Hallo
@Spedi: Ich "habe" deine Komentare gefürchtet, aber es ist nicht mehr so, ich wiß, dass klare Aussagen und auch mal eine "Watschen" ihren Sinn haben.
Wenn du meinen Thread liest und auch in anderen, so war das hauptsächlich meine Reaktion nach der Auseinandersetzung in Lives Thread.
Ich bin leider ein Mensch, der Auseinandersetzungen bis jetzt gern aus dem Weg gegangen ist, habe aber auch festgestellt, das mich das nicht weiterbringt.
Freund "Alk" bietet sich nur an, er widerspricht mir nicht, das ist verlockend und ich habe dem nachgegeben, es aber bereits bitter bereut.
Ich will den Weg in die Trockenheit gehen und keine Unterhaltungsplattform, deshalb denke ich vie nach und gebe zu, ich bin inzwischen nicht mehr beleidigt, wenn du mein Verhalten kommentierst.
Deine Worte sind klare Worte, ohne Schnörkel und Suche nach Anerkennung, wünsche mir, ich käme auch so weit.
Hab in der Suchtfibel unter anderm gelesen, dass wir Alkis gern erst dann um Rat fragen, wenn wir die Antwort schon zu kennen glauben, ist für mich was wahres dran.
Wenn dann klare, direkte Worte kommen, die das Innerste treffen, macht mch das erstmal betroffen, aber auch nachdenklich.
Aus diesem Grund werde ich auch meine Psychologin wechseln, letztlich liefert sie mir genau die Antworten, die ich hören möchte, kommen sie dann, fühle ich mich bestätigt, laufe aber damit in eine Sackgasse.
Die Psychologin, zu der ich wechseln möchte, kennt mich ohne "Fassade", sie liefert mir keine Antworten, die ich hören möchte, sondern reagiert äußerst kritisch und auch direkt. Bis dato hab ich sowas gern vermieden, ist aber nasses Verhalten, das will ich nicht mehr.
Soll keine Entschuldigung sein, aber ich habe über 30 Jahre geübt, wie man mich nicht mehr verletzen und durchschauen kann, es ist wie ein ewig langes Bühnenstück, aber jetzt habe ich die Bühne verlassen. Damit ist mein ganzes, reales Leben ein Film, der schön anzusehen ist, aber nicht im mindesten meinem Inneren entspricht, beendet.
Ist schwer, wieder aufzustehen, aber ich will das schaffen, und wenn du was zu sagen hast, sags mir. Letzlich empfinde ich deine Kritiken auch als Interesse am Menschen selber, den man wohl mal mit der Nase schmerzhaft darauf hinweisen muss, dass er auf dem Holzweg ist.
In Zukunft werde ich versuchen, mich auf solche Art von Kritiken einzulassen, nicht mehr auf den stillen, braven, immer im Hintergrund lockenden Alk.
Gruss, Laufschnecke.
@ Karotte:Mir geht es so durchwachsen, der Sonntag geht mir nicht aus dem Kopf, aber ich bin dabei, einiges zu verändern, kannst du in der Antwort an Spedi lesen.
Ja, ich habe eine Tagesstruktur, die ich in den letzten 2 Wochen aber immer mehr vernachläsisgt habe.
Ich habe eine SHG Sucht, ganz klein,nur 4 Frauen, aber dafür um so intensiever. Leider ist sie letzte Woche ausgefallen.
Heute gehe ich in die SHG Depression hier im Ort, sie treffen sich alle 2 Wochen.
Bin weiter in der Betreuung der psychiatrischen Ambulanz im Nachbarort, dort besuche ich die integrativen Gruppen Sucht und Depression, leider wird es schwer, die Termine wahrzunehmen, seitdem ich 6 Std. am Tag arbeite.
In den letzten Tagen vorm WE hab ich mich zurückgezogen von Bekannten und Aktivitäten wie Sport, das war ein grosser Fehler. Rüchzug ist ein unmißverständliches Zeichen für einen drohenden Rückfall, ich habs ignoriert-und Bauchklatscher!
Hab auch mit einer Freundin über Sonntag gesprochen und werds auch am Montag in unserer kleinen SHG machen.
Viele kleine Schritte, ich hab die 7-Meilen-Stiefel Richtung Trockenheit verbannt, geht nicht im Überflug,geht nur, wenn ich bei mir selbst bleibe.
Ich versuche, die Struktur wieder zu straffen, und denke viel nach.
So, meld mich später noch mal, mein Sohn wartet darauf, dass er an den PC kann.
Wünsch dir alles liebe, Laufschnecke