Hey, Simone, mach mal Gedankenpause, was deine Freundin betrifft. Du kannst es drehen und wenden wie du willst, du kannst dir den Kopf zermatern, es ist jetzt erstmal so, dass sie sich zurückgezogen hat. Du tust dir nur selber weh, wenn du immer wieder darüber nachdenkst. Dass du dich einsam fühlst, kann ich gut verstehen, mir fehlt auch jemand zum Kuscheln und in den Arm nehmen, aber ich kann mir auch keinen herzaubern,neue Freundschaften brauchen Zeit zum Entstehen, es ist total schwer auszuhalten, aber wenn du deinen Weg weitergehst, wird sich das ändern.
Jetzt mal was anderes, du hast einen Hasen? Wie heißt der? Läßt er sich streicheln? Magst du Tiere? Denke gerade daran, dass man zumindest hier bei uns im Tierheim mit denHunden spazieren gehen kann, wär das ne Möglichkeit für dich? Bewegung, ohne dass du an deine Grenzen gehen mußt, und du wärst nicht allein, Tiere verstellen sich nicht, sie lieben unvoreingenommen. Ist nur sone Idee...
Hab auch einen Hasen, aber der läßt sich nicht streicheln, da mit einem Meerschweinchen sozusagen wild auf meiner Terrasse lebt, nachts sind sie im Stall,auch draußen, und wenns abends reingeht, brauche ich nur"Gabibo hopp" sagen und er macht sich auf den Weg. Ist immer irgendwie lustig
Hat allerdings auch schon einige Schnürsenkel von meinem Laufschuhen auf dem Gewissen
, ist eben ein Nagetier...Ich erzähle dir das nicht, um dich zu langweilen oder so, sondern weil ich hoffe, das dich das mal ein bischen ablenkt
Schicks jetzt erstmal ab, alles Liebe, Laufschnecke
Beiträge von Laufschnecke
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Hallo, Simone, gibt es nichts, was du gern machst? Lesen, Sudoku-Rätsel lösen,einfach nur vor dem Fernseher sitzen(hab ich im Anfang ganz viel gemacht, einfach nur, um mich abzulenken) , ein schönes Bad nehmen, heiß duschen, Nägel lackieren oder ähnliches?Hast du vielleicht eine Videothek in deiner Nähe, wo du dir einen schönen Film holen kannst?
Wenn du so einen Suchtdruck hast und kein Wasser trinken willst, wie wärs mit einem dicken Eisbecher? Ich weiß, du willst abnehmen, aber das kommt jetzt an 2. Stelle, in diesem Moment geht es darum, den Druck mit irgendwas anderem zu befiedigen.
Lass den Menschen in deiner Umgebung Zeit, sie kennen dich nur so, wie du dich bis jetzt gegeben hast, du möchtest dich verändern, du bist dabei, aber das bekommen sie nicht so intensiv mit wie du selbst.
Wenns gar nicht mehr geht, solltest du vielleicht doch die Medikamente nehmen, die die der Arzt mitgegeben hat, bevor du zur Flasche greifst.
Ich habe in der Klinik auch Medikamente genommen, sie haben die Zeit einfach erträglicher gemacht, warum willst du dich so quälen?
Schreib auf jeden Fall weiter, du bist hier nicht allein
Gruss, Laufschnecke -
Hallöchen
Wieder ein schöner Tag
Habe gerade beschlossen, einen auf "faul" zu machen und auf meiner Terrasse mit Buch und Kaffee die Sonne auszukosten.
Dann Haare färben, was schönes kochen und vielleicht gegen Abend ne Runde laufen
Hab meine Probleme und anstehende Erledigungen vorrübergehend ins WE geschickt, schätze, morgen sind sie wieder da
, aber heute nicht 
Wollte ja noch den PC umstellen, habs gestern mit meiner Freundin doch nicht mehr geschafft, haben uns verquatscht, machs heute abend, falls ich dann nicht on sein sollte, hab ich mal wieder die Stecker nicht richtig sortiert
. Vielleicht sollte ich sie markieren, dann kann doch eigentlich nichts schief gehen...
