Beiträge von Samsara

    Hallo Frank,

    Du hattest bei Lena 40 geschrieben:

    Zitat

    (Ich selbst neige zu gelegentlichen Höhenflügen ohne zureichendes Fudament, was nur zu Abstürzen verleitet...

    Du hattest Dich doch auch mit Meditation beschäftigt - praktizierst Du sie noch? Hast Du Dich mal nach einer Gruppe in Deiner Nähe umgeschaut?

    Alles Gute und herzliche Grüße,
    Samsara

    Lieber Correns,

    danke für Deine Gedanken :D

    Für mich ist die *wohltuende Gelassenheit* ein wichtiger Teil des gesunden, zufriedenen und ausgeglichenen Lebens.

    Der *mittlere Weg* des Buddhismus -also der Weg jenseits der Extreme nach oben oder unten* hat mir persönlich in den letzten Jahren sehr geholfen...

    *************
    Diese Gedanken hatte ich bei Correns geschrieben - sie gehören aber auch in Kopie hierher:

    Zitat

    für mich ist es einer der großen Vorzüge der Trockenheit, dass ich meinen Weg mit mehr Offenheit und Ehrlichkeit gegenüber mir selbst und auch gegenüber meiner Umgebung gehen kann. Das erspart mir viel Energie, die ich früher für's *Rumeiern* und mich selbst verar***en verschwendet habe.


    Ich glaube, ich brauche ein gewisses Maß an (positivem) Stress, denn in einer Leistungsphase bin ich motiviert, neugierig, begeistert, konzentriert, fühle eine angenehme Spannung.... Ich nehme neue Herausforderungen gerne an und empfinde die Anforderungen, die mein Umfeld an mich stellt, zumeist als willkommene Entwicklungs - und Wachstumszeit. Wichtig ist aber für mich, dass nach solchen Leistungsphasen auch wieder Zeiten der Entspannung und Erholung kommen. Um im Gleichgewicht zu bleiben, kann ich mir mittlerweile solche Augenblicke der Muße (muss ja nicht lange sein) bewusst in meinen Tagesablauf einbauen. Manchmal reicht auch eine kleine bewusste Reflexion des Tagesgeschehens kurz vor dem Schlafengehen. Ich kann dabei die Gedanken an stressigere Tage gleichzeitig loslassen und nehme sie nicht mit in den Schlaf.


    Herzliche Grüße,
    Samsara

    Liebe Lena,

    Deine *kleine* Zwischenbilanz finde ich sehr bemerkenswert, denn Du hast mit vielen kleinen Schritten beharrlich einen großen Schritt zu Dir gemacht und wirkst insgesamt sehr geerdet.

    Zitat

    Das Leben ist ein ständiges Auf und Ab, aber es kommt immer auf die eigene Sichtweise an und manchmal lohnt es sich, alles aus einem anderem Blickwinkel zu betrachten und dann sieht vieles schon ganz anders aus.

    Diese Betrachtungsweise hat mir sehr oft geholfen, mich von meinem Tunnelblick in bestimmten schwierigen Situationen zu lösen. Immer dann, wenn es keine Lösung zu geben scheint, lohnt es sich, innerlich einen
    Schritt zurückzutreten und das Problem aus einem veränderten Blickwinkel zu sehen. Auch die Vogelperspektive kann für einen hilfreichen Abstand sorgen - auf diese Weise eröffnen sich dann auch oft Wege, die ich aus einer verengten Sicht nicht erkennen konnte.

    Zitat

    Das Wichtigste für mich dabei ist, das ich mir selbst wieder vertraue und das ich mich selbst wert schätze. Ich bin genau richtig so, mit allem was mich ausmacht und mit allem was zu mir gehört.

    Wenn Du Dir selbst vertraust und Dich so akzeptierst, wie Du bist -mit all Deinen Stärken und Deinen menschlichen Unzulänglichkeiten- dann gehst Du Deinen Weg auf einem guten und tragfähigen Fundament. Diese innere Haltung wirst Du auch im Außen ausstrahlen.

    Ich wünsche Dir weiterhin ein zufriedenes Unterwegs-Sein.

