Beiträge von Lori

    Hallo kommal,

    Ich bekomme es einfach nicht über meine Lippen "trockene Alkoholikerin" zu sagen,auch aufschreiben wäre mir unangenehm.Ich kann es nicht sagen/schreiben warum das so ist.Als ich mich dazu entschied trocken zu Leben war ich stolz auf mich,ich sagte es meiner Ärztin und meiner Familie.
    Doch jetzte ist eine Sperre da wo ich nicht dauernd damit konfrontiert werden möchte,vielleicht aus Scham dumm angschaut zu werden,vielleicht stehe ich doch noch nicht 100% dazu obwohl ich es glaube zu tun,vielleicht habe ich noch nasses denken,vielleicht,vielleicht...................


    Das mit dem trockenen Umfeld suchen ist mir klar,von alleine kommt nichts.
    Wo kann man hin gehen um Kontakte zu knüpfen?Überall wird Alkohol verkauft und angeboten.Ausser Vereine fällt mir nichts ein.


    So ich gehe mal auf Wohnungsbesichtigung.
    Werde später noch etwas schreiben,denn es hilft mir für mein Chaos im Kopf etwas Ordnung zu bringen.

    Bis denn
    LORI

    Hallo,

    Heute ist ein schöner Tag,die Sonne scheint und die Vögel zwitschern,doch in mir ist es grau und dunkel.
    Ich habe sehr viele Dinge im Kopf die ich machen möchte,die ich in 15 Jahren wegen meiner trinkerei nicht ausführen konnte,doch am Ende mache ich nichts von all dem.Ich warte,ja auf was warte ich denn?
    Immer alleine spazieren gehen oder fahrrad fahren ist auf die Dauer auch sch...........
    Mich interessieren andere Sportarten nicht,sonst würde ich einem Verein beitreten.
    Ich habe mich in meiner Trinkzeit von den wenigen Freunden die ich hatte distanziert.Sie haben Familie und Kinder und seit der Trennung von meinem Mann gehöre ich sowiso da nicht mehr hin.
    Ich würde so gerne ausgehen,tanzen oder im Freien sitzen um Leute kennen zu lernen.Doch ich muß mich in Acht nehmen vor Alkohol,muß mich noch schützen,verstecken,weglaufen,ignorieren.
    Ihr habt auch geschrieben,daß man die erste trockene Zeit das Umfeld meiden soll wo getrunken wird.Was gibt es sonst für Möglichkeiten?
    Habe ich meinen Lebensmut verloren nur weil ich nichts mehr trinken werde,weil ich aufpassen muß wo was wann getrunken wird?
    Ich weiß es nicht,deswegen schreibe ich hier und vielleicht kommt mir dabei eine Antwort.
    Ich werde mir gleich wieder einmal eine Wohnung anschauen und ich kenne die Antwort eh.Alleinerziehend uuuuuund arbeitslos = NEIN.

    Hallo Spedi,

    Ich habe demnächst noch einen Termin beim Zahnarzt und ich werde mich b e m ü h e n es diesmal zu sagen.
    Es ist alles leichter gesagt/geschrieben als getan.
    Ich will und werde nichts mehr trinken,doch an allem was dazu gehört muss ich noch sehr viel arbeiten.

    Hallo Goldi,

    Willkommen!

    Ich bin auch noch nicht so ganz lange hier dabei,bin seit dem 01.04.08 trocken.
    Du musst auf jeden Fall die Wohnung alkoholfrei machen das hatte für mich ein Bekannter getan(gott sei dank).Er hat auch die kleinen Fläschchen die ich für Kuchen backen,Sosse verfeinern,Flaschenöffner u.s.w. entsorgt.
    Das einkaufen und an den Weinregalen oder Bierkästen vorbei gehen macht mir gar nichts aus,doch hätte ich etwas zu Hause könnte ich für nichts garantieren.Auch wenn jemand in meiner Gegenwart trinken würde könnte ich das noch nicht ertragen und aushalten.

    Ich wünsche euch beiden viel Glück.

