ich und viele fragen

  • Hab nochmal nachgelesen: 16, also alt genug, um ernstgenommen zu werden. Durchsetzen ist da fehl am Platze

    Wo ist das Problem ? Sie ist alt genug, dass Du mit ihr feste Computerzeiten vereinbaren kannst: Sie drei Stunden, Du drei Stunden.

    Denke mal ernsthaft über die Vorschläge von Spedi nach

  • Punkt 2:

    Ich kann meine Tochter nicht ganz alleine für sich lassen,das geht einfach nicht.
    Ich habe sie leider nicht zur Selbsständigkeit erzogen,Sie geht noch zur Schule.
    Sie ist einmal schon sitzen geblieben,OK,eine Ehrenrunde ist nicht schlimm,doch wenn ich nichts sage,macht sie nichts für die Schule.
    Sie hat vor ein paar Monaten geklaut,dafür bekam sie gott sei dank Sozialstunden.Denn ohne Strafe hätte sie vielleicht wieder.
    Sie soll und kann nicht tun und lassen was sie will(Party zu Hause,weg bleiben bis....Uhr)
    Es sind halt Teenager und probieren vieles aus,ich war nicht anders,doch ohne Mutter oder Vater zu Hause das kann ich nicht verantworten.
    Das ist keine Ausrede von mir,wirklich,wenn sie nicht wäre würde ich das durchziehen.
    Obwohl ich abgebrochen habe könnte ich noch mal die Therapie machen,weitermachen?

  • Servus Lori,

    ich habe nirgends auch nur mit einem Satz gesagt, dass Du Deine minderjährige Tochter während Deiner Therapie ganz sich selbst überlassen sollst. Aber auch für die Kinderbetreuung (auch bei renitenten Teenagern) gibt es Lösungen, die z.T. auch vom Rentenversicherungsträger getragen werden!

    Zitat

    Obwohl ich abgebrochen habe könnte ich noch mal die Therapie machen,weitermachen?

    Lori, ob Du das kannst oder nicht, musst Du eben im Einzelfall klären. Da gibt es keine Pauschalaussage! Nur wenn Du es nicht klärst und nicht versuchst, gibt es jedenfalls keine neue Therapie! Nachtragen wird dir das niemand, das musst schon Du wieder "anleiern".

    LG
    Spedi

  • Ich bekam die Therapie von der Krankenkasse genehmigt.
    Meine Tochter würde nie und nimmer woanders hin,nur Ihr zu Hause,alte Umgebung eben.
    Ich habe niemanden der auf sie aufpassen würde,niemanden.

  • Lori, hast Du denn schon mal nach einer Lösung gesucht?

    Nein?

    Eben.

    Wer will, findet Wege - wer nicht will, findet Gründe.

    Ich verabschiede mich hiermit aus Deinem Thread. Es ist nicht meine Aufgabe, Dir zu sagen, was wo und wie gemacht wird. Es ist auch nicht gut, wenn ich Dir jedes Deiner "Argumente" zerpflücke. Wenn du für Dich so weit bist und Hilfe möchtest, dann weisst Du, wo Du Hilfe bekommen kannst. Deinen ersten Therapieversuch hast Du ja auch genehmigt bekommen.

    LG
    Spedi

  • Ja,
    Ja,
    ich habe schon sehr lange nach einer Lösung gesucht,auch bei der Suchtberatung.Die gaben mir nur den Rat jemanden aus der Familie zu finden und das war meine Mutter.Hat aber nicht funktioniert.
    Ich finde k e i n e Gründe,für das jedenfalls,das ist nicht wahr und fair von Dir zu schreiben.
    Ich habe und finde nun mal keinen der nach meiner Tochter schaut,zaubern kann ich nicht.

  • Sorry Lori,

    Du schliesst doch von vorneherein Lösungen aus, von denen Du noch nicht mal weisst, wie diese aussehen (könnten)!

    Warum soll ich mich jetzt weiter damit auseinandersetzen?

