu betrachten.

    Nicht jede-/r kann oder will gehen - das muss auch nicht jede-/r nur : das was sich dann abzeichnet (ob gut oder schlecht) liegt in der eigenen Verantwortung!

    Lieben Gruß von Dagmar

    Als Co ist es ja ähnliche wenn man sich wie ich auf die Suche nach einem Therapeuten begibt.

    Ich denke, ein ganz wichtiger Punkt - ob Alkoholiker oder Co - ist der Umgang mit dem Thema nach außen. Den Arzt oder Therapeuten ansprechen, das Tabu-Thema auf den Tisch zu bringen und das Geheimnis zu lüften.

    Ob Co oder Süchtiger: der Körper dürfte schon gelitten haben (bei mir in jedem Fall) somit waren Hausarzt und Therapeuting gemeinsam eine gute Basis mich wieder auf gesunde Beine zu stellen.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Tja, da war ich auch anders gepoolt. Ich wollte nicht einmal Recht haben sondern hätte mir gewünscht richtige Gespräche zu führen, auch gerne mal über Politik ect. das hätte auch was ganz banales sein können, aber einfach - auch bei unterschiedlichen Standpunkten - genau diese ausfechten. Ich denke noch nichtmal (jetzt heute mit Abstand) an das was in ihm oder mir vorging.

    Mir wurde vorgeworfen, dass ich in meinem Katzenasyl Strom benutze um an extrem kalten Tagen stundenweise eine Heizung anzuwerfen. Nun, ich zahlte Stromkosten zum selbigen Teil und bediente keinen Kompressor oder ähnliches sondern nur 1 Stunde in der Nacht die Heizung. Schon hier gab es keine Akzeptanz sondern einfach nur "Du bist schuld" ... an was auch immer.

    Gut, Diskussion und/oder Gespräch nicht möglich... abgehackt ....

    So, und nun habe ich einen warmen Gewölbekeller mit Teppich (wo es meine Sache ist wann ich sauge und welche Kosten ich dafür benötige) und den Tieren geht es viel, viel besser als zuvor. Mir übrigens auch ...

    Sprich: alle Diskussionen und alles Verständnis sind nicht möglich, wenn die Basis anders ist - egal aus welchen Gründen. Egal ob alkoholisiert oder nicht. Mein Ex und ich hatten sich entgegengesetzt weiterentwickelt - somit kann es auch keine gemeinsamen Gesprächspunkte geben.

    Keine Dinge mehr, in denen ich mich um Kopf und Kragen rede, wie Laurina sagt. Keine unfruchtbaren Diskussionen, von denen zwei Standpunkte aufeinandertreffen und keiner den jeweiligen des Gegenübers nachvollziehen kann und will.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ähem Nala,
    sei mir nicht böse, aber ich frage mich gerade ob Du keine Angst hast, wie seine Kariere weitergehen könnte, wie das Heroin finanziert wird und wie sein "Umgang" in Sachen Bekanntenkreis ist.

    Hast Du keine Angst die Folgen dessen auslöffeln zu müssen, die die Beschaffung dieser ilegalen Droge mit sich bringt?

    Bist Du Dir im Klaren, dass Du munter dabei bist DEIN Leben durch sein Verhalten gefährden zu lassen???

    Versuche mal Dich und Deine Wünsche oder Hoffnungen zu formulieren und dann frage Dich ob er, so wie er jetzt ist, in dieses Bild passt.

    Lieben Gruß von Dagmar


    p.s.s die einen heroinabhängigen Junkie kannte, dessen Weg über einen kurzen Zeitraum verfolgen konnte und auch den Weg über das Methadonprojekt, welches komplett in die Hosen ging!!!

    Oh Thelma

    er erkennt schon die Krankheit an, hat sich aus dem Internet Kliniken rausgesucht, die diese verfluchten Einzelzimmer anbieten...
    War ja am Schluss wirklich am Hund.

    Dann hat er es doch sicher nicht erkannt wenn er noch in der Lage ist Ansprüche zu stellen. Sei mir nicht böse, aber ich als co war am Ende so am Tiefpunkt, dass ich nahezu alles genommen hätte um mein Leben zu retten. Ich glaube einem ernsten Alkoholiker wird es nicht viel anders gehen, oder? Und ehrlich gesagt, ich sehe bei einer Therapie, wo es auch um soziale Aspekte und Belastungen geht einen Sinn in Mehrfachzimmern.

