ich und viele fragen

  • Guten Morgen Lori,

    ich habe mir gerade nochmal meine Antworten an Dich durchgelesen: Sorry, ich wollte Dich nicht bedrängen ! :oops:

    Ich war erst diesen Montag zum allerersten Mal beim Arzt wg. meiner Alkoholkrankheit (Du siehst also, Du bist schon viel weiter wie ich) und es ist mir unendlich schwer gefallen. Ich habe nur geheult, ein Gespräch war quasi nicht möglich. Aber trotzdem ging es mir danach besser. Der Arzt war zum Glück sehr ruhig und frei von Vorwürfen. Dienstag war ich dann nochmal da und dieser Gang fiel mir schon leichter. Ich habe bemerkt, dass ich ohne Hilfe nicht aus dem Sumpf, in dem ich gerade stecke, herauskomme und diese Erkenntnis tut unendlich weh.

    Es wäre schön, wenn Du erzählst, wie es Dir heute geht.

    Liebe Grüße
    Biene

  • Hallo Ihr,

    Ich war nicht bei meiner Ärztin.
    Die Angst vor was auch immer,ich weiss es nicht,ist sehr gross.So war es als ich noch getrunken habe und dachte das macht der Alkohol mit dir,doch es ist immer noch so.
    Ich weiss,wenn ich mir nicht helfen lasse wird sich nichts ändern.
    Biene mir ging es wie Dir und habe damals viel geweint bei meiner Ärztin,doch es ist eine sehr grosse Erleichterung gewesen endlich Klartext reden zu können.Ich fühlte mich auch sicher wegen der ärztlichen Kontrolle,denn ich hatte viel gelesen was beim kalten Entzug alles passieren hätte können.Sie hat mir die Angst genommen und sehr geholfen.Ich kam und komme mir aber heute noch so dumm vor,denn es gibt so viele Menschen die richtig krank sind und Hilfe brauchen.Ich denke für mich dann meine Ärztin braucht die Zeit für andere mehr.(falsches denken)
    Nun, jetzte bin ich mal wieder in einer Sackgasse und komme alleine nicht da raus.
    Ich hoffe Ihr könnt mich etwas verstehen,ich verstehe das alles ja selber nicht.Möchte es gerne beschreiben aber ich finde nicht die richtigen Worte.

    Angst,Panik,Schreckhaft?Wenn ich es weiss,werde ich es aufschreiben.


    Wie geht es bei Dir weiter Biene?
    Ich wünsche Dir auch viel viel Glück und Kraft!

    Bis bald,hoffe ich.
    LORI

  • Hallo Lori,
    ich kann mich cats und Biene nur anschließen, du solltest dir wirklich Hilfe suchen und zwar ganz dringend! Hast du denn niemanden (Familie/Freunde) der mit dir mitgehen könnte zum Arzt (so zum Mut machen/Rücken stärken/Händchen halten)? Und zur Suchtberatung wäre auch wichtig, die können dich auch beim Amt dann unterstützen, denke ich.
    Wenn du deine LZT abgebrochen hast, weil du vor einer Gruppe nicht reden kannst, dann solltest du dich um Einzelgespräche/Therapie bemühen, ich glaube nicht, daß du bei deinen vielen Problemen da alleine weiter kommst. Und Einzelgespräche kannst du bei der Suchtberatung, bei der Diakonie oder auch beim Psychotherapeuten (Überweisung vom Hausarzt) bekommen.
    Und scheue dich nicht, dich weiter krank schreiben zu lassen, du BIST krank und du brauchst Hilfe!
    Kopf hoch - es gibt genug Hilfe für dich, du mußt sie dir "nur" holen und auch annehmen können!
    Alles Gute
    Feuervogel

  • Hallo Lori,

    schön, dass Du Dich gemeldet hast !

    Zitat

    Ich kam und komme mir aber heute noch so dumm vor,denn es gibt so viele Menschen die richtig krank sind und Hilfe brauchen.Ich denke für mich dann meine Ärztin braucht die Zeit für andere mehr.(falsches denken)

    Ein Stück weit kann ich Deine Gedanken sogar nachvollziehen. Krank ist "man" halt nur, wenn man mit Fieber im Bett liegt oder so ähnlich, nicht wahr ? Stimmt aber nicht! Mir selber fällt es auch sehr schwer für mich zu akzeptieren, dass ich krank bin. Da muß ich wohl noch einen langen Weg gehen - einen Rückfall als Beweis für meine Krankheit möchte ich dabei aber nicht erleben. Die vielen Gedanken an den Alkohol reichen da schon.