Bis später
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Mensch, Koko, weißt du, was deine Worte gerade bei mir auslösen?
RESPEKT
Du hälst etwas aus, das dir Schmerzen bereitet, das dir Sorgen macht und dich einschränkt, aber du denkst trotzdem positiv
Ich finde, du bist vom Anfang schon einen großen Schritt weiter weg gekommen.
Wenn ich daran denke, wie verzweifelt, mißmutig und unzufrieden ich war, als ich mir im letzten Jahr den Außenknöchel gebrochen hatte und 6 Wochen nur an Krücken gehen konnte
Ich bin fast durchgedreht und wollte einfach nicht akzeptieren, dass ich das nicht ändern kann,von Gelassenheit keine Spur
Hätte ich da nur irgendwie die Möglichkeit gehabt, an Alk zu kommen,hätte ich sie genutzt. Hab da noch in unserer gemeinsamen Wohnung gewohnt, mein Mann renovierte in jeder freien Minute seine neue Wohnung, in meiner stand der Farbtopf noch unberührt im Flur.Mußte die Wohnung streichen lassen
sonst wäre sie bis zum Einzug nicht rechtzeitig fertig gewesen, war nicht billig
Geschlafen habe ich in der Zeit kaum, hab versucht, einbeinig Kartons zu packen und war noch wütender, wenns nicht so geklappt hatte wie ich wollte. In den Wochen war ich zwangstrocken, aber der Alk schon in meinem Kopf. Während des Umzugs bin ich dann auch rückfällig geworden
Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass es besser wird und weiterhin viel Gelassenheit und Kraft
Gaaanz,gaanz liebe Schneckengrüsse
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Simone
Mach dir nicht heute schon einen Kopf darüber, wie es ab Dienstag wird. Du gehst schon jetzt davon aus, dass es schrecklich sein wird, aber du weißt das doch gar nicht.Vielleicht wird es ja auch ganz gut
Lass es auf dich zukommen, verdirb dir nicht den Tag mit Grübeln über Dinge, von denen du nur vermuten kannst, wie sie werden.
Die Unruhe ist normal, dein Körper und dein Kopf verlangen immer noch nach der gewohnten "Betäubung", an deiner Stelle würde ich erstmal Situationen vermeiden, die dich an altes Trinkverhalten erinnern oder wo Alkohol vorhanden ist. Ich meide z. B. Feiern oder Grillabende mit meinem alten Bekanntenkreis, da wird immer viel getrunken, habs mal versucht und den ganzen Abend Fanta getrunken, danach hatte ich zu Hause ziemlichen Suchtdruck, es war gar nicht mal so sehr das Problem, die anderen trinken zu sehen, sondern mein Kopf, der sich daran erinnert hat, das er in solchen Situationen sonst mit Alk. bedient worden ist.
Ich habe in meiner Wohnung auch die Zimmer umgeräumt, mein Schlafzimmer war immer der Raum, wo ich meinen Alk. versteckt hatte und manchmal völlig betrunken neben dem Bett gelegen habe, unfähig, wieder reinzuklettern.
Nach meiner Entgiftung im Juni habe ich mich darin nicht mehr wohlgefühlt, habe mit dem größeren Zimmer meines Sohnes getauscht(er ist selten hier) u.das alte Schlafzimmer neu gestrichen und für ihn eingerichtet.
Sag mal, warum hast DU fast die Ehe deiner Freundin zerstört? So wie ich es verstanden habe, gibt es ein Problem zwischen dir und ihr, aber was hat ihre Ehe damit zu tun?
Wenn du einen Fehler gemacht hast, so kannst du ihn nicht rückgängig machen, du kannst dich entschuldigen, aber wenn sie das nicht akzeptiert, mußt du die Konsequenz tragen, so schwer wie es ist, trotzdem bist du nicht an allem schuld! Geh deinen Weg weiter, den du jetzt angefangen hast, mach nicht noch eine Baustelle auf, die deine Freundin betrifft. Ich kann verstehen, dass du sie vermisst, aber du solltest jetzt deine Kraft auf dich beschränken, vielleicht ändert sie ihre Einstellung, wenn sie die Veränderung an dir bemerkt.
