Beiträge von marinajako

    Hallo Ihr lieben,

    also ich persönlich halte von Akupunktur sehr viel, habe in den Schwangerschaften sehr viel Akupunktur bekommen und hat immer Top gewirkt, eine gute Freundin von mir hat mit Akupunktur sehr viel abgenommen, ob Akupunktur bei der Suchttherapie hilft weiß ich nicht aber ich glaube schon kann auf jeden Fall nicht schaden.

    Lieben Gruß
    Marina (als Co)

    Hallo Anni,

    du brauchst kein Schlechtes Gewissen zu haben das Du ausgezogen bist das war und ist richtig. Du bist erwachsen und nicht für das Leben deiner Eltern verantwortlich lebe dein Leben und mach dir keine Vorwürfe. Eltern sind für ihre Kinder verantwortlich und nicht die Kinder für Ihre Eltern.
    Überleg dir mal wie dein Leben aussehen würde wenn Du nicht gegangen wärest ? Das Problem ist einfach einem Alkoholiker kann man nicht helfen der kann sich nur selber helfen in dem er sich selber seine Sucht eingesteht und selber sagt das er Hilfe braucht. Das ist zwar hart aber leider so ich habe auch sehr oft ein schlechtes Gewissen das ist auch glaube ich normal aber seit ich hier viel im Forum lese kommt zu den Gefühlen der Verstand und das Verstehen hinzu und durch das viele Lesen der anderen Berichte wird auch mir langsam klar das man kein schlechtes Gewissen haben brauch und das deine Mutter behindert ist dafür kannst du nichts. Lebe dein Leben.

    Liebe Grüße
    Marina

    Hallo Tanja,

    ich kann Speedy nur recht geben einen kalten Entzug zu Hause halte ich auch für sehr gefährlich.

    Er muß unbedingt zum Arzt und mit dem Kind daheim halte ich auch nicht unbedingt für eine gute Idee.

    Da er aber Alkoholkrank ist "krank" hat er die Möglichkeit auf Unterstützung durch die Krankenkasse (Haushaltshilfe) wenn er sich nicht selber um das Kind kümmern kann weil er krank ist bzw. stationär im Krankenhaus ist.

    Lieben Gruß
    Marina

    Hallo Hans,

    mir geht es im Moment nicht anders aber ich merke bei mir das dadurch das ich mich mit dem Thema Alkohol schon einige Wochen auseinandersetzte das es mit mitlerweile besser geht es gibt aber auch bei mir immer wieder Tage wo mich alles einholt und überhollt. Es ist einfach so das man als Kind eines Alkoholikers anders ist man denkt glaube ich anders und sieht auch vieles anders. Ich kann Dir nur raten setz dich mit dem Thema auseinander und beantworte dir deine offenen Fragen. Ich lese viel hier im Forum und surfe durchs Internet was mir hilft, ich merke zwar das er mir durch das lesen im ersten Moment nicht besser geht mir aber langfristig hilft.

    Lieben Gruß
    Marina

    Hallo Dani,

    ich verstehe das es sehr schwer ist mit 4 Kindern zu gehen ich mag dir jetzt auch nicht einfach schreiben pack deine Kinder und geh, weil das sicher nicht einfach ist aber du wirst das Problem Alkoholsucht nicht lösen er wird weiter trinken und solange er es nicht selber eingesteht das er ein Problem hat, hast du keine Chance ihn vom Alkohol wegzubringen. Ich kann nur von mir sagen mir wäre viel ersparrt geblieben wenn meine Mutter den Mut gehapt hätte zu gehen aber jede Situation ist anders. Allerdings stelle ich es mir alleine mit 4 Kindern auch nicht wirklich einfach vor, andererseits ist dein Mann heute ein Entlastung oder nur Belastung. Ich an deiner Stelle würde mit ganz genau überlegen was ist für mich und die Kinder das Beste deinem Mann kannst Du nicht helfen aber dir und den Kindern. Vielleicht wacht er ja auch auf wenn er sieht das er seine Familie verliert…… vielleicht aber auch nicht.

