Beiträge von Samsara

    Liebe Backmaus und liebe Espoir!

    Danke, dass Ihr an mich gedacht habt!

    Nur soviel für heute: ich hab`s geschafft, was ich erreichen wollte und damit ist mir ein Riesenstein vom Herzen geplumpst - vielleicht habt Ihr`s gehört :wink:

    Viel hing für mich davon ab - nicht zuletzt ein Stück neue Freiheit.

    Ich habe ganz viel Solidarität von vielen lieben Leuten bekommen und viele haben sich mit mir gefreut - dafür nochmal viiieeelen Dank!

    Ich habe viel telefoniert und geredet und nun fühle ich mich wie ein Ballon, aus dem so langsam die Luft entweicht - oder wie ein Marathonläufer, der mit letzter Kraft ins Ziel stolpert....

    Für heute solls mal reichen - ich FREU MICH EINFACH!!

    Liebe Grüße,
    Schattenspringer(in), die heute wieder über ihren Schatten gesprungen ist 8)

    Hallo,

    Heute steht ein wichtiger Termin für mich an, für den ich mir auch frei genommen habe.

    In dem Gespräch geht es u.a. darum, Veränderungen in meinem Leben authetisch und glaubhaft darzulegen - eine unabhängige Person hat dann hierzu ein Votum abzugeben.

    Ich hoffe, dass mir die Erfahrungen, die ich hier während meiner aktiven und lesenden Zeit im Forum machen konnte, sowie meine ehrenamtliche Tätigkeit in meiner Selbsthilfeorganisation dabei hilfreich sein werden.

    In den letzten Tagen habe ich viel Kraft und Solidarität aus dem Forum bekommen und werde dies in Gedanken mitnehmen.

    Durch die Türe muss ich jetzt selbst hindurchgehen und dies erinnert mich ein wenig daran, wie ich das erste Mal die Stufen zum Gebäude der SHG hochgegangen bin.

    Ich vertrau mir einfach und bleibe ICH.......

    Schattenspringer

    Moin Spiegel,

    Trockenheitsrbeit ist harte Arbeit, die *schlaucht* und müde macht - auch wenn man diese Arbeit, die sich zunächst in inneren Prozessen im Körper zeigt, von außen zunächst nicht unbedingt sieht.

    Ich habe mich über lange Zeit extrem über Leistungen definiert und meine Messlatte hierfür sehr hoch angelegt. Mittlerweile durfte ich aber erfahren, dass ich mit *weniger* immer noch gut bin und entspannter arbeiten kann.
    Da Du offenbar auf der Arbeit Deine Zeit einteilen kannst, sollte es Dir gelingen, immer wieder kleine Ruhepausen einzulegen (bewusstes Atmen, *geistiges* Yoga)

    Zum Entspannen und Abschalten habe ich zunächst Progressive Muskelentspannung gemacht, praktiziere schon länger Yoga und beschäftige mich seit einiger Zeit mit ZEN. Entspannung funktioniert leider nicht auf Knopfdruck sondern bedarf -oft jahrelanger- Übung.

    Du solltest die Übungen regelmäßig in Deinen Tagesablauf einbauen - sieh es als 10-15 Minuten *nur für Dich*.

    Ich wünsche Dir einen schönen Tag, mit Ruheoasen für DICH.

    Euphorie ist ein schlechter Wegbegleiter - pass auf Dich auf!

    Schattenspringer

    Hallo Ute,

    Urlaub, Tapetenwechsel, andere Umgebung sind ja eher ein Grund zur Freude...
    Was verursacht Dir denn Bauchschmerzen?

    Vielleicht kann ein Gespräch mit Deiner Tochter Dir wieder etwas innere Ruhe bringen!

    Alles Gute morgen,
    Schattenspringer

    Liebe Backmaus,

    Ich wollte sie hier ja *eigentlich* nicht so ausführlich dokumentieren, meine Alterssteife :oops:

    Es wäre gelogen, zu behaupten, dass ich ohne Schwierigkeiten - und nur mit Vorkenntnissen aus meiner Yoga-Praxis- 45 Minuten an einem Stück ohne Verlagerung der Beinposition hätte sitzen können :oops: Das konnten meine unmittelbaren Sitznachbarn übrigens auch nicht.