Du liebe Güte, jetzt habe ich schon wieder so viel geschrieben
Hoffe, es nervt dich nicht, Gruss, Laufschnecke
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Hallo, Mieken
ich finds einfach nur klasse, was du heute morgen gemacht hast


Das war ein schwerer, aber sehr wichtiger Schritt, nein, gleich zwei, das Gespräch mit deinem Mann und für eine Alk.freie Umgenung zu sorgen.
Schön, dass dein Mann dich versteht und dich unterstützt, das ist nicht immer so, bei mir war das auch kein Problem, erlebe aber imer wieder, dass Partner nicht auf ihren Alk. verzichten wollen und den anderen mit dem Problem allein lassen.
Wünsch dir weiter so viel Mut und Kraft, "Freund" Alk. keinen Platz mehr in deinem Leben einnehmen zu lassen.
Liebe Schneckengrüsse
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Guten morgen, Simone
Schön, dass es dir (trotz Puddingbeinen) gut geht
Hab gestern auch wieder mal Sport gemacht und weiß heute, welche Muskeln wo sitzen (autsch). Ist aber auch ein gutes Gefühl, der Muskelkater erinnert mich bei jeder Bewegung daran, dass ich etwas für meinen Körper getan habe
Du hörst dich nicht mehr so hektisch an, finde ich toll, wird schon werden, immer einen Schritt nach dem andern
Wenn du Angst vor dem Montagabend/-nacht hast, bleib in der Zeit im Forum, schreib, was dir im Kopf rumgeht und versuch mit unserer Hilfe deine Angst im Rahmen zu halten.
Mach weiter so
, liebe Grüsse, Laufschnecke -
Hallo, Live
alles okay bei dir?
Hat sich mit deienm Auto alles geklärt?
Also, ich kann ja nur von mir sprechen, aber in so einer Situation wäre mein erster Gedanke schon "darauf muss ich erstmal was trinken" gewesen, meinen kleinen, vermüllten Nissan micra würde zwar nie jemand aufbrechen, aber der Gedanke an all den Schreibkram mit der Versicherung, die Anzeige, kein Auto etc. würde den Gedanken zumindest aufkommen lassen. Erst danach würde ich umschwenken und mir sagen"nein, was zu trinken brauchst du nicht, aber irgendwas anderes" und dann würde ich eine Alternative suchen, ich würde 2 statt 1ner Zigarrette rauchen und dann eine Tafel Nussschokolade vertilgen. Aber ich habe in den letzten 2 Monaten die Erfahrung gemacht, dass ich nach ungewöhnlichen Stresssituationen (schreibt man das jetzt mit ss oder sss?) schon als erstes an die gewohnte Beruhigung denke, aber dann umschwenke. Stark, dass es dir nicht so geht.
Ich glaube, bei mir dauert es noch eine Weile, bis ich auch in solchen Momenten gleich an Nussschokolade denke, ist einfach seit Jahren anders gewesen.
Für mich ist auch das Forum eine Alternative, nach dem schwierigen Kontakt mit meinen Eltern hat es mir sehr geholfen, es hier zu schreiben.
Naja, das bin ich und du bist du, meld dich morgen doch mal,
alles Liebe, Laufschnecke
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Hallo,Koko
ich finds toll, wie du den heutigen Tag gemeistert hast, obwohl du dich sch.. gefühlt hast.
Hoffentlich wird es morgen etwas besser sein, wünsch es dir so sehr, laß mich dich "umaermeln" und "umschnecken", sag doch morgen auch wieder piep, alles Liebe, Laufschnecke -
Hallo, Simone
Kann das, was Iobanshee geschrieben hat, nur unterstreichen
Hast du mal überlegt, dich einer Walk-Gruppe anzuschließen? Hier werden öfter Anfänger- und Schnupperkurse angeboten. Vorteil wäre, das du unter Menschen kämst, und dass du Walken richtig angehst, es bringt nur was, wenn du es regelmäßig im richtigen Tempo machst.