    Herzliche Grüße,
    Samsara

    Hallo Matthias,

    Zitat

    zufrieden trocken - aber immernoch bissl unzufrieden

    Diesen Zustand kenne ich auch bisweilen :wink: , der gehört irgendwie zu meinem Leben....

    Nur weil ich trocken bin, heißt das ja nicht, dass ich bei allen auftretenden Schwierigkeit mit einem Dauerglücksgefühl durch die Gegend laufe.

    Im Unterschied zu früher kann ich mir aber heute den Grund für Unzufriedenheit/Ärger etc. besser anschauen und anders damit umgehen.

    Ich hoffe, Du und Deine Beste findet nach dem Streitgespräch einen Konsens, mit dem ihr Beide zufrieden seid (ging ja wohl um etwas, das Dir wichtig ist)

    Beste Grüße,
    Samsara

    Hallo liebe Wegbegleiter,


    Die letzten Tage vergingen mal wieder superschnell...

    Obwohl ich wirklich sehr viel zu tun habe, spüre ich eine wohltuende Gelassenheit, die mir hilft, die anstehenden Dinge stressfrei und effektiv zu erledigen.

    Früher hatte ich in solchen Zeiten eher die Tendenz zu sich steigernder Hektik, was u.a. zu einer höheren Fehlerquote führte. Abend spüre ich
    die Müdigkeit und bin daher in den letzten Tagen relativ zeitig schlafen gegangen (ausnahmsweise auch ohne *Bettlektüre* - konnte mich nicht mehr auf weiteren Lesestoff konzentrieren). Im Laufe meiner Trockenheit
    habe ich gelernt, den Bedürfnissen meines Körpers stärker Rechnung zu tragen und diese Ernst zu nehmen -anstatt sie wie früher einfach zu ignorieren. Ich fühle mich wohler in meinem Körper und dies strahlt nach außen- also insgesamt ein positiver Kreislauf...

    Aus aktuellem Anlass in meinem Umfeld habe ich wieder einmal gemerkt, wie hilfreich es ist, probates Werkzeug in seinem Notfallkoffer zu haben (vor allem, es im Notfall auch zu benutzen - bevor der Griff zur Flasche erfolgt...). Im Laufe der Zeit ist es sicher auch notwendig, vorhandenes Werkzeug auf *Tauglichkeit* zu überprüfen und eventuell zu ergänzen.

    In jedem Fall sollte jede/r im Notfall wissen, wo der *Koffer* zu finden ist und was sich darin befindet.

    Einen zufriedenen Tag und herzliche Grüße,
    Samsara

    Hallo Sven,

    Zitat

    Und die letzten 5 Monate eigentlich auch nicht... Aber es geht und das gibt mir sehr viel neue Kraft

    Schön, dass Du nun selbst erfahren hast, dass es möglich ist, Spaß ohne Alk zu haben und wie sich das anfühlt :)

    Meinen Glückwunsch zu den ersten 5 Monaten auf Deinem trockenen Weg!

    Alles Gute weiterhin,
    Samsara

    Hallo liebe Wegbegleiter,

    heute habe ich -entgegen sonstiger Gewohnheiten- mal etwas länger geschlafen und bin gestern relativ zeitig ins Bett gegangen.

    Zurzeit signalisiert mir der Körper -aber auch der Kopf- eine gewisse Erschöpfung, die ich nicht ignoriere, wie ich es früher regelmäßig praktiziert habe. :roll:

    Die letzte Woche war ziemlich anstrengend und mir geht zurzeit sehr viel durch den Kopf - das muss sich erstmal sortieren und Gestalt annehmen....Das wird :wink:

    Früher musste ich die Wochenenden immer akribisch im Voraus planen, denn am Wochenende war bei mir die Gefahr besonders groß, die innere Leere mit ALK wegzubeamen..

    Heute lasse ich die Dinge gerne etwas lockerer auf mich zukommen und bin immer wieder erstaunt, welche Möglichkeiten sich auftun, wenn ich nicht festgelegt bin :)

    Gleich gehe ich mit einer Freundin wandern und freue mich über die angenehmen Temperaturen. Abends werden wir ein Afrika-Festival besuchen, wird sicher auch toll.

    Herzliche Sonntagsgrüße,
    Samsara

    Hallo Sven,

    Zitat

    Ich mein, mit 40+ geht man schliesslich nicht mehr einfach so raus und sucht und findet.