    Bin ich gesund und habe ein gesundes Gefüge, dann kann ich mich zurückziehen (über bestimmte Zeit) um mich später wieder in die Gesellschaft zu involvieren. Aber jemand, der bereits ausgestiegen ist aus einem Sozialgefüge (und das ist meiner Meinung nach ein Alkoholiker weil er die Welt nicht nüchtern erträgt) der muss doch (oder sehe ich das falsch?) Sozialgefüge neu lernen.

    Muss nicht eine Person, die trocken werden will, lernen vor Problemen nicht mehr davon zu rennen. Muss diese Person nicht lernen mit einem anderen Menschen zu kommunizieren? Wenn ja, wie soll es denn sonst laufen, wenn nicht in Mehrbettzimmern?

    Und noch was - die Finanzen gelten nicht - ich bin auch am Ende und lebe von (oder sollte von) 645 Euro leben!!!!! Was hindert Dich getrennt von ihm zu leben (im Notfall im eigenen Haus) aber jegliche Hilfe einzustellen????

    Wobei ich persönlich sagen muss, alleine meine Gegenwart war ein Deckmäntelchen, wegen dem mein Ex weniger trank. Nein, nicht aus Liebe - noooooöööööö - ich sollte nicht erkennen wie hoch der tägliche Konsum ist. Dadurch dass ich im Haus wohnte wurde Miete und Strom gezahlt. Ob er es alleine geschafft hat weiss ich nicht....

    Würde es Dein Partner schaffen??

    Oder hilfst Du ihm dass er es schafft???

    Hilfe zur Selbsthilfe jederzeit! Aber keine Hilfe zur Vertuschung und für leere Worte, oder?

    Lieben Gruß von Dagmar

    Tja, meine Lieben und warum?
    Weil wir versuchten - zumindest ich - mit einem Suchtkranken auf ein Level und einen Diskussionspunkt zu kommen. Wie aber bitte soll das gelingen, wenn die Person "wattiert" ist und weder pur spüren noch denken kann?

    Konntet Ihr mit Sicherheit sagen, wann Euer Partner mal (zufällig) nüchtern war und Eure Worte bei ihm hätten eventuell - mit viel Glück - ankommen können??? Ich nicht!!!

    Davon mal abgesehen, wie oft wollen nicht Süchtige nicht hören was man/frau sagt, eventuell auch undeutlich sagt. Wie soll es dann jemandem gelingen, der gezwungen ist sich eine eigene Realität aufzubauen, in welcher er/sie die Sucht bedecken und verstecken muss?

    Davon mal abgesehen: ich hätte mir das alles eh sparen können, war doch immer eh die schuldige!

    Lieben Gruß von Dagmar

    Liebe Thelma,
    die Argumente, die Du benennst, die mögen gelten bei einem netten Urlaub, denn da ist das Wohlfühlgefühl wichtig.

    Wenn Dein Partner aber wirklich von sich aus aufhören will, Leidensdruck verspürt, der ihm zeigt was aus seinem Leben geworden ist, dann wird ihn fremdes Schnarchen ebenso wenig stören wie anderes. Dann nämlich würde er um sein Überleben - und dadurch die Trockenheit - kämpfen wollen!

    Er will nicht mit einem Fremden im Zimmer sein, er will keine fremden Stories hören. Zum ersten weiss er noch gar nicht ob der andere zu ihm überhaupt das Vertrauen hat seine Stories zu erzählen und zum Zweiten ist vielleicht auch die Therapie da um soziales Leben zu lernen? Vielleicht um sich abzugrenzen, Gemeinsamkeiten zu entdecken und nüchtern ein soziales Gefüge zu entwickeln?

    Nun ehrlich gesagt, ich spüre nichts mutmachendes, so wie ich es oft im Alkoholikerbereich lesen kann.... Sorry, nun gut, ich bin nicht allwissend.

    Du willst nicht aufgeben? DICH sollst DU auch nicht aufgeben :) aber die Hoffnung an anderen Menschen etwas ändern zu können, oder ist Dir das schon jemals gelungen? So richtig dauerhaft?

    Du hast Angst, schreibst Du, weil Du es finanziell nicht schaffen würdest. So, nun kommen wir endlich dem Kern und Dir näher.

