Beiträge von Tina

    Hallo NNGNeo,
    Du machst wirklich schon einen ganze Menge, wie ich finde. Wenn Du das alles auch noch sehr regelmäßig machen wolltest, hättest Du vermutlich schon Freizeitstreß :wink:.

    Ich versteh nur nicht, warum sich Kino für Dich nicht lohnt ? Magst Du es mir erklären ?

    Ich finde Kinobesuche ja richtig toll. Am Besten mit einer Tüte Popcorn auf dem Schoß entspannt im Kinosessel mümmelnd einen guten Film schauen .... Ich glaube, ich schau gleich mal, was gerade läuft. Danke schonmal für diesen Tipp, ich hatte es aus den Augen verloren !!!


    Grüße
    Tina

    Hallo !

    Früher haben wir unsere Zeit mit dem Alkohol verbracht. Das fiel weg, doch was machen wir statt dessen ? Neben dem Lesen und Schreiben hier im Forum, versteht sich :wink:.

    Mich interessiert, welche alten oder neue Hobbies nun ausgelebt werden. Es wäre wirklich schön, die ein oder andere Anregung hier zu finden.

    Ich selber versuche mich derzeit im Dauerlauf, also neudeutsch joggen :P. Noch stehe ich ganz am Anfang, also wirklich gaaaanz. Dreimal war ich bisher los. Doch es macht echt schon Spaß und ich freu mich darüber, heute keinen Muskelkater zu haben !

    Grüße
    Tina

    P.S. Ich hab den Threadtitel geändert, denn ich sah eben erst, dass es ein nahezu identisches Thema schon gibt. :oops:

    Hallo Tierra,
    :shock: ein Pullover für Deinen Hund ???? :shock: Warum braucht der sowas ????

    Was ich ja optisch total klasse finde, sind umstrickte oder umhäkelte Regenrinnen und Straßenlaternen. Da braucht dann auch der Hund nicht so leiden.

    Grüße
    Tina

    Hallo Martin, NNgNeo, Cemend und Bruce,

    vielen Dank für die nette Begrüßung ! :D

    Ja klar, Bruce, heute ist ein ganz besonderer Tag: Ich lebe heute auf den Tag seit genau fünf Jahren ohne Alkohol zu konsumieren. Trocken bin ich mittlerweile zwar auch, glaube ich, aber das war ich ganz sicher nicht von Anfang an. Das geht meiner Meinung nach auch überhaupt nicht. Mit dem Wegstellen des letzten Glases hatte ich ja noch nicht mein Leben geändert. Wie auch ? Das geschah nach und nach, sehr langsam und immer nur Stück für Stück.

    Ich meldete mich schon ein paar Tage vorher hier im Forum an, habe da also noch getrunken. Dann sollte ich moderat weitertrinken, da Wochenende war und ich nicht zu meinem Hausarzt konnte. Davor noch ein wenig Rumgeeier hier und da und so kam der 17.05.2008 zustande. Das Beste an dem Tag war dann in der Tat, dass ich heilfroh war, endlich nicht mehr trinken zu müssen. Außerdem war ich unendlich erleichtert, als ich einem für mich fremden Arzt (mein Hausarzt hatte Urlaub, wie passend, da habe ich mir in meiner Not einen aus dem Telefonbuch gesucht) erklärt hatte, dass ich Alkoholikerin bin. Trotz intaktem Familienleben, trotz festem Arbeitsplatz, trotz Führerschein. All dies schließt das andere nicht aus, auch wenn so manch einer genau dies gerne glauben möchte. Mensch was hatte ich einen Schiss, bevor ich in die Praxis ging. Ich dachte, jeder sieht es mir an, es steht mir mitten im Gesicht. Stand da aber nicht, ich mußte reden - und war froh und sehr stolz, als ich es hinter mir hatte. Damit hatte das Gespenst ein Stück an Realität gewonnen.