    Beim ersten Durchgang war mich kurz vor Beendigung der Meditation mein rechtes Bein derart eingeschlafen, dass ich beim Aufstehen kaum Auftreten konnte. Bei der Gehmeditation kribbelte es dann wie verrückt :roll: i Nicht einfach, wenn der Fuß immer nur eine halbe Fußlänge weiter bewegt werden soll... Der zweite Durchgang gestaltete sich schon etwas entspannter, da ich rechtzeitig die Beinstellung veränderte.
    Unser ZEN-Meister sagte sinngemäß, dass es derjenige schwerer habe, der keine Beschwerden beim Sitzen habe - er verdränge leichter :wink:

    Dir noch einen schönen Abend!

    Schattenspringer

    Liebe espoir,

    Zitat

    denn ohne das feedback von euch hätte ich wohl auch weiterhin "im eigenen Saft geschmort", wie es Schattenspringer so schön in ihrem Thread beschrieben hat!

    Gern geschehen und es freut mich, dass meine Anregungen etwas Licht in Dein Gedankenchaos gebracht haben. Schön, dass Du über einen Weg für eine Verbesserung der Kommunikation nachdenkst. Vielleicht sind solche regelmäßigen *Verabredungen* zunächst etwas ungewohnt, aber so eine Struktur, die dann auch eingehalten wird, kann sehr hilfreich sein. Ob es bei Euch so sein wird, kann nur die Praxis zeigen :)

    Ich hatte übrigens am Samstag auch einen ziemlichen Durchhänger und war auf einmal von bösen Selbstzweifeln gepackt, da mir am Donnerstag ein wichtiger Termin bevorsteht, vor dem ich ein wenig *Fracksausen* habe. Hilfreiche Kommentare aus dem Forum und die Erfahrungen aus dem ZEN-Workshop haben mich wieder geerdet.

    Schön, dass wir uns gegenseitig unterstützen und unsere Erfahrungen weitergeben können.

    Alles Liebe,
    Schattenspringer

    Lieber Lütze,

    Wenn Du schon selbst feststellst, dass Du *auf der Strecke bleibst* und völlig ausgepowert alle Viere von Dir streckst - ist es da nicht mal höchste Eisenbahn, das große STOPP-Schild hochzuhalten?

    Für mich wäre das Alarmstufe 1 - und da hilft nur auf die Bremse treten, runter vom Gas und Tempo rausnehmen. Innehalten. Mal NICHTS-TUN.

    Ich habe gerade an diesem Wochenende an einem ZEN-Workshop teilgenommen, der mich wieder so richtig geerdet hat.

    Wir brauchen das NICHTS-TUN von Zeit zu Zeit, um unsere Energiereservoirs wieder aufzufüllen. Das kann ein Spaziergang sein - ganz bewusst und ohne sich durch eine Unterhaltung von seiner Achtsamkeit ablenken zu lassen. Oder auch nur ein bewusster Moment des Einatmens und Ausatmens.
    Ein bewusster Moment ändert nicht das ganze Leben, aber er kann ein STOPP-Schild auf der Schnellstraße unserer Unachtsamkeit für unsere Bedürfnisse sein.

    Ruh Dich aus, wenn Dir das gut tut - Du schaffst gar nichts mit Gewalt.

    Liebe Grüße,
    Schattenspringer (die mit der *roten Lampe* :wink: )

    Hallo,

    Der ZEN-Workshop am Wochenende war für mich Neuland - eine ganz neue Erfahrung mit einem spirituellen Weg, zu dem ich bislang noch keinen Zugang hatte.

    Mein Partner, der eine etwas andere ZEN-Richtung praktiziert, hat mich *angesteckt* und ich konnte für mich sehr viel mitnehmen.
    Die streng ritaulisierten Formen wie das Grüßen des Sitzplatzes vor dem Niedersetzen auf die Matte waren natürlich recht gewöhnungsbedürftig, genauso, wie die 45Minütigen Meditationseinheiten, bei denen wir 45 Minuten mit dem Gesicht zur Wand auf unserem Meditationskissen im Lotussitz gehockt haben. Es war so still, dass man eine Stecknadel fallen hören konnte :wink: Anschließend erfolgte eine Gehmeditation, ehe es für weitere 45 Minuten auf die *Matte* ging..