    Auch ich dachte es, musste es schaffen weil es um mein Leben ging, und es ging und ich bekomme weniger im Monat als den Sozialsatz.....

    Wenn DU wieder zu DIR finden willst, dann kannst Du bestimmt hier den einen oder anderen Weg nachlesen, der Deinem ähnlich ist. Wenn Du Hilfe für das Zusammensein mit ihm bekommen möchtest (wie es auch damals mein persönlicher Wunsch gewesen wäre) wirst Du leider - sorry - vergeblich hoffen.

    Du hast keine Toleranz mehr? Verstehe ich nur zu gut! Das zeigt aber, dass nun kein Dämpfer (nämlich Deine Toleranz mehr da ist) und es ein böses Ende nehmen könnte wenn DU nicht reagierst.

    Viel Kraft wünscht Dir Dagmar

    Hallo, liebe Amenda,
    als Co kann ich alle Deine Gedanken, Wünsche und Hoffnungen nachvollziehen, ja, habe diese alle selber gelebt!

    Nur musste ich einfach begreifen:
    Kein Mensch hat das Recht zu wissen was im anderen vorgeht, wenn der nicht über Gefühle, Geschehnisse oder Tatsachen sprechen möchte. Ich kann nichts erzwingen - ich habe kein Recht - sondern der andere kann nur freiwillig geben.
    Wenn er/sie diese Offenheit nicht geben kann oder will, stellt sich die Frage, ob es überhaupt für diesen Menschen möglich ist sich zu öffnen und ob ich damit klar komme, dass diese Person so ist (unabhängig davon, ob die Person krank oder gesund ist).

    Sorge ist ein paar Stiefel. Aber ein Paar besteht aus zwei Stiefeln, einer davon mag die Sorge um den Partner sein, könnte der andere Stiefel aber die Sorge um sich selber, die eigene Zukunft sein? Dieses normale soziale Verhalten gilt bei Krankheiten, bei denen der Kranke auch den Wunsch hat gesund zu werden und zusammen mit Fachleuten an seiner Krankheit arbeitet.
    Ein nasser Alkoholiker der nicht einsichtig ist, der irgnoriert die Krankheit und die Fachleute und sagt uns in dem Moment dass es uns nicht zusteht uns Sorgen zu machen weil er/sie es nicht erlaubt, dadurch dass die Krankheitseinsicht fehlt.

    Richtig, wenn jemand Anteil nimmt bedeutest Du ihm was, richtig, es ist schön miteinander zu reden. Richtig, das sollte Partnerschaft und Freundschaft sein. Nur: Du oder ich sehen das klar und können es leben. In wie weit dass ein nasser Alkoholiker kann möchte ich doch sehr in Frage stellen. Ein trocken werdender Alkoholiker kann, muss, darf und will es oftmals lernen über sich und mit anderen zu reden, aber auch hier muss er selber wollen und daran arbeiten.

    Liebe Amenda, was meinst Du, wie lange es bei mir dauerte bis ich aussteigen konnte? Plötzlich stellten sich Drohungen, sexuelle Übergriffe ect. ein. Dinge, die mein Leben bedrohten. Dinge, also, wo ein gesunder Mensch geht .... rennt .... und ganz schnell eine Partnerschaft aufgibt. Sorge hat um sich selber .....
    Aber lange dauerte es, bis meine Sorge mir galt,
    und das war coabhängig.

    Mir ist übrigens egal, ob das Mäntelchen Co-Abhängigkeit heisst oder nicht: es ist selbstschädigendes Verhalten bei einem Menschen zu bleiben der unberechenbar ist.

    Ich wünsche Dir viel Kraft
    Dagmar

    :) Gemein :) ich war nicht deutlich genug :) Der Kuscheltiger ist aus Stoff und braucht somit nicht viel Futter und die Katzen haben mit ihm auch kein Problem, da er so schön still an dem Ort meiner Wahl "Platz" macht. Sorry, dass ich da nicht gleich deutlicher war....