    Zitat

    Sie hat mir die Angst genommen und sehr geholfen

    So positiv, wie Du Deine Ärztin beschreibst: Wieso sollte sie Dir jetzt nicht auch wieder helfen können ?

    Zitat

    Nun, jetzte bin ich mal wieder in einer Sackgasse und komme alleine nicht da raus

    Gibt es da nicht einen Spruch von wegen der Erkenntnis und dem ersten Weg zur Besserung ? Was ich damit sagen will: Du weißt, dass Du alleine aus Deiner Sackgasse nicht rauskommst, das ist wichtig. Jetzt hast Du das ganze Wochenende Zeit, Dir zu überlegen, wie es weitergehen soll, was Du unternehmen möchtest, damit es Dir wieder besser geht. Nimm Dir diese Zeit !

    Mir hat es unendlich viel geholfen, hier im Forum zu lesen ! Am Liebsten hätte ich das den ganzen Tag getan (noch immer). Die Erfahrungen der anderen zeigen mir einen Weg auf, der für mich auch begehbar sein könnte.

    Ich habe Montag mein Erstgespräch bei der Suchtberatung. Das macht mich schon ganz schön nervös, aber ich will auf jeden Fall dorthin und zudem weiter die Hilfe hier in Anspruch nehmen. Die Angst vor einem Rückfall ist einfach zu groß.

    Liebe Grüße
    Biene

  • Hallo,

    Vielen,vielen Dank für eure Unterstützung,das macht einem richtig wieder Mut.
    Ich kann nicht lange schreiben,da meine Tochter den ganzen Tag den Computer in anspruch nimmt,leider.Da muss ich mich auch mal wehren können,was ich wieder nicht mache und kann.
    Ich habe eine Überweisung zum Therapeuten und wollte ganz schnell einen Termin,doch in meinem Umkreis ist im Moment keiner verfügbar.Soll nächste Woche nochmal anrufen.Das wäre dann meine einzigste Ansprechperson die ich habe.Meine Tochter will ich da raus halten,die hat mit fast 17 Jahren andere Probleme.Meine Mutter und Vater trinken selber,halten sich aber selbst für
    n i c h t abhängig.
    War ganz am Anfang bei einer Suchtberatung um mich zu informieren wie mein Weg ist eine Therapie zu machen.Sie haben mir sehr dabei geholfen,nur jetzte nach dem ich alles hinter mir habe dachte ich die helfen danach nicht mehr.

    Ich weiß ich,wir sind sehr krank.Ich wollte damit sagen "ich,wir"sind selber daran Schuld und die anderen kranken können wirklich nichts dafür.

    Muss leider Schluss machen,TOCHTER nervt.

    Bis morgen.
    Lori

  • Guten Morgen Lori !

    Ja, dann hoffe ich mal, dass Dich Deine Tochter wieder an den Rechner läßt :wink:

    Wie geht es Dir heute ? Hast Du nochmal überlegt, was Du jetzt machen willst ?

    Die Idee mit dem Therapeuten ist sehr gut ! Vieleicht überlegst Du Dir aber auch noch Alternativen, falls Du dort keinen schnellen Termin bekommen kannst.

    Zitat

    War ganz am Anfang bei einer Suchtberatung um mich zu informieren wie mein Weg ist eine Therapie zu machen.Sie haben mir sehr dabei geholfen,nur jetzte nach dem ich alles hinter mir habe dachte ich die helfen danach nicht mehr.


    Falsch gedacht ! Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie auch jetzt als Ansprechpartner z.B. bzgl. Vermittlung in weitere Therapien zur Verfügung stehen.
    Und vor allem:

    Zitat

    ...jetzte nach dem ich alles hinter mir habe...


    Bist Du Dir wirklich sicher, dass Du alles hinter Dir hast ? Nur weil Du nicht mehr trinkst ?