    Ich freute mich, dass ich mich hier austauschen konnte und nahm das viel und reichlich in Anspruch. Uih, die armen alten Hasen hier, ich war so sensibel und extrem empfindlich. Ich erinnere mich z.B. noch gut an einen Bericht einer Userin, die sich fürchterlich über eine Stelle aufregte, die meinem Arbeitsplatz recht ähnlich war. Das Ergebnis: Ich war total pikiert, sauer und fühlte mich voll ungerecht behandelt :oops:. Ne, natürlich meinte sie nicht mich, sie wußte, glaube ich, noch nicht mal, wo ich arbeite. Aber das war meinen Emotionen vollkommen egal. Die fuhren Achterbahn, immer wieder hoch, runter, Looping hier, Schraube da :roll:. Das dauerte .... mein Umfeld machte einen Streifen mit, soviel steht fest und doch war es viel, viel, viel, viel besser, als all das, was ich ihnen vorher zugemutet habe. Ein Kinderspaziergang sozusagen. Für alle Beteiligten.

    Heute bin ich immer noch hier im Forum. Unvergessen sind die Anfänge und doch ist der Blick (üblicherweise, heute ist Ausnahme :wink:) in die Gegenwart und die Zukunft gerichtet. Ich halte nicht viel von hätte, wenn und aber und verschwende damit auch meist nicht meine Zeit. Es ist wie es ist, ich kann die Vergangenheit nicht ändern. Dafür habe ich auf die Gegenwart und die Zukunft Einfluss. Das finde ich richtig gut !

    Liebe Grüße
    Tina

    Hallo zusammen !
    Ganz spontan habe ich mir gerade überlegt, nun auch hier im offenen Bereich ein persönliches Thema für mich zu eröffnen.

    Mein Tagebuch schreibe ich seit einigen Jahren im geschützten Bereich des Forums und dort wird es auch bleiben. Wen es interessiert, nur zu :wink:. Der Weg dorthin ist ja ganz einfach. Ihr lest da, neben allem rund ums Thema Alkohol, vor allem von mir, aber auch von meiner zauberhaften Familie und meiner Arbeit oder aktuell von meinem Versuch zu Joggen :P. Immer so formuliert, dass ich (hoffentlich) nicht sofort zu identifizieren bin, schließlich sind wir nach wie vor im www, aber doch so detailliert, dass es mir hilft.

    Hier im offenen Bereich des Forums lade ich Euch ein, mich zu löchern, konstruktiv zu kritisieren, zu loben und vieles mehr. Meine Zeit ohne Alkohol ist noch zu jung, um von alt und erfahren zu reden. Sie ist aber dennoch schon so alt, dass ich das ein oder andere "erste Mal ohne" bereits hinter mir habe. Diese ersten Male waren immer etwas Besonderes: Erstes Silvester, erster Geburtstag, erstes Familienfest und noch viele andere Gelegenheiten. Noch heute.

    Wie ist das Leben nach dem Alkohol ? Für mich, ganz klar: Schön !

    Liebe Grüße
    Tina

    Hallo Doro,
    ich denke nicht, dass Du Verantwortung trägst für die Einrichtung einer Betreuung, denn nicht Du entscheidest ja darüber, sondern ein Gericht, dass sich sicher dazu entsprechende Gutachten, Stellungnahmen und was weiß ich noch einholen wird. Auch der Betroffene selber wird bestimmt gehört.

    Ich weiß auch nicht, wie einfach das ist, hoffe sogar, dass es eher schwer ist und nur in äußerst begründeten Fällen vorkommt. Ich wünsche mir sogar sehr, dass Gerichte nicht leichtfertig damit umgehen, denn es ist ein gravierender Einschnitt in das Selbstbestimmungsrecht des Menschen. Dennoch: Es ist eine zielführende Möglichkeit auch finanziellen Schaden abzuwenden und damit sicher einen Versuch wert. Oder ?

    Grüße
    Tina

    Hallo !

    Zitat von silberkralle

    wenn wer, im winter besoffen auf der straße liegt ... helf ich - aber nur soweit, dass ich n krankenwagen ruf.

    Na, das Thema gerade heute kann ja kein Zufall sein, also erzähl ich es Euch:

    Mein Weg zur Arbeit führt mich auf einer stark befahrenen Straße per PKW in meine Arbeitsstadt. Heute morgen saß an dieser Straße jemand in sich zusammengesunken auf einem Holzstapel. Ich weiß nicht, wieviele Menschen schon an ihm vorbeigefahren sind, es müssen hunderte gewesen sein, doch bei ihm war niemand. Ich habe angehalten, nachgesehen und einen Notruf abgesetzt. Er saß dort mit ner Pulle Hochprozentiges im Arm und drei weitere, teils leere Flaschen hatte er auf seinem Fahrrad, das ordentlich neben ihm abgestellt war. Ansprechbar war er nur bedingt.

