Beiträge von live2008

    Hallo Brit,

    und das ist das komische-ich gehe Entzug machen und trinke nicht, und da werde ich beschimft.

    Es war ja auch sehr heftiger Streit, den ich aus dem Weg gehen wollte.
    Ich mag nicht zu schreien. Ich wollte lieber erst am nächsten Tag , wenn die Emotionen vorbei wären, einfach ruhig miteinander reden.
    Dazu kam es leider nicht.
    Ich bin keine Schlampe und keine Nute. Mein Lebenlang hat mich keiner so genannt.

    Und wie ich damit umgehe??? Ich dachte erst, durch die Trauerfeier wird mein Sohn etwas nachdenken und wenigstens sich entschuldigen.
    Stattdessen hat er mich am nächten Tag auf dem Nachhauseweg wieder angeschrien.
    Ich musste auf einen Parkplatz auf der Autobahan anhalten, weil mir die Tränen die Sicht verspertten.

    Und als ich tief Luft geholt habe und wollte irgendwie eine Lösug finden- ist etwas in mir gestorben.
    Ich fülle mich sehr verletzt und diese Beschimpungen waren echt unangebracht.
    Und dazu schreit er mich noch an, wo er weiss, dass ich nach dr Beerdigung fix und fertig war und 500km von mir warteten.

    Seitdem wir nach Hause gekomen sind, rede ich nicht mit ihm, interessiere mich nicht was er macht(jeder zweite Nacht übernchtet er nicht zu Hause), ich koche nicht für ihm, ich wasche keine Wäsche für ihm-einafach gar nichts.

    Gut, dass ich sehr große Unterstüzung von dem kleineren Sohn(14) habe.
    Er ist auch wütend auf dem Bruder, dass er mich Nute genannt hat. Und er redet auch kaum mit dem Bruder.

    Ich wollte zum Jugenmt gehen aber z.ZT. bin ich mir nicht so sicher was richtig ist und was nicht.

    Und Brit- mein Vater hat mir immer gesagt:
    "wenn du nicht weiss, was du tuen sollst, dann tue lieber nichts".
    Und der Spruch funktioniert.

    Also ich tue nichts, lebe weiter mit den Beschimpfungen, die mich letzten Samstag zu einen Rückfall begleitet haben.

    Ich habe jetzt keine Lust mich weiter damit auseinander zu setzen.
    Ich bin wichtig! Ich muss um mich kümmern und ich will nicht trinken.

    erzähle mir doch bitte, wie dein Kind dich beschimpft hat und weshalb?

    Ich wünsche dir schönes WE und Kopf hoch.
    live2008

    Hallo JoeDoe und hallo Andreas,

    mit dem Kapietulieren oder Kämpfen, da muss ich glaube ich noch dazu wachsen.

    Einerseits hast du Recht Andreas mit Zuckerkrankheit-mit der muss man leben.

    Aber Krebs-mit der Krankheit muss man kämpfen!

    Ich will nicht mit meiner Krankheit kämpen, sondern mehr mit den Gedanken, die mich in diese Krankheit getrieben haben.

    Etwas anderes: da wo ich arbeite ist gleich xxxxedit Andi umsxxxedit Andi Eck. Ich gehe da fast immer etwas zu Essen kaufen. Vor dem immer eine Gruppe Alkoholiker. Sitzen da, rot im Gesicht, ungepflegt mit eine Flasche Bier in der Hand-echt Penner, denkt jemanand,der vorbei geht.
    Wenn ich da an den Alk-Leuten vorbei laufe, freue ich mich, dass ich (zwar mit Schwierigkeiten und Rückschlägen) nicht so bin wie die.
    Gestern stand mit denen eine Frau, um die 50.Jahre alt, sehr schönes Gesicht aber von dem Leben und Alkohol im Gesicht geprägt-sie hat mich so irgendwie ???? angeschaut. Ich hatte nur Mitleid im Herzen gehabt.

    Und ich will auch nicht so enden.

    Also ob Kampf oder Kapitulation-jeder Weg ist gut,der mich vom Alkoholikerleben wegbringt.

    Alles Liebe an alle
    live2008

    Bitte keine Namen von Discountern benennen,Danke!Andi

    Hallo Dagmar,

    einerseits hast du Recht -es muss Platz bleiben für die Zwischenstufen und die Etappensiege.
    .
    Aber es gibt kein Erfolg ohne Misserfolg.

    Das wichtigste ist nach einer Niederlage wieder aufstehen und weiter kämpfen.
    Und ich will kämpfen und auch gewinnen.

