Hallo Ihr Lieben!
Gestern habe ich es leider nicht mehr geschafft, mich für Eure guten Wünsche auf meinem Weg zu bedanken – sie werde mich auf meinem Weg begleiten.
Es wird sicher auch wieder ein Stück Weges zu mir, meinen Gedanken und Bedürfnissen werden.
Nachdem ich im letzten Jahr damit begonnen hatte, Schritt für Schritt für mich wichtige Ziele anzusteuern, die ich mittlerweile auch fast alle erreicht habe, war ich nach dem Erreichen meiner Ziele kurzfristig in ein Vakuum gefallen. 
Was passiert, wenn das angestrebte Ziel erreicht ist, und ich mich nicht einmal darüber freuen kann?
In einer solchen Phase war ich in den letzten 2 Wochen nach meinem Urlaub. Es hat mich regelrecht „sprachlos“ gemacht und ich dachte *bin ich jetzt undankbar* ? Am (Etappen)Ziel meiner Wünsche angelangt, sollte mich das doch *eigentlich* mit Freude erfüllen...... Was stimmt nicht, was fehlt? 
Mittlerweile habe ich zwar die Sprache wiedergefunden und auch meine Schreibblockade durchbrechen können, aber so ganz weiß ich noch immer nicht, was da in mir passiert ist. Insofern ist es ein Geschenk zur richtigen Zeit, dass ich mich noch einmal für ein paar Tage auf den Weg machen darf. Letztes Jahr hatte ich AUFBRUCH, dann kam der DURCHBRUCH – was kommt jetzt? Leben ist das, was passiert, während ich es anders plane.....Alles ist im Fluss und einem ständigen Veränderungsprozess unterworfen.
@Backmaus
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Wann ist denn mit deiner Rückkehr zu rechnen??
Mein Rückflug geht am 17.10.! Ich habe Deinen Rat befolgt und habe alles weggelassen, was mich nur unnötig belastet... Dies gilt für meine realen wie auch für meinen imaginären Rucksack 
Emma 123
Zitat
weil ich mich so freu..., daß du bald auf den Camino unterwegs bist, möchte ich dir für diese Zeit einfach alles Gute und viel Freude wünschen.
Schön, dass Du mich in Gedanken begleitest! Ich bin schon seit 2 Jahren in Etappen auf dem Camino in Spanien unterwegs – im letzten Jahr sind wir bis Léon gekommen und laufen Tagesetappen von 25 bis 30 km. Dies hängt von der Strecke und von den Unterkünften auf dem Weg ab – Entfernungen bis 30 km sind zu schaffen, ohne sich zu sehr anzustrengen.
Aktuell sind wir ca. 370 km von Santiago de Compostela entfernt – werden es also auch in diesem Jahr nicht schaffen. Dies ist aber nicht schlimm, weil wir ohnehin noch bis Finisterre weitergehen möchten. Wir lassen uns Zeit, um innezuhalten, die abwechslungsreiche Landschaft in uns aufzunehmen und ab und zu auch Fotos zu machen. Es gibt viele kleine Dinge am Wegesrand, wenn man mit wachen Augen unterwegs ist! 
Gotti
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einen klaren Geist und Gottes Segen für dich auf dem Jakobsweg!!!
Ich danke Dir für Deine guten Wünsche, auch ein kleiner Schutzengel wird mit dabei sein, wenn wir der Muschel folgen!
Ich wünsche Euch viel Glück auf Euren eigenen Wegen, auf denen Ihr gerade unterwegs seid!
Bis bald,
Schattenspringer