Beiträge von Lori

    Hallo Biene,

    wollte gerade sowiso was los werden und schreiben,ich bin traurig und enttäuscht.
    Heute war mein erster Termin beim Therapeuten,vielleicht habe ich zuviel erhofft und erwartet,doch im Moment verstehe ich gar nichts.
    Es hat mich sehr viel Überwindung und Mut gekostet überhaupt dort hin zu gehen,wegen meiner ganzen Ängsten und so.
    Ich bin seit 8 Wochen trocken,gehe in noch keine Selbsthilfegruppe und wollte ausser diesem Forum noch andere Hilfe bekommen und annehmen.
    So,nun war ich endlich mit viel Kraftaufwand dort,saß auf dem Stuhl und er fragte mich wie er mir helfen könnte.Ich total aufgeregt,erzählte Ihm in Kurzfassung mein Problem mit Alkohol,Panik Angst u.s.w.
    Nach 50 Minuten sagte er mir dann nur,ich soll mir das Buch "Nur keine Panik" kaufen und wenn ich es gelesen habe,soll ich mich wieder bei Ihm melden und Ihm sagen was ich will.
    Ich weiß,nach einer Sitzung kann man noch nicht viel sage,aber gehört das zur Therapie oder zum Bücherverkauf?
    Habe mir das Buch bestellt,morgen habe ich es,obwohl ich eigentlich das Geld nicht dazu habe.
    Es ist mir sehr wichtig mit jemanden darüber reden zu können und nicht nur schreiben.Gerade jetzt noch am Anfang,i c h w i l l t r o c k e n bleiben,ich brauche jetzt Hilfe,Verständnis für meine Krankheit,muss mich austauschen können.
    So das musste jetzte mal raus.

    Bis denn
    Lori

    Hallo dagmar,

    Du hast sehr schön und genau das richtige geschrieben,mir kamen dabei die tränen,denn es i s t so.Ich habe Angst und kein Vertrauen in die neue trockene Welt. Natürlich geht es mir nüchtern viel besser,doch ständig die kreisenden Gedanken an Alkohol machen mich verrückt.Wielange muss oder kann ich das noch aushalten?Meine momentane Situation macht es nicht gerade leichter.Zu denen die mich geliebt haben oder noch kann ich nicht aufschauen,z.b. meine Mutter trinkt ja auch,mein Ex-Mann will mir Alkohol anbieten.Wenn man nicht mal der eigenen Familie trauen kann die mein Alkoholproblem kennen,wie soll man dann mit der Aussenwelt klar kommen?
    Ich habe nächste Woche einen Termin beim Therapeuten und ich denke auch der hört sich eine Stunde mein bla,bla an und das wars.
    Wenn ich nichts an meiner Einstellung ändere kann auch ein Therapeut nichts machen.
    Was ist meine Einstellung?
    Was will ich?
    Was kann ich?
    Wer bin ich jetzt?
    Ich bin und bleibe Alkoholikerin.Versteht es nicht wieder falsch,es ist keine Schande das ist für mich klar und nicht das Problem.Mir fehlen schon wieder die richtigen Worte,sorry.
    Ich will endlich meinen Kopf frei bekommen,das durcheinander geht schon zu lange,seit ich trocken bin,und es gibt kein Ende.

    Hallo.

    Vielen Dank für eure aufmunternde Worte.Ja,ich muss endlich aufwachen,es ist mein Leben und meine Gesundheit.Es ist einfach das hier zu schreiben,doch wenn man dann vor dieser Situation steht,hm?
    Ich habe sowiso NULL Selbstbewustsein :cry: .
    Wenn ich hier bei euch im Forum bin fühle ich mich dann wieder stark und verstanden,doch die Aussenwelt ist für mich......................Ich finde im Moment nicht die richtigen Worte.
    Ich muss an MIR arbeiten vor allem im Kopf,bitte helft mir weiter.Ich habe Angst wieder schwach zu werden.
    Es nervt mich im Moment alles,sogar meine Tochter und Ihre Probleme,so habe ich noch nie gedacht .Ich Liebe meine Tochter über alles,war schon immer eine Klette als Mutter und jetzte wird mir alles zu viel.
    Wenn das mit der Wohnung nun auch nicht klappt?Immer wieder dasselbe wenn man sich vorstellt.Alleinerziehend,arbeitslos = Nein danke
    Glaube heute ist ein schwarzer Tag für mich,voller Depri.