    Du wirst vermutlich die Therapie meinen, die Du hinter Dir hast... Aber:
    Ich habe hier im Forum jetzt schon so oft gelesn, dass es halt nicht reicht, einfach nur nichts mehr zu trinken und das es ein immerwährender Prozeß ist, wirklich trocken zu bleiben. Mir hilft dieses Forum sehr dabei über mögliche Ursachen und Veränderungen nachzudenken und ich stelle fest, dass es ein sehr langer Weg werden wird, der viel Geduld und Zeit benötigt :shock:

    Hast Du eine Freundin, der Du vertrauen kannst, die Dir helfen möchte, die mit Dir notwendige Wege gehen kann ? Denk mal nach: Manchmal sind Menschen da, an die man vorher im Traum nicht gedacht hat :o

    Es wäre schön, von Dir wieder etwas zu lesen.

    Liebe Grüße
    Biene

  • Hallo zusammen,

    Ich habe noch einen sehr langen Weg vor mir,das ist mir heute Nacht wieder bewusst geworden.Totaler Alptraum, denn ich habe von meinem Rückfall geträumt.Kennt Ihr das auch?
    So langsam akzeptiere und verstehe ich(noch nicht 100%) das ich mit dieser Krankheit leben und daran arbeiten muss.Ich will es löschen aus meinem Leben,weglaufen vor meiner Vergangenheit doch das geht nicht ich weiss es ja selbst.
    Ich werde und muss mir Hilfe holen,nur wie und wo weiss ich im Moment immer noch nicht.
    Ich habe meine stationäre Therapie aus verschiedenen Gründen abgebrochen,einer davon war: Ich habe keine GEDULD.

    Durch meine trinkerei habe ich den Kontakt zu meinen früheren Freundinen abgebrochen.Es gibt nur noch eine Nachbarin,aber Ihr kann oder will ich nicht (noch nicht)das ich trockene Alkoholikerin bin.

    Ich habe da noch mal eine Frage an euch.Habt Ihr auch schon mal Hyperventiliert?(Ich hoffe das ist richtig geschrieben).Lag das am Alkohol?Das konnte mir nämlich meine Ärztin nicht beantworten.

    Ich schreibe mal kurz was für mich,oder auch anderen denen es so geht auf.
    Ich denke ja noch jede Minute an Alkohol,aber LORI vergesse nicht wie schlecht es Dir damals ging.
    Immer be und entsorgen müssen!
    Immer abzählen,reicht das bis morgen!
    Verstecken und Lügen!
    Die schönen Dinge,wie z.b.die Natur nicht sehen!
    Vor allem ging es Dir sehr sehr schlecht,körperlich und seelisch.
    Das willst DU/ICH nie nie wieder.

    So, ich habe mir das aufgeschrieben,damit ich es nie vergesse wenn meine Erinnerung an die schlechte Zeit mit Alkohol nach lässt oder verschwindet.

    Würde mich freuen wieder was von euch zu hören(lesen).

  • Hi Lori,

    schön von Dir zu hören !

    Du schreibst:

    Zitat

    Ich werde und muss mir Hilfe holen,nur wie und wo weiss ich im Moment immer noch nicht.

    Einige Anregungen hast Du hier ja schon bekommen. Vielleicht kannst Du ja was davon für Dich umsetzen. Und vielleicht hast Du ja Deine alten Freundinnen auch gar nicht verloren, sondern sie haben sich nur wegen Deiner Trinkerei zurückgezogen. Ein Versuch wäre es zumindest mal wert, eine von ihnen einfach mal anzurufen, oder ?

    Ich gehe dabei jetzt davon aus, dass Du nicht mit Deinen Freundinnen getrunken hast, sondern, dass sie wegen Deiner Sauferei gegangen sind.

    Für mich es es zur Zeit extrem hilfreich hier zu schreiben und gaaanz viel zu lesen :) Ich komme nach Hause, habe Saufdruck und anstatt zum nächsten Getränkemarkt zu fahren, setze ich vor meinen Rechner, sprich bin im Forum. Danach geht es mir wieder besser !