    Ich bin 50+ und habe über einen Wanderverein neue Kontakte geknüpft. Ich war schon immer gerne in der Natur und die Wanderaktivitäten haben mir gerade in der ersten Zeit sehr geholfen, meine damals *leeren* Wochenende zu füllen. Zudem hatte mir sehr viel Spaß, ich kam angenehm müde nach Hause und habe viel in meiner näheren und weiteren Umgebung gesehen.

    Ich bin mir sicher, wenn Du Dir neue Hobbies suchst, entstehen darüber auch neue Kontakte - das dauert allerdings seine Zeit. Aber die hast Du ja sicher :)

    Dass sich da jetzt nicht mehr die Leute vor Deiner Garage tummeln, wundert mich nicht, denn es fehlt nun ja der gemeinsame *Klebstoff* Alk....

    Ich wünsche Dir ein zufriedenes Wochenende,
    Samsara

    Hallo Daniel,

    was genau stört Dich denn hier am Tonfall?

    Wenn ich mir die letzten Beiträge hier so durchlese, haben die User sachlich ihre eigenen Erfahrungen zu Deinen Beiträgen/Deinem Thema geäußert.

    Dass sie sich dabei der Zitierfunktion bedienen, ist weniger zerpflücken, sondern dient eher dazu, dass Du weißt, worauf sich die Antwort genau bezieht. Möglicherweise ist es weniger der Ton, der Dich stört, sondern dass Dir inhaltlich nicht das geschrieben wurde, was Du Dir erwartet hast? In diesem Fall wäre es hilfreich, wenn Du Dich einmal damit auseinansetzt, was Du Dir erhoffst/erwartest?

    Wie Pink-Lady bereits schrieb, ist Alkoholismus kein *Kuschelthema* (obwohl es von vielen im Hinblick auf die Selbstreflexion oft stark verharmlost wird :roll: ), sondern eine Krankheit, die einen tödlichen Ausgang nehmen kann, wenn der Betroffene nichts tut. Daher sind aus meiner Sicht durchaus klare Worte zum Thema angebracht. Die haben mir hier im Forum schon oft geholfen, auch wenn sie erstmal gepiekst haben.

    Ich maße mir nicht an, die Weisheit mit dem Löffeln gef*essen zu haben, sondern gebe lediglich meine Erfahrungen weiter - wie ich dies auch als Moderatorin einer f2f-SHG tue. Jede/r kann selbsrt darüber entscheiden, ob und wieviel er/sie sich davon für den eigenen Weg mitnimmt. Manches davon fällt auch erst sehr viel später auf fruchtbaren Boden -ging mir im Laufe der Jahre selbst auch so..

    Alles Gute, lass den Dingen erstmal Zeit sich zu entwickeln.

    LG
    Samsara

    Liebe Lena,

    Zitat

    Ich glaube es kommt eine schwierige Zeit auf mich zu, doch ich weiß, das das eine ganz wichtige Zeit für mich sein wird....aber ein bißchen Angst habe ich schon davor....

    Wie geht es Dir denn inzwischen? Seit Deinem letzten Eintrag sind ja schon einige Tage verstrichen..

    Ich finde es gut, dass Du Deine Therapie verlängert hast - so hast Du Unterstützung, wenn Du Dich mit den belastenden Gefühlen auseinandersetzt, die Du früher *weggetrunken* hast. Auch die Unterstützung durch die SHG ist sicherlich hilfreich.

    Ich wünsche Dir alles Gute!

    Herzliche Grüße,
    Samsara

    Hallo liebe Wegbegleiter,

    Danke für Deine Rückmeldung, liebe Lena!
    Ich freu mich, wenn Du mit meinen Gedanken etwas anfangen kannst und sie Dich weiterbringen!

    Heute habe ich mich mit meinem erwachsenen Kind in der Stadt getroffen - das kommt inzwischen wieder öfter vor und ich freu mich echt, dass unser Verhältnis wieder so gut geworden ist. Das hat seine Zeit gedauert, bis mein Kind wieder Vertrauen in mich hatte, nachdem es realisiert hat, dass die Mutter einen anderen (ihren eigenen) Weg eingeschlagen hat.