    Während ich auf den RTW wartete, hielt doch der ein oder andere Fahrer an. Auch welche, die nur schauen wollten, ob sich nun jemand kümmert, weil ihnen der Mann schon lange vorher aufgefallen war .... Nun ja, was soll ich dazu noch sagen ? Ich habe gewartet, bis die Einsatzkräfte vor Ort waren und habe danach meinen Weg zur Arbeit fortgesetzt.

    Ob sie ihn wirklich mitgenommen haben, weiß ich nicht, ich hoffe es aber. Aber als ich auf meinem Heimweg eben wieder an der Stelle vorbeikam, war sein Fahrrad weg, was ich eher als schlechtes Zeichen deute, denn einen Fahrradtransport bieten die Sanitäter üblicherweise nicht mit an. Ich werde es aber nie erfahren.

    So oder so: Für mich stellte sich hier nicht die Frage, ob helfen oder nicht. Es ging, wie Matthias auch schon schrieb, um Leib und Leben und da sollte meines Erachtens jeder sofort und ohne Zögern eingreifen. Doch wenn die richtigen Stellen ins Boot geholt werden, ist das oft schon Hilfe genug.

    Wenn "einfach nur" Hab und Gut versoffen werden, ist es nur auf den ersten Blick eine andere Sache. Auch da besteht eine gute Handlungsmöglichkeit, ohne sich selber zu stark in die Aktivität und damit womöglich die Co-Abhängigkeit zu begeben: Amtsgerichte nehmen Hinweise zu einer möglichen rechtlichen Betreuungsnotwendigkeit entgegen und kümmern sich darum. Wenn jemand dann tatsächlich eine rechtliche Betreuung erhält, ist sein Eigentum weitestgehend gesichert, da er nicht länger alleine darüber verfügen kann. Aufhören zu Saufen wird er deshalb aber nicht.

    Grüße
    Tina

    Hallo Cemend und herzlich willkommen hier im offenen Bereich des Forums !

    Ich finde es gut, dass Du nun nicht mehr nur stiller Mitleser sein möchtest, sondern den aktiven Austausch anstrebst. Klasse !

    Emotionen können schon mal Achterbahn fahren. Sie werden nicht mehr vom Alkohol ertränkt und kommen nun an die Oberfläche. Laß sie zu, es wird sich mit der Zeit einpendeln.

    Ich wünsche Dir einen hilfreichen Austausch !

    Grüße
    Tina

    Hallo Avenly,
    meine Schwiemu ist einer sehr erfahrene Strickerin. Sie meinte letztens, dass sie die Fadenenden einfach sofort mit verstrickt und dass es später gar nicht auffällt. Ausprobiert habe ich es selber nicht.

    Ich habe einfach die Fäden mit einer Stopfnadel irgendwie in der Wolle verteilt. Schon ungefilzt waren sie schnell nicht mehr wiederzufinden.

    Hey, wie wäre es ? Hol doch einen der Pullis aus´m Schrank und dann abends beim TV vielleicht, einfach so nebenbei ... ist doch sonst echt schade um die schönen Teile. Es soll auch wieder kalt werden, da kannst Du die Pullis doch gut noch gebrauchen !

    Ich bekomme richtig Lust meine Wolle hervorzukramen. Motiviert von dem tollen Erfolg mit der ersten Tasche habe ich mir nämlich sofort neue Wolle gekauft. Die liegt aber seitdem nur unbeachtet im Schrank. Drei Wochen Ostseeaufenthalt vor kurzem waren einfach zu kurz, ich hatte keine Zeit :oops:.

    Grüße
    Tina

    Hallo Udomiel !
    Avenly hat recht: Eine Maschenprobe ist schon sinnvoll, damit Du sehen kannst, wie stark das Stück einläuft. Da die Wolle ja aber sehr dick ist, geht das ruckizucki - selbst bei mir und ich bin eher langsam, da total ungeübt. Aufribbeln finde ich persönlich schrecklich :roll:.

    Mein Teil ist um rund 40 % eingelaufen. So stand es auch auf der Wollanleitung. Also habe ich überlegt, wie groß die Tasche werden soll und dann gerechnet.