    Ich werde nicht aufgeben, weil das Leben ohne Alkohol schöner ist.
    Ohne Alkohol lache ich mehr, bin zufriedener und schaue positiv in die Zukunft.

    Der Wein nam mir die schönen Seiten des Lebens weg und das werde ich nicht mehr zulassen.

    Ich werde hier jeden Tag lesen, schreiben und versuchen jeden Tag aufs Neue als trockenen Tag zu erleben.

    LG
    live2008

    Hallo Biene, hallo Andres

    vielen Dank für eure Worte.

    Biene-wieso soll ich kapietulieren?
    Ich will kämpen mit den Rückfallgedanken, mit dem Alk.
    Ich will kämpfen um mein Leben und ich will diesen Kampf gewinnen.

    Es ist endlich Montag-ich gehe gleich arbeiten und danach muss ich viel lernen, da bleibt keine Zeit an den Wein zu denken.

    Ich wünsche allen einen schönen Montag und guten Start in die neue Woche.

    live2008

    Hallo Dagmar,

    ich habe heute sehr viel nachgedacht, wieso ich den Rückfall hatte und wie ich es in der Zukunft vermeiden soll.

    Im Allgemeinen fühlte ich mich heute nicht so gut. Es hat mich sehr getroffen, dass ich doch nicht stark bleiben konnte und das Alkohol wieder gewonnen hat.

    Aber das Leben geht weiter und ich werde versuchen in Zukunft es besser zu meistern.

    Liebe Grüße
    live2008

    Danke Andi!

    aber ich habe ständig aber...

    Ich möchte mit dieser Krankheit leben und umgehen können-nun ist manchmal Alkohol stärker als ich.

    Ich weiss manchmal nicht mehr weiter.
    Die ganze Welt erwartet, dass ich stark bin.
    Ich bins aber nicht-ich habe manchmal keine Lust mehr mich gegen die Probleme zu setzten.

    Schöne Grüße
    live2008

    Hallo brit123,

    ich habe gestern den selben Fehler wie du begangen.

    Und jetzt hasse ich mich.

    Und genau wie du habe ich mich sehr oft gefragt, wieso können andere einfach ab und zu etwas trinken und das wars.

    Wir anscheinend nicht.
    Aber das ist jetzt auch egal. Wir sind krank und müssen lernen mit dieser Krankheit umzugehen. Und das schaffen wir!!!

    Alles Liebe für dich!

    live2008

    Hallo Spedi,

    ich bin sehr sauer auf mich selbst. Keine Ahnung wieso ich gestern getrunken habe. Ich wollte es nicht und trotzdem habe ich es getan.
    Jetzt schäme ich mich vor ir selbst.

    Ich will nicht trinken! Ich will normal leben!

    Ich will, dass es endlich Montag ist, dann gehe ich zur Arbeit, steige in mein Auto und ich weiss, dass diese blöden Gedanken von alleine verschwinden.

    Ich verfüge zur Zeit über sehr wenig Zeit aber nächste Woche gehe ich nochmal zum Arzt. Das muss aufhören- sch**** Wein!

    Schönen Sonntag noch

    live2008

    Hallo an alle!

    Ich habe es nicht ausgehalten! ich habe mir ein Flasche Wein gekauft und schon ein Glas getrunken! Und ich bin sauer auf mich aber ich kriege es nicht gebacken.

    Nach dem Entzug in der Klinik habe ich mir geschworen. Und jetzt bin ich ein Versager.

    Letzte Woche ging es mir sehr gut und am Mittwoch kam ich von der Arbeit und war sehr gut gelaunt.
    Dann kam mein großer Sohn in die Küche und fragte, ob ich die Tabletten gegen Depression nehme?
    Ich habe nichts genommen, nach den Tabletten im Krankenhaus hatte ich echt "schnauze voll".
    Er hat mich angeschrien, ich habe nur Autoschlüssel genommen und wollte dem Streit aus dem Wege gehen.
    Als ich nach ca.40 min wieder nach Hause kam ging es richtig los.

    Und dann wurde ich NUTE und SCHLAMPE von meinem Sohn genannt.

    Dannach die Trauerfeier-konnte ich nicht richtig an mich denken.