    PS: Gut das es euch gibt :D

    Hallo Spedi,

    Es tut mir leid,wenn ich mich falsch ausgedrückt habe.Ich bin erst oder schon 8Wochen trocken.Ich weiß ich bin Alkoholikerin,ich weiß es ist eine Krankheit, nur ich weiß noch nicht genau was alles auf mich zu kommt.Es ist noch alles neu und durcheinander in meinem Kopf.Ich habe mir noch keine Gedanken gemacht wann ich mich wo outen muss,da ich mich zur Zeit nur zu Hause verstecke.Ich habe gedacht(natülich falsch):
    Kein Restaurantbesuch=kein outen
    Keine Apotheke(nur vom Arzt Medikamente)=kein outen
    Weiter habe ich nicht überlegt.
    Ich muss noch dazu sagen,ich bin ein sehr sehr sehr schüchterner und zurückhaltender Mensch,das war ich auch früher schon als ich noch nicht getrunken habe.
    Ich bin hier im Forum um zu lernen und um mich auf mein trockenes Leben vorzubereiten.
    An Zahnarzt=Betäubung mit Alkohol habe ich durch lesen hier erfahren von einem anderen Forummitglied.

    Hallo,

    Im Moment passieren so viele neue Ereignisse für mich,bin ganz konfus.
    Ich kann mir gleich eine Wohnung anschauen,vor ein paar Wochen noch hätte ich mir Mut angetrunken oder vor Freude einen gekippt.Jetzt muss ich einfach schreiben(und viel rauchen)damit ich wieder runter komme und mich beruhige.
    Für mich bedeutet eine neue Wohnung sehr sehr viel.Nicht weil ich mir eine suchen muss und die auch günstiger ist,sondern ich kann endlich NEU anfangen mit meinem Leben.Die Erinnerungen an meine Trinkerei (fast nur zu Hause getrunken) und die an meinen Mann wären erstmal weg.Das man getrunken hat verschwindet nie,das ist mir klar,doch ich schaue jetzte in die Zukunft und freue mich darauf.
    Komisch,vor ein paar Tagen war ich noch total down,(Alkoholiker für immer)und so doofen Gedanken.Hoffentlich kommen jetzte mehr Hochs als Tiefs,dumm wer wünscht sich das nicht.
    Sorry, ich bin durcheinander.


    Bis dann

    Hallo Biene,

    Nächste Woche am Dienstag habe ich endlich einen Termin beim Therapeuten.Habe natürlich jetzt schon bammel.Woran erkennt man einen guten Therapeuten?Mit was oder wo fängt man an zu reden?
    Meine Hausärztin sagte, ich solle einen Therapeuten für Verhaltenstherapie und mit Erfahrung Sucht suchen.
    Und nächste Woche Donnerstag ist mein Zahnarzttermin :( .Ich werde es glaube ich n i c h t Ihm sagen können das ich trockene Alkoholikerin bin,auch wenn ich mir damit selber schade.
    Das Wort "trockene Alkoholikerin" bringe ich nicht über die Lippen,noch nicht.
    Vielleicht ist es Schamgefühl oder dumme denkensweise,keine Ahnung.
    Als ich mich bei meiner Hausärztin,meiner Mum oder einigen anderen geoutet habe,habe ich nicht gesagt "ich bin Alkoholikerin" sondern es Ihnen mit anderen Worten versucht zu sagen.
    Es ist für mich keine Schande Alkoholikerin zu sein,nein,nur das Wort ist es.Das muss doch andere abschrecken und einen in eine unterste Schublade stecken,die davon nicht bettroffen sind und keine Ahnung haben.So hätte ich damals vielleicht auch gedacht als ich noch nichts getrunken habe.
    Deswegen ist für mich der Zahnarzt ein Zahnarzt und ich wäre v i e l l e i c h t die erste wo Ihm sowas sagen würde.Nein,soweit bin ich noch nicht.


    Bis dann
    LORI

    Hallo Biene,

    Zum Zahnarzt bin ich gegangen und gehe weil ich Schmerzen :( hatte.Es kostete Überwindung doch ich hatte keine andere Möglichkeit.
    Da ich im Moment(gott sei dank) keine Probleme(wehwehchen) habe finde ich den Weg zu meiner Hausärztin nicht.Ich weiß,ich bin noch nicht Fit oder belastbar,doch das fühle,spüre nur ich,das kann keiner(auch Ärztin)nicht sehen.
    Ich denke immer was denken andere über mich.Daran muss ich noch sehr sehr viel arbeiten.