    Gestrickt habe ich ebenfalls nach Anleitung mit einer Nadel Gr. 8.

    Grüße
    Tina

    Hallo Udomiel,
    ja, einfach stricken, waschen und fertig. Bei meiner Tasche habe ich sogar einfach im Kreis gestrickt, einfacher geht echt nicht. Später habe ich dann unten zugenäht (mit der Filzwolle - so siehst Du echt keine Nähte !) und oben ein 2 m langen Tragegurt angestrickt. Erstaunlich ist wirklich nur die Größe des noch ungefilzten Werkes.

    Ich kann es nur empfehlen, probier´s doch mal aus.

    Grüße
    Tina

    Hallo !
    Ich habe mir letztens aus Filzwolle eine Tasche gestrickt. Das paßte gut zu mir, denn es ging dank der dicken Wolle schön schnell und es kam nicht auf den cm genau an. Erst wurde es ein wirklich riesiger Sack, der dann in der Waschmaschine passend einlief, so dass nun mein Läppi gut darin Platz findet.
    Für den Verschluß hat mein Mann übrigens eine kleine Baumscheibe gesägt, geschliffen und geölt. Die sieht echt gut dazu aus 8).

    Grüße
    Tina

    Hallo Angela,
    schön zu lesen, dass es Dir gut geht.

    Gut, dass Dein Mann seinen Alkoholkonsum Dir zuliebe stark eingeschränkt hat, wenn er auch nicht völlig darauf verzichtet. Trinkt er sein Bier denn auch zu Hause oder nur außerhalb, wenn ihr z.B. essen geht ?

    Grüße
    Tina

    Hallo Maik,
    seit wann übernehmen Jobcenter die Kosten für eine MPU ? Wenn es bei Dir tatsächlich so ist, behalte es am Besten für Dich :wink:. Nur als Tipp: Monatliche Nachweise per Bluttest können nachweisen, dass Du tatsächlich abstinent warst. Ich meine mich erinnern zu können, das sie für die MPU gern gesehen werden.

    Was hälst Du von Tagesstruktur ? Feste Zeiten für bestimmte Dinge, z.B. durch eine Art Stundenplan. Das kann helfen, sich nicht hängen zu lassen und auch unliebsame Dinge zu erledigen.

    Grüße
    Tina

    Hallo Maik,
    austherapiert ? Meinst Du das so ? Kann es nicht vielleicht aber sein, dass es Unterschiede zwischen einem nassen Alkoholiker und einem abstinent lebenden in einer Therapie gibt ? Ich glaube das ja. Und keine Sorge: Mein Kopf ist reichlich dick und standhaft, mich haut so schnell nichts um :P. Es geht ja hier um Dich und nicht um meine Birne.

    Wenn ich Deinen Text lese, lese ich viele Gründe, um gerade jetzt nicht allzuviel zu verändern. Wege finde ich dagegen nicht so viel. Woran liegt das ? Die Differenz zwischen 70 kg und 115 kg beträgt rein rechnerisch 45kg. Davon ausgehend, dass Du vielleicht 5 kg pro Monat loswerden könntest, was ich schon für viel erachte, verbringst Du den den Rest des Jahres in Deiner Hütte. Frühstens im Januar 2014 "darfst" Du Deinen Bekannten wieder unter die Augen kommen :?. Nun ja, ums Angrillen brauchst Du Dir damit berechtigterweise jetzt noch keine Gedanken machen.

    Grüße
    Tina

    Halllo Poster,
    danke für Deine Antwort. Ich entnehme ihr positiv, dass Du Dich sehr wohl noch auf dem Weg befindest und nicht, wie ich zuvor dachte, meinst, am Ziel zu sein.

    Fertig sind wir erst, wenn wir den letzten Luftzug hinter uns haben - meine Meinung.

    Grüße
    Tina

    Hallo Poster,

    Zitat von Poster

    Ich habe das vollständig intellektuell abgearbeitet.

    Warum schreibst Du dann hier noch ? In einem Alkoholikerforum.

    Nicht falsch verstehen, ich find´s gut und wichtig, dass Du Dich hier austauschst, aber es bildet schon ein wenig einen Widerspruch zu Deiner Aussage.

    Grüße
    Tina