    Lieben Gruß
    Marina

    Hallo Hans,

    es ist nicht immer leicht sich mit der Vergangenheit und dem gewesen auseinanderzusetzen, manchmal tut es auch einfach noch ein zweites mal weh, aber ich persönlich finde das ich persönlich meine Vergangenheit bewältigen muss um zu verstehen warum ich so geworden bin wie ich bin. Ich kann zu mir sagen, dass meine letzten Jahre nicht einfach waren und meine Kindheit und Jugend sehr schlimm war. Ich kann aber auch nach vorne schauen und was ich da sehe finde ich zum Teil schon toll wie sieht den deine Zukunft aus?
    schwarz oder weiß

    Lieben Gruß
    Marina

    Hallo Hans,

    ich verstehe was Du meinst es wird auch sicher noch einige Zeit dauern bist du Dir klarer wirst. Das Problem ist einfach das Alkoholismus eine Familienkrankheit ist 1 Person trinkt und der Rest der Familie wird krank am Verhalten des Alkolikers. Seit 2,5 Jahren gibt es das Problem Alkohol bei euch nicht mehr und auch das Problemthema ist verschwunden man braucht sich keine Sorgen mehr zu machen, keine Angst mehr haben, muss nicht mehr ständig drüber nachdenken es entsteht eine leere ……. Aber wie lange war das Problem da? Gib Dir Zeit!

    Lieben Gruß
    Marina

    Hallo zusammen,

    bei mir war es so das meine Mutter Co ist und war. Das Thema Alkohol wurde bei uns totgeschwiegen wir sind und waren immer eine perfekte Familie ohne Probleme. Mit mir hat nie jemand über das Thema Alkohol gesprochen und selbst wenn ich mal vorsichtig nachgefragt hab war es immer so das mein Vater krampfend in der Ecke lag weil er so Probleme mit dem Magen hat, das er den Führerschein abgeben musste weil die Ampel rot war. Er war in der Klinik (Suchtklinik) wegen der Bandscheibe. Das Problem Alkohol war nie da und wenn mein Vater besoffen richtig ausgeflippt ist weil die Klassenarbeit nur ne 3 war, ja gut hätte ja eine 2 schreiben können, war ich schuld und wenn mein Vater dann aus Enttschäuschung über die Schlechte Note in die Kneipe ging war ich auch schuld. Ich weiß noch als mein Vater damals seinen ersten Entzug gemacht hat wir waren in Österreich im Urlaub das ich meine Mutter gefragt hab ob wir nicht einfach gehen wollen ich habe mir damals sehr gewünscht mit meiner Mutter alleine zu leben. Ich hätte mir damals von meiner Mutter mehr Unterstützung gewünscht und ich weiß nicht wie ich es jetzt ausdrücken soll, ich hatte halt immer das Gefühl über und schuld zu sein. Meine Mutter war mit meinem Vater beschäftigt und mit seinen Problemen und ich war über und lästig. Das ist auch heute noch so mein Vater ist heute „trocken“ ich schreib es mal bewusst in Gänsefüschen weil in meinen Augen ist er nicht trocken (er hat halt seinen Konsum unter Kontrolle, naja ). Aber meine Mutter lebt auch heute das Leben meines Vaters. Sie geht keinen Schritt alleine die beiden sind immer zusammen und haben fast alle Kontakte abgebrochen und ich bin immer noch das Kind das in den Augen des Vaters sein Leben nicht geregelt bekommt und das Anforderungspotentioal des Vaters nicht erfüllt.
    Was ich heute über mich sagen muss ich bin durch die Alkoholsucht meines Vaters und durch das Verhalten meiner Mutter sehr früh Erwachsen geworden ich habe sehr früh auf eigenen Beinen gestanden und viel alleine geregelt und habe immer gelernt nachzugeben ich bin ein Mensch der nach innen kein Selbstvertrauen hat und sehr ängstlich ist aber nach außen hin eine sehr erfolgreiche, selbstsichere Frau darstellt.