    Hallo,

    Ich bin und war gerade hier so am lesen da habe ich ein Thema entdeckt und habe dazu noch fragen.
    Ich habe nächste Woche einen Zahnarzttermin und bekomme die Behandlung unter Betäubung gemacht,da Sie schmerzhaft sein soll.
    Da ich in einem kleinen Ort wohne,möchte ich auf gar keinem Fall meinem Zahnarzt sagen das ich Alkoholikerin bin.Ich weiß er hat Schweigepflicht,doch den vielen Helferinnen dort traue ich nicht.
    Ist in den Betäubungsspritzen Alkohol?

    Hallo su-susi-si

    Ich bin seit fast 8 Wochen trocken und habe gedacht oder besser gehofft ich könnte eines Tages wieder mal ein Glas Bier oder Wein trinken.
    Ich war in Therapie,wenn auch nur kurz,da ich nach 4 Wochen abgebrochen habe,aber ich habe dort viel über das Suchtgedächnis gehört und erfahren.Das bleibt nämlich und ich kann auch nicht bei einem Glas aufhören.

    Hallöchen,

    Mir geht es heute das erste mal super gut,voller Energie und kaum Angstzustände. :D Ohne diesem Forum und euch wäre es bestimmt noch nicht so,denn ich lerne viel dazu und ich weiß ICH bin NICHT alleine.

    Das mit dem Amt lasse ich auf mich zukommen(Restschiss bleibt),werde aber nicht mehr jeden Tag darüber grübeln, erst dann wenn es soweit ist.Eure Erfahrungen nehmen mir immer mehr die Angst,wenn Ihr noch mehr habt schreibt Sie mir bitte.

    Gestern habe ich mit meiner Mutter telefoniert und habe gleich heraus gehört das Sie was getrunken hat.(in trockener Sicht,wiederlich)Ich habe und hatte ein sehr gutes Verhältnis zu Ihr.Doch man soll doch als trockener Alkoholiker das trinkende Umfeld meiden.Ich auch meine Mum????????
    Sie hält sich für nicht abhängig,da Sie Alkohol nicht dringend benötigt und auch mal Tage ohne sein kann.Ich halte Sie für Alkoholgefährdet.
    Wenn ich Sie besuche versteckt Sie ganz schnell die Flaschen und trinkt mit mir Kaffee.Ihr Lebensgefährte(jetzt Mann) nimmt da keine Rücksicht auf mich,dann verabschiede ich mich auch ganz schnell und gehe.
    Meine Eltern sind schon ewig geschieden und bei meinem Vater(habe ich weniger Kontakt)ist es dieselbe Sitution.Mal trinkt er,mal trinkt er nicht.
    Ich musste das mal loswerden.

    Bis bald,


    PS: Ich habe mir vor ein paar Tagen Vitamalz gekauft nur um aus den gewohnten Flaschen zu trinken.Wie doooooooooooooof von mir.

    Hallo Trütli!

    Danke für Deine Mitteilung zum Thema Amt.Ich habe noch sehr grosse Angst und hoffe ich bekomme meinen Mund auch auf,das ist schon schwer und dann soll ich auch noch sagen ich bin Alkoholiker?Oh weh.Vielleicht behandeln die mich dann noch schlechter.
    Für was ist Deine andere Vermittlerin zuständig,etwa für Alkoholiker?Was musst Du tun,was rät Sie Dir?

    Würde mich freuen wenn Du dazu noch was schreiben kannst,es nimmt mir etwas die Angst.

    Bis dann,
    LORI

    Hi,

    Mir geht es wie Dir Biene,wenn ich hier im Forum bin vergesse ich den Saufdruck.Man muss wirklich nur viel hier lesen und man bekommt antworten,es ist so vieles gleich.
    Ich habe viele Tips von euch bekommen wo und wie man Hilfe kriegt,danke,aber ich bin nicht nur ungeduldig sondern auch noch stur.z.b.mir kann keiner helfen ausser ich mir selbst.Unterstützt auch von meiner Angst aus dem Haus zu gehen,unter Menschen zu sein.Erst wenn ich das abgelegt habe kann ich Hilfe annehmen und holen.Darüber wollte,werde ich mit einem Therapeuten reden,wenn ich endlich mal einen Termin bekomme.Das wäre für mich der erste und im Moment der einzigste Schritt Hilfe anzunehmen.Alles weitere wird d a n n kommen denke ich.
    Mir hilft das schreiben und lesen hier sehr,kann ich nur immer wieder bestätigen.
    Ich würde demnächst mal gerne über meinen Mann(bald Ex) und meine Ehe schreiben,das ist auch noch ein sehr grosses Thema was mich belastet.Ich weiß nur nicht wo und wie ich damit anfangen soll.