Ich spreche da aus Erfahrung, als ich 2004 in die LZT ging, wog ich gute 16 kg zu viel, die wollte ich runter haben. Bin angefangen zu laufen, mit ein, zwei Leuten zusammen, erst nur 1-2 km, mit Pausen. Im Laufe der 4 Monate gelang es uns, die Pausen wegzulassen und die Strecke immer länger durchzuhalten. Die Regelmäßigkeit war das Geheimnis, trotzdem habe ich ein gutes halbes Kahr gebraucht, um die Kilo wirklich los zu werden.
Bei mir ist dann aber das Laufen zur Sucht geworden, ist ne andere Geschichte und gehört hier jetzt nicht hin.
Vielleicht kannst du dir mal ne Liste machen, was du alles ereichen möchtest, um eine Übersicht über deine vielen Baustellen zu bekommen.
Setze Prioritäten, guck, was sich jetzt umsetzen läßt und was länger dauert. Einen Platz für eine Psychotherapie zu bekommen kann z. B. sehr lange dauern, was kannst du in der Zeit machen? SHG sind da eher möglich, versuche, dir ein Netz aufzubauen, das dir Sicherheit geben kann, bis es mit der Therapie klappt. Eine gute Möglichkeit ist das Forum hier, das ist ja rund um die Uhr da, zumindest zum Schreiben.
Erwarte nicht von dir, dass du schnell abnimmst, weil du keinen Alkohol mehr trinkst, es dauert, so blöd wies ist. Vielleicht gelingt es dir, dich erstmal so anzunehmen, wie du bist, versuch dich zu mögen, denke dabei, dass du nicht mehr trinkst, dass du selbst diesen Schritt gemacht hast, ein Grund, sich selber auf die Schulter zu klopfen
Ich bin auch ein sehr ungeduldiger Mensch, und auch mir wird immer wieder geraten:mach langsam, kleine Schritte, Tag für Tag zählt, einer war trocken, der nächste wird auch trocken u.s.w.
Vergleiche mal den Weg des Trockenwerdens mit einer Lauf oder Walkstrecke; siehst du während des Laufes ständig nur das Ende des langen Weges, glaubst du schnell, dass du das nicht schaffst. Bleibst du aber auf dem Weg und siehst nur ein paar Schritte voraus, so nimmst du wahr, was du schaffst, was du zurücklegst, und kommst letzendlich doch ans Ziel.
So, mache erstmal Schluß, bekomme Besuch, bleib bei dir, du kannst es schaffen
,alles Liebe, Laufschnecke
P.S.: Die "lahme Schnecke", ts,ts,ts, wir Schnecken sind nun mal nicht so schnell, aber wir kommen schon ans Ziel...
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Hey, super
!
Find ich richtig gut!Habe kräftig gesportet, mußte allerdings weniger Gewicht nehmen als sonst, wegen der Schulter, aber egal, hab was gemacht
Freu mich schon auf den Muskelkater morgen....
Gleich kommt meine Freundin und wir machen uns einen schönen DVD Abend, eigentlich können wir auch erst noch draußen sitzen, den sonnigen Abend genießen. Wird wohl fast der letzte sein, aber heute ist es einfach schön, was dann kommt, darüber mache ich mir heute keine Gedanken
Ich freu mich einfach, dass es mir gut geht, hoffe, ihr könnt den Tag auch genießen, sonnige Grüsse, Laufschnecke
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Unter der Dusche ist mir folgendes eingefallen:
Ich brauch kein Akl. und auch kein Bier,
das, was ich brauch, find ich in mir
damit es auch so weitergeht,
bin ich im Forum, wie ihr seht.Wollt es erst nicht schreiben, aber, ich will ja spontan bleiben, ist mir halt so eingefallen
"Schnecken-gute-Laune-Lyrik-überschuss", sorry
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Hallo, ihr Lieben
Das Aufschreiben gestern abend,äh, heute nacht, hat gut getan, es war aus meinem Kopf und ich konnte dann doch schlafen. Hatte einiges an Schlaf nachzuholen, und so habe ich mir keinen Wecker gestellt
Um 7.30 riß mich das Telefon aus dem Tiefschlaf, war natürlich zu langsam, als ich ranging, war keiner mehr dran. Mist, habe ich gedacht, da wolltest du endlich mal ausschlafen und nun biste pudelwach
Habe mir erst den Kopf zermartert, wers gewesen sein könnte, der erste Gedanke war:meine Eltern, irgendwas ist passiert. Typisch Schnecke, gleich die Katastrophe erahnen, obwohl sich ja auch nur jemand verwählt haben könnte
Bin dann wieder ins Bett, wenns wichtig ist, wird er/sie wohl wieder anrufen, und wenns meine Eltern gewesen sein sollten, werde ich im Laufe des Tages sicher was von meiner Schwester dazu hören. Hab ja außerdem einen AB, also-keine Panik. Und siehe da, als das Telefon das nächste Mal Wecker spielte, wars doch tatsächlich 11.30
Diesmal wars ein guter Freund, anschließend rief meine Freundin an um ein Treffen für heute abend abzumachen, dann eine Bekannte aus meiner Deprigruppe.