    Hallo alle zusammen,

    Das mit gestern sollte mir eine Lehre gewesen sein.Musste trocken kotzen und gelaufen bin ich als ob ich getrunken hätte.Das alles nur weil ich den Mut nicht hatte "ICH BIN TROCKENE ALKOHOLIKERIN" dem Zahnarzt zu sagen :(


    Möchte noch was kurz loswerden was mich sehr sehr traurig macht.
    In der LGT wo ich war, befreundete ich mich mit ein paar sehr netten Mitpatientinen(patienten)an und als ich nach 4Wochen freiwillig gegangen bin tauschten wir Adressen und Telefonnummer aus.Gestern bekam ich einen Anruf,daß der M....... seine 16 Wochen vorbei sind und nach Hause durfte.
    Er ist an Leberzirrhose erkrankt.
    Es ist unbegreiflich für mich,denn er trinkt seit dem wieder,volle Pulle.Er will und wird daran sterben.Ich bin geschockt und sprachlos.Er ist verheiratet und hat Kinder.
    Wenn der wirkliche Wille nicht da ist,nützt es auch nichts wenn man Monate lang eine LGT macht,das ist mir jetzt klar geworden.
    Wenn man so etwas hört,leider,hat man nicht mehr das Bedürfnis wieder mit dem trinken anfangen zu wollen.Ich Gegenteil,ich bekomme WUT,grosse WUT auf Alkohol.
    Es wird immer und immer wieder Menschen kommen die Alkoholiker werden,schwache Menschen wie wir,die nicht aufhören könne wenn es genug ist.Immer und Immer das ist so :cry::cry:

    Hallo,

    Ich habe es nicht geschafft es meinem Zahnarzt zu sagen :cry:
    Mir geht es nicht gut,ich bin ein Feigling.Ich habe doch akzeptiert und auch verstanden das ich Alkoholikerin bin und damit Leben muß.Ich habe doch von euch gelernt,daß wenn man ein zufriedenes trockenes Leben haben möchte man sich bestimmten Situationen stellen muß.
    Warum bekomme ich das nicht auf die Reihe?Es war vielleicht mein Fehler immer auf den richtigen Zeitpunkt zu warten,doch dann war es schon zu spät und ich hatte die Spritze.

    Lori selbst Schuld.

    Hallo,

    Ich mache mir gerade grosse Sorgen,morgen ist doch mein Zahnarzttermin.
    Ich nehme mir ganz fest vor,Ihm zu sagen daß ich trockene Alkoholikerin bin.Ich hoffe ich schaffe das,nicht das meine Kehle zugeschnürt ist oder ich einen Rückzieher mache.Das wäre dann auch mein erstes outing ausserhalb der Familie.Aller Anfang ist schwer,sagt man doch.Und ich könnte ein wenig stolz auf mich sein einen nächsten Schritt getan zu haben.
    Da ich sowieso mega Schiss vorm Zahnklempner habe und meine Behandlung schmerzhaft sein soll,daher die Betäubung wollte ich nur sicher gehen und mal fragen:
    Gibt es Spritzen oder andere Mittel die der Zahnarzt dann benutzen kann wo kein Alkohol mitwirkt aber dennoch so betäubt das ich nicht vor schmerzen in die Luft gehe?
    Ihr werdet jetzte sagen das muss dir der Arzt beantworten,doch vielleicht hatte ja schon mal jemand von euch auch das Problem.

    Hallo Spedi,

    Ich belüge mich nicht und bin auch bereit zu Veränderungen.Ich will auch n i c h t wieder trinken.
    Ich glaube Du verstehst mich nicht,vielleicht konnte ich mich auch nicht klar genug ausdrücken.
    Für mich ist alles neu und noch unklar,weil ich 15 Jahre getrunken habe und seit 8 Wochen trocken bin.Diese Jahre kann man nicht schnell wegwischen und hoplahop zufrieden trocken sein.Ich bin jetzte seit 4 Wochen wieder zu Hause,trocken,das ist ein neues Leben das ich anfangen werde,sowie neugeboren.Und auch Babys müssen erst langsam alles lernen.
    Ich fühle mich sehr gut ohne Alkohol,auch wenn es immer wieder mal Tiefpunkte gibt,ich möchte ohne Alkohol mein Leben neu starten.
    Wenn ich mich dabei belüge wie Du schreibst,wäre ich nicht hier im Forum oder gestern beim Therapeuten.
    Ich sehe die Welt seit 8 Wochen mit einem klaren Kopf,natürlich weiß ich noch nicht was ich wirklich alles tun will,wie Hobbys und so.Es ist noch viel durcheinaner in meinem Kopf und ich setze jeden Tag ein neues Stück von diesem Puzzle zusammen,eben langsam.
    Es ging alles um meine Tochter gestern,möchte damit auch nicht wieder anfangen.Denn auch wenn es keiner versteht oder nachvollziehen kann,das ist und war m e i n e Meinung.