    Danach wurde ein traditionelle Frühstück (auf der Matte sitzend im Lotussitz) gereicht, das aus einer Schüssel Reisbrei mit Sesam und etwas eingelegten Gemüse bestand. Da ich jegliche Art von Brei hasse, musste ich schon über einen recht großen Schatten springen :oops:
    Nach dem Essen gab es einen kurzen Vortrag über *heilsame Nahrung*, der mich heute zu folgenden Überlegungen veranlasst hat:

    In dem Vortag über *heilsame* und *nicht heilsame* Nahrung ging es zunächst vordergründig nur um Essen, aber auf den zweiten Blick war es sehr viel mehr.

    Wenn wir uns wertschätzen und unserem Körper etwas Gutes tun möchten, so achten wir auf gesunde und heilsame Nahrung, die wir gut kauen und mit Achtsamkeit genießen. Wir können uns natürlich auch für Fastfood entscheiden, das wir hastig und vielleicht auch noch achtlos im Gehen einfach so runterschlingen.

    Genauso können wir für unsere Seele heilsame Beziehungen knüpfen, die uns gut tun. Zum einen die liebevolle Beziehung zu uns selbst, dass wir dafür sorgen, dass wir zufrieden sind, indem wir auf unsere inneren Bedürfnisse achten und uns selbst an erste Stelle setzen. Genauso wichtig sind aber auch liebevolle Beziehungen zu anderen Menschen, die geprägt sind von gegenseitiger Wertschätzung und Respekt. Durch liebevolles Miteinander und Geben und Nehmen können wir uns weiterentwickeln.

    Wir können unsere Seele verhungern und verdursten lassen, indem wir in destruktiven Beziehungen verharren, die uns erniedrigen, demütigen, manipulieren und an unserer Weiterentwicklung hindern Bei mir war der ALK der unheilvolle Klebstoff, der mich daran hinderte, mich viel früher aus diesen unwürdigen Zusammenhängen zu lösen

    Schließlich können wir unserem Geist heilsame Nahrung in Form von guter Literatur, Musik, Kunst oder jeder anderen Form von Kreativität geben, der uns beflügelt und neue Horizonte eröffnet.
    Im Gegensatz dazu können wir uns aber mit weniger heilsamen Mitteln betäuben, zudröhnen und so dem Geist die Flügel stutzen, dass er aus seinem Gefängnis nicht mehr heraus kommt.

    Indem wir mehr und mehr auf unsere innere Stimme hören und auf unsere Bedürfnisse achten, werden wir immer sicherer in der Unterscheidung sein, was *heilsam* und was *nicht heilsam* für uns ist.

    Für mich war es eine sehr wertvolle Erfahrung 8)

    Schattenspringer

    Liebe Espoir,

    Da hat sich jetzt aber so einiges seine Bahn gebrochen! Vielleicht hat es Dich erleichtert, Dir das mal von der Seele zu schreiben....

    Der Therapeut hat sicher seine Gründe, Dich noch eine Weile so engmaschig begleiten zu wollen. Nutze diese Chance, um mit ihm gemeinsam mal Licht in die von Dir angedeuteten noch dunklen Ecken zu bringen. Alleine würde ich das nicht machen, das könnte eine zu starke seelische Belastung werden, wenn niemand Dich auffängt.

    Deine heutigen Überlegungen waren sicher schmerzhaft und haben Dich viel Kraft gekostet. Nun mache mal (Gedanken-)Pause und lasse die Dinge erstmal ruhen.

    Ich hoffe, Du findest etwas, was Dich wieder auf andere Gedanken bringt...

    Liebe Grüße,
    Schattenspringer

    Hallo,

    Nach diesem brühheißen Tag war ich froh, dass ich die saunaähnlichen Temperaturen in meinem Büro hinter mir habe. Ab mittags waren meine Gedankengänge stark entschleunigt und auf das Wesentliche reduziert :cry:

    Gleich kommt mein Partner und ich freue mich auf ein Wochenende mit neuen Erfahrungen, denn ich habe uns für einen ZEN-Workshop angemeldet. Für mich ist es eine ganz neue Erfahrung, obwohl ich bereits andere Formen der Meditation praktiziere. Mein Partner, der sich jeden Tag für 20 Minuten *in die Stille versenkt*, hat mich auf das Seminar hingewiesen und freut sich, dass ich mich darauf einlassen möchte.

    Ich finde es immer wieder interessant, auf diese Weise den eigenen Horizont zu erweitern. Ob dies etwas für mich ist, kann ich ja erst feststellen, wenn ich es ausprobiert habe. Bin mal gespannt :)

    Jetzt gibt es gleich einen kleinen Imbiss mit diversen Salätchen und frischem Brot auf dem Balkon - dazu eisgekühlte Apfelsaftschorle!