Wie könnte der Tag besser starten
, ich bin ausgeschlafen, die Sonne scheint, mein Tagesplan steht und:wieder ein trockener Tag 
Schönes Gefühl
Der PC wandert im Laufe des Tages wieder ins Wohnzimmer, habs mit meinem Sohn abgeklärt, werd mal meine Freundin um Hilfe bitten, beim letzten Umräumen habe ich mich(als absoluter PC-Depp) mit den Steckern vertan und 1 Woche kein Internet gehabt
Danke für eure Beiträge, sie machen mir Mut, weiterzumachen, die Sichtweise so zu verändern, das ich an Pos.1 stehe und die Fam. an 2. finde ich gut.So hab ich das noch nicht gesehen. Wenn ich so über meinen Sohn, wie er zur Zeit ist, nachdenke, glaube ich, dass er das alles zwar nicht vergessen wird, aber es schränkt ihn in seiner "normalen" Entwicklung nicht ein. Und wenn ich weiter trocken bleibe, kann ich noch viele Jahre für ihn da sein, wenn er mich braucht
So, jetzt aber ab unter die Dusche, sonst komme ich zu spät zum Sport
Bis später,
eure heute richtig fröhliche Laufschnecke
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So, da bin ich wieder, finde einfach keinen Schlaf
Jetzt schreibe ich es auf, was mir durch den Kopf geht, vielleicht gehts mir dann besser
Die Einschlafgedanken waren schon gut, aber die Vergangenheit hat mich mal wieder eingeholt.
Mein Sohn war 8, als ich vor seinen Augen beim gemeinsamen Abendessen im Nov. 2003 ohne jede Vorwarnung einen epileptischen Anfall hatte. Bis dahin hatte ich weitestgehend heimlich getrunken, war auch im Sommer nach einem halbherzigen Suizidversuch für 10 Tage in der Psychiatrie, aber danach trank ich(wenn auch mühsam) verhalten und versuchsweise kontrolliert. Im Nov. wollte ich entgultig aufhören und machte einen heimlichen, kalten Entzug, ich arbeitete weiter unter den üblichen Stressbedingungen, hatte Dauerblutungen, und nach einem Termin beim Gyn. Medikamente bekommen, die sich auf die Kontraktion meines Uterus auswirken sollten. Sie wirkten nicht nur dort, sondern auch krampfauslösend, kombiniert mit dem Entzug fiel ich kurz nach der Einnahme vom Stuhl und krampfte fast 15 min.
Mein Mann hat den RTW gerufen, das Kind zu den Nachbarn gebracht und immer wieder auf mich eingeredet, aber ich habe ihn nicht erkannt
.Der Notarzt kam zu allem Unglück auch noch aus dem Haus, in dem ich arbeite (auch heute noch), und ich kannte ihn ganz gut. Es hallt mir heute noch in den Ohren, wie mein Mann ihm sagte, ich sei Alkoholikerin. Wie konnte er, dachte ich, ich bin doch nüchtern, das stimmt doch gar nicht...
Er (der Arzt) brachte mich in ein Krankenhaus, in dem mich keiner kannte. Ich lag in der Notaufnahme, mit einer Gehirnerschütterung und mit ( wie sich erst 2 Monate später herausgestellt hatte), 2 gebrochenen Rippen. Mein Mann saß weinend am Bett und flehte mich an, eine LZT zu machen, was ich dann auch so schnell wie mögl. machte.
