Beiträge von Samsara

    Hallo Ute,

    schön mal wieder von Dir zu lesen - vor allem, dass Du weiter trocken und zufrieden lebst.

    Ich würde mich freuen, wenn Du hier öfter mal schreibst und vielleicht tut Dir der Austausch auch gut?

    Ein schönes Wochenende und liebe Grüße,
    Samsara

    Liebe Sabine,

    gönn Dir und Deinem Körper die Ruhe, die er jetzt braucht, um sich von den letzten stressigen Tagen zu erholen - das ist ganz wichtig.

    Zitat

    dann bin ich halt nicht perfekt, fertig

    !

    Was ist perfekt und wer (außer Deinem *inneren Antreiber) hält Dich dazu an, perfekt zu sein? Das Streben nach vermeintlichem Perfektionismus kostet sehr viel Kraft - und die brauchst Du momentan meiner Meinung nach eher für Deine Trockenheit.

    Zitat

    Ich bin sehr ungeduldig im Moment und wünschte ich hätte schon ein paar Monate trocken hinter mir.

    Wenn ich an meine erste Zeit denke, kann ich Dich da sehr gut verstehen... Das Üben in GEDULD war -glaube ich-eine der härtesten Übungen für mich, denn ich wollte alles am liebsten sofort :roll: Doch ein Scherbenhaufen, der über Jahre entstanden ist (das gilt auch für innere Scherbenhaufen), lässt sich nicht innerhalb weniger Tage wegfegen.....

    Das geht nur Schritt für Schritt, ganz langsam mit viel Geduld (und Pausen zwischen den Schritten). Doch am Ende lohnt sich die Geduld mit Dir selbst und Deinem Weg...

    Wenn es mir nicht möglich ist, den Alltagsmist hinter mir zu lassen und wegzufahren, habe ich meine kleine *Oasen* im Alltag gefunden: ich bin gerne in der Natur unterwegs, fotographiere und wandere. So ein Tag draußen am Wochenende, nur mit dem ausgerüstet, was ich unbedingt brauche, ist für mich immer wieder eine Kraftquelle :)

    Gibt es Hobbies oder Interessen - vielleicht etwas, was Du schon immer machen wolltest?-, die Dich ein wenig vom Alltag ablenken, in die Du *eintauchen* kannst?
    Es geht ja auch darum, dass Du etwas für DICH tust, das DICH stabilisiert und zufrieden macht. Dann blickst Du bald auf viele trockene (und vor allem:zufriedene) Monate zurück.

    Ich wünsche Dir ein schönes, entspanntes Wochenende und gute Besserung,
    Samsara

    Hallo Nadine,

    wenn Du Dich hier wohlfühlst und Dich regelmäßig austauschst, kannst Du sicher von unseren eigenen Erfahrungen, wie wir mit verschiedenen Situationen/Krisen nüchtern umgegangen sind, auch für Deinen eigenen Weg mitnehmen.

    Du schriebst, dass Du bereits 2 Therapien abgebrochen hast, da sie Dir nicht geholfen haben. Könntest Du dazu vielleicht noch etwas näheres schreiben? Die Therapie ist ja nur so gut, wie der Betroffene sie für sich als Hilfe und Unterstützung annimmt und mitmacht.

    Es werden dort Wege aufgezeigt und Du entscheidest, ob Du sie gehst. Hast Du schon einmal daran gedacht, Dir auch eine Selbsthilfegruppe zu suchen? Reale SHG und Forum können wichtige Stützen auf dem Weg der Trockenheit sein, manchen reicht auch nur der virtuelle Austausch.

    Alles Gute Dir,
    Samsara

    Liebe Sabine und lieber Correns,

    Danke für Euer Feedback - es hat mich sehr gefreut :D

    Ich erinnere mich daran, dass es in meiner ersten Zeit hier im Forum einige Threads von Leuten gab, die schon länger trocken unterwegs waren und mich mit ihren Beiträgen und Schilderungen motivierten.