    Ich wünsche allen ein schönes Wochenende (hier hat sich der Himmel etwas zugezogen)

    Schattenspringer

    Hallo liebe espoir,

    Ich finde es gut, dass Du dabei bist, Dich selbstkritisch mit Deinem Part in Eurer Beziehung auseinander zu setzen - da steckt sicher noch eine Menge *Zündstoff* drin :roll:

    Arbeite Dich da jan langsam und in kleinen Schritten vor. Es ist übrigens nicht ungewöhnlich, dass Alkoholiker auch *Co-Strukturen* haben!

    Dir trotz allem ein schönes Wochenende 8)

    Liebe Grüße,
    Schattenspringer

    Hallo Ute,

    Du liest Dich schon viel positiver als zu Beginn des Threads und fängst langsam auch an, ein bisschen mehr über Dich und Deine Gefühle zu schreiben. Schön, dass Du hier so *auftauen* kannst 8)

    Das Glück liegt nicht unbedingt in den ganz großen Dingen, sondern kann sich in 1000 Alltagskleinigkeiten zeigen: ein geglückter Behördengang, freundliche Gesichter auf der Straße, ein Lächeln oder die Sonne auf Deinem Gesicht auf dem Balkon.

    Das Leben hat viele schöne Seiten und es lohnt sich, sie (wieder) zu entdecken 8)

    Mach weiter so, Schritt für Schritt - dann fügen sich auch Dinge zusammen, mit denen Du bisher nicht gerechnet hast (wie vielleicht der kleine Fernseher, den Du gerade bekommen hast)

    Liebe Grüße,
    Schattenspringer

    Hallo liebe Backmaus,

    Danke für Deinen Beitrag bei mir! Sicherlich hat es Dich erleichtert, dass Du Klartext wegen des Wellness-Wochenendes reden konntest.

    Du hattest ja geschrieben, dass Du eh keine Lust hattest, mitzufahren und es bringt weder Dir noch den anderen viel, wenn Du Dich zu etwas zwingst, wozu Du *eigentlich* keinen Bock hast. Dann lieber eine freundliche, aber ehrliche Absage. Schön, dass Du hierzu heute die richtigen Worte gefunden hast.

    Ich hoffe, Du hattest einen guten Gruppenabend, wenn Du wieder hier hereinschaust. Zumindest in *meiner* Gruppe haben Urlaub und Ferien keine größen Lücken hinterlassen :)

    Liebe Grüße,
    Schattenspriner

    Hallo liebe Espoir,

    Na, denn mal los! Greif Dir Herrn Espoir und dann nix wie raus :)

    Genießt den lauen Sommerabend und vielleicht ergibt sich ja auch ein gutes Gespräch zu der Situation, die Du hier angesprochen hattest.

    Ich wünsche Euch einen schönen Abend - take your chance 8)

    ....Und nochmal Danke für Deinen Beitrag bei mir!

    Liebe Grüße,
    Schattenspringer

    Hallo liebe Gotti,

    Schön, dass Du bei mir hereingeschaut hast 8) Du bist ja auch eine von denen, die mir öfter mal etwas dalassen, was mir hilft!

    Nein, keine Sorge, ich tauche nicht einfach so ab, aber ich hatte heute das Bedürfnis, mir mal *laut* Gedanken zu machen, anstatt nur zu grummeln. Indem ich Dinge anspreche und rauslasse, bin ich sie ja auch los und sie belasten mich nicht länger.

    Ich spreche auch in meiner SHG Dinge an, die mir auffallen. Manchmal sind es nur so komische Schwingungen, kaum greifbar, aber es tut gut, es anzusprechen und festzustellen, dass es auch anderen in der Gruppe so ging. Wieder Vertrauen in die eigene Wahrnehmung haben und sich nicht mehr beirren zu lassen, sind ja für uns wichtige Dinge, die wir immer wieder üben müssen.

    Schön, dass der Stress für Dich nun vorbei ist und Du einige Sorgen weniger hast. Meine Tochter wird in 2 Wochen auch volljährig und ist schon ziemlich selbstständig...

    Dir einen schönen Abend!

    Schattenspringer

    Hallo liebe Espoir, liebe Backmaus!

    Ich möchte mich ganz herzlich für Euer ausführliches und durchaus kritisches Feedback bedanken! Konstruktive Kritik ist immer hilfreich und kann dazu beitragen, sich bestimmte Dinge nochmal gauer anzuschauen.