    Zuglufthunde ;)

    Das Problem ist einfach bei Tierheimtieren, dass sie oftmals verstört sind und auch zuweilen in Tierheimen ganz komische Geschichten laufen!!! Dennoch würde ich persönlich immer ein Tier aus dem Tierheim oder aber von einem Bauern holen, aber in jedem Fall immer direkt danach zum Tierarzt meiner Wahl (auch da muss man aufpassen, diverse Tierheime geben Tiere nur mit Knebelvertrag zu einem bestimmten Tierarzt ab). Oftmals wird sehr, sehr viel für Welpen verlangt, die letztendlich oftmals nicht gesund aus dem Tierheim kommen. Tiere, die dort nicht von Menschen wirklich "betreut" werden verarmen. Und leider sind die meisten Tierheime mehr Machtorganisation als wirklich Tierheim.

    Weißt Du Lilly, würde ich mir vorstellen, noch so ein Tier zu haben wie meinen Kater Mohrle, so würde ich die Krise bekommen. Mohrle kann mich nicht alleine zum Briefkasten gehen lassen - ein Unding. Nun aber, Mohrle hat gesunderweise Respekt vor jedem Auto. Kommt eines, so ist er gleich im nächsten Garten. Somit wenn Daggi mit Mohle zum Briefkasten gehen bedeuten 200 m 20 Minuten. Mittlerweile versuche ich mich schon aus dem Haus zu stehlen wenn Mohrle ruht.

    Na ja Lilly, die Zugvögel find ich auch schön :) und schön klug, die ziehen ab, wenn es hier beginnt zu ziehen ;)

    Lieben Gruß von Dagmar
    **die sich auch schon mit dem gegenüber wohnenden Marder unterhalten hat***

    Genau meine Gedanken von vorhin, liebe Karotte:

    Ich will nicht unhöflich sein, weil ich die Menschen schätze, lasse sie ein und sage "aber bitte nur 15 Minuten".

    So derjenige ist da, mein Rhytmus unterbrochen und aus. Auch wenn derjenige dann geht, so komme ich nicht mehr in meinen Rhytmus und ... der andere hat sich durchgesetzt und ich mich nicht abgegrenzt.

    Für mich bedeutet das in Zukunft an der Tür (hoffenlich schaffe ich das) die Aussage: ich kann, möchte und will heute und die nächsten Tage alleine sein!

    Und weißt du was Karotte, aufgefallen ist mir das bei einem Menschen, der sich selber zuhause nicht wohlfühlt, von der Frau getrennt ist und quasi nur schlafen kann wenn die Familie das Wohnzimmer freigibt.
    Derjenige hat kein wohliges Heim wie ich. Ist aber noch nicht in der Lage die Situation zu ändern, somit flüchtet er - gerne zu mir - was aber für mich eine Belastung ist.

    Somit: Bleibt er in der Untätigkeit, leidet und ich fühle mich unwohl weil ich nicht sage "NO". COer geht es ja gar nicht!

    Meiner Rasselbande geht es auch gut, Mr. Schneeulchen macht seinem Namen alle Ehren und ist viel draussen, während die anderen lieber vor dem Holzofen liegen.

    Altbauten sind ja so immer ein Fall für sich in Sachen "Zug an Türen" Deshalb habe ich jetzt einen Hund von fast 1 m Länge und so rund 50 cm Durchmesser, der vor der Türe liegt. Kindisch, gebe ich zu, aber kuschlig und toll für mich.

    Gestern habe ich mit Rosen und Tannenzweigen den ersten Adventsrauss gemacht und die ersten leuchtenden Sterne ans Fenster gehängt.

    Irgendwann, wenn ich wieder Besuch ertrage, kommt mein Weihnachtsmann mit Lichterschlauch auf das Fenster unter dem Giebel. Das sieht bestimmt genial aus, wenn da jemand an der STraße vorbeifährt und oben den Weihnachtsmann sieht.

    Mein Weihnachtsbaum bleibt in diesem Jahr mit Wurzel direkt am Treppenaufgang vor dem Haus. Mein Vermieter war so lieb und hat mir Unmengen von Reisig hingelegt. Ins Haus stelle ich mir wegen der Katzen keinen Weihnachtsbaum, aber durch das tolle Reisig sind Baumspitzen dabei, die dann wie ein Weihnachtsbaum in Wasser gestellt werden können.

    Eine rustikale getopferte Bodenvase habe ich schon mit Reisig befüllt da kommen Strohsterne drauf und kurz vor Weihnachten dann noch Motivschmuck.

    In jedem Raum Duftöllampfen und ich fühle mich wohl und zuhause.