    Wenn der Tag gekommen ist, an dem Du keine Bedingungen mehr an die Art und Weise der Hilfe stellst, dann wirst Du auch jede Hilfe finden und annehemen, die Du brauchst. Und in Deutschland gibt es zum Glück genügend Hilfsangebote für jeden, der trocken werden und bleiben will.

    Dir viel Kraft und LG,

    Spedi

  • Hallo Lori,

    Glaubst Du wirklich, dass Du Deiner Tochter in Deiner jetzigen Verfassung eine sinnvolle Unterstützung bist? Kannst Du ihr vorleben, wie man sich zu einem zufriedenen Menschen entwickeln kann? Bist Du in Deiner jetzigen Situation wirklich das, was man unter einem Vorbild versteht?

    Das sind fiese Fragen, aber Du solltest sie Dir stellen und auch ehrlich beantworten.

    Die größte Hilfe wirst Du Deiner Tochter sein, wenn Du selbst wieder mit beiden Beinen fest im Leben stehst und mit Dir selbst in Frieden lebst. Unfug kann sie übrigens auch anstellen, wenn Du zu Hause bleibst – das konnte ich mit 16 Jahren nämlich auch.

    Denk mal darüber nach und auch über diesen Satz von Spedi: Wer will findet Wege, wer nicht will, findet Gründe.

    Liebe Grüße

    J.

    Was ist, ist - was nicht ist, ist möglich! ///// 17.07.07

  • Entschuldige noch mal bitte,entweder verstehe ich was falsch.
    Ich stelle keine Bedingungen und schliesse keine Lösung aus.
    Es geht nur darum,was wird aus meiner Tochter?S I E will auf keinen Fall woanders hin,I C H kann sie nicht zwingen.

  • Lori, Du hast einen Erziehungsauftrag, so lange Deine Tochter nicht volljährig ist. Damit hast Du auch das so genannte Aufenthaltsbestimmungsrecht, das heisst ganz klar: Du legst fest, wann sich Deine Tochter wo aufhält und wer ersatzweise für Dich die Erziehungsaufgaben an welchem Ort wahrnimmt.

    DU kannst sie also SEHR WOHL zwingen, das verlangt der Gesetzgeber sogar bis zu einem gewissen Grad von Dir als Erziehungsberechtigtem.

    Alles Klar? Führt aber ein wenig am Thema vorbei.

    LG
    Spedi

  • Hallo Lori,

    Du glaubst gar nicht, was Du alles könntest, aber das ist ein anderes Thema.

    Was hat Sie denn in den vier Wochen gemacht, als Du in Therapie warst?

    LG
    J.

    Was ist, ist - was nicht ist, ist möglich! ///// 17.07.07

  • Nachtrag: Du schließt doch aus, dass eine Betreuung für Deine Tochter in Frage kommt.

    Zitat

    Meine Tochter würde nie und nimmer woanders hin,nur Ihr zu Hause,alte Umgebung eben.
    Ich habe niemanden der auf sie aufpassen würde,niemanden.

    Schon vergessen?

    LG
    Spedi, der nun weg ist.

  • Ich kann Sie also zwingen,was habe ich davon,wenn sie unglücklich oder dann sauer auf mich ist?
    Ich find wieder nicht die Ruhe und denke an mich wenn ich in Therapie bin.
    Als ich die 4 Wochen weg war hat sich meine Mutter um sie gekümmert.Das konnte,wollte meine Mutter dann nicht mehr wegen Ihrer Gesundheit,Ihrem neuen Mann und ausserdem trinkt sie auch.
    Ihr versteht glaube ich nicht wie eine 16jährige tickt und stur sein kann..Ich habe mal geschrieben an erster Stelle kommt meine Gesundheit,ist nicht lange her,doch die Wahrheit ist meine Tochter kommt als erstes.
    Glaubt mir,wenn ich jemanden finden würde,würde ich gehen.
    Ich bin nun mal vom Herz her eine Mutter.

