Hallo Claudia, hallo Juergen,
es geht mir nicht so doll, war die letzten Tage nicht in der Lage zu schreiben. Wollt ich auch heut nicht, aber wenn ihr schonmal so lieb anfragt, will ich auch antworten. (gelesen hab ich ja trotz allem hier taeglich)
Ich war/bin ziemlich verunsichert. Besonders die Aussage, dass "die Grundlage jeder! Suchtbehandlung, das Loesen des Problems Alkohol ist"hat mich vor den Kopf gestossen. DIE SUCHT schlechthin, ist also der Alkohol? Wenn ich das Problem geloest habe, ist alles weiter nicht mehr so schlimm?
Bitte nicht falsch verstehen, wenn man mehrere Suechte hat, muss man ja mit einer beginnen und da bietet sich der Alkohol eben an.
Wenn ich aber jetzt davon ausgehen, dass mit dem Trockenwerden eine Suchtverlagerung in Richtung Essstoerung normal sein kann, wird mir Angst.
... und ich marschiere in grossen Schritten darauf zu und ich glaube nicht, dass man das vergleichen kann, dass diese Sucht "schoener" ist.
Kann sein , dass ich etwas sensibel in dieser Richtung bin, aber ich musste mich als ich wegen der Bulimie in die Klinik gegangen bin immer vor meiner Mutter rechtfertigen ( Wenn man immer zum Psychologen geht, reden die einem schon was ein...wegen "sowas" -die Krankheit wurde nicht beim Namen genannt- gefaehrdet man nicht seinen Job, da reisst man sich zusammen und kann das auch allein...u.s.w.)
Ach ich glaub jetzt verdeddere ich mich, jedenfalls fuehlte ich mich unverstanden und hatte Angst zu antworten, um nicht noch mehr Kritik auf mich zu ziehen...nichts gegen Kritik, aber bin momentan nicht der Fels in der Brandung, alles haut mich um, fuehle mich wie ein ping-pong Ball meiner Suechte
Trotz allem liebe Gruesse von einer etwas gestressten Koko