    In diesem Sinne wünsche ich Euch ein "Happy Weekend"
    Dagmar

    Liebe Dania,
    da möchte ich mich doch tatsächlich als Co, frecherweise, auch in Dein Thema einbringen.

    Denn das was Du schreibst, kenne ich ebenso. Ich mag keinen Alkohol und konsumiere ihn auch nicht. In jungen Jahren war es ganz, ganz übel, weil ich quasi irgendwie der Spielverderber war, der immer mit klarem Kopf alles in Erinnerung hatte was lief.

    Irgendwann einmal wollte ich das Gelalle und sinnlose Beinanderstitzen und aufblasen nicht mehr mit machen. Ich zog mich zurück und fühlte mich keinesfalls dabei unglücklich. Es dauerte lange bis ich klar definieren konnte was ich will und was nicht und was mir gut tut und was nicht. Auch heute muss ich noch daran arbeiten diese Grenzen zu setzen, weil ich mich leicht überreden lasse jemanden als Besuch zu empfangen, obwohl ich lieber alleine wäre.

    Und wisst Ihr was?

    Ich als Co finde es genaus MISTIG wie Ihr, dass überall der blöde Alk dazu gehören soll, muss oder kann! Unabhängig dessen, dass es sich keiner von uns antun muss, so ist doch genau durch solche gesellschaftliche Anlässe und manch eine Gruppendynamik manch eine-/r zum Trinker geworden ohne es zu wollen.

    Nur, liebe Leute, ich kann die Welt nicht verändern! Es gibt Menschen, die mich nehmen wie ich bin - immer nüchtern - und andere die damit Probleme haben. Da muss ich mich natürlich fragen, ob diejenigen, die Probleme haben Angst haben dass ich mich besser an deren Verhalten erinnern könnte als sie selber .....

    Mir als Co, fällt es dementsprechend ebenso schwer wie einem trockenen Alkoholiker sich in einem Umfeld zu befinden, in welchem man/frau sich wohlfühlt.

    Ich muss also ebenso wie Ihr Einschränkungen in Kauf nehmen. Allerdings ist es bei mir in allen den Jahren so gewesen, dass ich auf freundschaftlicher Ebene auch nur zu Leuten hingezogen war, die keinen Alkoholkonsum haben.

    Dafür habe ich natürlich in der Partnerschaft jemanden gesucht, der dann mein Prokopf-Durchschnitts-Volumen wieder richtet :(

    Lieben Gruß von Dagmar

    Nein, liebe Nala,
    alleine bist Du ganz sicher nicht mit Deinem Problem! Nur habe ich den Eindruck, die wenigsten Menschen können sich diesem Thema stellen. Einfach auch deshalb weil es ja sozial und gesellschaftlich richtig ist anderen zu helfen.

    Egoismus ist verpönnt, auf der anderen Seite versteht niemand einen Selbstmörder der mit dem Leben nicht klarkommt weil er/sie zu wenig egoistisch ist und nicht auf sich selber achten kann.... Schon eine komische Kombinantion!

    Du leidest, es geht Dir nicht gut und wenn ich es richtig gelesen habe, dann zeigt Dir auch bereits Dein Körper dass er nicht einverstanden ist mit Deinem Lebensstil. Ein Thema, welches nur jeder Mensch für sich selber regeln kann.

    Weißt Du Nala, beim Lesen Deines Beitrages hatte ich einen Grundgedanken: Klasse, da opfert eine Frau sich auf für den suchkranken Partner, wird krank und was ist dann, wenn sie ihre Hilfestellung nicht mehr erbringen kann? Was ist dann, wenn ihre Kräfte am Ende sind? Geht sie dann in die Psychatrie und er sucht sich eine neue, belastbarere Partnerin, die ihn aus dem Sumpf ziehen kann.

    Ich sage nicht dass das sein muss, aber das es sein kann! Denn für mich als Co-Abhängige war die Partnerschaft/der Partner mein Suchtmittel für ihn als Alkoholiker der Stoff interessant. Somit hielten wir beide an einer Sache fest, die nichts mit Gefühl oder wahrer Liebe zu tun hat sondern einem Auffüllen von gegenseitigen Minusständen.

    Ich zu viel Gefühl er zu wenig.
    Ich zu wenig Wut, er zuviel.