  • Hallo Lori,

    Zitat von Lori

    Ich kann Sie also zwingen,was habe ich davon,wenn sie unglücklich oder dann sauer auf mich ist?


    Was hast Du davon, wenn Du in Deiner Arbeit an Dir und Deiner Zufriedenheit stecken bleibst und vielleicht sogar wieder rückfällig wirst? Und was hätte Deine Tochter davon, wieder mit einer trinkenden Mutter unter einem Dach zu leben?

    Nochmal ganz hart die Frage:
    Bist Du in Deinem jetzigen Zustand ein Vorbild für Deine Tochter?

    LG
    J

    Was ist, ist - was nicht ist, ist möglich! ///// 17.07.07

  • Ich denke dass ich zum Teil Vorbild bin.Sie bekommt so gut wie nichts mit,denn am Tag ist sie in der Schule,nachmittags bei Freundinen und abends am Computer.Ich kann mich vor Ihr auch sehr gut verstellen und funktionieren.Sie hat soviel mit sich zu tun,die bekommt gar nichts mit,auch damals als ich noch getrunken habe.Es hat wirklich niemand was gemerkt.

    Es ist am einfachsten für mich und meine Tochter wenn ich hier bleibe.Natürlich mit weiter Hilfe,das Forum,der Therapeut und dann vielleicht irgendwann auch eine reale Selbsthilfegruppe.


    Nur noch ganz kurz für meine Entscheidung was auch dazu beiträgt.
    Mein Noch-Ehemann sucht jeden kleinsten Grund um das alleinige Sorgerecht zu bekommen.Er verspricht Ihr auch das blaue vom Himmel und will mit Ihr in seine Heimat zurück.

  • Hallo Lori,

    Du kannst Dir ganz sicher sein, dass Du nicht die einzige Mutter in diesem Forum bist und auch andere Eltern denken vorrangig an ihre Kinder.

    Aber wie JoeDoe schon schreibt:

    Zitat

    Die größte Hilfe wirst Du Deiner Tochter sein, wenn Du selbst wieder mit beiden Beinen fest im Leben stehst und mit Dir selbst in Frieden lebst


    In Deiner jetzigen Verfassung bist Du Deiner Tochter keine Stütze und es ist nicht verwunderlich, dass sie macht was sie will. Ihre Mutter ist viel zu schwach, um sich zuwehren. Willst Du ihr das wirkich mit auf den Weg geben ?

    Nun gut, da die Betreuung Deiner Tochter wichtig ist, gehe zum, Jugendamt, rede mit der Suchtberatung usw. Wie gesagt, Du bist nicht die erste Mmutter hier.

    Biene

  • Sorry Lori, aber dafür bin ich schon lange in der Selbsthilfe für Alkoholiker unterwegs.

    Ich sag's Dir einfach in's Gesicht: Du willst nicht.

    Für mich ist das auch absolut OK, aber dann sei' halt wenigstens Dir gegenüber so ehrlich und sag "ich mag nicht". Und dann lass es so stehen. Niemand wird Dir deswegen böse sein oder Dich als schlechten Menschen ansehen soder sonst was.

    Aber dann sind "die Fronten" mal klar und wir können uns das somit unsinnige Gewäsch über "wie geht's doch" einfach sparen. Bringt doch so nix, da es keinen weiter bringt.

    LG
    Spedi

  • Ganz zum Schluss noch einmal,dann können wir das Thema abschliessen.
    Ich will,würde weg,sogar mit Verlängerung,das ist die Wahrheit,warum sollte ich die nicht schreiben sollen.
    Für mich ist das kein unsinniges Gewäsch sondern ein Problem und ich dachte ich könnte hier darüber schreiben.Nur weil ich manche Dinge anders sehe muss ich nicht derselben Meinung sein wie andere.Meine Tochter ist mir nun mal das wichtigste auf der Welt,so denke ich und das bin ich nun mal.

  • Hallo Lori,

    der gute Spedi ist mal wieder sehr direkt, aber ich kann den Eindruck, den er von Dir gewonnen hat, durchaus nachvollziehen.

