gerne schreibe ich meine erfahrung hier .
ich habe gekämpft,gekämpft wie eine löwin.nicht für mich, nein,sondern gegen den alkohol.ich konnte und wollte einfach nicht begreifen das ich nichts aber auch gar nichts tun konnte.sucht,was war eigentlich sucht für mich.eine willensschwäche.
endlose diskusionen,versprechen,tränen,liebesschwüre,ängste.es war kein leben mehr.worte wie:wenn du mich wirklich liebst,wirst du doch afhören können.
ja,ich verspreche nie wieder zu trinken,weil ich liebe dich.
so sah das die ganzen jahre aus,immer wieder das gleiche und immer wieder verbunden mit ich liebe dich doch.
und genau daran habe ich immer festgehalten,liebe.wir lieben uns doch.
woran habe ich festgehalten.hoffnung,immer wieder hoffnung.
das wir ein riesen problem hatten konnte ich gar nicht sehen.
und doch hat mich die alkoholkrankheit meines partners auf einen weg gebracht,den ich vielleicht nie gefunden hätte.
durch ihn kam ich zu trockenen alkohoikern und deren angehörige.
dort fand ich das erste mal menschen die mich verstanden.
ich fing an in selbsthilfegruppen zu gehen.
am anfang noch immer bewaffnet gegen den alkohol,ich wollte das er mit dem trinken aufhört.
erst in der gruppe habe ich afangen können zu lernen.zu lernen das alkoholismus eine krankheit ist,denn so habe ich es nie gesehen oder erkennen können.und ich habe erkannt das auch ich krank bin,nämlich coabhängig.das ging natürlich nicht von jetzt auf gleich,aber es hat mich unheimlich weiter gebracht.erkenntnis.
mein dnken fing an sich in eine andere richtung zu bewegen.
ich hörte immer dieses loslassen und konnte nur schwer was damit anfangen.eh ich begreifen konnte das alles nicht in meiner macht steht,ich nichts und schon gar nicht andere ändern kann,oh das hat gedauert und hat viele tränen gekostet.irgendwann im laufe der zeit habe ich aufgegeben zu kämpfen,ich hatte keine kraft mehr.
ich habe kapituliert.ich habe erkennen dürfen das ich nichts ändern kann.nur mich selber.ich konnt annehmen das ich machtlos bin.wirklich machtlos gegenüber den alk und dem alkoholiker und auch ich war am ende.es ging nicht mehr.
ich habe angenommen das es so ist wie es ist.ich hab die weisse fahne gehisst.das war das ende und ein neuer anfang.ich habe gelernt anders zu sehen,nicht mehr alles auf mich zu beziehen oder als kränkung zu sehen.dann fand ich dieses forum und dies ist mein wegbegleiter.ich habe gelernt das ich nur für mich etwas tun kann.doch ohne die erlebnisse mit meinem alkoholkranken partner,ich schreibe bewusst alkoholkrank und nicht alkoholiker,hätte ich diesen,meinen weg nicht gefunden und darum bin ich auch ihm dankbar.
glg kathrin