    So könnte ich endlos weitermachen und finde bei mir persönlich eine krankmachende Symbiose für zwei Personen. Ich empfand es als Liebe - ob es das war oder Krankheit vermag ich nicht zu sagen, aber das Ende hätte für jeden von uns beiden tödlich sein können.... Ich persönlich möchte gesunden, was er tut weiß ich nicht.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Leider muss ich feststellen, dass es mir noch keinesfalls gesund gelingt rechtzeitig Grenzen zu ziehen.

    Es gibt einige Menschen, denen ich noch deutlicher sagen muss dass ich keinesfalls eine Abrufadresse bin, wo man/frau jederzeit in der Türe stehen kann weil es dem Betreffenden langweilig ist oder er sich einfach aussprechen will oder die Kinder abgeben möchte.

    Viel zu spät sage ich deutlich und direkt no. Immer versuche ich es vorsichtig durch die Blume, was nicht ankommt. Und immer noch ziehe ich Personen an, die selber verstrickt sind als Angehörige in Süchte oder Krankheiten. Unmerklich fast klammern sich diese Menschen an mich und ich weise zu spät in Grenzen und fühle mich überrannt und daran gehindert bei mir selber zu sein und mich an meinem Leben zu erfreuen, an der oftmals von mir gewünschten "Einsamkeit".

    Also nächster Schritt, überdeutliche Ansagen. Ungern, denn ich mag das nicht jemandem zu sagen "ich möchte im Moment - und die nächsten Tage - alleine sein". Aber komischerweise fühlt sich niemand angesprochen, wenn ich sage "die nächsten Tage möchte ich keine gemeinsamen Aktivitäten". Lasse ich mich überreden, irgendwo am PC was zu machen, dann kommt garantiert noch "könnten wir noch schnell". So, das heisst klar für mich meine vorsichtigen Ansagen konnten nicht verstanden werden und ich muss überdeutlich werden.

    Sonst nämlich werde ich wirklich wütend und unzufrieden. Ich will wieder für mich da sein und mit meinen Tieren und nicht beständig Besuch hier haben, von dem ich das Gefühl habe es wird mit Kraft entzogen (weil ich eben in dem Moment keinen Besuch will).

    Harter Lernweg, und alles andere als schön....

    Lieben Gruß von Dagmar

    Liebe Crevette,
    ich für mich persönlich musste erfahren, dass ein "ich will" oftmals mich selber hinderte weil ich verbissen an einer Sache hing und dabei den Weg dorthin nicht geschafft habe. Das brachiale, der extreme Wunsch, machte es mir unmöglich auf Umwegen zum Ziel zu gelangen. Die Hauptstraße war aber leider gesperrt....

    Ich für mich habe Ziele vor Augen, an deren Erfüllung ich arbeite, jedoch bereit bin Umwege zu gehen und dieses Ziel für irgendwann als Ziel zu behalten aber mich nicht darauf zu fixieren.

    Für mich selber wäre das "ich will" eine Behinderung meines Lebens weil ich mir dadurch nur auf dieses Hauptziel fixieren würde. Lange Zeit habe ich so gelebt und mich dadurch vieler Umwege beraubt, die mir noch weitere zusätzliche Erfolgs- und Glücksmomente beschert hätten.

    Jede oder jeder geht mit seinen Problemen auf seine Art und Weise um.Ob Forum, Therapie oder Selbsthilfegruppe. Ob im Forum Tagebuch, sich zuweilen auf Abstand halten oder was auch immer. Jeder muss da wohl für sich entscheiden wie er / sie sich fühlt und wo er / sie für sich am meisten selber heraus holen kann in Sachen Entwicklung.

    Lieben Gruß von Dagmar,
    die sich nun wieder an Bewerbungen machen wird.

    So, liebes Herzilein,
    dann drehen wir beide nochmals zusammen eine Runde ;)

    Nicht, dass ich es so toll finde den Drehwurm zu bekommen, aber ich denke schon zu wissen, was das Gefühl ist, welches Du zurück bekommen willst. Dass das Gefühl innerhalb der Partnerschaft und mit diesem Partner schön war und Du genau das zurück willst.