    Schau mal bitte hier:

    Zitat von Lori

    Ich denke dass ich zum Teil Vorbild bin.Sie bekommt so gut wie nichts mit,denn am Tag ist sie in der Schule,nachmittags bei Freundinen und abends am Computer.Ich kann mich vor Ihr auch sehr gut verstellen und funktionieren.Sie hat soviel mit sich zu tun,die bekommt gar nichts mit,auch damals als ich noch getrunken habe.Es hat wirklich niemand was gemerkt.


    Na, das hört sich für mich doch so an, als hättest Du eigentlich überhaupt kein Problem :roll:.
    Ferner solltest Du Dir ernsthaft die Frage stellen, ob Du Deine Tochter nicht ein wenig unterschätzt, was ihre Wahrnehmungen betrifft. Du wärst wahrlich nicht die Erste, die sich selbst eine makellose Aussenwirkung vorlügt.

    Auch diese Sorgerechtsgeschichte: Je instabiler Du wirst, desto eher besteht die Möglichkeit, Dir das Sorgerecht eines Tages zu entziehen. Da brauchen wir gar nicht drüber zu diskutieren.

    Niemand (auch nicht Spedi) will Dich zu einer stationären Therapie drängen, aber Du solltest Dir schon einige Gedanken machen, was Du eigentlich möchtest, wo Du hin willst. Und genau das -da komme ich mal auf den Beginn dieser Diskussion zurück- hat Dir Dein Therapeut auch gesagt :wink:!

    Mein Therapeut sagte nach meiner ersten Sitzung auf meine etwas verzweifelte Frage, was ich denn jetzt in den nächsten 2 Wochen machen soll, einfach: 'Also Ihr Leben müssen Sie schon alleine leben.' Dieser Satz wirkt noch heute :wink:!

    LG
    J.

    PS: Wenn Du wirklich eine stationäre Therapie machen willst, dann wirst Du auch eine Lösung für Deine Tochter finden. Sie ist 16 Jahre alt und nicht mehr im Krabbelalter. Also: Kopf hoch und ran an die Arbeit!

    Was ist, ist - was nicht ist, ist möglich! ///// 17.07.07

  • hallo lori

    auch wenn du's nicht hören willst, ich kann joe und spedi nur zustimmen.

    dieses leugnen das es jemand mitbekommt das sie trinkt, das kenn ich zu genüge. mir muss keiner sagen wenn meine mutter getrunken hat, ein blick in ihre augen und ich weiß es - selbst wenn andere sagen sie wär nüchtern. kinder merken wenn was mit einem elternteil nicht stimmt (muss nicht immer an den augen sein, so is halt bei mir, kann auch was anderes sein), da müssen sie nicht alt sind, nicht dauernd zuhause sein - unsere antennen sind verdammt gut, viel zu gut! wir wissen nicht immer was los is, aber wir wissen da stimmt was nicht. auch wenn du nichts mehr trinkst, merkt deine tochter das es dir nicht gut geht.

    meine mutter hatte ähnliche sorgen wie du zwecks sorgerecht, hat dann auch in meinem beisein ihre anwältin gefragt, ob ihr ihre langzeittherapie da steine in den weg legen könnte. die anwältin meinte damals nur solang sie etwas gegen ihre alkoholkrankheit unternehmen is das positiv, aber unternehmen sie nichts kann ihr noch-mann dies gegen sie verwenden.
    auch hier gilt: alkoholiker zu sein ist keine schande, nur nichts dagegen zu unternehmen ist eine!

    wo du ne betreuung für deine tochter herbekommst, da kann ich dir nicht weiterhelfen, kenn mich damit nicht aus, letzten endes ist es sowieso deine aufgabe die betreffenden stellen abzutelefonieren. ich würds an deiner stelle mal bei der kranken- oder rentenversicherung probieren, jugendamt wär auch ne möglichkeit. liegt an dir ob du dich darum bemühst oder nicht.

    liebe grüße -Summer-

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