    Ich las und staunte, was alles suchtmittelfrei möglich und erreichbar ist. Ich nahm Anteil, freute mich und fasste den Entschluss: *da möchte ich auch hin*. Auch in der Realität war die gelebte zufriedene Trockenheit der Menschen in meiner Selbsthilfeorganisation, für die ich heute ehrenamtlich arbeite, mir ein wichtiger Antrieb für meinen eigenen Weg.

    .......und genau dieses Gefühl, dass jeder es schaffen kann, möchte ich hier immer mal wieder an meinem (Lebens-)Beispiel mit Leben füllen.

    Ich verschweige allerdings auch nicht, dass Trockenheitsarbeit kein Zuckerschlecken ist und dass auch ein trockenes Leben Zweifel, Tiefpunkte und Krisen einschließt. Der Unterschied zu früher ist, dass ich mit klarem Kopf, ohne Schuldgefühle und das Gefühl der Wertlosigkeit einfach besser mit diesen Herausforderungen umgehen kann.

    Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende,
    Samsara

    Hallo liebe IchundmeineSchlangen,

    meinen Glückwunsch zu dem ersten 10 Monaten ohne Alkohol!

    Schön, dass Du Dich hier mit uns im Forum austauschen möchtest. Du hast ja schon gemerkt, welche Vorteile ein Leben ohne Alkohol hat und was sich bereits positiv für Dich verändert hat.

    Durch den Austausch hier bekommst Du sicher viele gute Anregungen, wie Du Dir ein zufriedenes trockenes Leben aufbauen und diesen Zustand auch *halten* kannst.

    Alles Gute,
    Samsara

    Hallo liebe Wegbegleiter,

    danke lieber Matthias und lieber Tocco für's Daumendrücken :)

    Die erste große Hürde ist genommen, nachdem die Entscheidungsträger den Wunsch geäußert haben, dass ich in das Team aufgenommen werden soll.

    Als ich es heute nachmittag erfahren habe, habe ich mit dem Kölner Wetter um die Wette gestrahlt 8) So richtig glauben kann ich es erst, wenn ich es schriftlich habe - nun ist die Personalabteilung am Zuge.

    @Matthias

    Zitat

    gut - so bist du auf der sicheren seite.

    Es war mir sehr wichtig, dass dieser Punkt aus der Vergangenheit geklärt ist und keine negativen Auswirkungen auf die Arbeit hat. Das geht nur mit vorbehaltloser Offenheit und spielte vielleicht bei der Entscheidung für mich eine wichtige Rolle.....

    Mit dieser Entwicklung hätte ich vor einigen Monaten nicht gerechnet - sie zeigt mir erneut, was alles auf der Basis einer stabilen Trockenheit möglich ist.

    Ich möchte daher nochmal alle, die ganz am Anfang ihrer Abstinenz stehen ermutigen, sich jeden Tag wieder gegen das erste Glas ALK zu entscheiden. Wenn es gelingt, das *NIE WIEDER* in viele kleine Puzzlestücke von 24
    Stunden zu zerteilen, kann am Ende ein stabiles neues und buntes Lebensbild entstehen.

    Schönes Wochenende,
    Samsara

    Hallo lieber Wanderfreund zerfreila,

    ganz herzliche Glückwünsche zum 5. Jahrestag!

    Ich freu mich, dass wir ein ganzes Stück des Weges gemeinsam in Achtsamkeit gehen konnten und hoffe, dass Du gesundheitlich bald wieder fit bist für Deine Velo-Reise.

    Alles Gute weiterhin,
    Samsara

    Hallo Frank,

    ich hoffe, dass es Dir inzwischen körperlich und mental wieder besser geht?

    Du hattest kürzlich geschrieben:

    Zitat

    denn etwas Destruktives loswerden ist ja erstmal positiv aber ich kanns nicht recht.

    Ja, das sagt der Kopf. Aber so einfach ist es nicht, denn auch negative/destruktive Beziehungen sind Beziehungen - und diese hat Dich ja ziemlich lange auch ziemlich beschäftigt. Da ist es völlig normal, dass Du Zeit brauchst, um auch gefühlsmäßig loszulassen.