    Marina

    Hallo Ihr lieben

    Ich bin Marina und noch recht neu hier mein Vater ist Alkoholiker und mein Schwiegervater auch.

    Ich finde dass jeder für sich selber entscheiden muss was für Ihn der richtige Weg ist. Ich bin auf alle fälle sehr glücklich darüber dieses Forum gefunden zu haben und halte es für mich für den richtigen Weg. Es gibt mit Sicherheit viele Leute die zusätzlich eine Selbsthilfe Gruppe brauchen und mit Sicherheit auch viele Leute die zusätzlich zum Forum noch was machen sei es eine andere Selbsthilfegruppe, Gespräche mit der Suchtberatung, Psychologen oder ähnliches. Ich kann aber von mir sagen das ich mich hier sehr aufgehoben fühle auch dadurch das hier mir niemand geschrieben hat geh mal zum Arzt oder Besuch eine Selbsthilfegruppe. Ich habe dieses Forum per Zufall gefunden bei der Suche nach Informationen zur Alkoholkrankheit und es ist für mich der richtige Weg weil. Ich mir hier alles von der Seele schreiben kann weil mir hier immer jemand zuhört weil ich keinen Termin brauch und weil ich hier auch Anonym sein kann. Ich selber bin nicht der Type der sich vor eine Gruppe von Leuten setzten kann und sagen kann das und das ist mein Problem. Ich denke aber auch dass hier im Forum die Moderatoren so fit in der Materie sind um zu sehen wenn sie zum Arzt schicken und wenn zur Suchtberatung und wenn in eine örtliche Selbsthilfegruppe. Ich für mich möchte erstmal nur hier bleiben.

    Lieben Gruß
    Marina

    Hallo ihr Lieben,

    ich gebe Karsten voll und ganz recht eine Partnerschaft bedeutet auch Rücksichtnehmen und wenn ein Partner trockener Alkoholiker ist gehört meiner Meinung nach kein Alkohol ins Haus und ich finde wenn der Partner darauf keine Rücksicht nehmen kann und will, ist da einiges im Argen. Ich kann das zwar leicht sagen, da ich in einer anderen Situation leben, bei uns haben nur jeweils die Väter / Opa´s ein Alkoholproblem und bei uns gibt es auch Zuhause Alkohol (wenn auch nur sehr wenig) aber ich finde trotzdem das zu einer Partnerschaft Rücksichtsnahme gehört und dazu gehört für mich auch ein Alkoholfreies Umfeld.

    Marina

    Hallo Brit,

    ich hoffe dass Du am Samstag einen ganz tollen Tag mit deiner Tochter verlebst und das Ihr euch langsam wieder näher kommt.

    Du hast geschrieben dass es in deinem Leben Dinge und Geschehnisse gibt über die Du nicht reden und schreiben kannst. Das geht mir mit einigen Geschehnissen auch so und verdrängen ist da sicher vorübergehend eine Lösung aber irgendwann holt ein die Vergangenheit ein.

    Ich merke für mich im Moment das es für mich Zeit wird in meinem Leben aufzuräumen und auch in meiner Vergangenheit und das es mir gut tut auch über Geschehnisse nachzudenken die beim Nachdenken noch mal weh tun.

    Lieben Gruß
    Marina

    Hallo Flipper,

    man kann einem Alkoholiker nur helfen wenn er Hilfe will.

    Das einzige was Du tun kannst ist, auf Dich und deine kleine Familie aufzupassen, fahr in den Urlaub und sammel neue Kräfte.

    Ich weiß das es härt und nicht einfach ist und leichter gesagt als getan ist, aber er ist alt genug und für sein Leben selber verantwortlich.

    Aber Du mußt auch an Dich und deine Familie denken.

    Lieben Gruß
    MarinaJako