    Das mit der Ungeduld kenne ich zur Genüge: Mir kann es gar nicht schnell genug gehen. Leider merke ich, dass es nicht geht, da der Alk in meinem Kopf ständig präsent ist :(

    Liebe Grüße
    Biene

  • Hi,

    Mir geht es wie Dir Biene,wenn ich hier im Forum bin vergesse ich den Saufdruck.Man muss wirklich nur viel hier lesen und man bekommt antworten,es ist so vieles gleich.
    Ich habe viele Tips von euch bekommen wo und wie man Hilfe kriegt,danke,aber ich bin nicht nur ungeduldig sondern auch noch stur.z.b.mir kann keiner helfen ausser ich mir selbst.Unterstützt auch von meiner Angst aus dem Haus zu gehen,unter Menschen zu sein.Erst wenn ich das abgelegt habe kann ich Hilfe annehmen und holen.Darüber wollte,werde ich mit einem Therapeuten reden,wenn ich endlich mal einen Termin bekomme.Das wäre für mich der erste und im Moment der einzigste Schritt Hilfe anzunehmen.Alles weitere wird d a n n kommen denke ich.
    Mir hilft das schreiben und lesen hier sehr,kann ich nur immer wieder bestätigen.
    Ich würde demnächst mal gerne über meinen Mann(bald Ex) und meine Ehe schreiben,das ist auch noch ein sehr grosses Thema was mich belastet.Ich weiß nur nicht wo und wie ich damit anfangen soll.

  • Hallo Trütli!

    Danke für Deine Mitteilung zum Thema Amt.Ich habe noch sehr grosse Angst und hoffe ich bekomme meinen Mund auch auf,das ist schon schwer und dann soll ich auch noch sagen ich bin Alkoholiker?Oh weh.Vielleicht behandeln die mich dann noch schlechter.
    Für was ist Deine andere Vermittlerin zuständig,etwa für Alkoholiker?Was musst Du tun,was rät Sie Dir?

    Würde mich freuen wenn Du dazu noch was schreiben kannst,es nimmt mir etwas die Angst.

    Bis dann,
    LORI

  • Hallo Lori !

    Erdling schreibt:

    Zitat

    Der Mensch der dir beim Amt gegenübersitzt ist nicht besser oder schlechter als du. Dieser Mensch hat auch seine Schwächen und Fehler.

    Das kann ich voll unterschreiben !!! :wink:

    Was hälst Du übrigens davon, selber beim Amt anzurufen und um einen Termin zu bitten ? So bliebe Dir die Zeit der Ungewissheit (Wann melden die sich bei mir? ) erspart und der Gang zum Briefkasten wird auch wieder leichter. Denk mal darüber nach.

    Liebe Grüße
    Biene

  • Hallöchen,

    Mir geht es heute das erste mal super gut,voller Energie und kaum Angstzustände. :D Ohne diesem Forum und euch wäre es bestimmt noch nicht so,denn ich lerne viel dazu und ich weiß ICH bin NICHT alleine.

    Das mit dem Amt lasse ich auf mich zukommen(Restschiss bleibt),werde aber nicht mehr jeden Tag darüber grübeln, erst dann wenn es soweit ist.Eure Erfahrungen nehmen mir immer mehr die Angst,wenn Ihr noch mehr habt schreibt Sie mir bitte.

    Gestern habe ich mit meiner Mutter telefoniert und habe gleich heraus gehört das Sie was getrunken hat.(in trockener Sicht,wiederlich)Ich habe und hatte ein sehr gutes Verhältnis zu Ihr.Doch man soll doch als trockener Alkoholiker das trinkende Umfeld meiden.Ich auch meine Mum????????
    Sie hält sich für nicht abhängig,da Sie Alkohol nicht dringend benötigt und auch mal Tage ohne sein kann.Ich halte Sie für Alkoholgefährdet.
    Wenn ich Sie besuche versteckt Sie ganz schnell die Flaschen und trinkt mit mir Kaffee.Ihr Lebensgefährte(jetzt Mann) nimmt da keine Rücksicht auf mich,dann verabschiede ich mich auch ganz schnell und gehe.
    Meine Eltern sind schon ewig geschieden und bei meinem Vater(habe ich weniger Kontakt)ist es dieselbe Sitution.Mal trinkt er,mal trinkt er nicht.
    Ich musste das mal loswerden.