    Herzliche Grüße,
    Samsara

    Hallo Trockner,

    mit diesem Gedanken an *nie wieder* baust Du Dir einen ziemlichen Berg an Druck auf.

    Als Moderatorin einer Erstkontaktgruppe bei einer Suchtselbsthilfeorganisationen empfehle ich den Leuten, die noch ganz am Anfang ihrer Abstinenz stehen, sich jeden Tag wieder vorzunehmen, heute nicht zu trinken und jeden Tag diesen Entschluss erneut zu treffen.

    Wem es hilft, der kann sich jeden Tag einen grünen oder gelben Punkt in seinen Kalender machen. Ich hab das am Anfang praktiziert, so hatte ich es immer vor Augen und wollte am Ende ganz von alleine diese Kette gelber Punkte nicht mehr durchbrechen durch einen *roten* (fürs Saufen).

    Wenn Du weiter auf Deinem Weg bleibst, wird irgendwann aus dem *ich darf nicht* ein *ich möchte nicht* und am Ende steht *ich brauche nicht*.

    Lass Dir Zeit bei diesen Entwicklungen und setze Dich nicht unter Druck -Druck erzeugt Gegendruck und war für mich am Anfang sehr gefährlich.

    Viel Erfolg und gute 24 h,
    Samsara

    Hallo Trockner,

    ich glaube, die Frage, warum Alkohol Menschen derart beherrschen kann, ist müßig.

    Es ist eine Suchterkrankung, die Du zum Stillstand bringen kannst, wenn Du etwas dagegen tust.

    Hast Du schon mal daran gedacht, bei der Aufarbeitung Deiner Themen professionelle Hilfe im Rahmen einer ambulanten (oder stationären) Therapie in Anspruch zu nehmen? Du musst ja nicht alles alleine *stemmen*

    Samsara

    Hallo Trockner,

    auch von mir ein herzliches Willkommen und Gratulation zu Deinem Entschluss, Dich hier -hoffentlich regelmäßig- austauschen zu wollen.

    Aus den Erfahrungen hier bekommst Du ganz sicher Hinweise, wie Du Deinen Weg in eine zufriedene und stabile Trockenheit weitergehen kannst. Du hast vor allem dann eine Chance, wenn Du es wirklich willst: nur Für DICH

    8 Wochen sind schon mal ein guter Anfang!

    Alles Gute,
    Samsara

    Hallo liebe Wegbegleiter,

    nach Schatten kommt Licht....

    Ich habe heute 2 Gespräche geführt, die mir zeigen, wie gut es ist, mit der Krankheit offen und ehrlich umzugehen.

    Eines der Gespräche könnte mir eine neue berufliche Perspektive eröffnen, mit der ich nie gerechnet hätte. Ich habe das Gespräch sehr souverän und ehrlich geführt, in dem Wissen, mich jederzeit allen Fragen stellen zu können.

    Nun bleibt es abzuwarten, wie sich die Dinge entwickeln. Ein paar gedrückte Daumen könnten durchaus hilfreich sein :wink:

    Schönen Abend und herzliche Grüße,
    Samsara

    Hallo liebe Wegbegleiter,

    Danke für die *Entschleunigungsphase*, lieber Frank - als ich diesen Eintrag schrieb, war es mir gerade nicht möglich, die positive Seite der Angelegenheit zu sehen....Da ist es manchmal sehr wichtig, von *Außen* durch andere Beiträge darauf hingewiesen zu werden :)

    In der Tat habe ich die letzten Tage für mich nicht immer positiv erlebt, denn gerade wenn man mal krank ist, macht sich das Alleinsein besonders stark bemerkbar. Jedenfalls war das bei mir so und ich habe viel darüber nachgedacht, dass ich seit meiner Trennung vor über einem Jahr im Grunde keinen Menschen an meiner Seite habe, mit dem ich sozusagen Freud und Leid teilen kann. Das Teilen und Mit-Teilen ist mir sehr wichtig. Gute Freunde sind natürlich sehr hilfreich, aber kein dauerhafter Ersatz.