Wie kann ich erwarten, das mein Kind, das ich tief traumatisiert habe, 6 Jahre lang immer wieder enttäuscht habe, mir in 2 Monaten verzeiht und so tut, als wäre nichts gewesen? Bin ich nicht unverschämt ungeduldig und fordernd
Ja, ich finde, wenn ich das alles so betrachte, ist das jetztige Vertrauen, das er mir entgegenbringt, wirklich sehr viel mehr, als ich erwarten darf!
Wünsche mir so sehr, dass ich meinen Weg jetzt weitergehe, für mich und für ihn.
Ich kann die Jahre nicht ungeschehen machen, aber ich kann für die Zukunft sorgen, kann für ihn da sein, auch wenn ich einiges aus seiner Kindheitsentwicklung nicht mitbekommen habe, jetzt kann ich das, vorausgesetzt, ich bleibe trocken.
Liegt jetzt einzig und allein bei mir.
So, jetzt stehts in meinem Thread und hoffentlich nicht mehr in meinem Kopf, würd gern schlafen, bin hundemüde, aber ich versuchs noch mal, chiao, eine total müde L.schnecke
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Hey, Koko
Nein, habe tatsächlich eingekauft, dann habe ich meinen Sohn abgeholt, wie haben dicke, fette Pommes und Hamburger gegessen
und den Film geguckt. War richtig schön, aber leider kurz
Er war total müde und will morgen ganz früh mit einem Freund zu einer Terrarienbörse, da hab ich ihn gerade wieder nach Hause gebracht. Er war auf einmal sehr still, war nach einem Anruf auf seinem Handy. Habe natürlich erst gedacht, er fühlt sich bei mir nicht wohl und für Momente kamen alle Schuldgefühle wieder hoch(ich habs versaut, er wird sich nie bei mir wohlfühlen, es wird nie klappen etc.), aber im Auto erfuhr ich den wahren Grund:erhat seine erste Freundin und sein bis dato bester Freund ist neidisch und erzählt irgendwelche Märchen über sie.
Und da mußte ich innerlich mit mir schimpfen, er ist ein Teenager, es hat nichts mit mir zu tun, ich olle Schwarzseherin
Bin ein bischen stolz, er sagte, Papa weiß nichts davon, er wollte es erstmal nur mir erzählen. Warum mache ich mich gleich so nieder? Warum denke ich sofort, es liegt an mir, dass die Stimmung umgeschlagen ist?
Er fehlt mir, möchte ihn manchmal einfach in den Arm nehmen und ihn um Verzeihung bitten, ihm sagen, dass alles wieder gut wird, aber ich kann es ihm nur beweisen. Diese Geduld aufzubringen, ist fürchterlich schwer
Aber ich denke jetzt an unser Gespräch im Auto, und einfach froh darüber, dass alles so ist, wie es jetzt ist und ich nicht die Flaschen verstecken mußte, bevor er hier war, dass ich jetzt nüchtern das Gefühl auskosten kann, er vertraut mir immer mehr.
Das sind gute Gedanken zum Einschlafen, und so maschiere ich nun in die Kiste, gute Nacht,
Laufschnecke -
Hallo, Live, wenn die Lottozahlen stimmen, bau ich natürlich auch ein Häuschen für Hunde...
Böse Einträge..hm, gut, die find ich nicht so toll, aber ich bin auch hier, um ehrliche Kritik, Vorschläge und Meinungen zu lesen, die mir weiterhelfen, wie gesagt, ich gehe Konflikten gern aus dem Weg, möchte aber lernen, es nicht mehr zu tun.
Freu mich über Possitives, aber auch über kritische Nachfragen oder andere Meinungen, deswegen bin ich hier. So, wenigstens ist der Einkaufskorb schon im Auto, fehle nur noch ich,
chiao, Laufschnecke
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Tut mir Leid, Simone, aber ich glaube nicht, dass sie Schuld sind an deiner Sucht. Ganz ehrlich:glaubst du wirklich, sie wollten dich "verbiegen"? Was hätten sie davon?