    Aber Crevette es geht so nicht. Und natürlich wurde auch ich nach der Trennung noch viel mehr Co als ich je war. Erstens aufgrund der Tatsache, ihn nicht verlieren zu wollen (somit fesselte ich und erdrückte und brachte ihn noch weiter weg, wohl zu meinem Glück) und zum zweiten weil ich wie Du das alte Gefühl des alten Glücks zurück wollte. Ich erinnerte mich an die vor langer Zeit dagewesene Verliebtheit, nicht aber an die letzten Monate und Jahre. Ich wollte den Anfangszustand zurück. Das damals gemeinte Glück spüren.
    Alle die Punkte verstehe ich Crevette! Ich denke auch die anderen.

    Es geht vielleicht, aber dann ganz sicher über einen anderen Weg, als unserer Tanz hier gerade.

    Seine Fesseln, liebe Crevette, das ist für mich bildlich gesehen die Kanonenkugel die DU DIR an Dein Bein bindest, während ich Dich auf der Brücke stehen stehe. Du schleppst ihn als Balast und Gefahr mit Dir herum.

    Butter bei die Fische:
    Du willst ihn zurück?
    Du willst ihn trocken?
    Du willst das sein neues Sternchen ihr Licht verliert und Du wieder glänzt?

    Ich würde ihn dem Fall versuchen mich zu finden ohne noch Bindungen an ihn verzweifelt zu halten. Ich würde so leben, als wäre jeder Tag mein letzter, aber ganz bewußt ohne ihm; jeder Tag ohne ihm wäre DEIN Tag, ein guter Tag, auch wenn es Dir nicht so erscheint. Nur dann, wenn er merken sollte daß es Dir gut geht, Du Dich in Dir wohlfühlst - ohne ihm wohlgemerkt - kann das ein Anlaß zum nachdenken sein!!!!! So würde ich es sehen.....

    Du willst ihn trocken? Nun gut, dazu muss er sich selber aufraffen, das könnte durch obigen Punkt ins Wanken kommen. Aber das muss er auf seinem windigen Segelschiff herausfinden, am Besten bevor er kenntert. Aber ich denke, den Punkt hast Du begriffen.

    Nun, es tut weh, aber er ist gegangen. Zum zurückkehren mag es eine Portion Gründe geben, irgendwann .... Bis dahin bist Du (auch wieder meiner Meinung nach) gefordert glücklich zu sein auch ohne ihm, sonst würdest Du bei einer eventuellen, trockenen Rückkehr wieder den Karren in den Sand setzen, oder?

    Warum sich nicht die Hoffnung erlauben, dass alles irgendwann einmal gut werden sollte. o.k. da kann ich Dir den Rücken stärken und sagen soweit o.k.

    So, aber die Zeit bis dahin ist er eben nicht Dein Glück an Deiner Seite - da bist Du jetzt selber dafür verantwortlich. Auch dafür, dass Du Dir selber das Unglück holst wenn Du heute, hier und jetzt ständig an das früher denkst! Es ist nicht früher, wir können die Uhr nicht zurückstellen und früher hat man die Wäsche mit der Hand gewaschen, oder?

    Wenn Du Hoffnung haben willst, und sie Dir hilft durchzuhalten o.k. Wenn Du aber diese Hoffnung über das normale Maß zu Deinem Lebensinhalt machst, und so wirkt es auf mich, dann würde ich Dich gerne mit Dir "Schlitten fahren"

    Mensch Crevette, Du mauerst! Du hast es begriffen und quälst Dich beständig selber! Oder bringen wir Dich innerhalb des Threads dazu. Auch das wäre möglich, weil ja der Suchtfaktor der Anfangsbeitrag zu Deiner 8-er-Bahn war.

    Menschenskind, Du kannst ohne ihn leben, Du hörst Dich einigermaßen zufrieden an. Wenn es Dir jetzt noch möglich wäre diese Hoffnung nicht auf das hier und jetzt und das kleine Rumpelstilzchen zu münzen, dann könnte es vielleicht - irgendwann, wenn sie nicht gestorben sind - ein glückliches Ende nehmen.... Nicht für diese Hoffnung zu leben und nicht die Donnervögel im TV als Grundlage nehmen dafür was Herzeleid ist.

    Vielleicht bist Du dem Thema schon näher als wir es unterstellen, weil ich zumindest ja immer weiterlese und den Anfang kenne.

    Also, liebe Crevette, ich lasse mich gerne aufklären ;)

    Lieben Gruß von Dagmar


    Ich denke es geht einfach darum, dass DU die Vergangenheit und das vergangene Glück partout festhalten und zurückgewinnen möchtest.