    Bis bald,


    PS: Ich habe mir vor ein paar Tagen Vitamalz gekauft nur um aus den gewohnten Flaschen zu trinken.Wie doooooooooooooof von mir.

  • Hi Lori,

    meine Eltern trinken auch regelmäßig (= täglich) Alkohol. Immer, wenn ich da bin, steht schon was auf dem Tisch - egal zu welcher Uhrzeit. Sie sind nicht vollends voll, das nicht. Es gehört im Haushalt mener Eltern einfach dazu. Sie selber sagen, dass sie kein Alkoholproblem haben (ich sehe das teilweise zumindest anders).

    Seitdem ich nicht mehr trinke, war ich noch nicht wieder da, da sie nicht hier in der Nähe wohnen, aber ich erwarte, dass sie nichts trinken, wenn ich das nächstemal (und übernächstemal...) komme. Auf Dauer wird sich das aber nicht durchhalten lassen und ich befürchte, ich muss selber lernen/erfahren, wie es ist, wenn in meinem Umfeld getrunken wird. Wie ich damit klar kommen werde, weiß ich noch nicht, aber zur Not kann ich ja wieder fahren.

    Liebe Grüße
    Biene

    P.S. Hoffentlich hast Du auch heute wieder einen schönen Tag !

  • Hallo,

    Ich bin und war gerade hier so am lesen da habe ich ein Thema entdeckt und habe dazu noch fragen.
    Ich habe nächste Woche einen Zahnarzttermin und bekomme die Behandlung unter Betäubung gemacht,da Sie schmerzhaft sein soll.
    Da ich in einem kleinen Ort wohne,möchte ich auf gar keinem Fall meinem Zahnarzt sagen das ich Alkoholikerin bin.Ich weiß er hat Schweigepflicht,doch den vielen Helferinnen dort traue ich nicht.
    Ist in den Betäubungsspritzen Alkohol?

  • Hi Lori,
    ich kenne mich mit Betäubungen beim Zahnarzt so gar nicht aus, hätte aber einen Tipp für Dich: Frag doch mal Deine Hausärztin ! Und wenn Du dann schon mal da bist .... :wink:

    Liebe Grüße
    Biene :D

  • Hallo Biene,

    Zum Zahnarzt bin ich gegangen und gehe weil ich Schmerzen :( hatte.Es kostete Überwindung doch ich hatte keine andere Möglichkeit.
    Da ich im Moment(gott sei dank) keine Probleme(wehwehchen) habe finde ich den Weg zu meiner Hausärztin nicht.Ich weiß,ich bin noch nicht Fit oder belastbar,doch das fühle,spüre nur ich,das kann keiner(auch Ärztin)nicht sehen.
    Ich denke immer was denken andere über mich.Daran muss ich noch sehr sehr viel arbeiten.

  • Servus Lori,

    ich verstehe wirklich nicht, warum Du aus (falschem) Schamgefühl heraus Deine Gesundheit und eventuell Deine Nüchternheit auf's Spiel setzen willst.

    Ich lese zwar Dein Argument, aber es leuchtet mir nicht ein. Würdest Du als Bluter/AIDS-Patient/Diabetiker auch aus Scham über Deine Krankheit einem Arzt wichtige Fakten zu Deinem Gesundheitszustand verschweigen, weil eventuell die Arzthelferinnen... :shock:

    Ob es Dir passt oder nicht: Du wirst Dich über kurz oder lang bei diversen Personen/Stellen "outen" müssen, willst Du nicht immer wieder mit den gleichen Rückfragen belästigt und zum Konsum gedrängt werden bzw wie hier einfach Deine Gesundheit erhalten.

    Wenn Du schon zu diesem Arztpersonal kein Vertrauen hast (warum ist das so?), dann geh' halt in eine größere Stadt zum Arzt, wo man Dich nicht kennt. Wobei ich das für Unsinn halte, ich bin nun mal krank. Und als ich noch gesoffen habe, habe ich mir derartige Schamgedanken auch nicht gemacht (obwohl sie berechtigter gewesen wären) - noch nicht mal bei der Beschaffung von Alkohol oder der Entsorgung des Leergutes. Und das haben mit Sicherheit etliche Menschen mitbekommen...

    LG
    Spedi

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