    Hallo zusammen,

    Ich habe noch einen sehr langen Weg vor mir,das ist mir heute Nacht wieder bewusst geworden.Totaler Alptraum, denn ich habe von meinem Rückfall geträumt.Kennt Ihr das auch?
    So langsam akzeptiere und verstehe ich(noch nicht 100%) das ich mit dieser Krankheit leben und daran arbeiten muss.Ich will es löschen aus meinem Leben,weglaufen vor meiner Vergangenheit doch das geht nicht ich weiss es ja selbst.
    Ich werde und muss mir Hilfe holen,nur wie und wo weiss ich im Moment immer noch nicht.
    Ich habe meine stationäre Therapie aus verschiedenen Gründen abgebrochen,einer davon war: Ich habe keine GEDULD.

    Durch meine trinkerei habe ich den Kontakt zu meinen früheren Freundinen abgebrochen.Es gibt nur noch eine Nachbarin,aber Ihr kann oder will ich nicht (noch nicht)das ich trockene Alkoholikerin bin.

    Ich habe da noch mal eine Frage an euch.Habt Ihr auch schon mal Hyperventiliert?(Ich hoffe das ist richtig geschrieben).Lag das am Alkohol?Das konnte mir nämlich meine Ärztin nicht beantworten.

    Ich schreibe mal kurz was für mich,oder auch anderen denen es so geht auf.
    Ich denke ja noch jede Minute an Alkohol,aber LORI vergesse nicht wie schlecht es Dir damals ging.
    Immer be und entsorgen müssen!
    Immer abzählen,reicht das bis morgen!
    Verstecken und Lügen!
    Die schönen Dinge,wie z.b.die Natur nicht sehen!
    Vor allem ging es Dir sehr sehr schlecht,körperlich und seelisch.
    Das willst DU/ICH nie nie wieder.

    So, ich habe mir das aufgeschrieben,damit ich es nie vergesse wenn meine Erinnerung an die schlechte Zeit mit Alkohol nach lässt oder verschwindet.

    Würde mich freuen wieder was von euch zu hören(lesen).

    Hallo couchcool,

    Erst mal glückwunsch da Du schon 1 1/2 Jahre trocken bist.Bei mir sind es fast 8 Wochen.
    Ich habe auch Probleme anderen zu vertrauen,kein Selbstbewustsein und Konflikten gehe ich aus dem Weg.
    Vieles oder das meiste kommt aus meiner Kindheit soviel weiss ich schon mal.
    Mein Vater trinkt auch schon seit ich denken kann und ich gebe ihm für fast alles die Schuld warum ich so geworden bin(auch meine trinkerei).Aber das weiss er natürlich nicht wie ich denke.
    Jedenfalls komme ich nicht zur Ruhe mit mir und diesem Wissen.Kann man oder soll man verzeihen?Vergessen wird man nie.

    Hallo,

    Vielen,vielen Dank für eure Unterstützung,das macht einem richtig wieder Mut.
    Ich kann nicht lange schreiben,da meine Tochter den ganzen Tag den Computer in anspruch nimmt,leider.Da muss ich mich auch mal wehren können,was ich wieder nicht mache und kann.
    Ich habe eine Überweisung zum Therapeuten und wollte ganz schnell einen Termin,doch in meinem Umkreis ist im Moment keiner verfügbar.Soll nächste Woche nochmal anrufen.Das wäre dann meine einzigste Ansprechperson die ich habe.Meine Tochter will ich da raus halten,die hat mit fast 17 Jahren andere Probleme.Meine Mutter und Vater trinken selber,halten sich aber selbst für
    n i c h t abhängig.
    War ganz am Anfang bei einer Suchtberatung um mich zu informieren wie mein Weg ist eine Therapie zu machen.Sie haben mir sehr dabei geholfen,nur jetzte nach dem ich alles hinter mir habe dachte ich die helfen danach nicht mehr.

    Ich weiß ich,wir sind sehr krank.Ich wollte damit sagen "ich,wir"sind selber daran Schuld und die anderen kranken können wirklich nichts dafür.

    Muss leider Schluss machen,TOCHTER nervt.