    Ganz zum Schluss noch einmal,dann können wir das Thema abschliessen.
    Ich will,würde weg,sogar mit Verlängerung,das ist die Wahrheit,warum sollte ich die nicht schreiben sollen.
    Für mich ist das kein unsinniges Gewäsch sondern ein Problem und ich dachte ich könnte hier darüber schreiben.Nur weil ich manche Dinge anders sehe muss ich nicht derselben Meinung sein wie andere.Meine Tochter ist mir nun mal das wichtigste auf der Welt,so denke ich und das bin ich nun mal.

    Ich denke dass ich zum Teil Vorbild bin.Sie bekommt so gut wie nichts mit,denn am Tag ist sie in der Schule,nachmittags bei Freundinen und abends am Computer.Ich kann mich vor Ihr auch sehr gut verstellen und funktionieren.Sie hat soviel mit sich zu tun,die bekommt gar nichts mit,auch damals als ich noch getrunken habe.Es hat wirklich niemand was gemerkt.

    Es ist am einfachsten für mich und meine Tochter wenn ich hier bleibe.Natürlich mit weiter Hilfe,das Forum,der Therapeut und dann vielleicht irgendwann auch eine reale Selbsthilfegruppe.


    Nur noch ganz kurz für meine Entscheidung was auch dazu beiträgt.
    Mein Noch-Ehemann sucht jeden kleinsten Grund um das alleinige Sorgerecht zu bekommen.Er verspricht Ihr auch das blaue vom Himmel und will mit Ihr in seine Heimat zurück.

    Ich kann Sie also zwingen,was habe ich davon,wenn sie unglücklich oder dann sauer auf mich ist?
    Ich find wieder nicht die Ruhe und denke an mich wenn ich in Therapie bin.
    Als ich die 4 Wochen weg war hat sich meine Mutter um sie gekümmert.Das konnte,wollte meine Mutter dann nicht mehr wegen Ihrer Gesundheit,Ihrem neuen Mann und ausserdem trinkt sie auch.
    Ihr versteht glaube ich nicht wie eine 16jährige tickt und stur sein kann..Ich habe mal geschrieben an erster Stelle kommt meine Gesundheit,ist nicht lange her,doch die Wahrheit ist meine Tochter kommt als erstes.
    Glaubt mir,wenn ich jemanden finden würde,würde ich gehen.
    Ich bin nun mal vom Herz her eine Mutter.

    Entschuldige noch mal bitte,entweder verstehe ich was falsch.
    Ich stelle keine Bedingungen und schliesse keine Lösung aus.
    Es geht nur darum,was wird aus meiner Tochter?S I E will auf keinen Fall woanders hin,I C H kann sie nicht zwingen.

    Ja,
    Ja,
    ich habe schon sehr lange nach einer Lösung gesucht,auch bei der Suchtberatung.Die gaben mir nur den Rat jemanden aus der Familie zu finden und das war meine Mutter.Hat aber nicht funktioniert.
    Ich finde k e i n e Gründe,für das jedenfalls,das ist nicht wahr und fair von Dir zu schreiben.
    Ich habe und finde nun mal keinen der nach meiner Tochter schaut,zaubern kann ich nicht.

    Ich bekam die Therapie von der Krankenkasse genehmigt.
    Meine Tochter würde nie und nimmer woanders hin,nur Ihr zu Hause,alte Umgebung eben.
    Ich habe niemanden der auf sie aufpassen würde,niemanden.