Die Ängste, die du beschreibst, finde ich nicht normal, aber ich bin kein Psychologe, habe nur Bedenken, dass du den Weg, den du gehen willst, so duchhälst, aber ich mag mich irren,
Laufschnecke -
Hallo,Katherine
Da hast du mich eiskalt erwischt

Du hast recht, verliere manchmal mich selbst, weil ich mich um andere kümmere, das nennt man Helfer-Syndrom, hafftet mir seit meiner Geburt an(naja, nicht ganz so lange
) Werde auf mich aufpassen,danke fürs Wachrütteln
Ist ernst gemeint, ich neige wirklich dazu, immer anderen zu helfen, weils mir wichtig ist, aber ich vergesse dabei mich selbst,hoffe, ich kann bewußt darauf achten und genau wie du rechtzeitig die Bremse ziehen.
Wünsch dir alles Gute, bleib wie du bist, schönes WE
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@Simone:Na, da haben wir uns überschnitten, habe dir auch gerade geschrieben
. Hab aber noch viel vor mir, manches hat jetzt ganz gut geklappt, aber einiges wird noch ganz schön schwierig
und Fehler mache ich auch.
@Koko:Ich mag dich so, wie du bist,äh,schreibst

Ja, geht schnell, sich zu verzetteln, gell? Brauchst dich nicht entschuldigen, kanns ja so gut verstehen.....
Komme mal wieder nicht los vom PC, muss aber mal einkaufen
, also los, Fr. Schnecke, bis wir so im Supermarkt sind...
So long
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Hallo, Simone
Auch ich sehne mich nach einem Partner, glaube aber, dass ich dafür nicht lange genug trocken bin. Nur nicht trinken, reicht nicht, ich will erstmal mit mir klar kommen, wissen, was ich will, mich mögen,auch an Tagen, an denen ich nicht gut drauf bin. Zur Zeit gelingt mir das nicht immer. Wenn ich einen Partner hätte, würde ich mich wieder "verbiegen", so sein, wie ich glaube, dass es ihm gefällt. Ich will aber, dass er mich so liebt, wie ich wirklich bin, aber wer bin ich? Das weiß ich immer noch nicht so genau, bin dabei, mich zu finden. Ich habe mich jahrelang in meiner Ehe angepasst, bin jedem Konflikt aus dem Weg gegangen, wollte es allen recht machen, hat nicht geklappt
Diesen Fehler möchte ich nicht noch einmal machen. Natürlich fühle ich mich einsam, manchmal tut es richtig weh, ich sehe dann andere und bin neidisch
Habe aber auch Freunde, gehe in 2 SHG(Sucht und Depression) und bin hier im Forum. In den nächsten Monaten werde ich eine LZT machen, die Idee ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern auf dem der Krankenkasse, ich war erst total sauer, habe schon eine gemacht vor 4 Jahren und möchte einfach nicht wieder so lange und so weit weg
Habs auch hier in meinem Thread geschrieben und sehe es inzwischen anders, ich mache sie, es wird mir gut tun.Schätze, wenn es so weit ist, werde ich die ersten Tage Rotz und Wasser heulen
, aber ads wird vorbeigehen.
Warum haben die Therapien nichts gebracht? Warum hast du Angst, unter Leute zu gehen? Was, glaubst du, hift dir dabei, trocken zu bleiben und aus deinem Schneckenhaus rauszukommen? Will dir nicht zu nahe treten, aber deine Schilderungen hören sich nach einer Angststörung an, die in fachärztliche Hände gehört. Ich weiß, dass du das nicht lesen willst,aber was du so beschreibst, macht mir Sorgen.
Es ist schwierig, einen Therapeuten zu finden, dem man vertraut, vielleicht war es bis jetzt nicht der oder die richtige? Oder lässt du auch da niemanden an dich ran?
Sorry, so viele Fragen
Mach erstmal Schluß, reicht glaube ich, wünsch dir weiter Kraft, trocken zu bleiben, und schreib auch weiter von dir, liebe Grüsse, Laufschnecke