    Ich bin doch schon gehörig beruhigt, dass Ihr ähnliche Gefühle beim Lesen entwickelt, wie ich sie empfunden habe. Ich muss für mich gerade einfach lernen diese Sachen neutral zu betrachten und dem Gefühl Berechtigung zu geben. Zumeist stimmt es ja, und es erinnert an kranke Partnerschaft "tue ich ihm unrecht?" "schätze ich es falsch ein" ect. pp.

    Ich hatte für mich auch das Gefühl, dass versucht werden sollte die Aktionen durchzuziehen, die noch gingen als ich in der Suchtbeziehung gegenau gegenüber wohnte. Wie gesagt, ich gehe da nicht davon aus, dass das bewußt oder verletzend ist, sondern einfach leichtfertig und doch eigennützig.

    Ja Laurina, irgendwie ist es so bzw. ich merke im Freundeskreis dass sie sich Mühe geben mich abzulenken, aber im Normalfall auch verstehen wenn ich sage derzeit "no".

    Gerade in obigem Fall habe ich auch noch das kleine Problem im "Unterbauch" als zu Zeiten, wo ich mein Fahrrad abstellen wollte, damit es in Sicherheit ist mir dies verweigert wurde, gleichzeitig aber jetzt ein Kontakt gesucht wird, bei welchem ich bisher zuhörte wenn vom Geisterhaus gegenüber gesprochen wurde. Ich spüre einfach, dass das nur Nachbarschaft und keine Freundschaft ist. Ich spüre etwas, dass ich nicht definieren kann, das mir aber nicht gut tut.

    Eine Freundin hat mich erst darauf gebracht die sagte, komisch, als Du im Ort wohntest und Hilfe brauchtest (wo ein Packet nicht angenommen wurde obwohl ich schon weg wohnte und es gefahrlos war, da nur an mich gerichtet) da "durfte" sie nicht weil der Mann nicht einverstanden war. Warum ist sie jetzt da um Dir Dinge zu erzählen, die Dir nicht gut tun?? Warum wird Dir erzählt was im "Geisterhaus" ist, es ist nicht DEIN Geisterhaus.

    Erst da habe ich langsam begonnen das zu überdenken, einfach gefangen in alten Mustern. Als dann dieser Vorfall mit dem Sohnemann war, da hat das irgendwie alles bestätigt und das Bild abgerundet. Dennoch will ich niemandem Unrecht tun dadurch, dass ich gerade versuche mich zu "richten" also aufzu-richten, nicht abzu-richten oder verurteilen ;)

    Es ist nicht so ganz einfach, ein gesundes, abgrenzendes und konsequentes Verhalten an den Tag zu legen; auch ausserhalb einer Partnerschaft. Grenzen zu setzen und die eigenen Bedürfnisse nach außen zu vertreten und nach innen zu aktzeptieren.

    Genau wieder der Punkt der vermeintlichen Suche nach Bestätigung, die ich mir ja auch hier bei Euch gesucht habe. Allerdings nicht um das Ego aufzupolieren, sondern in meinem Hirnkastl etwas zu entstauben.

    Nunmehr richtige Verhaltensweisen fühlen sich (noch) falsch an, weil sie ungewohnt sind.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Stimmt Lilly, in meiner Region sagt man beispielsweise "nicht geschimpft ist schon genug gelobt" und Lob im Elternhaus auch eher selten, aber da widerum ging das auch über die Generationen.

    Genau diese Punkte, die Du Fish aufzählst, sind die Punkte, die man selber wahrnehmen muss. Ebenso wie den Geschmack von Brot oder gutem Tee (nein, nicht dem Wodka ;)

    Wobei ich denke, genau in diesem Punkt liegt die Brisanz: das ist nämlich ein Besinnen auf sich selber. Gute Seiten - schlechte Seiten - Talente oder auch Dinge, die nicht gerade mein zweites Hobby sind. Neutrale (ich versuche es immer wieder) Betrachtung auf und von sich selber ohne das Umfeld/Partner zu tief zu involvieren oder sich von deren Meinung abhängig zu machen.

    Ja, liebe Fish, eigentlich müsstest Du nur auf Dich selber sehen und dürftest schon stolz sein :) Das alleine müsste Deinen Selbstwert erhöhren, wenn DU es DIR erlaubst ;)

    Lieben Gruß von Dagmar