    Nach einigen Jahren zeigen sich die Früchte der Abstinenz auf der Arbeit, im Verhältnis zu meiner Familie (Mutter, Kind) und in vielen anderen Bereichen. Ich selbst verändere mich und habe nicht mehr soviel Angst, alte Pfade zu verlassen und etwas Neues zu wagen.....

    Ich kann nur jede/n ermutigen, *dran* zu bleiben - auch wenn der Weg manchmal recht holprig und mit größeren und kleineren Steinen gepflastert ist, es lohnt sich, ihn zu gehen.

    Herzliche Grüße,
    Samsara

    Hallo Daniel,

    Zitat

    diese Möglichkeit des Scheiterns macht mir Angst.

    Die Möglichkeit zu scheitern kann niemand ausschließen und auch nach 10 Jahren Abstinenz (und länger) gibt es Rückfälle...

    Du selbst kannst aber täglich Risikominimierung betreiben, indem Du Dich an die Grundbausteine hältst, Dich über die Krankheit und die Abläufe im Körper informierst und jeden Tag Dein Vorhaben, das 1. Glas stehen zu lassen, wieder erneuerst. Gerade am Anfang lässt das 24h-Prinzip den Berg nicht so unüberwindlich erscheinen.

    Trocken werden ist das eine - trocken bleiben das andere und nicht umsonst heißt es Trockenheitsarbeit.

    Wenn Du kontinuierlich dranbleibst, wirst Du es schaffen und bald merken, dass sich der Weg auf jeden Fall lohnt. Du tust es für Dich und wenn es Dir gutgeht, geht es auch Deinem Umfeld gut.

    Herzliche Grüße,
    Samsara

    Hallo Julia,

    ich wünsche Dir einen guten Start in einen schönen und entspannten Urlaub :)

    Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich das Suchtgedächtnis auf diese Weise meldet - schließlich war das *Urlaubsgefühl* bisher bei Dir mit Alkohol gekoppelt.

    Diese jahrelange Konditionierung lässt sich auch nicht so schnell von unserer *Festplatte* im Hirn wegbrennen - gut dass Du diese Zusammenhänge registriert hat! Wenn sich bei mir *Druck* aufbaute, half es, kannenweise Tee zu trinken, bis der Bauch *gluckerte*.

    Als ich hier aufschlug, habe ich mich auch an die *Alten* und an die Grundbausteine gehalten. Mir hat das sehr geholfen, meinen Weg zu finden und darauf zu bleiben.

    Liebe Grüße,
    Samsara

    Liebe Julia,

    schön, dass wir Dich mit unseren Erfahrungen bei Deiner Entscheidung unterstützen konnten und dass Du dies auch für Dich annehmen kannst.

    Zumindest momentan -wo Du noch alle Deine Kräfte für den Aufbau eines tragfähigen Trockenfundaments brauchst- würde ich an Deiner Stelle derartige Situationen meiden. Sie können Dich in Gefahr bringen und die Schadensbegrenzung danach kostet Dich unnötig Kraft.

    Zitat

    Nur traurig, dass ich da nicht von allein drauf gekommen bin – schäm mich etwas. Ich denke immer, dass ich schon so weit gekommen bin, aber das zeigt mir mal wieder, dass ich echt noch so was von am Anfang stehe …

    Da brauchst Du Dich nicht zu schämen. Du bist in der Situation drin und wir als Außenstehende können es aus einem anderen Blickwinkel betrachten.

    Auch nach Jahren frage ich meine Wegbegleiter um Rat, wenn ich in einer Situation nicht weiter weiß - oft komme ich nämlich auf das Naheliegende nicht, wenn ich emotional stark involviert bin und mir der nötige Abstand fehlt.

    So funktioniert Selbsthilfe- wir können Dir Wege zeigen und Du entscheidest, ob Du sie gehen willst.

    Liebe Grüße,
    Samsara

    Hallo lieber Correns,

    danke für Dein Feedback :)

    Zitat

    Hier sieht man ziemlich deutlich, wie eine Fähigkeit
    von Generation zu Generation weitergegeben werden kann.