    Mir war es heute morgen ein Bedürfnis, mal mein schon seit einiger Zeit bestehendes *Bauchgrummeln* hinsichtlich der mageren Beteiligung zum Ausdruck zu bringen. Es hat mich erleichtert, als ich es abgeschickt habe, denn schließlich gehört es auch zu den Veränderungen in meinem Leben, nicht mehr alles *runterzuschlucken*, sondern Missstände anzusprechen.
    Dies mache ich auch in meinem persönlichen Umfeld inzwischen so, denn nur Sprechenden kann geholfen werden :wink:

    Sicherlich bin ich nicht der Mensch, der so schnell *die Flinte ins Korn wirft* und möchte auch nicht so einfach meine Zelte hier abbrechen :cry:
    Schön, dass Backmaus weiter die Flagge hochhält - und 2 Flaggenträger sind vielleicht auch besser als einer :D

    Dennoch zeichnet sich lebendiger Aus*tausch* -hier wie in der realen SHG- dadurch aus, dass Menschen sich über ein bestimmtes Thema vor dem Hintergrund ihres eigenen Erfahrungsschatzes austauschen.

    Durch viele unterschiedliche Aspekte kann ich meinen eigenen Horizont erweitern - manchmal sind es ja auch nur winzige Nuancen in einer Sache, die den Blick in Ecken lenken, die ich alleine nicht gesehen hätte. So habe ich schon oft durch ein einziges Stichwort (manchmal für den anderen ganz banal hingeworfen) wertvolle Anregungen bekommen - auch mit dem berühmten AHA-Effekt und *Mönsch, wieso biste denn da noch nicht drauf gekommen :roll: *

    Die Wahrung der Anonymität und der Schutz von Personen aus meinem Umfeld macht es erforderlich, hier einige Dinge nur ganz abgespeckter Form zu schreiben - dies gilt auch für meine Tätigkeit in der realen SHG-Arbeit.
    Trotzdem hoffe ich, dass ich durch meine Beiträge hier dem Einen oder Anderen ein bisschen Mut mit auf seinen weiteren Weg geben kann...

    Nun werde ich mich mal wieder meinem Lieblingsthema GEDULD widmen und schauen, ob sich die Flaute irgendwann im September wieder lebt - denn dann komme ich ja auch erst wieder aus meinem Urlaub zurück :D

    Nochmals viele Dank an Espoir und Backmaus - Ihr habt mir Anregungen für meine abendliche Session auf meinem Balkon gegeben!

    Liebe Grüße,
    Schattenspringer(in)

    **die heute lieber im Schatten bleibt**

    Moin,

    Ein Forum lebt -genauso wie eine reale SHG- vom Austausch, denn das Output kann immer nur so gut sein, wie das Input der Einzelnen.
    Leider muss ich in letzter Zeit feststellen, dass hier in diesem Thread fast kein Austausch mehr stattfindet und ich weitestgehend im eigenen *Saft* schmore. Dies kann leicht zu Fehleinschätzungen führen :roll:

    Sicher trägt das viel zitierte Sommerloch mit dazu bei, dass hier zurzeit eher ein lauer Wind weht und ich selbst bin auch bei schönem Wetter lieber an der frischen Luft als vor meinem PC. 8)

    Liegt es möglicherweise daran, dass sich Einige, die hier häufiger mal ihre Gedanken niedergeschrieben haben, inzwischen aus dem Forum zurückgezogen haben und andere sich nicht *trauen* :?:

    Die Häufigkeit der Aufrufe lässt zumindest darauf schließen, dass meine Beiträge gelesen werden. Ich bin hier zwar ausschließlich für mich, aber auch für meine Weiterentwicklung geht es nicht ohne Feedback.
    :cry:
    Momentan überlege ich, ob ich mich wegen meiner ohnehin begrenzten Zeit hier nicht komplett zurückziehe und mich auf den geschützten Bereich beschränke, da die eigentliche Feinarbeit ohnehin dort erfolgt....