    Punkt 2:

    Ich kann meine Tochter nicht ganz alleine für sich lassen,das geht einfach nicht.
    Ich habe sie leider nicht zur Selbsständigkeit erzogen,Sie geht noch zur Schule.
    Sie ist einmal schon sitzen geblieben,OK,eine Ehrenrunde ist nicht schlimm,doch wenn ich nichts sage,macht sie nichts für die Schule.
    Sie hat vor ein paar Monaten geklaut,dafür bekam sie gott sei dank Sozialstunden.Denn ohne Strafe hätte sie vielleicht wieder.
    Sie soll und kann nicht tun und lassen was sie will(Party zu Hause,weg bleiben bis....Uhr)
    Es sind halt Teenager und probieren vieles aus,ich war nicht anders,doch ohne Mutter oder Vater zu Hause das kann ich nicht verantworten.
    Das ist keine Ausrede von mir,wirklich,wenn sie nicht wäre würde ich das durchziehen.
    Obwohl ich abgebrochen habe könnte ich noch mal die Therapie machen,weitermachen?

    Ich würde sehr gerne öfters hier lesen und ausführlicher schreiben,doch wenn meine Tochter da ist besetzt sie den Rechner stundenlang.Das ärgert mich total,doch durchsetzten tu ich mich auch nicht.(selber Schuld)

    Der eine Grund war die Gruppentherapie.Habe Angst,Probleme mit mehreren Menschen zusammen zu sein.
    Zweitens: Ich hatte Heimweh,Sehnsucht nach meiner Tochter,wir waren noch nie so lange getrennt.Und da soviel passiert ist was sie mitbekommen hat,mein Alkoholproblem und ich Ihren Vater rausgeschmissen habe,dachte ich sie braucht mich jetzte mehr denn je.Sie hat mit 16 Jahren auch genug andere Probleme.Wir haben ein gutes Verhältnis
    Drittens:Meine Mutter ist Lungenkrank und ich habe Angst nicht da zu sein wenn sie mich braucht.


    Ich konnte in der Klinik nie abschalten und an mich denken.Ich bereue es sehr abgebrochen zu haben doch nun ist es zu spät und es hätte sich auch nichts geändert wegen zu Hause(Tochter).
    Auch wenn jeder schreibt oder sagt D U musst an D I C H an erster Stelle denken, hat das bei mir nicht funktioniert.
    Deswegen ich brauche und will noch dringend Hilfe,ich bin noch weit entfernt zufrieden,trocken zu sein.
    Ich muß auch lernen an mich zu denken und all diese anderen Dinge habe ich mir vom Therapeuten versprochen das er mir dabei hilft es zu lernen.

    Wenn man doch wirklich nicht weiß was man will.
    Ich kann in keine reale Selbsthilfegruppe,wegen meiner Angst,die ich eigentlich mit Hilfe des Therapeuten in den Griff bekommen wollte.

    Ich will meine Gedanken und Probleme euch mitteilen,doch wenn ich jetzt schreibe,daß in meinem Hinterkopf der Gedanke mal auszuprobieren wie es sein würde,was passieren könnte ein Bier zu trinken,erklärt Ihr mich für verrückt oder löscht mich.Ich habe sehr viel gelesen,daß das nicht möglich ist,will es auch nicht versuchen,doch der G E D A N K E geht nicht weg.Ich hoffe er bleibt nicht so lange bis ich es ausprobiert habe.Könnt Ihr mich verstehen?
    Ich lenke mich ab mit putzen,stricken,fernsehen und spazieren,doch sobald ich nichts mehr zu tun habe denke ich nach und immer wieder über Alkohol.

    Was ich will?

    Gesund leben.(ich rauche aber)
    Keine Angst mehr haben.
    ?????????????
    ?????????????
    ?????????????
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    Hallo Spedi,

    Es ist nur so,ich weiß im Moment nicht wirklich was ich will,ausser trocken bleiben.Ich habe 15 Jahre versoffen und nun soll ich mich selbst finden.Ich finde keinen Anfang.