    In den letzten Tagen fiel es mir besonders schwer zu akzeptieren, dass ich mich auch körperlich krank und schwach erlebt habe. Ich hatte in der Rolle als starke Frau früher vieles zu wuppen und daher fällt es mir mitunter (nicht immer) schwer, auch einmal die andere Seite meiner Medaille zu akzeptieren.

    Das Gefühl der Hilflosigkeit und Schwäche auszuhalten und zu akzeptieren war eine große Herausforderung für mich. Früher hätte ich versucht, diesen Gefühlen durch Flucht in die alkoholische Betäubung zu entfliehen. Ich bin sehr dankbar, dass dies heute für mich keine Option mehr ist.

    Seit 2 Tagen habe ich meine Balance wiedergefunden und bin froh, mich aus dem Loch wieder herausgewuchtet zu haben.

    Es war mir wichtig hier festzuhalten, dass es auch bei längerer Abstinenz keine heile Welt sondern das ganz alltägliche Leben mit seinen Tiefs gibt - allerdings kann ich mit diesen Situationen heute mit klarem Kopf wesentlich besser umgehen.

    Ich wünsche uns eine gute Woche,
    Samsara

    Hallo Frank,

    ich sehe das wie Claro, denn die Stimme, die zunächst nur ganz leise flüstert, wird ziemlich schnell lauter.

    Du solltest ihr besser zuhören als Dich abzulenken und genau schauen, in welchen Situationen sie Dir zuflüstert, dass Du doch mal wieder einen trinken könntest?

    Wie fest sind die Ritzen eventueller Hintertürchen denn bei Dir verschlossen?

    Dir eine trockene und zufriedene Woche,
    Samsara

    Hallo liebe Wegbegleiter,

    seit ich in der Zwangsentschleunigungsphase bin, geht es mir nicht schlechter - ich kann nur immer weniger berichten (was mich aber wiederum stabilisiert)

    Ist weniger wirklich mehr? Für mich schon..

    Heute durfte ich mein Kind in dem ärztlichen Umfeld kennenlernen, das zur Ausbildung gehört - ich habe heute ganz viel Positives gehört und das ist für mich nach einigen schwierigen Jahren jetzt wirklich gut zu hören.

    Wenn die Mutter irgendwann eine klare Linie fährt, ist das auch sehr gut fürs Kind...

    Samsara

    Lieber Frank,

    danke für Deinen mutmachenden Beitrag :)

    Raum und Zeit für Selbstbesinnung habe ich und diese Zeit und Möglichkeit nutze ich auch.

    Ich habe viele Jahre ein sehr schwieriges Verhältnis zu meinem nun 22 Jahre alten Kind gehabt und ich freue mich darüber, wie mir mit zunehmender Klarheit auch wieder ein gesundes Miteinander leben können...
    Das gibt Raum für Vertrauen und gute Gespräche - ich hätte nicht gedacht, das ich diese Chance nochmal bekommen würde. Ich glaube -und egal, was die Jahre vorher war- dass wir es als Eltern schaffen können, nochmal Vertrauen zu den Kindern aufzubauen, wenn die merken, dass wir es echt Ernst meinen und andere Wege gehen..

    Liebe Grüße und alles Gute,
    Samsara

    Lieber Frank,

    in irgendeiner Weise sind wir immer wieder miteinanander verbunden mit unseren Themen hier - und deswegen verwende ich das Wort *Wegbegleiter* in meinen Beiträgen.

    Ich freu mich, dass es Dir -trotz stürmischer See- so halbwegs gut geht und dazu trägt ganz sicher Dein nüchterner Geist bei. Es steht nirgendwo geschrieben, dass es nüchtern besser ist, aber wir haben immerhin die Möglichkeit, heute mit schwierigen Lebenssituationen anders als früher umzugehen. Ich hoffe, dass Du da für Dich momentan ein wenig Kraft draus schöpfen kannst...

    Ganz liebe Grüße,
    Samsara