    Bis morgen.
    Lori

    Hallo Ihr,

    Ich war nicht bei meiner Ärztin.
    Die Angst vor was auch immer,ich weiss es nicht,ist sehr gross.So war es als ich noch getrunken habe und dachte das macht der Alkohol mit dir,doch es ist immer noch so.
    Ich weiss,wenn ich mir nicht helfen lasse wird sich nichts ändern.
    Biene mir ging es wie Dir und habe damals viel geweint bei meiner Ärztin,doch es ist eine sehr grosse Erleichterung gewesen endlich Klartext reden zu können.Ich fühlte mich auch sicher wegen der ärztlichen Kontrolle,denn ich hatte viel gelesen was beim kalten Entzug alles passieren hätte können.Sie hat mir die Angst genommen und sehr geholfen.Ich kam und komme mir aber heute noch so dumm vor,denn es gibt so viele Menschen die richtig krank sind und Hilfe brauchen.Ich denke für mich dann meine Ärztin braucht die Zeit für andere mehr.(falsches denken)
    Nun, jetzte bin ich mal wieder in einer Sackgasse und komme alleine nicht da raus.
    Ich hoffe Ihr könnt mich etwas verstehen,ich verstehe das alles ja selber nicht.Möchte es gerne beschreiben aber ich finde nicht die richtigen Worte.

    Angst,Panik,Schreckhaft?Wenn ich es weiss,werde ich es aufschreiben.


    Wie geht es bei Dir weiter Biene?
    Ich wünsche Dir auch viel viel Glück und Kraft!

    Bis bald,hoffe ich.
    LORI

    Hi cats

    Ich würde mich sehr über eine neue Wohnung freuen,meiner Tochter auch sie redet nur davon.Denn hier wo ich noch wohne sind nur negative Erinnerungen(Exmann,Alkohol).
    Ich bin nicht mehr krankgeschrieben weil ich mich nicht traue das meiner Ärztin zu sagen das ich es noch brauche.
    Ich bin auch bei keiner Diakonie.Inwieweit können die mich unterstützen?
    Ich bin im Moment wieder soweit bloss nicht aus dem Haus gehen zu müssen weil ich Angst habe.Ich weiss selber nicht vor was genau nur ich weiss zu Hause bin ich sicher.Ich dachte damals das kommt vom Alkohol,doch nun bin ich ja trocken.Bekomme zwar Antidepressiva aber ich spüre keine Besserung.
    Ich weiss dabei kannst Du mir nicht helfen,aber es tut gut darüber zu schreiben was ich gerade denke und fühle.Ihr seit alle so nett und hilfsbereit,das kenne ich gar nicht.

    bis denn


    PS: Ich möchte und wünsche,dass ich auch jemanden helfen kann der Probleme hat und Hilfe braucht.Das wäre für mich eine gute Aufgabe,die vom Herzen kommt.

    Hallo Biene,hallo alle anderen.

    Vielen Dank für eure Unterstützung.Es tut unglaublich gut nicht alleine zu sein,ich fühle mich schon viel besser,super,danke.
    Das Amt ist für mich ein rießiges Problem,denn ich bin auf die ja leider angewiesen zur Zeit.
    Klar ist meine Krankheit oder sollte es zumindest sein an erster Stelle.

    Hallo cats,

    Ich bin seit November 2007 bei der ARGE arbeitslos gemeldet.Ich musste weil ich mich ja von meinem Mann getrennt habe und bisher nur Hausfrau war.
    Es war so erniedrigend und schrecklich wie die Dich dort behandelt haben.Ich wollte da nie wieder hin und trank mir jedesmal Mut an wenn ich einen Termin hatte.Zum Schluss half mir nicht mal mehr der Alkohol da hin zu gehen und lies mich von meiner Ärztin krankschreiben.
    Mittlerweile habe ich ja dann die Therapie gemacht und bin seit 3 Wochen nicht mehr krank gemeldet.
    Nun kommt bestimmt bald eine Einladung von Arge vorbei zu kommen.Wenn ich nur an den Arbeitsvermittler denke der mich damals so klein gemacht hat,bekomme ich herzrasen und saufdruck.
    Ich kann mich nicht schonen denn die machen mir auch schriftlich Druck weil ich mir eine billigere Wohnung suchen muss ganz schnell.Das weiß ich ja selber und bemühe mich sehr,doch günstige Wohnungen als alleinerziehende und arbeitslose fallen nicht vom Himmel.
    Ich möchte ja wieder arbeiten,doch im Moment habe ich keine Ahnung inwiefern ich körperlich und seelisch belastbar bin.
    Bekomme sogar im Haushalt Probleme,wie z.b. viel verschütten,kaputt machen und so weiter da ich innerlich total aufgewühlt und unruhig bin.
    Wäre schön wenn Du noch ein paar Tips oder ermutigungen für mich hättest.Schon mal danke und
    bis bald.