    Dies ist bei meiner Familie eher nicht der Fall, dass die mir in dieser Hinsicht groß etwas weitergegeben hätten. Doch ich bin ja lernfähig und ein klein wenig Erfahrung mit freier Rede und Vorträgen habe ich ja schon :)

    ************
    Trotz reichlich Arbeit geht mir momentan alles gut von der Hand. Vielleicht liegt es an der Vorfreude auf die neuen Herausforderungen, vielleicht auch am baldigen (Kurz-) Urlaub an der Nordsee Ende August?

    Ich habe vor einiger Zeit damit begonnen, eine Reihe von Qi-Gong-Übungen in mein Programm zum Tagesstart zu integrieren. Sie sind sehr einfach, aber effektiv und ich merke, dass sie bei regelmäßiger Praxis zu einer inneren Gelassenheit beitragen.

    Um das Fundament der Gelassenheit und Geduld (früher ein absolutes Fremdwort bei mir :roll: ) zu stärken, kann ich inzwischen auf gute Werkzeuge aus der Meditation, Yoga, Reiki und Qi Gong zurückgreifen - manchmal macht es auch die Kombination.

    Ich bin froh, dass ich da in den letzten Jahren neue Wege für mich gefunden habe, denn am Anfang musste ich ja auch irgendwie das *Loch* oder die *Lücke* füllen, die der Alkohol hinterlassen hatte.

    Mir haben diese Werkzeuge geholfen, mich von alten Mustern zu lösen - Schritt für Schritt und ganz langsam, denn Veränderungen brauchen Zeit.

    Wenn Du immer wieder das tust, was Du schon immer getan hast, dann wirst Du erneut das bekommen, was Du schon immer bekommen hast. Wenn Du etwas anderes erreichen willst, musst Du etwas anderes probieren.
    ...Und wenn das, was Du tust, Dich nicht weiterbringt, so sei mutig und versuche etwas völlig anderes -statt mehr vom gleichen Falschen zu tun..

    Herzliche Abendgrüße,
    Samsara

    Hallo Red Phönix,

    schön, dass Du hierher gefunden hast - herzlich Willkommen!

    Durch den Austausch hier bekommst Du sicher einige Ideen, wie Du die Lücken sinnvoll und mit Dingen füllen kannst, die Dir Spaß machen.

    Mir hat am Anfang das tägliche Schreiben hier im Forum beim Sortieren meiner Gedanken und Gefühle sehr geholfen -Du könntest Deine *Schreibzeit* ja vielleicht in die Abendstunden verlegen?

    Ich finde es gut, dass Du aus den kleinen Alltäglichkeiten für Dich eine kleine sportliche Übung machst, so machst Du diese Dinge ganz bewusst.

    Was sind denn Deine Hobbies? Gehst Du gerne raus in die Natur?

    Gibt es irgendetwas, das Du schon immer mal machen wolltest? Dann ist es jetzt Zeit, Dich an diese Dinge zu wagen. Das würde sicher auch Dein Selbstwertgefühl stärken und macht Dich allgemein zufrieden, wenn Dir die Dinge Spaß machen, die Du tust.

    Ich wünsche Dir einen guten Austausch und viele gute Ideen, Deine freie Zeit so zu gestalten, dass sie Dir guttut.

    Herzliche Grüße,
    Samsara

    Hallo Julia,

    Du hast ein mulmiges Gefühl und *Bauchschmerzen*, wenn Du an den bevorstehenden Besuch denkst...

    Im Rahmen der Risikominimierung würde ich an Deiner Stelle auf Deinen Bauch hören und gut auf mich aufpassen.

    Gerade in der Anfangszeit können solche Experimente, bei denen Alk im Umfeld eine Rolle spielt, das noch nicht stabile Fundament ins Wackeln bringen. Das Suchtgedächtnis schläft nicht...

    Der Suchtberater hat Recht: Du musst nicht begründen, warum Du nicht (mehr) trinkst und brauchst Dich auch nicht jedem gegenüber zu outen. Aus meiner Erfahrung reicht ein konsequent ausgesprochenes *Nein danke, ich trinke nicht!* ohne weitere Erklärung.

    Hast Du eine Strategie, wenn Du merkst, dass der Besuch dort Dir nicht guttut?

    Herzliche Grüße,
    Samsara