Hallo,
Nach dem beschwingten gestrigen Tag und einer guten Nacht (hatte bestimmt ein glückliches Lächeln von all den Klängen meiner Lebensmelodie auf den Lippen) hat mich ein unerwarteter Anruf aus dem Ausland ein wenig aus dem Takt gebracht.
Ich war mir nicht sicher, ob die Situation "getürkt" war oder ob an der Sache etwas dran war. Beides ist möglich und darüber habe ich nach dem Anruf auch in meinem Tagebuch geflektiert. Ich wollte ausschließen, dass ich überreagiere, aber mir später auch keine Versäumnisse vorwerfen.
In einem Anruf bei meinem Freund, der ja in einer anderen Stadt lebt und das WE nicht mit mir verbracht hat, habe ich mir eine zweite Meinung geholt.
Mit dem Gefühl, nichts weiter tun zu können, bin ich aus der Wohnung raus und habe unser Stadtfest besucht. Das "Bad in der Menge" hat mich wieder etwas beruhigt und ich habe dort auch Bekannte getroffen, mit denen ich mich kurz unterhalten habe. Die Trink - und (FR)essbuden waren in der Nähe der Bühne konzentriert. Diese Gefahrenzone konnte ich problemlos umschiffen, ohne auf den Musik"genuss"
zu verzichten. Die schallte über den Platz und war nicht zu überhören.
Im Anschluss an den Kurzbesuch auf dem Fest habe ich mich in die nächste Straßenbahn gesetzt und bin in einen großen Park gefahren. Ich hatte meine Kamera dabei und habe mich daran gemacht, die Kraft alter Bäume im Bild festzuhalten. Auch der aufkommende Regen hat mich nicht weiter beeindruckt...
In der stummen Zwiesprache mit meinen "knorrigen" Freunden habe ich Ruhe gefunden und konnte mich wieder erden.
Die Angelegenheit ist für mich momentan (noch) nicht zu klären, aber ich werde versuchen, heute noch ein Gespräch zu führen, das mich hoffentlich weiterbringt.
Schönen Abend und einen guten Wochenstart!
RoteLampe