    Schattenspringer

    Hallo,

    Meine heutigen Überlegungen zum Thema *Veränderung* und *Eigenverantwortung* möchte ich auch hier im Offenen lassen - vielleicht hilft es dem einen oder anderen als Denkanstoß 8)

    Auch wenn manche Dinge im Forum immer wieder in einem etwas anderen Gewande daherkommen, liegt der Dreh – und Angelpunkt immer bei mir selbst, denn bei mir fängt es an und bei mir hört es auf. Solange ich Veränderungen anstrebe und für mich daran arbeite, bin ich auf dem richtigen Weg zur Erreichung meiner Ziele. Lässt meine Achtsamkeit mir selbst und meinen Bedürfnissen gegenüber jedoch nach, können sich leicht alte Gewohnheiten und Verhaltensmuster wieder durch die Hintertüre einschleichen. Sie können mich ins Trudeln bringen, wenn ich sie nicht bemerke und rechtzeitig gegensteuere. Diese Nachlässigkeit kann sich bereits in Gedanken vollziehen – lange bevor sie sich im Tun äußert. Daher ist es mir wichtig, auf meine Gedanken zu achten, denn sie sind der Schlüssel zu Veränderungen (im positiven wie im negativen Sinne).

    Meine erste Pflicht ist es daher, dafür zu sorgen, dass es mir gut geht und dass Körper, Geist und Seele im Einklang sind. Dies hat nichts mit Egoismus, sondern vielmehr mit „Verantwortung für das eigene Leben“ zu tun. Mich selbst ins Gleichgewicht zu bringen und darin zu halten, ist eine „innere“ Aufgabe, die ich nur selbst bewerkstelligen und die niemand für mich übernehmen kann. Diese Lebensaufgabe ist unabhängig davon, ob mein Umfeld gerade positiv oder negativ (auf mich) reagiert. Es darf mir auch gut gehen, wenn andere Menschen nicht so gut drauf sind. Ich darf mein Wohl und Wehe nicht vom Gemütszustand Anderer abhängig machen (auch wenn dies nicht immer leicht ist)

    Ich kann mich erst dann um andere kümmern und für sie da sein, wenn ich selbst in einem stabilen Gleichgewicht bin. Es darf mir auch gut gehen, ohne dass ich vorher einen umfangreichen „Pflichtenkatalog“ abgearbeitet habe. Ich darf als Mensch, der wieder mit allen Sinnen am Leben teilnimmt, durch mein DA-SEIN glücklich sein. Einfach so.... :)

    Schattenspringer

    Nachtrag

    In einem solchen Zwiegespräch, in dem es ausschließlich um Dich selbst und Deine Gefühle geht, könntest Du auch über Deine Unsicherheit sprechen, was diesen Punkt angeht:

    Zitat

    ich finde es schwierig, immer genau zu wissen, wann ich was sagen darf

    Schattenspringer(in)

    Liebe Espoir,

    Da ich ja Eure realen Bedingungen nicht kenne, hatten die langen Arbeitszeiten auf den ersten Leseblick für mich etwas von Flucht.... Klar gibt es Branchen, in denen die Leute nicht nachmittags den Griffel fallen lassen (so sie denn überhaupt noch einen besitzen :wink: ) und in Führungspositionen ist eh oft nach oben hin das Zeitlimit scheinbar grenzenlos. So müsstest Ihr eben innerhalb dieses Rahmens zu einer Lösung finden, mit der Du auch leben kannst..

    Gibt es die Möglichkeit, sich am WE eine feste Zeit für wichtige Gespräche zu reservieren? Es gibt doch in der Paartherapie das Zwiegespräch als kommunikationsmittel in der Partnerschaft - dort verabreden sich die Partner zu einem bestimmten Zeitpunkt ausschließlich, um zu reden (jeder von und für sich) In dieser Zeit sollten dann auch alle anderen Störungen (Telefon, Musik, etc) abgestellt werden. Mir hilft diese Methode ganz gut, um mit meinem Partner im Gespräch zu bleiben, obwohl es für mich zuerst auch sehr gewöhnungsbedürftig klang :roll:

    In puncto Veränderungen habe ich bei mir feststellen können, dass ich -seit ich mir wieder mehr zutraue- auch viel selbstständiger geworden bin. Ich probiere gerne Dinge selbst aus, statt mich auf andere zu verlassen (zumindest möchte ich wissen, wie es geht/funktioniert)
    Kürrzlich habe ich unsere Flüge für den Jakobsweg selbst rausgesucht und übers Netz gebucht - eigentlich Peanuts, doch letztes Jahr habe ich noch meine Freundin *vorgeschickt*, da ich keine Kreditkarte hatte :wink:

    Wir wachsen mit unseren Aufgaben, die wir uns wieder zutrauen...

    Schattenspringer(in)