    Aber seit gestern kämpe ich mit den Gedaken:wieso?wieso hat er mich so genannt?bin ch etwa so was von unten, dass mein eingener Sohn kein Respekt mehr hat?
    Ich erziehe die Jungs seit 12 Jahren alleine. Ich habe immer gut verdient, damit hatten die beiden gutes Leben. Und was ich immer auf der ersten Stelle gestellt habe war die Schule. Abi, Studium usw

    Ich habe keine Kraft mehr.
    Bin total allein in einem fremden Land ohne Familie, kaum Freunde.

    Und damit es noch besser klingt-ich Alkoholikerin und Ausländerin-studiere Germanistik!

    Ich würde mich über alle Antworten freuen und an Speedi-auch Kritik-diese kann ich jetzt aufnehmen.

    LG
    live2008

    Hallo Martin,

    das ist mein Problem-ich wurde vor kurzem am Fuss operiert, kann nicht viel spazieren, kein Sport treiben-noch nicht, die Rehabiitation dauert leider lange.

    Ich habe die ganze Wohnung aufgeräumt, alles mögliche gekocht und der blöde Gedanke ist die ganze Zeit da.

    Irgendwie denke ich- ist das die alte Gewohnheit von mir- ein Glas Wein zum Entspannen!

    Jetzt sitze ich nach dem Putzen mit voll geschwollenen Fuss und langeweile mich aber ich kämpfe mit den Gedanken.

    Gruß
    live2008

    Heute ist ein sehr schwere Tag für mich.
    Irgendwie habe ich die ganzen Rückschläge letzer Zeit sowie die Beerdigung überstanden.
    Heute aber seit ca. 2 Stunden quällt ich ein Gedanke: Wein.

    Ich weiß nicht wieso gerade heute habe ich solche Lust etwas zu trinken.

    Was soll ich machen? Hat jemand guten Rat für mich?

    LG
    live2008

    Hallo Koko,

    ich wollte dich erstmal herzlich Grüßen und dir etwas auf dem Weg wg fremde Sprache sagen.

    Deutsch ist nicht meine Muttesprache doch versuche ich meine Gefühle auch in dieser Sprache auszudrücken, weil ich nicht die Möglichkeit habe in meiner Muttersprache hier Hilfe zu bekommen.

    Du packst das schon auch in englischer Sprache!!!

    LG
    live2008

    hallo Spedi

    du hast Recht mit den Wegen und Gründen.

    Ich wollte dir nur zusätzlich sagen:
    leider konnte ich nicht an die Ostsee fahren aber gut dass ich 2 Tage frei hatte.
    Donnerstag ist meine liebe Tante gestorben und ich bin über 500 km zur Beerdigung gefahren.
    Ich habe viel geweint, weil ich sie sehr geliebt habe und jetzt bin ich sehr, sehr traurig.

    LG

    live2008 :(

    Vielen Dank an alle die mir geschrieben haben.

    Eins noch an Spedi. Was für eine "Flucht" an die Ostsee?
    Darf man nicht mal verreisen?
    Ich habe mir zusätzlich noch 2 Tage auf Arbeit frei genommen und jetzt werde ich 5 schöne Tage im Wellneshotel verbringen.
    Ist das für Alkoholiker nicht erlaubt Spedi?

    Für Mittwoch habe ich schon einen Termin in einer Beratungstelle vereinbart und dann werde ich weiter sehen. Nichts zu unternehmen wäre schwachsinnig und das weiß ich.
    Ich werde noch mit der Krankenkasse reden, wer die Kosten für ambulante Terapie übernimmt.

    An Karotte: danke! es hat sehr geholfan deine Worte zu lesen. Wenigstens weiß ich, dass ich nicht spinne und das andere auch schlechte Erfahrungen mi KHs gemacht haben.

    Zusätzlich vielleicht- ich habe vergeblich am damaligen Mittwoch nach Entzugsklinik gesucht.
    Vom Gesundheitsamt hatte ich den Tipp mit dem Krankenhaus bekommen.
    Ich war in der Psychiatrie auf einer Station für "Depri"-Kranke.
    Die Alkoholiker auf Entzug waren wo anders aber da war kein Bett frei.
    Und ich wollte an dem Tag nicht, dass die mich nach Hause zurückschicken und dass ich auf ein Bett mit Termin warten muss.
    Ich wäre doch gleich einkaufen gegangen und hätte weiter getrunken.

    Ich bin sehr positive Mensch, dashalb mein Schlusswort:
    "EGAL, was passiert ist, davor und in der Klinik.
    Jeder Tür, die sich schließt öffnet eine Neue."

    Ich habe meine Lektion gelernt.

    Liebe Grüße an alle!!!

    live2008